Deutschland | in the nature https://inthenature.de Reiseblog + Wandern mit Hund + Ökologischen Fußabdruck reduzieren Thu, 05 Sep 2019 10:36:54 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.8.19 https://inthenature.de/wp-content/uploads/2018/07/cropped-180715_INTNA_LOGO_01_BLACK_TRANS-32x32.png Deutschland | in the nature https://inthenature.de 32 32 116258601 Wandern an der Mosel https://inthenature.de/wandern-an-der-mosel/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=wandern-an-der-mosel https://inthenature.de/wandern-an-der-mosel/#respond Sat, 20 Apr 2019 19:39:42 +0000 http://inthenature.de/?p=6733 Ein Wanderausflug an die Mosel wird die Geschmäcker vieler Freizeitsuchender erfüllen, speziell in der goldenen Herbstzeit. Ob romantische Wanderlandschaften entlang…

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Ein Wanderausflug an die Mosel wird die Geschmäcker vieler Freizeitsuchender erfüllen, speziell in der goldenen Herbstzeit. Ob romantische Wanderlandschaften entlang der schiefer bedeckten Weinberge, über geschwungene Pfade durch dichte Wälder oder ob ruhige Genusswanderwege am Rhein, vorbei an mittelalterlichen Burgen und durch historische Städtchen mit gut erhaltenen Fachwerkshäusern. Eines ist klar, zusammen mit den besonderen kulinarischen Spezialitäten der Region, zu denen nicht nur der bekannte Riesling Wein gehört, werden die Wünsche der Besucher erfüllt.

Mit 365 Kilometern von Perl beim „Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg“ verläuft der Moselsteig, einer der längsten Fernwanderwege in Rheinland-Pfalz. Aufgeteilt in 24 Etappen geht es über Trier, Cochem bis nach Koblenz zur Mündung von Rhein und Mosel.

Weinkenner werden sicherlich die Zeit zwischen Ende September bis Anfang November schätzen, in welcher die Traubenlese stattfindet. Während zunächst die frühreifen Rebsorten von Ortega bis Müller-Thurgau gelesen werden, folgen im Anschluss der Elbling und die Burgundersorten. Die Riesling-Ernte in den Steillagen beginnt meist Mitte Oktober und bietet ein einzigartiges Schauspiel an Farben der saftig grünen Weinreben im Kontrast zu den bunten Herbstfarben des Waldes.

Obwohl die Wanderrouten, welche als Traumpfade, Traumpfädche oder Seitensprung bezeichnet werden besonders gut ausgeschildert sind, empfiehlt es sich durchaus den Genuss einer geführten Tour mit begleiteter Weinprobe zu gönnen. Einer dieser Touren bietet der Winzerhof Gietzen auf dem Traumpfad Hatzenporter Laysteig mit dem Titel „Mythos Terrassenmosel“ an. Entlang der schroffen Felsen der Terassenmosel wird die Geschichte dieser Kulturlandschaft erläutert und die Wichtigkeit der Weinbauern näher gebracht. Denn ihnen ist der Erhalt dieser besonderen Landschaft zu verdanken, die seit den 60iger Jahren leider immer weiter zurückgeht, da der Anbau in den Steilhängen für viele Bauern unwirtschaftlich geworden ist.
Zu den tollen Ausblicken von der Rabenley und entlang der Weinberge werden dann zur Stärkung der Sinne verschiedene Rieslingproben gereicht und machen die kleine Wanderung zu einem besonderen Erlebnis. Abrunden sollten Genusswanderer den Tag auf jeden Fall mit den leckeren Mosel-Tapas im Winzerhof Gietzen – hier trifft Tradition auf moderne Küche.

Eine weitere Tourempfehlung führt entlang der 19. Etappe des Moselsteigs von Treis-Karden, über Pommern, Kail bis nach Cohem. Begleitet von einem weiteren kulinarischen Genussfestival der Sinne, beginnt die Wanderung in Treis-Karden und verläuft durch verschlungene Waldpfade hinauf zum Archeologie-Park Martberg. Die hier rekonstruierte keltische Tempelanlage sollte am besten in einer Führung besichtigt werden, um so die spannenden Einblicke in die Geschichte dieses Ortes kennen zu lernen.  Denn schon vor Jahrhunderten pilgerten die Menschen an diesen Ort, um durch Münzopfer für eine bessere Zukunft zu beten. Die Ausgrabungen bestätigen 2.000 Münzen keltischer Prägung, welche man in dem kleinen Museum bestaunen kann. Weitere 10.000 befinden sich in anderer Museen. Die älteste Prägung aus Marseille geht bis auf das Jahr 350 und 300 v. Chr.  zurück.

In großen Schritten geht’s weiter über die Schieferberge nach Pommern und zur Weinverkostung im Weingut Leo Fuchs, einem der renommiertesten Weingüter der Region. Begleitet wird die ausgiebige Weinprobe von römischen Fingerfood des Gasthauses Onkel Otto – eine klare kulinarische Empfehlung!

Von der strahlenden Mittagssonne motiviert, verläuft der weitere Wanderweg durch die grünen Weinberge. Die Aussicht ist ein Genuss für die Augen und selbst ein paar wilde Weintrauben lassen sich am Wegesrand probieren. Der Blick auf den weit geschwungenen Lauf der Mosel zeigt dabei einen herrlichen Kontrast zwischen der Weinlandschaft und des farbigen Herbstwaldes auf beiden Seiten des Flusses.
Mit dem Zwischenziel Kail wird der nächste Abschnitt dieser Genusswanderung erreicht, die Destilliere Vallendar. Wer schon immer einmal die wahre Kunst des Brennens von hochprozentigem erleben wollte, sollte definitiv hier einen Stopp einplanen. Eine Führung durch die Brennerei vom Inhaber persönlich eröffnet spannende Einblicke in die Kunst des Destillierens. Vom Brennkessel samt Beschreibung der Bestandteile eines hier hergestellten Gin, über das Whisky Fass Lager, vorbei an der Obstpresse wieder zurück zum Empfangsraum bekommt jeder die Leidenschaft dieses Handwerks und der Liebe zu hochwertigen Rohstoffen zu spüren. Das Ergebnis dieses Prozesses wird im Anschluss direkt serviert. Fünf Brände und ein Whisky begleitet von passender Schokolade aktivieren alle Geschmacksknospen im Mund.

Zum Ausklang eines langen Wandertages darf in der Region und in diesem Jahresabschnitt natürlich der Zwiebelkuchen und Federweißer im schönen Cochem nicht fehlen. Die imposante Altstadt lädt auf jeden Fall zum Schlendern ein und gehört mit den Fachwerkhäusern zu den beeindruckendsten Städtchen an der Mosel.

Wer nach einer solch langen Genusswanderung durch die kulinarischen Spezialitäten der Region weitere Höhenpunkte abwandern möchte, sollte auf dem 14 km langen Abschnitt zwischen Löf und Kobern-Gondorf einen Besuch auf der Burganlage Thurant einplanen. Die Geschichte der Burg reicht bis in das 12. Jahrhundert und beschreibt die Auseinandersetzungen zwischen den Erzbischoftum Köln und Trier.

Mit den Zahlreichen Möglichkeiten an Wanderrouten, Einkehr- und Unterkünften, ist die Mosel eine tolle Region für kleine Tages wie auch Mehrtageswanderungen.
Die Empfehlung einer Packliste in der Herbstzeit ist folgende:

+ 24 L Tagesrucksack (Terra Peak – Velocity)
+ Wasserabweisende Herbstjacke (Metor)
+ Wanderhose Tajo / Herrmann (Für kalte Tage)
+ Mütze oder Multifunktionstuch
+ Funktionshemd Merton (Maier Sports)
+ Funktions T-Shirt
+ Wanderkarten
+ Mizu Trinkflasche mit Wasserfilter
+ Mini-Geldbörse Tuck (Mule)
+ Brotdose aus Edelstahl (Lunchbuddy / Kivanta)
+ Kamera
+ Snacks

Neu auf dieser Tour hatte ich dieses Mal die geniale Mini-Geldbörse Tuck von Mule. Das kompakte Format ist perfekt für die Brusttasche geeignet und ideal für jede Wandertour. In schönem (Gemüse-gefärbtem) Leder und wasserabweisendem Nylon im inneren zu 100% Handgefertigt in San Diego. Es ist für etwa 7 Kreditkarten ausgelegt, sodass auch noch einige gefaltete Geldscheine platz finden. Besonderes Feature: Es bietet RFID Schutz!
Ich finde es klasse keine ausgebeulte Geldbörse auf Wandertouren mit mir herum zu schleppen!

Ebenso konnte ich endlich den neuen Wasserfilter von Mizu ausprobieren. Integriert in den Schraubverschluss können direkt beim Trinken 99.99% Verunreinigungen aus dem Wasser herausgefiltert werden. Ohne vorher umständlich das Wasser durch einen Filter zu Pumpen! Erstaunt hat mich dabei besonders, das man trotz Filter ganz normal Trinken kann, ohne besonders kräftig zu ziehen. Genial finde ich zudem, dass das Mundstück eingeklappt werden kann und somit wirklich nichts im Rucksack auslaufen kann.
Wer mag, kann zum Trinken alternativ auch einen Silikonstrohhalm nutzen, um Aufrecht aus der Flasche zu trinken.
Zum Filter: Entwickelt von der NASA wird hier eine Nanotechnologie eingesetzt um das Wasser zu filter.

Mit dabei war ebenso meine Brotdose von Lunchbuddy aus Edelstahl, welche wir ausführlich in unserem Testbericht beschrieben haben. Perfekt für kleine oder große Wandertouren lässt sich die Dose je nach Tourlänge oder Appetit in drei Formaten mitnehmen:
1. Nur als Oberschale und Deckel mit 3cm Höhe
2. Nur als Unterschale und Deckel mit 5cm Höhe
3. Kombiniert als Ober- und Unterschale mit einem Gesamt Füllvolumen von 1100 ml / 540 g.

Weitere Wandertipps, Karten, GPX-Tracks und Anregungen für die Tourenplanung gibt es auf den offiziellen Seiten der Region:

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Mit Wasserdichten Socken durch Tschechien – Rad(Regen) Bekleidung im Test https://inthenature.de/mit-wasserdichten-socken-durch-tschechien-radregen-bekleidung-im-test/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=mit-wasserdichten-socken-durch-tschechien-radregen-bekleidung-im-test https://inthenature.de/mit-wasserdichten-socken-durch-tschechien-radregen-bekleidung-im-test/#respond Thu, 27 Sep 2018 02:02:37 +0000 http://inthenature.de/?p=6440 (See English version below) 903 km und 8337 Höhenmeter sind die Tourdaten meiner Darmstadt -> Katowice Radtour. Einmal mit dem…

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(See English version below)
903 km und 8337 Höhenmeter sind die Tourdaten meiner Darmstadt -> Katowice Radtour. Einmal mit dem Fahrrad und Zelt quer durch Tschechien.

Um das Gewicht der Fahrradtaschen so gering wie möglich zu halten (12 kg waren es am Ende), legte ich einen großen Wert auf multifunktionales sowie leichtes Equipment. Am wichtigsten war für mich ein optimaler Regenschutz, da ich bei der engen Zeitplanung ungern meine Tour durch Regen unterbrechen wollte. Genauso wollte ich natürlich auch keine nassen Füße bekommen. Also wählte ich etwas, womit ich im Regen bequem weiterfahren konnte.

Gesamtstrecke: 945.84 km
Maximale Höhe: 954 m
Download file: Polen 2.gpx

 

Auf meinen zwei Alpencross Touren hatte ich schon schlechte Erfahrungen mit Garmaschen gemacht. Denn obwohl sie den Regen von oben ganz gut abhalten, dringt hoch spritzendes Wasser von unten innerhalb von 30 Minuten in die Schuhe und der Spaß ist vorbei. Das sollte diesmal nicht passieren, weswegen ich die wasserdichten Crosspoint Socken von Showerspass eingepackt habe. Die Socken sollen so Wasserdicht sein, dass man damit sogar durch Bäche laufen kann, ohne nasse Füße zu bekommen. Das hatte ich jetzt nicht vor, aber ich erlebte dafür zwei ähnliche Situationen, um den umfangreichen Wasserschutz zu testen.

Zum einen musste ich schon am zweiten Tag bei anhaltendem Sturmwetter über 2 Stunden durch den Regen fahren, um einigermaßen im Zeitplan zu bleiben. Zum anderen blieb mir auf der letzten Etappe nichts übrig, als bei anhaltender Straßennässe vom nächtlichen Regen während der gesamten 6 Stunden das hoch spritzende Wasser zu ertragen. In beiden Fällen erfüllten die Socken souverän ihren Dienst und mehr sogar. Da die Socken viel dicker als gewöhnliche sind, bleiben die Füße auch bei anhaltender Nässe warm!
Je nach Witterung und Intensität des Regens geben auch diese Socken ihre 100 %ige wasserdichte irgendwann auf. Während der zwei Stunden Sturmregen war es noch kein Problem, sodass ich schön trockene Füße danach hatte. Auf der letzten Etappe mit 6 Stunden Nässe auf der Straße und etwas Nieselregen muss ich zugeben, dass am Ende die Füße etwas feucht waren. Die Feuchtigkeit kam aber wahrscheinlich durch das Schwitzen in den warmen Socken, welche ich 6 Stunde an hatte.

Denn auch wenn die Füße nach 6 Stunden etwas feucht waren, fühlte ich mich wohl sowie warm in den Socken und das, obwohl der Schuh komplett nassen war. Die Feuchtigkeit ist nicht wie sonst in der Socke geblieben, was ein unangenehmes Gefühl verursacht hätte sowie normalerweise für kalte Füße sorgt. Damit haben die Socken für mich perfekt die Aufgabe erfüllt!

Die Technik dahinter ist eine drei langen Konstruktion bestehend aus:
+ Äußere Naht fühlt sich an, wie normale Socken
+ Spezielle Membran sorgt für Wasserschutz
+ Eine Coolmax FX Lage innen sorgt für Atmungsaktivität und Temperaturregulierung

So fühlt sich die Socke auch innen wie eine fast normale Socke an. Tipp meinerseits, wenn ihr Schuhgröße 46/47 habt, würde ich die Socken in XXL nehmen, da das Anziehen der L/XL Variante etwas mühselig war. Einmal angezogen, spürte ich jedoch keine engen Stellen und konnte bequem mehrere Stunden mit den Socken (ohne Druckstellen ) fahren.

Länger habe ich überlegt, ob ich eine Regenhosen brauche. Im Endeffekt habe ich mich für das Minimalkonzept entschieden und ausschließlich auf eine gute kurze Hose sowie Beinlinge gegen die Kälte gesetzt. Denn für die drei Tage in Tschechien war Sonne bei 25°C vorhergesagt. Perfekt die neue Cross Country Shorts von Showerspass zu testen.
Worin die Hose sich auszeichnet, ist die extrem gute Wasserabweisende Funktion. Selbst bei strömenden Regen hatte ich nicht das Gefühl einen nassen Sack an den Beinen zu haben. Sobald der Regen aufhörte, trocknete die Hose in kürzester Zeit.
Genau so soll es sein. Sogar der Schmutz scheint an der Hose kaum zu haften, sodass man nach einer Woche bei zwei Tagen Regen und Dreck mit einer sauberen Hose ankommt.
Das ist das Resultat von zwei unterschiedlichen Materialmix. Während die Vorderseite aus einem leichten Nylon besteht, das für die Atmungsaktivität und schnelle Trocknung sorgt, ist der hintere Teil der Hose aus einem dickeren Material, um der Abnutzung entgegenzuwirken. Beide Seiten sind sehr dehnbar und machen alles mit. Das Material scheint robust zu sein, wo gleich es nach der Tour an einer Stelle leicht fusselt.
Eigentlich sollte die Hose Dank der verstellbaren weite mittels ausziehbarem Klettverschluss auskommen, jedoch musste ich während der Fahrt genauso wie beim Tragen mit Gewicht in den Taschen feststellen, das die Hose etwas rutscht.
Die weiteren Eigenschaften der Hose sind zwei Druckknopf-Taschen hinten sowie zwei Netztaschen seitlich. Auch wenn diese nicht sehr tief sind, passt ein 5.2 Zoll Handy perfekt hinein und hatte während der gesamten Tour dort einen sicheren Halt. Sogar auf Trails blieb es sicher in der Hosentasche, jedoch würde ich es trotzdem bei wilden Donwhill-Trails in den Rucksack stecken. Technisch ist die Hose auf jeden Fall sehr ausgefeilt.

Für die frühen Morgen- sowie Abendstunden hatte ich zusätzlich die mega kompakte und extrem leichte (165 gramm) Ultralight Wind Jacket. Neben dem sehr kleinen faustgroßem Packmaß, hat mir das Konzept aus winddichtem Stoff auf der Oberseite, das auch leichten Regen abhält, sowie einen luftdurchlässigem Netzstoff auf der Innenseite der Ärmel sehr gut gefallen. Dies schützt komplett vor Wind, während es trotzdem atmungsaktiv bleibt. Besonders hat mir vor allem der Schnitt gefallen – hinten schööön lang! Vorne könnte es für meinen Geschmack einen Tick länger sein (vor allem, wenn man die Jacke auch mal so tragen möchte), zum aktiven fahren jedoch passend. Rundum angenehm zu tragen, flexibel und mit Reflektor Elementen verstehen.

Das einzige was jetzt noch wichtig ist, ist der Regenschutz des Rucksacks mittels Regenhülle (die hält, was sie verspricht) sowie der Fahrradtaschen, welche von Haus aus 100% wasserdicht sind -> Thule 😉

Mega angenehm zu fahren ist ebenso das Apex Merino Tech T-Shirt. Das Tech steht übrigens für Verhältnis von 67% 18.5-micron Merino-Wolle, gesponnen über einem 27% Polyester, 6% Nylon Kern. Wobei die Ärmel sogar aus 87% Merino Wolle bestehen und so für eine bessere antibakterielle Wirkung sorgen und vor Schweißgeruch schützen. Sehr angenehm bei Showerspass ist wieder einmal der verlängerte Rücken mit zusätzlichem Reflektor Logo für abends 😉

Als herausstechende Eigenschaften bietet das Shirt einen Reißverschluss an der Seite, in dem man optimal eine paar Geldscheine, Schlüssel oder sogar ein keines/dünnes Portemonnaie bzw. Handy aufbewahren kann.
Wer Merino Wolle kennt, wird ihre thermoregulierenden Eigenschaften kennen: es kühlt, wenn es warm ist und man schwitzt, und es wärmt, wenn es draußen kühl wird. Zudem wird der Schweiz Geruch absorbiert, sodass ein tragen für 1-2 Tage kein Problem für die Mitmenschen wird 😉 Perfekt zum Radeln also!

Wer überlegt Armlinge zu kaufen, meiner Meinung nach ist das Quatsch. Denn entweder ist es frisch, sodass man ebenso eine Weste braucht oder man zieht gleich einen dünnen Windbreaker an, welchen man zur Not noch öffnen kann, sodass die Arme immer noch bedeckt sind…

Was man ansonsten auf einer längeren Radtour als Ersatzteil haben sollte, ist:
+ Kettenschloss
+ Flickzeug
+ Schaltung
+ Bremsbeläge, falls viele Höhenmeter bevorstehen
+ Evt Ersatzschlauch (light Version)
+ Kabelbinder

Der Rest des Equipments ist der gleiche, den ich auf meine camping trips mitnehmen.

Als Trinkrucksack habe ich den 950 Gramm leichten Terrapeak Air Flux 28l mitgenommen.
Mit der Netzstruktur am Rücken ist der Rucksack super zum radeln, da er einerseits gut aufliegt und trotzdem den Rücken lüftet. Die Trinkblase findet in dem separatem Fach gut Platz. Durch die gebogene Netzstruktur muss man nur bedenken, das mit Trinkblase es in der Mitte der Rucksacks etwas enger wird.
Ansonsten bietet der Rucksack viel Platz innen, auch wenn man zuerst durch die Krümmung einen anderen Eindruck hat. Mit der Polsterung im unteren Rückenteil liegt der Rücksack auch auf dem trail sehr angenehm auf.
Zu den besonderen Eigenschaften zählt zudem das zweite Fach, das von außen zugänglich ist, und vom Innenraum getrennt Platz für eine Regenjacke oder Pullover bzw. ähnliches zum schnellen Zugriff bietet. Am Hüftgurt sind zudem zwei weitere kleine Fächer mit Reißverschluss angebracht, worin ein Handy oder Energieriegel Platz finden. Das schöne, moderne Design und das robuste Material machen den Rucksack zu einem tollen Wegbereiter.
Überzeugend ist vor allem der Preis – unter 90 Euro! Von mir eine klare Kaufempfehlung*.

Zur Tour selbst bleibt zu sagen, wer es eilig hat, sollte in Tschechien auf die Straße (am angenehmsten Nebenstraßen) ausweichen, da die Radwege häufig leider im schlechten Zustand sind. Wenn man jedoch Zeit hat, gern durchs Grüne fährt und Schotter liebt, der wird in Tschechien fündig! Das Radwegenetz ist sehr groß und gut beschildert.
Die Nebenstraßen waren jedoch auch sehr schön, vor allem ruhig. Und das beste, zu 80% wachsen Apfel- oder Pflaumenbäume am Straßenrand, die zum Selbstpflücken einladen, yeah!
Das Übernachten am Waldrand war ebenso sehr entspannt, sodass ich immer schnell ein schönes, ruhiges Plätzchen für mein gefunden habe. Trinkwasser aus der Leitung habe ich freundlicherweise immer auf Anfrage von Anwohnern oder bei Restaurants bekommen, selbst wenn ich dort nicht vergessen habe.

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English Version:

903 km and 8337 meters in altitude are the tour details of my Darmstadt (Germany) ->Katowice (Poland) bike tour. Crossing Czech Republic by bike and camping in the woods was a dream I had in mind for a longer time.

In order to keep the weight of the bicycle bags as low as possible (12 kg was the total weight), I put some effort choosing multifunctional and light equipment. Most important was a perfect rain protection, since I did not want to interrupt my tour due to rain. Of course, I also didn’t want to get wet feet either. So I chose clothes to ride comfortably in the rain.

On my two alpine crossings by bike I already had bad experiences with gaiters. Even they are waterproof, they can not protect splashing water penetrating the shoes from below. Because I did not want this to happen again, I packed the waterproof Showerspass Crosspoint Socks. Claiming to be so waterproof, you could walk through a stream without getting wet feet, I did not intend to do that. Instead, I experienced two situations that had a similar effect and proved the strong water protection.

First, I experienced a persistent stormy weather for more than 2 hours on the first day and second, another 6 hours of wet roads from the nightly rain on the last day with constant water splashing while riding.
In both cases, the socks performed amazingly. Even better, while the socks are much thicker than usual socks, my feet stayed comfortably warm even in wet conditions!
Sure, depending on the weather and the intensity of the rain, these socks might lose their 100% water resistance at some point.
This was not a problem during the two hours of storm weather, where I had nicely dry feet afterwards. After the 6 hours of wet roads and drizzle during the day I have to admit that in the end my feet were a bit damp. However, it is not comparable to the wet socks that I have already had on other rainy tours where you get cold. Moreover, the damp feet might also be an effect of sweating.
I felt comfortable and warm in my socks, even though the shoe was completely wet. The moisture did not stay in the sock as usual, causing an uncomfortable and cold feet. So the socks have perfectly fulfilled the task!

The technique behind the socks is the three layer construction:
+ wear resistant knit exterior (feels like a regular sock)
+ waterproof breathable membrane
+ Coolmax FX moisture wicking anti-bacterial lining

In my experience you should get the socks in size XXL if you have shoe size (US 12/13, EU 46/47). The size L / XL was a little too tight for me. Wearing them, the socks did not feel too small, so I could ride comfortably for several hours without pressure marks. Only putting them on was a bit tough.

I also thought about whether I need rain pants or not. In the end I decided for the minimal concept and packed only shorts as well as leg warmers against the cold. All, because the forecast indicated sun for most of the time. Perfect to test the new Cross Country Shorts by Showerspass.
One of the features of the bike shorts is the very good water-repellent function. Even in the pouring rain I did not feel like I had wet pants. As soon as the rain stopped, the bike shorts dried in no time. Also, the dirt repelled great and after a week with two days of rain I arrived with clean shorts 😉
That’s the result of the two different materials. While the front is made of lightweight nylon for breath ability and quick drying, the back of the shorts is made of a thicker, durable material. Both sides are very flexible and seem to be robust.
The adjustable waist cinch is a nice feature, but in my case the shorts slipped a bit during the tour and while carrying too much stuff in the pockets.
The other features of the pants are two snap buttons pockets at the back and two side mesh pockets. Even though these are not very deep, a 5.2 inch phone fits in perfectly and had a secure grip throughout the tour. On trails, however, I would put the phone in the backpack even I did not lose the phone after trying it on the trail.

For the early morning and evening hours, I also had the ultra light (165 grams) Showerspass Ultraligh Wind Jacket. In addition to the extreme small pack size, I liked the concept of the windproof fabric on the outside, which also shrugs off light rain, and a breathable mesh on the inside of the sleeves. This completely protects against wind while still remaining breathable. I especially liked the bike cut with a longer back! In the front, the jacket could be a bit longer if you want to wear it not sitting on a bike.
While riding on a bike the jacket was very comfortable, flexible and also has reflector elements for better visibility at night.

On warm days I enjoyed wearing the Apex Merino Tech T-Shirt. Here, the tech stands for the ratio of 67% 18.5 micron Merino wool, spun over a 27% polyester / 6% nylon core. The sleeves are even made out of 87% Merino wool which provides a better antibacterial effect as well as protects against sweat odor. The extended back with an additional reflector logo are two other great features for bike rides.
A unique feature is a zipper pocket on right the side where you can store keys or even a thin wallet or cellphone. Perfect for cycling without a backpack!

 

*
Das Equipment wurde mir für diese Tour kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Bericht wurde nicht bezahlt und beschreibt meine eigenen Erfahrungen.

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Weinlagenwanderung an der Bergstraße https://inthenature.de/weinlagenwanderung-an-der-bergstrasse/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=weinlagenwanderung-an-der-bergstrasse https://inthenature.de/weinlagenwanderung-an-der-bergstrasse/#respond Sun, 20 May 2018 00:09:41 +0000 http://taundma.de/?p=5979 Die Bergstraße bietet von Frühjahr bis Herbst wunderschöne Aussichten entlang der Weinberge. Mehr sogar, die Wanderrouten wie der bekannte Burgensteig,…

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Die Bergstraße bietet von Frühjahr bis Herbst wunderschöne Aussichten entlang der Weinberge. Mehr sogar, die Wanderrouten wie der bekannte Burgensteig, welchen wir teilweise auf dieser Route folgen, führen zwischen Darmstadt und Heidelberg vorbei an 30 Burgen und Ruinen die zu einem Besuch einladen.
Unsere Route verläuft entlang des klassischen Weinlagenwanderwegs, welche besonders am 01. Mai zum jährlichen Weinfest entlang der Bergstraße zahlreiche Wanderer lockt.
Die beste Wanderzeit ist sicherlich ab Ende April, wenn die Weinreben sowie die Wälder mit saftigem Grün die Landschaft erhellen.

Gesamtstrecke: 10.29 km
Maximale Höhe: 231 m
Download file: WeinlagenwanderungZwingenberg-Bensheim1Mai.gpx

Die gemütliche Strecke ist für einen entspanten Wandernachmittag gedacht und bietet bei 10 km einige Aussichtspunkte zum Verweilen.
Die erste Option ist bereits am Aufstieg zum Kirchberg, beim Kirchberghäuschen. Mit toller Aussicht auf Bensheim, die Bergstraße und Richtung Rhein, ist es die perfekte Möglichkeit den lokalen Wein zu testen. Hier gibt es eine große Palette der verschieden Weiß-, Rot- und Roséweine der Region bis hin zu Perlweinen und Sekt.
Besonders gut schmeckt’s aus unseren neuen Wein-Wanderbechern aus Edelstahl von Mizu. Eine perfekte Größe die gut in der Hand liegt und Ideal zum Weingenuss ist, denn der Edelstahl gibt keinen Geschmack ab! Ein Wanderbecher, um endgültig auf Plastik oder zerbrechliches Glas zu verzichten 🙂

 

Der nächste interessante Aussichtspunkt ist das Fürstenlager bei Auerbach. Zur einen Seite gibt es die Aussicht auf das Weinanbaugebiet und zur anderen führt der Weg zu den Herrenhäusern des Fürstenlagers.
Um einen Mineralbrunnen im Zentrum des Auerbacher Fürstenlagers, setzte schon im 18. Jahrhundert ein reger Kurbetrieb ein. Dies führte dazu, das 1790 Landgraf Ludwig X entschied hier seine Sommerresidenz zu errichten.
Heute können sich Besucher im Landgasthof von der regionalen Gastronomie bis zum 7 Gänge Menü verwöhnen lassen oder im umliegenden Park mit einem der ältesten Riesenmammutbäume Deutschlands, die Seele baumeln lassen.

Der weitere Verlauf der Wanderung führt knapp oberhalb von Auerbauch & Zwingenberg im Weinanbaugebiet und endet in der Altstadt von Zwingenberg.
Bei gutem Wetter sollte man hier die Eiscafe Dolomiti nicht missen und den Tag entspannt ausklingen lassen.

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Schneeschuh Tour im Schwarzwald https://inthenature.de/schneeschuh-tour-im-schwarzwald/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=schneeschuh-tour-im-schwarzwald https://inthenature.de/schneeschuh-tour-im-schwarzwald/#respond Fri, 02 Mar 2018 14:29:37 +0000 http://taundma.de/?p=5747 Herrlichstes Pulverschnee Wetter lädt zur Schneeschuhwanderung in der Schwarzwald Region Brend / Rohrhardsberg bei Freiburg ein. Die vielen Wanderwege auf…

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Herrlichstes Pulverschnee Wetter lädt zur Schneeschuhwanderung in der Schwarzwald Region Brend / Rohrhardsberg bei Freiburg ein.
Die vielen Wanderwege auf dem 1000 m erhöhten Plato bieten dafür ausreichend Raum, um die in weiß gehüllte, hügelige Waldlandschaft zu bestaunen und die Wasserfälle entlang der Hänge zu erkunden.
Besonders für Ski-Langläufer ist die Region ein Traum. Ein Netz aus 25-50 km gespurten Loipen durchzieht die 1000-1200 Meter hohen Berge (Loipenportal-Schwarzwald).

Für Kylo und mich geht’s heute zu Fuß, bzw. auf Pfoten durch die Schneelandschaft.
Endlich die perfekte Gelegenheit die „Expert“ Schneeschuhe von Inook auszuprobieren. Nach verschiedenen Leih-Schneeschuhen in den vergangenen Jahren, habe ich schon länger darauf gewartet einige der Besonderheiten dieser Schneeschuhe in Aktion zu testen.
Die erste Besonderheit ist die konvexe (nach außen gewölbte) Form, welche den Schnee vom Schuh heruntergleiten lässt. Denn nach den letzten Schneeschuhtouren kam ich jedes mal mit nassen Füßen zurück, da sich der Schnee auf dem Schneeschuh hielt, das gehen erschwerte sowie Stück für Stück meinen Schuh durchnässte. Es war also an der Zeit etwas Neues zu probieren.
Zu der praktischen Form der Schneeschuhe kommen zusätzlich weitere Funktionen hinzu, auf die ich mich gefreut habe: Steighilfen und Krallen!
Die Ski-Tourengeher kennen es bereits und werden ihre Steighilfen nicht missen wollen. Wer nämlich den Berg hinauf möchte, wird um jeden Zentimeter dankbar sein, den der Fuß an Bewegung spart. Mit den Steighilfen bekommt der Fuß eine Art Trittbrett – eine erhöhte Position, sodass sich der Fuß nicht komplett absenken muss, sondern die Kraft früher nutzen kann, um sich wieder für den nächsten Schritt nach oben abzustützen.
Die massiven Krallen haben zudem den Vorteil, das der Schneeschuh selbst im steilen Gelände sicheren halt beim Auf- sowie Abstieg hat. Die Metall Pins auf der Unterseite der Schneeschuhe geben weiteren Halt im Gelände und auf Eis.

Praktischerweise starten wir die Touren vom Naturfreundehaus Brend, welches gleichzeitig das Basislager der nächsten Tage und eine klare Empfehlung zum Übernachten ist! Mit Preisen von 29 Euro pro Person im Doppelzimmer, 23 Euro im Zimmer mit Etagenbad oder 22 Euro im 10er Lager, alles inklusive Frühstück, bietet das Haus den nötigen Komfort für ein entspanntes Wochenende im Schwarzwald. Mehr sogar, der Wirt verwöhnt die Gäste nicht nur mit deftiger Küche aus der Region, sondern kümmert sich liebevoll um das Wohlergehen der Besucher. Danke Ivan, es war genial bei euch!

Zwei Routen sind von hier aus zu empfehlen.
1) Eine längere 20 km Rundtour zum Rohrhardsberg (mit zwei Einkehrmöglichkeiten, wenn man diese Route weiter zum Rohrhardsberg folgt)
2) Eine kürzere 10 km Panoramastrecke an der Bergseite Richtung Simonswald (abgewandelt)

Beide Routen führen durch die idyllische Waldlandschaft des Schwarzwalds. Während Route (1) nahe der Langlauf Loipe (im Sommer ein Wanderweg) im Tiefschnee durch den Wald verläuft, bzw. die Loipe öfter kreuzt, führt die (2) Route entlang einsamer Wanderwege am Berghang sowie zahlreichen Aussichtspunkten.

Schon nach einigen Kilometern bin ich von den Schneeschuhen von Inook begeistert. Mit 1170 g bemerkt man sie kaum im Aufstieg und selbst die Krallen kommen zum Einsatz. Die Steighilfen sind relativ flach, sodass sie beim Rauf gehen nicht stark auffallen. Aus Erfahrung behaupte ich jedoch, dass sie ihren Dienst erfüllen und einem den Aufstieg erheblich erleichtern.

Zum Einkehren bietet sich das Gasthaus zur Schwedenschanze am Rohrhardsberg an. Auf über 1100 Metern ist es das Ziel der Wanderung und bietet einen tollen Ausblick runter ins Tal. Im urigen Gasthaus lässt sich gut eine typisch Schwarzwälder Vesperplatte verspeisen, um anschließend den 10 km Rückweg anzutreten.
Die zweite Option einzukehren ist das 3 Sterne Hotel/Restaurant Kolmenhof an der  Donauquelle. Die reichliche Auswahl an Kuchen sowie regionalen Speisen lässt keine Wünsche offen. Besonders zu empfehlen ist die Forelle, welche direkt vor dem Hotel gezüchtet wird.
Von hier sind es dann etwa 45 Minuten zurück zum Naturfreundehaus Brend.

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Alpen Retten – Zum Erhalt des Alpenplans https://inthenature.de/alpen-retten-zum-erhalt-des-alpenplans/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=alpen-retten-zum-erhalt-des-alpenplans https://inthenature.de/alpen-retten-zum-erhalt-des-alpenplans/#respond Sat, 23 Dec 2017 09:28:29 +0000 http://taundma.de/?p=5570 Die Alpen sind ein einzigartiger Lebensraum für Menschen und Tiere. Es ist unsere Aufgabe, diesen kontinuierlich zu Schützen. Mit dem…

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Die Alpen sind ein einzigartiger Lebensraum für Menschen und Tiere. Es ist unsere Aufgabe, diesen kontinuierlich zu Schützen. Mit dem Alpenplan wurde 1972 ein Instrument zur nachhaltigen Nutzung des bayrischen Alpenraums geschaffen, um den Bau von Bergbahnen, Skiliften und Straßen einzugrenzen. Dieser ist nun gefährdet!
Vorweg: Es wichtig jetzt Initiative zu ergreifen. Was ihr tun könnt, teilt den Beitrag, erzählt es Freunden und beteiligt euch an der Petition zur Rückwandlung des Alpenplans und Baustopp der Seilbahn am Riedberger Horn (siehe nachfolgenden Text).

Diese Initiative wird von mir und mehr als 100 Outdoor-Bloggern unterstütz – mach du dich auch für den uneingeschränkten Erhalt des Alpenplans stark. #BloggerproAlpenplan


Die Alpen:

Mit 190.000 km² (1.200 km lang und zwischen 150 – 250 km breit), erstreckt sich das Alpengebierge durch das Herz Europas. Die Alpen beherrbergen ca. 30.000 Tier- und 13.000 Pflanzenarten. Von den 128 4.000er Gipfeln gehört der Mont Blanc zu den höchsten.
Die Gletscher der Alpen bilden zudem das größte Wasserreservoir Europas. Die Bergwälder der Alpen sind wesentlicher Bestandteil zur Erhaltung der Klimastabilität, der Luftreinigung und bedeuten Erosionsschutz. Die Alpen gehören zu den 238 wichtigsten Ökoregionen weltweit!

Vor 200 Millionen Jahren erstreckte sich das Thetys-Meer – dort, wo heute viele der hohen Gipfel aufragen. Es siedelten sich Algen, Korallen und Muscheln in diesem Meer an, die Kalk ablagerten. Die Entstehung der Alpen selbst begann vor 100 bis 20 Millionen Jahren. Mit der Kontinentalverschiebung drückte die afrikanische auf die europäische Kontinentalplatte. Das Gestein wurde mit einer gewaltigen Kraft gefaltet und empor gedrückt, sodass sich vor ca. 30 Millionen Jahren ein Gebirge von bis zu 30 km Höhe auftürmte – die alpidische Hebung.

Heute kommen zu den 13,9 Millionen Einwohnern jährlich 120 Millionen Touristen in die Alpenregion. Dies ist eine ständige Belastung für die Natur, die es gilt zu schützen.


Die Schutzzonen des Alpenplans
:
Zone A: In der Verkehrsvorhaben wie Seilbahnen oder Straßen landesplanerisch grundsätzlich unbedenklich sind.
Zone B: In denen Verkehrsvorhaben nur unbedenklich sind, wenn dies im Einzelfall im Hinblick auf landesplanerische Vorgaben geprüft wurde.
Zone C: In der abgesehen von sog. landeskulturellen Maßnahmen (Alm- und Forstwege) Verkehrsvorhaben landesplanerisch unzulässig sind.

Während also infrastrukturelle Erschließungen in den Zonen A und B unter bestimmten Voraussetzungen möglich sind, bleiben sie in der Zone C grundsätzlich ausgeschlossen. Auf diese Weise wird die einzigartige Bergwelt wirksam geschützt. Und nicht zuletzt ist damit auch die Basis für einen naturnahen Tourismus und für alle bergsteigerischen Aktivitäten gesichert.

Aufweichung des Alpenplans am Riedberger Horn:
Leider wurde nun nach über 45 Jahren das Schutzgebiet des Alpenplans aufgeweicht, um den Ausbau des Skigebiets Riedberger Horn zu ermöglichen.
Das Riedberger Horn liegt in den Allgäuer Alpen und ist 1.787 Meter hoch.
Hier sollen zwei kleine Skigebiete mit einer sogenannten Skischaukel (Seilbahn) verbunden werden, um attraktiver für den Tourismus zu werden. Da das Gebiet in der Schutzzone C des Alpenplans liegt und der Bau einer Seilbahn verboten ist, wurde das Gebiet nun aus der Schutzzone herausgenommen.
Mit der neuen 3,35 Kilometer langen Piste und der Zusammenlegung mittels Seilbahn werden es insgesamt 44,35 Kilometer Piste, welche sich als Konkurrenz zu den Skigebieten aus Österreich etablieren sollen.

So beschloss am 9. November 2017 der bayrische Landtag, angeführt von der CSU, die Änderung des Landesentwicklungsprogramms (LEP) und damit die Aufweichung des Alpenplans. Wo auf 1600 Meter bisher keine Seilbahnen gebaut werden durften, ist es jetzt mit der Verschiebung der Schutzzone möglich. Die entfernten 80 Hektar am Riedberger Horn aus der Schutzzone C werden mit einer Ergänzung von 300 Hektar an einer anderen Stelle ersetzt.
Sachverständige führen jedoch aus, dass die alten und neuen Flächen hinsichtlich ihrer ökologischen Qualitäten nicht miteinander zu vergleichen sind.

Zuvor haben sich am 16.9.2016 die etwas mehr als 1000 Wahlberechtigten in den Gemeinden Balderschwang und Obermaiselstein in einem umstrittenen Bürgerentscheid mit 85% bzw. 68,3% für den Bau der Seilbahn gestimmt. Im Allgäu gibt es jedoch eine starke Gegenbewegung gegen den Ausbau des Skigebietes. In einer repräsentativen Umfrage haben sich 91% der befragten Bayern für den Erhalt des bayrischen Alpenplans ohne Ausnahmen für weitere Skigebiete ausgesprochen.

Mittels einer neuen Seilbahn sollen zwei Skigebiet verbunden werden. Dabei gilt der Bau als umstritten, denn das Skigebiet in der geringen Höhe nicht als schneesicher gilt und Zweifel am großen Tourismuszuwachs lässt.
Die Sorge ist zudem, dass mit der Schneeunsicherheit (Studie des Alpenvereins) der Drang nach einem Ausbau von weiteren Eingriffen steigt, um mittels Schneekanonen sowie dem Bau eines Stausees zur Wasserversorgung die Umwelt weiter beeinträchtigt wird. Die geplante Seilbahn am Riedberger Horn verläuft zudem mitten durch eines der größten Vorkommen des Birkhuhns in Bayern. Der Bau von Lift und Piste bedroht diese streng geschützte Vogelart massiv.

Der Heimatminister Söder dazu: „Der ländliche Raum ist kein Museum, sondern der ländliche Raum ist Zukunftsraum, den wir in Bayern stärken und erhalten wollen.” Die Änderung hält er weiterhin nur für einen Einzelfall.
Doch die Änderung wäre ein Präzedenzfall für weiteren Erschließungsvorhaben. Deswegen haben einige Verbände bereits Klage gegen das Projekt angekündigt.

Quellen und weiterführende Links:

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https://inthenature.de/alpen-retten-zum-erhalt-des-alpenplans/feed/ 0 5570
Naherholungsgebiet Deutschland https://inthenature.de/naherholungsgebiet-deutschland/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=naherholungsgebiet-deutschland https://inthenature.de/naherholungsgebiet-deutschland/#respond Fri, 01 Jan 2016 20:15:59 +0000 http://stopczynski.de/reise/?p=1961 Samstag 8 Uhr, wir werden von Alex am Flughafen eingesammelt. Ein gemeinsames Frühstück mit Alex, Nadine, Brötchen, Meerrettich und Roter Beete…

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Samstag 8 Uhr, wir werden von Alex am Flughafen eingesammelt. Ein gemeinsames Frühstück mit Alex, Nadine, Brötchen, Meerrettich und Roter Beete aus dem Flughafen-Tegut steht an. Es ist noch früh für einen Samstag, deswegen lassen wir die Zwei noch etwas weiterdösen – nachdem uns Alex freundlicherweise in Stadt kutschiert, das ist ein Service, DANKE!
Denise nimmt uns ab jetzt herzlichst auf. Wir planen die Silvestertage. Das neue Jahr steht an. Erstmal einkaufen, denn Essen müssen wir in allen Jahren. OK, der Plan steht, die Einkäufe sind erledigt, es gibt Börek.

15:00
Zum silvesterlichen Spieleabend versammeln sich Marie, Uriel, Xenia, Mateo, Sewit, Mateos Bruder bei Denise, Florian, Martin und Tatjana.
21:00
Wir laufen quer durch Darmstadt um bei Johnny und Alina, sowie unseren Freunden Alex, Nadine, Alex, Kamil, Nils in die Silvesternacht reinzufeiern.
24:00
Feuerwerk im Nebel am Darmstädter Staatstheater.
03:00
Florian, Sewit und ich begeben uns nachhause. Martin und Denise schneien bei Franz, seinen Nachbarn und einige Freunde rein.
09:30
Martin und Denise kommen nachhause.
Die Aufteilung ist gelungen.

Mit Showit im Jugendstilbad abhängen – den Tag über im Wasser treiben sowie gemeinsames Abendessen mit Denise waren ein gelungener Start ins Neue. Vorsatz: Etwas Neues mit den Haaren.

 

Am nächsten Tag steht die Weiterfahrt per Mitfahrgelegenheit nach Limburg an. Wir werden von Martins Vater an der Limburger Raststätte eingesammelt und zuhause überhäuft mit Geschenken. Star Wars Duschgel, Star Wars Taschentucher mit Storm Troopers Aufdruck, Star Wars Popcorn, Star Wars Lollis, getrocknete Physalis, Erdbeeren, Cassis, Äpfel, Pflaumen, Datteln, Aprikosen, Maulbeeren und Kirschen, Nussvariationen sowie polnische Powerriegel und Kichel. Danke Ewa und Mietek!

 

Auf geht es nach Düsseldorf. Hier treffen wir Anna. Bei einem Abendessen erzählen wir von unseren Erlebnissen in Kanada. Am Morgen statten wir Raisa einen Besuch ab. Ein prallgefüllter Tisch erwartet uns. Wir plaudern über Kanada, zeigen Bilder und schlürfen Tee. Opas Grab auf dem Friedhof besuchen wir am Nachmittag. Einen kleinen Tannenbaum lassen wir ihm da. Mit Valerij, Martins langersehnten Wunsch erfüllen, bei 12 Apostel eine Riesen-Pizza bestellen. Außerdem bereiten wir eine kleine Diashow vor. Wir laufen durch die Hildener Innenstadt. Es sieht so anders aus, fremd und doch vertraut.

Ein neuer Tag, Ella schaut zum Frühstück vorbei. Es gibt Pfannkuchen mit Ahornsirup aus Mabou und Apfelbutter aus Quebec Stadt. Nina und ich treffen uns in Düsseldorf zu einem gemeinsamen Museumsbesuch. Das K21 stellt aus zum Thema The Problem of God – Hat Gott das Problem oder wir. Anna stößt dazu. Als wir die Halle betreten wird für ein Konzert aufgebaut. So lauschen wir Trommeln, Becken und Gongs aus aller Welt gespielt von vier Schlagwerkern der Extraklasse, Elbtonal Percussion. Ab 18 Uhr am ersten Mittwoch im Monat ist der Eintritt umsonst!

Am Morgen treffe ich Valerij. Auf geht es in die Francisco de Zurbaran Ausstellung. Die Nature Morte der gemischten Weintrauben – grün, blau, lila betrachten. „Willst du ein Kaffee?“ fragt Papa. „Klar.“ Stachelbeerkuchen mit einer Tasse Kaffee werden es. Am Abend treffen Ella, Anna und ich uns bei Raisa. Ein gemütlicher Abend, der in der Idee ausklingt, dass Ella mit nach Amsterdam möchte.

In der Zwischenzeit bei Stopczynski’s: Essen, Computer-Aufgaben, Essen, Fernsehn, Schlafen – Urlaub.

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