Uncategorized | in the nature https://inthenature.de Reiseblog + Wandern mit Hund + Ökologischen Fußabdruck reduzieren Tue, 16 Oct 2018 13:18:23 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.8.19 https://inthenature.de/wp-content/uploads/2018/07/cropped-180715_INTNA_LOGO_01_BLACK_TRANS-32x32.png Uncategorized | in the nature https://inthenature.de 32 32 116258601 Hunderucksack im Test https://inthenature.de/hunderucksack-im-test/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=hunderucksack-im-test https://inthenature.de/hunderucksack-im-test/#respond Tue, 12 Jun 2018 22:09:16 +0000 http://taundma.de/?p=6080 Mit viel Spaß hatten wir über mehrere Wochen und auf vielen unserer Touren den Hunderucksack „SingleTrak Pack“ von Ruffwear mit…

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Mit viel Spaß hatten wir über mehrere Wochen und auf vielen unserer Touren den Hunderucksack „SingleTrak Pack“ von Ruffwear mit dabei. Oder um genau zu sein, hatte Kylo den Rucksack dabei 🙂

Aus meiner Sicht, überzeugt der (Trink)Rucksack in allen Kriterien:
+ Passform
+ Volumen
+ Robustheit
+ Zusätzliche Funktionen
+ Hundesicht

Passform:
Mit den fünf weit verstellbaren Riemen lässt sich der Rucksack sehr gut an die Körpergröße anpassen und ist durchaus auch für Hunde interessant, die noch in ihrer letzten Wachstumsphase stecken. Bei einem Brustkorb von 79 cm (27 kg) passt der Rucksack in Größe M (69-81 CM) für Kylo’s Statur super.
Der Rucksack wird einmal durch die beiden Riemen unter der Brust und Bauch optimal am Körper gehalten. Zusätzlich stabilisiert ein dreipunkt ähnlicher Gurt, welcher unter dem Hals über der vorderen Brustpartie verläuft, das seitliche wegrutschen des Rucksacks. Hier kann die Größe nochmals individuell einstellen werden.
Beim anziehen muss eine Pfote durch den Dreipunktgurt geführt werden. Die beiden anderen Riemen werden dann unter dem Körper geführt und eingeklippt.
Trotz guter Fixierung sollte bei sehr aktiven Hunden auf die Gleichverteilung der Füllung geachtet werden. Denn bei viel Bewegung oder beim herumwälzen auf dem Boden, neigt der Rucksack zu einer Seite zu kippen.
Da der Rucksack sehr weit am oberen Rücken aufliegt und ein geringes Profil hat, hängt im Vergleich zu größeren Rucksacktaschen nichts seitlich runter. Dadurch kann der Hund weiterhin seine normale Bewegungsfreiheit genießen.

 

Volumen:
Die Füllmenge ist für einen aktiven Hund und kleinere Touren (1-3 Tage) genau richtig. Je nach Nutzung passt Wasser, Futter und Kleinigkeiten wie eine Leine und Beutel problemlos in den Rucksack. Genial vor allem, das zwei faltbare Wasserbehälter (2x 600 ml) mit dabei sind!
Die angegebene Kapazität von 3,3 Liter konnte ich zwar bisher nicht ausreizen, empfinde das Volumen für meinen Hund jedoch mehr als Ausreichend!
So passen beispielsweise beide Wasserbehälter auf eine Seite (1,2 Liter) plus kleine Gegenstände wie eine Pfeife und Beutel, sowie ca. 500-600 g Trockenfutter auf die andere. Oder die beiden Wasserbehälter werden aufgeteilt und die Taschen mit 1-2 Futterrationen (250-500 Gramm) gefüllt. Je nach Größe der Trockenfutter-Pellets lasst sich der Inhalt dann natürlich mehr oder weniger gut ausfüllen.
Die optimale Verteilungsstrategie ist sicherlich individuell anzupassen, um eine Gleichverteilung des Rucksacks für die gesamte Tour sicherzustellen, ohne dabei das Gewicht ständig neu zu verteilen.
Trinkt der Hund beispielsweise unterwegs viel aus Bächen, lässt sie das Futter und Wasser hauptsächlich auf die Pausen einteilen und kann damit gleichmäßig geleert werden.

 

Robustheit:
Das Material ist aus einem robusten Material gefertigt, so das Unterholz oder gelegentliches streifen an Steinen dem Rucksack nichts ausmachen.
Ebenso ist das Material Wasserabweisend und schützt den Inhalt bei leichtem Regen. Um das Trockenfutter vor Dauerregen zu schützen, empfiehlt es sich natürlich die Rationen in Plastiktüten einzupacken, die später dann als Kotbeutel genutzt werden können.

 

Zusätzliche Eigenschaften:
+ Reflektierende Streifen am Rucksack sowie eine Lichthalterung sorgen im Dunkeln für mehr Sichtbarkeit
+ Sowohl die Riemen als auch der Rucksack sind gepolstert, damit nichts am Körper reibt
+ Zwei Befestigungen für die Leine vorhanden (vorn Metallring / hinten Schlaufe)
+ Großer Haltegriff zum anheben / festhalten


Hundesicht:

Das Kylo mit dem Rucksack genauso wie Spaß hat wie sonst, kann aus den Bildern sehr gut geschlossen werden.
Er hat nicht an Mobilität und Aufregung verloren über den Strand zu sprinten, durch den Wald zu wuseln oder auf Felsen zu klettern. Genauso ist stehts die Freude zu sehen, wenn er sich trotz Rucksack überall herumwälzen kann!
Genau dieser Aspekt, das der Hund Spaß hat und nicht in seiner natürlichen Art die Umgebung zu genießen ungehindert wird, war mir bei einem Rucksack wichtig.

Wenn der Hund schon einmal ein Geschirr getragen hat, wird es beim ersten Anziehen des Rucksacks keine Schwierigkeiten geben. Kylo hat den Rucksack sofort und ohne Mucken angekommen. Natürlich war die Füllmenge beim ersten anziehen ungewohnt und kann hier langsam mit geringen Mengen herangeführt werden. Nach der ersten Bewegung war der Rucksack aber dann total vergessen.


Fazit:

Der Rucksack ist perfekt für aktive / agile Hunde, da er nicht zu groß ist und dadurch den Hund nicht in seiner Bewegungsfreiheit einschränkt.
Besonders habe ich den Haltegriff auf meiner Bergtour mit Klettersteigpassagen schätzen gelernt, um den Hund (27 kg) problemlos über die Gefahrenstellen heben zu können.
Für unsere Ansprüche ist es der optimale Rucksack.

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Okanagan Valley https://inthenature.de/okanagan-valley/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=okanagan-valley https://inthenature.de/okanagan-valley/#comments Fri, 22 Sep 2017 19:54:18 +0000 http://taundma.de/?p=5345 Wer die Zeit hat, sollte zwischen Vancouver und den Rocky Mountains den Schlenker über das Okanagan Valley machen, das Früchte-…

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Wer die Zeit hat, sollte zwischen Vancouver und den Rocky Mountains den Schlenker über das Okanagan Valley machen, das Früchte- und Gemüse-Paradies Kanadas. Inmitten dieses Tals ist die Temperatur um einige Grad höher und ermöglicht den extrem guten Wachstum von Obst und Gemüse, ähnlich wie in Spanien. Hier könnt ihr euch eindecken mit Unmengen leckerer, preiswerter und organischer Früchte oder anderer Leckereien wie eingelegten Knoblauch …
Zudem sind die Seen in diesem Tal super warm, so lohnt sich jeder Ausflug an die anliegenden Gewässer.

Die Highlights der Strecke in Stichpunkte:
Schwimmen in Nicola Lake, Douglas Lake sowie Okanagan Lake.
Wandern im Cathedral Provincial Park und Manning Park.
Radtour entlang des Kettle Valley Railway Trail.

Für unsere Strecke ins Okanagan Valley wählen wir (von Kamloops kommend) den alten sowie ruhigeren Highway Nr 5a Richtung Meritt und weiter zum Douglas See. Abseits der viel befahrenen Straßen hält dieser Ort eine gemütliche Recreation Area bereit, umringt von bewaldeten Hügeln und einen wunderschönen See zum schwimmen! Die kostenlosen Campingplätze laden zum verweilen ein. Mitte August haben wir hier nur noch ein anderes pärchen gesehen.
Wer das gute Wetter ausnutzen möchte, kann außerdem unterwegs am Nicola See halt machen und direkt von der Straße aus ins Wasser hüpfen – gedacht getan 🙂
Ein Camping Platz in der Nähe bietet zudem eine alternative Schlafmöglichkeit, wir fahren aber weiter.

Die Route ins Okanagan Valley führt uns noch einmal durch die umliegenden Berge. Eine auf und ab Fahrt durch recht trockenes Gelände. Im Tal angekommen ist der erste Halt in Peachland, einem kleinen Örtchen am Okanagan See. Gefühlt das wärmste Wasser im Westen Kanadas. Bei leichtem Wellengang planschen wir eine Weile bevor wir begleitet von Sonnenstrahlen weiter Richtung Penticton fahren. Unterwegs sehen wir zahlreiche Obststände bis wir ebenso an einem halt machen und uns mit frischen Leckereien eindecken. Mmhh Pfirsich!
Nach einer Nacht in Penticton ziehen wir weiter, die Stadt ist uns zu touristisch. Wer hier länger bleiben möchte, kann sich an den schönen Strand legen oder mit einem Gummireifen vom Okanagan See Kanal abwärts zum Skaha See treiben lassen (Preis $20, Rücktransport inklusive).

Unser Tagesziel ist Keremeos, ein winziges Örtchen mit über 20 Obst und Gemüse Ständen!
Durch Zufall lernen wir beim Baden im eiskalten Fluss am Ortsanfang die Teilhaberin eines Obst-Standes kennen und bekommen das Angebot für den Mindestlohn Teil der Produktion von eingelegten Knoblauch zu werden. Diese Erfahrung lassen wir uns nicht entgehen 😉
In Keremeos, beim Gemüsestand Patson, haben wir 2 Tage lang super leckeren Knoblauch in Gläser gestopft. Wir können jedem nur empfehlen hier halt zu machen und etwas davon zu probieren. Falls ihr sogar selbst Arbeit sucht und Mitarbeiten wollt, schreibt uns eine Email und wir stellen den Kontakt her. Allgemein werden immer helfende Hände in dieser Region gesucht.

Wer die Natur liebt und die Zeit hat, sollte von Keremeos unbedingt zu den Cathedral Seen raus fahren. Dazu nehmt ihr kurz hinter Keremeos (links über die rote Brücke) die Schotterpiste (Ashnola Road – Richtung Südwesten. Auf der etwas längeren, abgelegenen Strecke zum Park gibt es einige recreation areas direkt am Fluss, auf denen das Übernachten kostenlos ist. Da lässt sich die Ruhe der Natur genießen. Zum Park ist es dann nicht mehr weit, welcher mit seinen Wanderwegen tolle Aussichten verspricht.

Als alternative zum durchrauschen auf dem Highway bietet der Weg Richtung Vancouver eine interessante Fahrrad Route. Denn wer den Spuren der Goldgräber entlang der alten Eisenbahntrasse folgen möchte, der sollte auf den Kettle Valley Railway trail. Die rund 750 Kilometer lange Radtour von Nelson, in den Rocky Mountains, führt durch das Okanagan Valley bis nach Hope, das etwa eine Stunde östlich von Vancouver liegt und zusätzliche Schätze birgt, dazu jedoch später mehr.
Die Strecke ist gespickt mit zahllosen Tunnel- und Brückendurchfahrten und bietet durch die vielen kleineren Ortschaften einen reizvollen Einblick in vergangene Tage. Entlang der Flüsse Simikameen, Tulameen, Colwater und Coquilhalla gibt es zudem jede Menge Gelegenheiten für eine Rast am Wasser. Spektakulär sind außerdem die Aussichten vom Myra-Canyon sowie entlang der Coquihalla-Schlucht, die durch die vier Othello-Tunnel führt.
Die meisten Tunnel sind beleuchtet, es empfiehlt sich trotzdem Licht mit dabei zu haben, z.b. für den längste Tunnel auf der Strecke, welcher 1km lang ist.
Bei gutem Wetter ist der Weg leicht befahrbar, jedoch können Regen oder Überschwemmung aus dem überwiegenden Schotterweg die fahrt erschweren, da zudem einige Passagen sanding oder verwurzelt sind. Wir empfehlen mindestens ein Cross oder Mountainbike für die Tour.

Die nächste empfehlenswert Option ein paar Tage in der Natur zu verbringen ist der Manning Park.
Zwei Wanderungen sind besonders populär, der Lightning lake trail um den See herum sowie der Heather tail auf dem Rücken der 2000 Meter Berge mit alpinen Aussichten, sowie Blumen. Wir entscheiden uns für das letztere und erfreuen uns an der Landschaft sowie der herrlichen Panoramaaussicht. Besonders im Sommer blühen hier schöne Alpenblumen auf den vielen Berghängen.

Wer eine Nacht bleiben möchte, kann hier zelten oder sich ein Zimmer im Hotel nehmen. Dieses bietet einen kleinen Pool mit Whirlpool und zwei Saunas an. Wir haben das mal für euch vor getestet und können sagen, ja, den Whirlpool kann man mitnehmen. Übernachtet haben wir jedoch auf der schönen Copper Creek Recreation Site, nur ein paar Kilomter außerhalb vom Park, das war kostengünstiger und ruher 🙂

Für alle Rambo Kenner ist ein Stopp in der kleinen Stadt Hope obligatorisch. Genau hier wurden die Szenen für den ersten Rambo Film gedreht. Fans erkennen sicherlich einige Gebäude wieder und können am Stadtrand ein Foto mit ihrem Helden knipsen.
Von hier ist es dann noch 1 Stunde nach Vancouver …

Over and out.

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