Ski | in the nature https://inthenature.de Reiseblog + Wandern mit Hund + Ökologischen Fußabdruck reduzieren Wed, 15 Aug 2018 12:23:09 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.8.18 https://inthenature.de/wp-content/uploads/2018/07/cropped-180715_INTNA_LOGO_01_BLACK_TRANS-32x32.png Ski | in the nature https://inthenature.de 32 32 116258601 Mehrtages Ski-Tour in den Salzburger Schieferalpen https://inthenature.de/mehrtages-ski-tour-in-den-salzburger-schieferalpen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=mehrtages-ski-tour-in-den-salzburger-schieferalpen https://inthenature.de/mehrtages-ski-tour-in-den-salzburger-schieferalpen/#comments Wed, 04 Apr 2018 23:55:16 +0000 http://taundma.de/?p=5816 Geplant war eine 3 tägige Skitour (30 km, 2150 hm Aufstieg, 2050 hm Abfahrt) um den höchsten Berg der Salzburger…

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Geplant war eine 3 tägige Skitour (30 km, 2150 hm Aufstieg, 2050 hm Abfahrt) um den höchsten Berg der Salzburger Schieferalpen, den Hundstein (2117 m).
Die Route liegt südlich von Berchdesgaden und verläuft um die höchsten Berge des Skigebiets Hochkönig, im Tal um Maria Alm, Aberg sowie Hintermoos. Mit dem Skigebiet in der Mitte und den zahlreichen Ski Routen zu allen Seiten davon ist es die perfekte Region für eine lange Rundtour.

Die Routenplanung mit GPS Track:
1. Tag 7.5 km, 1000 hm, hauptsächlich Aufstieg
2. Tag 7.5 km, 600 hm komplett über den Grad
3. Tag 15 km, 550 hm hauptsächlich Abfahrt

Gesamtstrecke: 30.73 km
Maximale Höhe: 2084 m
Download file: t113646679_zwillingsberge 3.gpx

 

Die Packliste:
3 in 1 Hardshell + Daunen Jacke von Jack Wolfskin
Ski Hose + Lange Funktionsunterhose
Midlayer + Langes Funktionsunterhemd
Ski Socken (SK 2.1 SKI RACE PRO von P.A.C.) -> Zum Testbericht
2 in 1 Handschuhe
Mütze / Buff
Lawinen Suchgerät, Sonde, Schaufel (Set)

Camping:
40 l Rucksack White Rock
MSR Hubba Hubba NX Ultraleicht Zelt
Footprint
Thermarest ProLite Isomatte
Cumulus LiteLine 400 Schlafsack
Primus Spider Gaskocher + Primus Powergas oder MSR IsoPro Wintergas
Primus PrimeTech 2-3L Topf
Mizu Edelstahlbesteck
Mizu V8 Thermosflasche
Asia Nudeln
Haferflocken-Nuss-Trockenfrüchte Mischung
2 l Trinkbeutel mit Wasser
Notfallausrüstung (siehe Packlisten Artikel)


Tourenbeschreibung:

Wir starten die Tour vom freien Parkplatz in Aberg, direkt am Fluss Jetzbach. Von hier geht es entlang des Wanderwegs an der Waldgrenze Richtung Hoher Plattl und Schwalbenwand Gipfel.
Der Weg ist schön abwechslungsreich, einige Spitzkehren aber nicht zu anspruchsvoll, jedoch sammelt man viele Höhenmeter. Es macht Spaß zwischen den Bäumen hoch zuwandern und immer mal wieder eine Aussicht ins Tal zu haben. Die Route ist bekannt und es lässt sich leicht den Spuren bis auf 1700 Meter folgen. Ab hier gehen die meisten Tagestouren runter ins Tal.

Mit einem späten Start im 12 Uhr wird es für uns an diesem Tag zu knapp das geplante Nachtlager bei der Geringer Alm zu erreichen. Deswegen beschließen wir kurz hinter ein paar Hütten, im Wald unser Zelt aufzuschlagen. Gut geschützt unter dem Dach der großen Tannen machen wir es uns gemütlich. Zuerst den Zeltplatz ebnen, Zelt aufbauen und eine Sitzgelegenheiten aus ein Bar breiten Ästen bauen.  Bei einer leckeren Miso Suppe mit Schnee lassen wir den Abend ausklingen, bevor wir mit der Dämmerung in unser Zelt kriechen. Die Temperaturen sind auf etwa Null Grad. Kalt genug. Deswegen entscheiden wir uns für 3 Lagen Bodenabdeckung mittels einem Footprint unter und einem im Zelt plus einer Notfalldecke als Isolationsschicht unter den Isomatten. Wie sich raus stellt, war es eine gute Idee, denn es wird frisch und am nächsten Morgen sieht man unter dem Zelt eine Pfütze geschmolzenen Schnees.

Geschlafen wird mit Skimontur; Lange Unterhose, Midlayer und Daunenjacke. Die Skihose dient als Kissen und für den Hund gibt es die Skijacke als Schlafkissen.
Es wird kuschelig im 2 Personenzelt mit einem Hund in der Mitte, doch wir genießen die extra Wärmequelle 😉
Der Platz ist für alle ausreichend und glücklicherweise bewegt sich Kylo kaum, somit bekommt jeder eine gute Portion Schlaf.

In der Nacht hat es geschneit, sodass wir mit frischem Pulverschnee und einer leckeren Portion Haferflocken in den Tag starten. Einzig die Skispuren sind kaum noch zu sehen. Mit GPS und Karte ist der Weg jedoch leicht zu finden. Nach zwei Stunden erreichen wir die Schwalbenwand und den Grad. Ein einzigartiger Anblick. Mit dem Nebel und den Schneeverhältnissen auf 2000 Meter wird es anspruchsvoll.
Bei der Umrundung des Gipfels dann eine Schrecksekunde, ein Schnee-Brett löst sich nur 15 Meter unter uns. Das Gelände hat an dieser Stelle 45 Grad und mit dem Neuschnee sowie dem Regen die Nacht zuvor  schätzen wir die Lawinen Gefahr als kritisch ein. Den Aufstieg weiter hoch sowie im Rückwärtsgang zurück halten  wir erst einmal als zu schwierig und entscheiden uns für ein vorsichtiges Weiterschreiten. Nachdem jedoch das nächste Schnee-Brett nur 5 Meter neben uns abgeht schätzen wir die Lage neu ein. Weiter vor wirkt immer riskanter, hoch zum Gipfel als zu anstrengend und genauso riskant, da wir uns genau auf der gleichen Höhe wie die Schnee-Bretter befinden. Den Gipfel auf der anderen Seite umrunden ist nicht möglich, da der Grad steil abfällt. Einzig ein längerer Weg unten rum wäre eine Option oder natürlich zurück.
Nach kurzer Beratung, denn viel länger auf dieser Seite wollen wir nicht bleiben, entscheiden wir uns für den Rückweg. Im Rückwärtsgang geht’s 20 Meter zum sicheren Hang zurück. Wegen der schlechten Sicht vor uns, entscheiden wir uns dann wehmütig für die Abfahrt zurück ins Tal. Für heute war der Adrenalinspiegel hoch genug.

Die lange Abfahrt ist bis zur 1400 Meter Grenze verläuft im reinsten Pulverschnee. Danach wird der Schnee aufgrund der steigenden Temperaturen leider matschig und die Abfahrt zäh. Ebenso macht uns das schwere Gepäck zu schaffen. Daraus haben wir gelernt. Für uns wird die nächste Tour definitiv ohne Zelt sein. Das Biwaken im Schnee war eine spaßige Erfahrung, doch macht ein Hüttenschlafsack anstatt eine Camping Ausrüstung den Rucksack um gute 3,5 kg leichter. Übernachtungen in Winterlagern der Schutzhütten muss jedoch gut geplant, da nicht jede Hütte im Winter offen ist, wie nach unseren Recherchen in der Region Hochkönig. So war das Risiko zu groß zufällig doch eine offene Hütte zu finden.

Die Einheimischen empfehlen Tagesausflüge mit minimaler Ausrüstung. Das spart Kraft und erhöht den Spaßfaktor. Dem können wir uns anschließen. Es wird aber sicher nicht unsere letzte mehrtägige Tour gewesen sein 😉

Wie der Hund durch den Winter kommt, könnt ihr in meinem Artikel nachlesen.

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Kitzbühler Alpen – Erkunden mit Hund und Ski https://inthenature.de/kitzbuehler-alpen-erkunden-mit-hund-und-ski/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=kitzbuehler-alpen-erkunden-mit-hund-und-ski https://inthenature.de/kitzbuehler-alpen-erkunden-mit-hund-und-ski/#respond Sun, 10 Dec 2017 00:49:25 +0000 http://taundma.de/?p=5591 Die Gebirgslandschaft um Kitzbühel (Tirol), mit seinen 1.600-1900 m hohen Gipfeln, bietet Wintersportlern aller Art eine wunderbare Kulisse die Zeit…

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Die Gebirgslandschaft um Kitzbühel (Tirol), mit seinen 1.600-1900 m hohen Gipfeln, bietet Wintersportlern aller Art eine wunderbare Kulisse die Zeit draußen zu verbringen.
Als Ausgangspunkt empfiehlt sich das idyllische St. Johann mit seinem traditionellen Stadtkern. Weniger Trubel als im benachbarten Kitzbühel, ist es eine gute Möglichkeit die Umgebung zu erkunden sowie Abends durch die Gässchen zu schlendern. Im Dezember lädt zudem der zauberhaft dekorierte Weihnachtsmarkt seine Gäste ein, den einen oder anderen Glühwein zu trinken sowie selbstgemachtes Stockbrot an einem der Lagerfeuer zu grillen.

Für Hundebesitzer: Im Dorf gilt Leinenpflicht, jedoch sind sowohl Restaurants, Geschäfte wie auch Hotels sehr hundefreundlich, sodass man seinen Vierbeiner überall mitnehmen kann.

Unterkunft:
Das hundefreundliche Explorer Hotel ist perfekt für eine Übernachtung mit Hund. Die Moderne Einrichtung ist auf Sportler ausgerichtet und bietet neben einem Aufbewahrungslager für die Sportausrüstung auch Schließfächer und eine kostenlose Ski & Bike Servicestation!
Überzeugend ist besonders das Zusatzangebot: Üppiges Frühstücksbuffet, Sauna, Dampfbad, Ruhe- und Fitness-Raum bieten den Gästen einen entspannten Aufenthalt. Mit WLAN und einer Bestpreisgarantie von 39,80 Euro pro Person pro Nacht ein unschlagbares Angebot!
Die Zimmer sind sauber und funktional ausgestattet. Zwei Betten mit einem ausziehbarem Bodenfach bieten Platz für 3 Personen. Die Sitzecke und Balkon geben eine tolle Aussieht auf die Berge.

Umringt von den Gebirgslandschaften des Wilden Kaisers, Kitzbühler Alpen und Kufstein, hält die Region die herrlichsten Aussichten voller schneebedeckter Bergen bereit.
Für Schnee-Wanderungen mit oder ohne Schneeschuhe (je nach Schneefall), genauso wie für kürzere Ski-Touren und Ski-Alpin Abfahrten, empfiehlt sich St. Johann’s Hausberg, Harschbichl (1604 Meter).

Ski-Tour:
Ideale Eingeh- und Abendtour. Der gesicherte Aufstieg entlang der Skipiste ist (nur) Mittwochs und Freitags (auch am Abend) möglich.
Gehzeit: 02:00:00
Höhendifferenz: 934m
Exposition: N
Schwierigkeit: 1 (Für Anfänger)
Länge: 4,23 km
Starthöhe: 670 m
Endhöhe: 1604 m

Schnee-Wanderungen (Karte):
Auf der interaktiven Karte findet ihr unterschiedliche Winterwander-Routen, Schnee-Schuh Touren, Bike-Trails und mehr! Eine schöne Route die Aussicht auf den Wilden Kaiser zu genießen führt auf der Westseite des Hausberges Harschbichl, welche im Winter von Wanderern genutzt wird.
Zusammen mit Hund geht’s problemlos in 2.5 Stunden durch den Schnee zur Baßgeigeralm bzw. Alpengasthof Hirschberg auf ca. 1000 Meter. Beide eignen sich für eine Rast, um anschließend noch ein paar Höhenmeter gut zu machen und anschließend wieder Richtung Mittelstation (kurz entlang der Ski-Piste) wieder abzusteigen.

Ski-Gebiet St. Johann:
Die 42 Pistenkilometer bieten eine gute Gelegenheit für Einsteiger ein paar Schwünge zu üben. Wer ein paar Tage länger bleibt, dem empfehle ich entweder das Skigebiet am Wilden Kaiser, oder einen Ski-Pass für die Kitzbüheler Alpen zu kaufen.

Ski-Gebiet Kitzbühel:
Mit 179 Pistenkilometern und über 50 Seilbahnen ist das Skigebiet in Kitzbühel empfehlenswert. In der Nebensaison locken die leere Pisten sich ausgiebig auszutoben.
Tiefschnee Begeisterte kommen zudem auf den unterschiedlichen Freeride-Routen zu ihrem eigenen Spaß! Die meisten Freeride-Routen führen neben der Skipiste und sind deswegen sehr gut einsehbar.

 

Ausrüstung:
+ Rucksack: Jack-Wolfsking White Rock 40 L
+ LVS Set: Lawinen Ortungsgerät, Schaufel, Sonde (PULSE / Mammut)

Mit dem extra Fach für die LVS Ausrüstung ist der White Rock der ideale Begleiter für jede Ski-Tour! Der Rucksack hat einen guten Schnitt und sitzt somit beim Fahren sicher am Rücken. Mit dem breiten Hüftgurt und der Befestigung für Ski lassen sich problemlos schwere Ausrüstung auf den Berg bringen.

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