Hund | in the nature https://inthenature.de Reiseblog + Wandern mit Hund + Ökologischen Fußabdruck reduzieren Thu, 06 Dec 2018 19:48:52 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.8.18 https://inthenature.de/wp-content/uploads/2018/07/cropped-180715_INTNA_LOGO_01_BLACK_TRANS-32x32.png Hund | in the nature https://inthenature.de 32 32 116258601 Zecken mit natürlichen Mittel fernhalten (Mensch und Hund) https://inthenature.de/zecken-mit-natuerlichen-mittel-fernhalten-mensch-und-hund/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=zecken-mit-natuerlichen-mittel-fernhalten-mensch-und-hund https://inthenature.de/zecken-mit-natuerlichen-mittel-fernhalten-mensch-und-hund/#respond Sun, 12 Aug 2018 08:55:47 +0000 http://inthenature.de/?p=6306 Wer eine echte Alternative zur chemischen Zecken- und Stechmücken-Abwehr sucht, findet eine Vielzahl an natürlichen Wirkstoffen mit unterschiedlichem Wirkungsgrad. Zu…

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Wer eine echte Alternative zur chemischen Zecken- und Stechmücken-Abwehr sucht, findet eine Vielzahl an natürlichen Wirkstoffen mit unterschiedlichem Wirkungsgrad.
Zu den Klassikern gehören Knoblauch, Kokosöl sowie eine Reihe ätherischer Öle – ganz vorne Geraniol und Citriodiol (Zitronen-Eukalyptus).
Da ich einen effektiven sowie praktischen Schutz für mich und meinen Hund suchte, habe ich viele Artikel dazu gelesen und hier zusammengefasst.

Kokosöl:
Kokosöl enthält 60% Laurinsäure, welches ein effektives Mittel gegen Zecken für Mensch und Hund ist. Studien zufolge soll die Wirkung eines Mittels mit 10% Laurinsäure etwa 80-100% Zecken abschrecken. Zusätzlich pflegt es Haut sowie Fell und bringt einen leichten UV-Schutz mit. Da die Wirkung etwa 6 Stunden anhält, muss es aber jedes Mal neu aufgetragen werden. Dabei reicht die Menge einer Haselnuss in der Hand zu schmelzen und auf die Haut/Fell zu verreiben. Vor allem die Pfoten und Beine, Kopf und Nackenbereich, sowie den Bauch des Hundes sollten mit dem Kokosöl eingerieben werden.
Es kann natürlich passieren, das der Hund das Öl ableckt und gefallen daran findet, was auch nicht gesundheitsschädlich ist, jedoch müssen diese Stellen dann noch einmal eingerieben werden. Am besten ist die Wirkung bei einem Kurzhaarfell.
Wem dies auf Dauer zu anstregend ist, kann, wie ich bevorzuge, auf ätherische Öle wie Zitronen-Eukalyptus zurückgreifen (siehe weiter unten).

Ätherische Öle:
Dazu gehören Öle wie: Geraniol, Zitrone-Eukalyptus (Citriodiol), Lavendel, Thymian, Rosenholz, Myrrhe, Grapefruit, Wacholder, Oregano, Basilikum, Bergamotte, Gewürznelke, Teebaumöl, Majoran, Pfefferminze, Citronella und Schwarzkümmel.

Studien zufolge sind Geraniol und Citriodiol die zwei wirkungsvollsten und auch meine Favoriten. Bei Geraniol wird der Chitinpanzer von Zecken und Flöhen angegriffen, sodass die Tiere austrocknen. Citriodiol wirkt viel mehr als Repellant, da die Haut erst gar nicht mit den Insekten in Kontakt kommt. Die Wirkstoffe kommen in vielen Anti-Zecken/Mücken Präparaten vor, wie beispielsweise in ZEDAN.

Geraniol hat den Vorteil, das es im Vergleich zu den anderen Ölen nur leicht blumig riecht und deswegen gut bei Tieren angenommen wird.
Eine Studie konnte zeigen, dass aufgesprühtes 1-prozentiges Geraniol bei Rindern den Zeckenbefall um 98,4 Prozent senken konnte. Selbst nach zwei Wochen war noch ein hoher Effekt nachweisbar (Quelle). Allerdings kommt es vor, das manche Hunde das Geraniol nicht so gut vertragen und eine Überempfindlichkeitsreaktion wie stumpfes/schuppiges Fell aufzeigen.

Beim Wirkstoff Citriodiol (Zitronen-Eukalyptus) sind solche Nebenwirkungen nicht nachgewiesen worden. Demnach für Menschen und Tiere eine optimale Zecken- und Stechmückenabwehr. Citriodiol wird z.b. in ZEDAN verwendet und ist dermatologisch als besonders hautverträglich getestet worden.
Für einige Hunde kann der Geruch anfangs etwas intensiv sein, deswegen sprühe ich das Mittel auf das Halsband, einige Zeit bevor ich es aufsetze.

Bei der Anwendung mit reinen Ölen ist besonders darauf zu achten es nicht pur aufzutragen, da es zu starken Hautreizungen führen kann. Ein paar Tropfen gemischt mit 7-10 Tropfen Basisöl wie Jojoba, Mandelöl, Sesam- oder Kokosöl sind perfekt.

Kommen die Öle wie bei ZEDAN, oder Melaflon (Margosa-Extrakt, Geraniol, Citrus limon, Lavendula angustifolia…) in einem fertigen Präparat vor, kann dies auf zwei unterschiedliche Arten direkt aufgetragen werden.
1) Ein paar Tropfen im Nacken, Bauch und an der Rute des Hundes tropfen (mögen die meisten Hunde nicht besondern).
2) Mehrere Tropfen auf das Halsband verteilen.
Der Vorteil ist, das der Wirkstoff mehrere Tage anhält. Ich persönliche verwende ZEDAN und trage es nur in Abständen von 2-4 Tagen in der Zeckenhaupsaison (oder alle paar Wochen in der Nebensaison / nicht im Winter) auf das Halsband auf. Zwar entdecke ich in der Hauptsaison immer mal wieder eine Zecke, dies ist aber bei weitem weniger als jeden Tag Zecken aus dem Fell zu suchen.

Knoblauch:
Um mit dem Mythos aufzuräumen, dass Lauchgewächs wie Zwiebeln, Schnittlauch oder Knoblauch giftig für den Hund sind, sei gesagt, dazu muss der Hund etwa die gleiche Menge Zwiebeln essen, wie etwa 50-100% seiner Tagesration Futter entsprechen würden! Wenn also bei 25 kg Körpergewicht vom Hund am Tag 300g Futter gegeben wird, wären zusätzlich 150-300g Zwiebeln auf Dauer Giftig für den Hund und würden zu Blutarmut führen. Eine ausführliche Beschreibung findet ihr in diesem Artikel unter Punkt 8 – sehr lesenswert.

Um die Abwehrwirkung gegen Zecken und Stechmücken zu erreichen, genügt (je nach Größe des Hundes) ein Teelöffel gehackte Zwiebel oder ¼ bis ½ Knoblauchzehe als Zusatz zum Futter.

Eine wissenschaftliche Studie mit 100 Soldaten zeigte, dass 30% Soldaten mehr von Zecken befallen wurden als die Gruppe, welche Knoblauch gegessen hat. Ganz verschont wurde die Knoblauchgruppe aber nicht. Dies bedeutet, dass es auch bei der Anwendung bei Hunden unterschiedliche Effekte geben kann.

Zistrose:
Die graubehaarte Zistrose (Cistus incanus) ist seit langem dafür bekannt durch die in ihr enthaltenen Polyphenole, das menschliche Immunsystem zu stärken. Es wirkt antioxidativ und entzündungshemmend, antiviral und antimikrobiell. In der Humanmedizin ist es in Kapsel- oder Teeform erhältlich. Zistrose wird zur Behandlung von Hauterkrankungen und Durchfall oder zur Immunsystemstärkung eingesetzt. Nach einem zufälligen Experiment scheint Zistrose auch ein gutes Zecken- und Mückenabwehrmittel für Hund sowie Mensch zu sein.
Eine Studie mit 48 Hunden zeigten, dass Hunde, denen Zistrose verabreicht wurde, kaum bis gar nicht mehr von Zecken befallen wurden und deutlich besser abschnitt, als Abwehrmittel wie zum Beispiel Frontline.

Anwendung: Eine Zistrose Kapsel pro Tag zusammen mit dem Futter geben. Bis die Wirkung erreicht ist, muss das Mittel mindestens fünf Tage verabreicht werden. In der Studie haben die Hunde durchschnittlich 20 Tage eine Cistus-Kapsel verabreicht bekommen.
Möglich ist es auch den Zistrosetee über das Futter geben. Während der Zeckenzeit sollte zwei Mal täglich eine halbe Tasse in Futter gemischt werden.

Cistus, wie auch andere immunstärkenden Heilpflanzen, sollten nicht dauerhaft eingesetzt werden, um den Gewöhnungseffekt zu vermeiden. Menschen nehmen 2 Cistus-Kapseln (à 400 mg Cistus-Extrakt) pro Tag (Quelle 1, 2).

Bierhefe:
Ähnlich wie Knoblauch, verhält es sich mit Bierhefe, in dem durch die starke Konzentration an Vitamine-B ein Geruch ausgedünstet wird, den Zecken meiden. Diesen Geruch merken allerdings auch Hunde was zu Unbehagen führen kann.
Vitamin-B ist weiterhin gut bei Haut- und Fellproblemen sowie fördert auch die Verdauung. Dies kann aber bei sensiblen Hunden und einer größeren Menge zu Blähungen, Durchfall und Magen-Darm-Problemen führen. Deswegen sollte die Dosierung langsam gesteigert werden.
Eine normale Dosis wären pro 10 kg Körpergewicht ein Teelöffel Bierhefe-Pulver (oder zwei Tabletten) zum Futter.

Ein paar weitere natürliche Mittel sind hier beschrieben (die ich aber selbst nicht ausprobiert habe).

Chemische Mittel und sonstiges:
Von anderen Mittel wie Bernsteinketten, EM-Keramik oder homöopathischen Präparate halte ich nichts – dazu könnt ihr gern hier mehr erfahren.
Chemische Wirkstoffe wie Diethyltoluamid (DEET), Bayrepel (Hydroxyethyl-Isobutyl Carboxylat) und Dimethylphthalat (DMP) sind für mich ebenso tabu. Diese Mittel wirken zwar gut, sind aber nach häufiger Anwendung oder in hoher Konzentration gesundheitsschädlich! Folgen sind beispielsweise Hautreizungen oder sogar Störungen des Nervensystems.

Spot-On, Preventic, Ex-Spot, Advantix und Frontline, welche ins Fell des Hundes getropft werden, genauso wie Scalibor Halsband sind reines Gift. So enthalte Spot-on-Mittel oft Imidacloprid, Permethrin oder Moxidectin. Das Scalibor-Halsband ist mit Deltamethrin bestückt. Dabei handelt es sich um Nervengifte, die eine antiparasitäre Wirkung von etwa 2 bis allerhöchstens 4 Wochen versprechen (Quelle).
Diese toxischen Mittel verbinden sich dann mit der Haut und gelangen teilweise in den Körper, um einen kompletten Schutz zu bieten.
Die Nebenwirkung sind dann eine Überempfindlichkeitsreaktion, Übelkeit, Erbrechen, Leberschäden, stumpfes Fell oder Juckreiz. Problematisch ist zudem, dass Zecken zunehmend resistenter gegen die chemischen Abwehrmittel werden und diese Mittel damit immer ineffektiver werden.

Borreliose-Impfung:
Auch Hunde können gegen Borreliose geimpft werden. Jedoch warnen einige Tierärzte davor und raten eher zu einer Zeckenprophylaxe. Denn nur einer der beiden Borreliose-Impfstoffe zielt auf die tatsächlich krankmachende Borrelienart ab. Der andere hingegen auf Arten, die gar nicht infektiös sind.
Ein Problem der Impfung ist aber, dass es bei infizierten Hunden schwere Nierenentzündungen hervorrufen kann. Für mich also keine Alternative.

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Cool dogs – Kühlweste für den Hund im Sommer https://inthenature.de/cool-dogs-kuehlweste-fuer-den-hund-im-sommer/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=cool-dogs-kuehlweste-fuer-den-hund-im-sommer https://inthenature.de/cool-dogs-kuehlweste-fuer-den-hund-im-sommer/#respond Wed, 18 Jul 2018 10:48:07 +0000 http://taundma.de/?p=6248 Jeder Hund ist glücklich, wenn er draußen etwas erleben kann – egal ob es warm oder kalt ist. Denn keiner…

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Jeder Hund ist glücklich, wenn er draußen etwas erleben kann – egal ob es warm oder kalt ist. Denn keiner will das nächste Abenteuer verpassen.
Wer im Sommer gerne unterwegs ist und seinen Hund nicht alleine zu Hause lassen möchte bzw. kann, kennt sicherlich die Problematik. Die Hitze macht Menschen und Hunden gleichermaßen zu schaffen, egal ob Hunde langes oder kurzes Fell haben, es ist bei jedem unterschiedlich. Agile, junge und nicht übergewichtige Hunde vertragen die Sommerhitze besser als andere. Den meisten wird auch sicherlich klar sein, dass
– Asphalt sich schnell aufheizt und Hitze strahlt
– Touren in der prallen Mittagssonne sehr anstrengend und
– Schatten sowie Grasboden vorzuziehen sind.

Wer seinen Hund kennt, sollte ein Gefühl dafür bekommen, wie viel er seinem Hund zumuten kann und die Zeichen deuten, wann es zu viel ist. Dazu gehört:
– übermäßiges Hecheln, manchmal Sabbern
– langsamere Bewegung
– Ablegen im Schatten
– blasse, meist trockene Schleimhäute
– Zittern und erhöhte Herzfrequenz
– Taumeln, Schock bis hin zum epileptische Anfall
– Zuletzt Koma und Herztod

Denn ab ca. 20°C Außentemperatur kann es passieren, das Hunde ihre Körper-temperatur nur schwer selbst regulieren können. Dein Hund ist trotzdem gern bei Sommerhitze draußen und läuft gerne, egal wie warm es ist?
Kylo ist so einer. Er liebt es zu rennen und tut es umso länger, desto kühler es ist. Auch deswegen sind wir gern im schattigen Wald – nicht nur weil es hier so viel spannendes zu erschnüffeln gibt.

Glücklicherweise zeigt mir Kylo sehr deutlich, wenn es ihm zu viel wird. Ist es ihm zu warm, die Tour zu lang oder anstrengend, legt er sich in die Wiese oder in den Schatten und macht erst mal ein Päuscheln – fertig.
Damit weiß ich, ok, hier bleiben wir erst ein paar Minuten und trinken etwas.

Kühlweste im Test:
Ich habe gelernt, wie ich es meinem Hund angenehmer machen kann, um länger draußen zu sein. Mit vielen Pausen, trinken oder mit konstanter Kühlung durch eine Weste. Nach längeren Recherchen und als jemand, der nach eigener Erfahrung einen Wintermantel für meinen Hund überflüssig hält (siehe dazu meinen Ratgeber für Hund im Winter), habe ich mich bewusst für die Kühlweste Jet Stream von Ruffwear entschieden und konnte den positiven Effekt mehrmals selbst erleben.

Häufig hatten wir selbst am frühen Abend noch über 25° C auf unsere 5-10 km Runden im Wald. Ohne die Kühlweste von Ruffwear wird Kylo oft nach etwa 30 Minuten träge und langsamer. Sind wir länger in der Sonne unterwegs, legt er sich auch gern mal ins Gras ab. Ein klares Zeichen für eine Pause.
Da kommt die Jet Stream Kühlweste zum Einsatz. Entweder mitten auf der Tour oder schon direkt zu Beginn, reicht eine 0,7 Liter Wasserflasche aus, um die Weste komplett nass zu machen. Bei der geringen Wassermenge muss die Weste noch nicht mal ausgewrinkt werden. Direkt über die Vorderpfoten ziehen und am Rücken mit dem Reißverschluss zuziehen, fertig. Schnell und unkompliziert.
Das anfangs merklich unbekannte Gefühl das Kylo am Körper spürt, ist nach der ersten Bewegung verschwunden. Durch die großen Ausschnitte an den Vorderpfoten hat Kylo keinerlei Bewegungseinschränkung. Der sportliche Schnitt sitzt bei jeder Aktivität oder beim Herumtollen im Gras stets optimal am Körper ohne zu verrutschen.
Mit der Weste hechelt Kylo merklich weniger, bleibt auf den 1-2 stündigen Touren im Sommer konstant fit und hat sichtlich Spaß! Dafür sollte jedem die Investition von 50 Euro wert sein.

Auf unseren längeren Touren habe ich den Feuchtigkeitsgehalt der Weste mehrmals mit der Hand geprüft. Bei ca. 25° C Außentemperatur im halbschattigen Wald und bei etwa 10 km/h Lauftempo, bleibt die Weste für über eine Stunde kühl und das Fell auch nicht nass! Danach einfach wieder mit Wasser übergießen und die Kühlung geht weiter.

Die Funktionsweise der Weste:
– Elasthan Gewebe im Rückenteil schützt vor Sonneneinstrahlung und ist mit UV-Schutzfaktor 50 getestet
– Drei-Lagige Brust und Bauchbereich kühlt aktiv durch Wasserverdunstung
– Äußere Schicht ist Atmungsaktiv, lässt die Luft zirkulieren und reguliert die Feuchtigkeit
– Mittlere Schicht speichert das Wasser, welches mit der Zeit verdunstet und kühlt
– Innere Schicht gibt den kühlenden Effekt zum Hund weiter

Den gleichen Effekt spürt man selbst auf der Haut, wenn man nass aus einem See steigt und die Wasserschicht auf der Haut durch die Luft gekühlt wird.

Schön veranschaulicht durch eine Wärmebildkamera ist der Effekt deutlich sichtbar (Bilder von Ruffwear):

Ohne Weste: Körpertemperatur 41°C / 106°F
Mit Weste: 23,5°C / 74,3°F

Passform / Größe:
Für Kylo passt mit 27 kg und einem Brustumfang von 79 cm die Jet Stream Weste in Größe L perfekt, welche eigentlich für 80-89 cm Brustumfang ausgelegt ist. Einige Kommentare auf der Webseite von Ruffwear erwähnten, das die Weste durchaus klein ausfällt, weswegen ich mich für diese Größe auch entschieden habe. So sitzt die Weste bei mir fest und schränkt durch das weiche sowie flexible Material die Bewegungsfreiheit in keinster weise ein.
Da der Rücken aus einem dünnen Stoff besteht, kann man sogar auf Wanderungen weiterhin einen Rucksack aufsetzen, ohne den Kühleffekt zu beeinträchtigen!

Falls die Weste dreckig wird, kann die Weste im Schonwaschgang in der Maschine, oder einfach mit der Hand unter laufendem Wasser auswaschen und zum Trocknen aufhängt werden.
Das robuste Material sollte so für eine ganze Weile seine Funktion erfüllen. Nach den Kundenbewertungen auf der Internetseite von Ruffwear sind die Besitzer extrem zufrieden und ich bin es auch.

Fazit:
+ Leicht, mit geringem Packmaß passt die Weste überall mit rein
+ UV-Schutz am Rücken
+ Helle Farbe erhöht die Sichtbarkeit im Wald
+ Wasserkühlung für über 60 Minuten Daueraktivität
+ Sportlicher Schnitt ist optimal für agile Hunde
+ 0,7 Liter Wasser reichen zum Befeuchten der kompletten Weste
+ Schnell und einfach auszuziehen
– Anfangs etwas kniffelig beim Anziehen

Zu empfehlen ist die Weste damit allen Hunden, die im Sommer gerne aktiv sind, für längere Spaziergänge ohne viel Schatten, oder für Hunde, welche durch ihr Alter bzw. Gewicht mit der Hitze weniger gut zurechtkommen.

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Hunderucksack im Test https://inthenature.de/hunderucksack-im-test/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=hunderucksack-im-test https://inthenature.de/hunderucksack-im-test/#respond Tue, 12 Jun 2018 22:09:16 +0000 http://taundma.de/?p=6080 Mit viel Spaß hatten wir über mehrere Wochen und auf vielen unserer Touren den Hunderucksack „SingleTrak Pack“ von Ruffwear mit…

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Mit viel Spaß hatten wir über mehrere Wochen und auf vielen unserer Touren den Hunderucksack „SingleTrak Pack“ von Ruffwear mit dabei. Oder um genau zu sein, hatte Kylo den Rucksack dabei 🙂

Aus meiner Sicht, überzeugt der (Trink)Rucksack in allen Kriterien:
+ Passform
+ Volumen
+ Robustheit
+ Zusätzliche Funktionen
+ Hundesicht

Passform:
Mit den fünf weit verstellbaren Riemen lässt sich der Rucksack sehr gut an die Körpergröße anpassen und ist durchaus auch für Hunde interessant, die noch in ihrer letzten Wachstumsphase stecken. Bei einem Brustkorb von 79 cm (27 kg) passt der Rucksack in Größe M (69-81 CM) für Kylo’s Statur super.
Der Rucksack wird einmal durch die beiden Riemen unter der Brust und Bauch optimal am Körper gehalten. Zusätzlich stabilisiert ein dreipunkt ähnlicher Gurt, welcher unter dem Hals über der vorderen Brustpartie verläuft, das seitliche wegrutschen des Rucksacks. Hier kann die Größe nochmals individuell einstellen werden.
Beim anziehen muss eine Pfote durch den Dreipunktgurt geführt werden. Die beiden anderen Riemen werden dann unter dem Körper geführt und eingeklippt.
Trotz guter Fixierung sollte bei sehr aktiven Hunden auf die Gleichverteilung der Füllung geachtet werden. Denn bei viel Bewegung oder beim herumwälzen auf dem Boden, neigt der Rucksack zu einer Seite zu kippen.
Da der Rucksack sehr weit am oberen Rücken aufliegt und ein geringes Profil hat, hängt im Vergleich zu größeren Rucksacktaschen nichts seitlich runter. Dadurch kann der Hund weiterhin seine normale Bewegungsfreiheit genießen.

 

Volumen:
Die Füllmenge ist für einen aktiven Hund und kleinere Touren (1-3 Tage) genau richtig. Je nach Nutzung passt Wasser, Futter und Kleinigkeiten wie eine Leine und Beutel problemlos in den Rucksack. Genial vor allem, das zwei faltbare Wasserbehälter (2x 600 ml) mit dabei sind!
Die angegebene Kapazität von 3,3 Liter konnte ich zwar bisher nicht ausreizen, empfinde das Volumen für meinen Hund jedoch mehr als Ausreichend!
So passen beispielsweise beide Wasserbehälter auf eine Seite (1,2 Liter) plus kleine Gegenstände wie eine Pfeife und Beutel, sowie ca. 500-600 g Trockenfutter auf die andere. Oder die beiden Wasserbehälter werden aufgeteilt und die Taschen mit 1-2 Futterrationen (250-500 Gramm) gefüllt. Je nach Größe der Trockenfutter-Pellets lasst sich der Inhalt dann natürlich mehr oder weniger gut ausfüllen.
Die optimale Verteilungsstrategie ist sicherlich individuell anzupassen, um eine Gleichverteilung des Rucksacks für die gesamte Tour sicherzustellen, ohne dabei das Gewicht ständig neu zu verteilen.
Trinkt der Hund beispielsweise unterwegs viel aus Bächen, lässt sie das Futter und Wasser hauptsächlich auf die Pausen einteilen und kann damit gleichmäßig geleert werden.

 

Robustheit:
Das Material ist aus einem robusten Material gefertigt, so das Unterholz oder gelegentliches streifen an Steinen dem Rucksack nichts ausmachen.
Ebenso ist das Material Wasserabweisend und schützt den Inhalt bei leichtem Regen. Um das Trockenfutter vor Dauerregen zu schützen, empfiehlt es sich natürlich die Rationen in Plastiktüten einzupacken, die später dann als Kotbeutel genutzt werden können.

 

Zusätzliche Eigenschaften:
+ Reflektierende Streifen am Rucksack sowie eine Lichthalterung sorgen im Dunkeln für mehr Sichtbarkeit
+ Sowohl die Riemen als auch der Rucksack sind gepolstert, damit nichts am Körper reibt
+ Zwei Befestigungen für die Leine vorhanden (vorn Metallring / hinten Schlaufe)
+ Großer Haltegriff zum anheben / festhalten


Hundesicht:

Das Kylo mit dem Rucksack genauso wie Spaß hat wie sonst, kann aus den Bildern sehr gut geschlossen werden.
Er hat nicht an Mobilität und Aufregung verloren über den Strand zu sprinten, durch den Wald zu wuseln oder auf Felsen zu klettern. Genauso ist stehts die Freude zu sehen, wenn er sich trotz Rucksack überall herumwälzen kann!
Genau dieser Aspekt, das der Hund Spaß hat und nicht in seiner natürlichen Art die Umgebung zu genießen ungehindert wird, war mir bei einem Rucksack wichtig.

Wenn der Hund schon einmal ein Geschirr getragen hat, wird es beim ersten Anziehen des Rucksacks keine Schwierigkeiten geben. Kylo hat den Rucksack sofort und ohne Mucken angekommen. Natürlich war die Füllmenge beim ersten anziehen ungewohnt und kann hier langsam mit geringen Mengen herangeführt werden. Nach der ersten Bewegung war der Rucksack aber dann total vergessen.


Fazit:

Der Rucksack ist perfekt für aktive / agile Hunde, da er nicht zu groß ist und dadurch den Hund nicht in seiner Bewegungsfreiheit einschränkt.
Besonders habe ich den Haltegriff auf meiner Bergtour mit Klettersteigpassagen schätzen gelernt, um den Hund (27 kg) problemlos über die Gefahrenstellen heben zu können.
Für unsere Ansprüche ist es der optimale Rucksack.

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4 Pfoten durch die Normandie https://inthenature.de/4-pfoten-durch-die-normandie/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=4-pfoten-durch-die-normandie https://inthenature.de/4-pfoten-durch-die-normandie/#respond Mon, 04 Jun 2018 00:40:16 +0000 http://taundma.de/?p=5993 Frankreichs nördliche Küste überrascht durch beeindruckende Naturwunder, charmante Örtchen, im Frühjahr & Herbst durch einsame Strände und durch eine schmackhafte Küche…

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Frankreichs nördliche Küste überrascht durch beeindruckende Naturwunder, charmante Örtchen, im Frühjahr & Herbst durch einsame Strände und durch eine schmackhafte Küche reich an diversen Muscheln. Mehr als das! Die Menschen an der Küste sind so gelassen, dass der Urlaub zu einer Entspannungsreise wird.
Zum Start der französischen Osterferien, welche dieses Jahr Mitte April als erstes im Süden starteten, hat die Saison im Norden noch nicht richtig angefangen. Dadurch streift kaum jemand über die weiten Strände oder tummelt sich in den Dörfen.
Die Zeit scheint hier stehengeblieben zu sein. Das erlaubt es sich fallen zu lassen und die fantastische Landschaft ganz auf sich wirken zu lassen.

Der erste Stopp ist Le Treport. Das verschlafene Örtchen besticht durch seine besonders hübsche Promenade voller bunter Häuser und einzigartiger Holzfassaden. Der Kieselstrand lädt erstmal nicht zum Herumliegen ein, aber dafür sind wir auch nicht hier.
Es sind die weißen Kalksteinklippen, wie sie auch aus Dover (England) bekannt sind, welche die Menschen hierher locken. Einer der Aussichtspunkte ist Le Calvaire des Terrasses, welcher über eine längere Treppen oder mit der Zahnradbahn vom Strand aus erreicht werden kann. Von hier gibt es einen tollen Blick auf die Stadt, das Meer und die Steilklippen weiter östlich. Besonders abends ist es schön, wenn die Klippen beleuchtet werden. Wer mag, folgt dem Wanderweg südwestlich entlang der Klippen um die Natur zu genießen.
Sehr zu empfehlen ist ein Spaziergang durch das Hafenbecken Richtung Strand, entlang der Uferpromenade (Mers-les-Bains) und weiter hoch zur anderen Seite der Klippen. Hier ist es wesentlich ruhiger und man hat einen grandiosen Blick auf die Stadt.

Entlang der Küstenroute Richtung Étretat, was zu einem der Höhepunkte in der Region zählt, bieten sich viele Möglichkeiten, die unbedingt genutzt werden sollten, um einen Abstecher ans Meer zu unternehmen.
Dazu gehören Orte wie Criel-sur-Mer, Pourville-sur-Mer oder Veules-les-Roses, die alle mit der dort abfallenden Steilküste einzigartige Blicke auf das Naturwunder bieten.
So besticht das süße Örtchen Veules-les-Roses mit einem der längsten Sandstrandabschnitte in diesem Teil der Region und hat zwei Aussichtspunkte mit Wanderwegen zu beiden Seiten des Ortes. Auf der Ostseite befindet sich eine 2. Weltkriegsgedenkstätte mit einer alten Flak und Blick auf die gegenüberliegenden Klippen. Während auf der westlichen Seite ein längerer Wanderweg entlang der Klippen führt.

Besonders für Kylo gibt es hier genügend Raum zum Herumtollen und Erforschen. Praktisch ist, dass bis Mai kaum Menschen an den Stränden sind und er überall frei herumlaufen kann.
Glücklich sind wir beide auch über das neues Equipment, das sein altes Geschirr ersetzt.
Mit dem Hoopie Halsband (Monument Valley) von Ruffwear kann er seinen Freiraum wirklich genießen. Das Halsband ist schön breit, sodass es viel Fläche am Hals hat und man nicht das Gefühl bekommt, den Hund zu würgen.
Die Verarbeitung ist sehr robust und ist genau das richtige für einen abenteuerlustigen Hund. Sowohl der Metallring zum Befestigen der Leine, wie auch der Plastikklipper zum Schließen ist gut verarbeitet. Schönes Gimmick ist auf jeden Fall der „Silencer“ (ein gummiartiges Plättchen), welches das Klappern der Hundemarke(n) vermeidet 😉

Ein Stück weiter südwestlich lädt das Örtchen Veulettes-sur-Mer ebenso zu einem Halt ein. Der ruhige, langgezogene Kieselstrand bietet einen wunderschönen Blick auf die Klippen im Osten und erlaubt bei Ebbe einen Abstecher unterhalb der weißen Felsen, den wir auch gerne nutzen.

Folgt man der Küstenstraße weiter südwärts, stößt man auf das Palais Bénédictine in Fécamp. Das heutige Kunstmuseum für mittelalterliche sakrale Kunst wurde im 19 Jh. als repräsentative Produktionsstätte des bekannten Kräuterlikörs DOM Bénédictine erbaut und bietet interessierten neben einer Verkostung auch den Kauf des Likörs in allen erdenklichen Größen an.
Wer noch etwas Zeit mitbringt, für den ist die Abteikirche Sainte-Trinité (erbaut zwischen 1175 bis 1220 im normannischen Baustil) ebenso sehenswert.

Von hier ist es nicht mehr weit zum Touristenmagnet Étretat. Der Ort ist nicht nur durch die sehr helle Färbung der Kalksteinklippen an der Alabasterküste bekannt, sondern besonders durch die natürlichen Brückenbogen geformten Naturwunder. Die Arche, auch Porte d’Aval (Elefantenrüssel) genannt, sowie die 70 m hohe Felsnadel Aiguille. Sie bestehen im Wesentlichen aus weißer Kreide und Feuerstein. Während die Kreide im Meerwasser gelöst und fortgespült wird, bleibt der schichtweise abgelagerte Feuerstein unterhalb der Felsen liegen. Dieser wird in der Meeresbrandung zu rundlichen Kieseln geschliffen und bildet die charakteristischen Kiesstrände an der Alabasterküste. Die Felsnadel Aiguille besteht aus härterem Kalkstein, sodass dieser der Erosion bis heute widerstanden hat.
Eine Wanderung zu beiden Seiten der Klippen ist mehr als Empfehlenswert! Inmitten von nistenden Möwen, schweift der Blick wie gebannt auf das hier einzigartige türkisblaue Wasser, was einen an ganz andere Orte entführt.

Mit auf Tour sind auch zwei weitere Gadgets, die ich nicht mehr missen möchte.
Zum einen habe ich nun seit einiger Zeit die leichte Pilotentasche Chaalo Pocket von Ethnotek.
Von innen mit härterem kunststoffartigem Material ausgekleidet, lässt sich der Inhalt immer leicht sauber halten – sehr praktisch für den Transport von Leckerlies.
Einzigartig ist vor allem das tolle Muster auf der Vorderseite. Denn das Material wird handgefertigt in Indien, Ghana, Indonesien, Vietnam oder Guatemala. Wer Wert auf nachhaltige Produktion legt, ist hier genau richtig.
Mit drei Fächern (Vordertasche mit Reißverschluss, Schnellzugrifftasche auf der körperzugewandten Rückseite mit Druckknopf, unterteiltes Hauptfach in der Größe eines kleinen Tablets) ist es der perfekte Begleiter, um diverse Gegenstände optimal zu organisieren. Ach ja, Wasserfest ist die Tasche ebenso!

Zum anderen wurde die alte Leine durch eine neue ersetzt: Knot a Leash von Ruffwear.
Die Leine ist richtig klasse! Die Details der Seilfarbe sowie des Sicherung-Schraubverschlusses am Karabiner sind schön aufeinander abgestimmt, das ist echt schick. Passend zum Halsband in Kürbis-Orange 🙂
Der Sicherungs-Schraubverschluss am Karabiner kann in einigen Situationen durchaus nützlich sein. Ich persönlich habe ihn bisher nicht genutzt, da der Karabiner so schon perfekt schließt und ich mir keine Situation vorstellen kann, in den er aufgehen sollte. Allgemein finde ich die Idee ein Kletterseil + Karabiner als Leine zu nutzen genial! Das Seil ist super reißfest und extrem leicht, das liebe ich. Ebenso sieht es hübsch aus und der Karabiner macht die Leine einzigartig.
Zusammengefasst:
1. Extrem leicht
2. Schickes Design
3. Angenehmer Griff
4. Praktischer Karabiner, welcher das anbringen/entfernen der Leine am Hund super schnell und ohne gefuddel ermöglicht!

Ein ganz anderes Bild der Küste zeigt sich in Honfleur. Die bunten Häuser im Hafenbecken gehen über in Fachwerkhäuser aus einer ganz anderen Zeit. Gespickt mit zahlreichen Geschäften für Schokolade, Cidre, Käse, Süßwaren bis hin zu Klamotten, Postkarten und Restaurants. Es lohnt sich das Städtchen mit etwas Zeit zu erkunden sowie in einem der Geschäfte den köstlichen Cidre der Region zu probieren.

Ein besonderes Erlebnis in der Normandie ist definitiv der Besuch einer Cidre Produktionsstätte. Auf der Fahrt weiter Richtung Süden entdecken wir durch Zufall die Produktionshallen von „Manoir d’Apreval“ (Adresse: 15 chemin des Mesliers, 14600 Pennedepie). Hier gibt es alles, was das Cidreherz begehrt: Angefangen mit diversen fruchtig/sauren Cidre, unterschiedlich stark/aromatischen Calvados digestives, bis hin zu Cidre Essig und Apfelsaft.
Nach einer umfangreichen Verkostung haben wir uns nicht nur mit den süßeren Cidre, einem kräftigen Calvados sondern auch einigen Flaschen leckeren Birnen-Wein (Poiré) eingedeckt 🙂

Für interessierte der Landungsabschnitte der Alliierten im 2. Weltkrieg sind die Küstenabschnitte zwischen Courseulles Sur Mer (Juno-Beach) bis Omaha Beach einen Besuch wert. Bei einem kilometerweiten Spaziergang am Strand können hier vereinzelte alte Bunkeranlagen entdeckt und teilweise sogar besichtigt werden. Da viele der Bunker verschlossen sind, lohnt es sich an einer Besichtigungstour bei den Gedenkstätten der Juno Beach teilzunehmen.

Zu guter Letzt sollte unbedingt ein Besuch der Abtei Mont-Saint-Michel eingeplant werden. Wie immer bei touristischen Highlights sollte man früh morgens ankommen. Am besten bis 10 Uhr, da ab 12 Uhr die Reisebusse aus Paris sich häufen und die kleine Insel von Menschenmassen überflutet wird.
Wer jede der engen mittelalterlichen Gassen und die Verteidigungsmauer erkunden möchte, sollte etwa 2 Stunden einplanen. Der Besuch der Abtei dauert etwa weitere 2 Stunden – Hinweis: Hunde sind in der Abtei selbst nicht erlaubt. Dafür gibt es mehrere kleine Museen, die sogar mit Hund besucht werden können! Alternativ ist bei Ebbe ein Spaziergang um die Insel herum ein muss.
Wichtig: Da der Transport mit dem Shuttlebus vom Parkplatz zur Insel nur für kleinere Hunde in einer speziellen Hundebox möglich ist, spazieren wir die etwa 2 km zur Insel. Wie sich herausstellt, eine geniale Möglichkeit dieses faszinierende Bauwerk zu bestaunen. Besonders im Morgengrauen, wenn die Insel im Nebel verschwindet.

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Weinlagenwanderung an der Bergstraße https://inthenature.de/weinlagenwanderung-an-der-bergstrasse/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=weinlagenwanderung-an-der-bergstrasse https://inthenature.de/weinlagenwanderung-an-der-bergstrasse/#respond Sun, 20 May 2018 00:09:41 +0000 http://taundma.de/?p=5979 Die Bergstraße bietet von Frühjahr bis Herbst wunderschöne Aussichten entlang der Weinberge. Mehr sogar, die Wanderrouten wie der bekannte Burgensteig,…

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Die Bergstraße bietet von Frühjahr bis Herbst wunderschöne Aussichten entlang der Weinberge. Mehr sogar, die Wanderrouten wie der bekannte Burgensteig, welchen wir teilweise auf dieser Route folgen, führen zwischen Darmstadt und Heidelberg vorbei an 30 Burgen und Ruinen die zu einem Besuch einladen.
Unsere Route verläuft entlang des klassischen Weinlagenwanderwegs, welche besonders am 01. Mai zum jährlichen Weinfest entlang der Bergstraße zahlreiche Wanderer lockt.
Die beste Wanderzeit ist sicherlich ab Ende April, wenn die Weinreben sowie die Wälder mit saftigem Grün die Landschaft erhellen.

Gesamtstrecke: 10.29 km
Maximale Höhe: 231 m
Download file: WeinlagenwanderungZwingenberg-Bensheim1Mai.gpx

Die gemütliche Strecke ist für einen entspanten Wandernachmittag gedacht und bietet bei 10 km einige Aussichtspunkte zum Verweilen.
Die erste Option ist bereits am Aufstieg zum Kirchberg, beim Kirchberghäuschen. Mit toller Aussicht auf Bensheim, die Bergstraße und Richtung Rhein, ist es die perfekte Möglichkeit den lokalen Wein zu testen. Hier gibt es eine große Palette der verschieden Weiß-, Rot- und Roséweine der Region bis hin zu Perlweinen und Sekt.
Besonders gut schmeckt’s aus unseren neuen Wein-Wanderbechern aus Edelstahl von Mizu. Eine perfekte Größe die gut in der Hand liegt und Ideal zum Weingenuss ist, denn der Edelstahl gibt keinen Geschmack ab! Ein Wanderbecher, um endgültig auf Plastik oder zerbrechliches Glas zu verzichten 🙂

 

Der nächste interessante Aussichtspunkt ist das Fürstenlager bei Auerbach. Zur einen Seite gibt es die Aussicht auf das Weinanbaugebiet und zur anderen führt der Weg zu den Herrenhäusern des Fürstenlagers.
Um einen Mineralbrunnen im Zentrum des Auerbacher Fürstenlagers, setzte schon im 18. Jahrhundert ein reger Kurbetrieb ein. Dies führte dazu, das 1790 Landgraf Ludwig X entschied hier seine Sommerresidenz zu errichten.
Heute können sich Besucher im Landgasthof von der regionalen Gastronomie bis zum 7 Gänge Menü verwöhnen lassen oder im umliegenden Park mit einem der ältesten Riesenmammutbäume Deutschlands, die Seele baumeln lassen.

Der weitere Verlauf der Wanderung führt knapp oberhalb von Auerbauch & Zwingenberg im Weinanbaugebiet und endet in der Altstadt von Zwingenberg.
Bei gutem Wetter sollte man hier die Eiscafe Dolomiti nicht missen und den Tag entspannt ausklingen lassen.

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Mehrtages Ski-Tour in den Salzburger Schieferalpen https://inthenature.de/mehrtages-ski-tour-in-den-salzburger-schieferalpen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=mehrtages-ski-tour-in-den-salzburger-schieferalpen https://inthenature.de/mehrtages-ski-tour-in-den-salzburger-schieferalpen/#comments Wed, 04 Apr 2018 23:55:16 +0000 http://taundma.de/?p=5816 Geplant war eine 3 tägige Skitour (30 km, 2150 hm Aufstieg, 2050 hm Abfahrt) um den höchsten Berg der Salzburger…

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Geplant war eine 3 tägige Skitour (30 km, 2150 hm Aufstieg, 2050 hm Abfahrt) um den höchsten Berg der Salzburger Schieferalpen, den Hundstein (2117 m).
Die Route liegt südlich von Berchdesgaden und verläuft um die höchsten Berge des Skigebiets Hochkönig, im Tal um Maria Alm, Aberg sowie Hintermoos. Mit dem Skigebiet in der Mitte und den zahlreichen Ski Routen zu allen Seiten davon ist es die perfekte Region für eine lange Rundtour.

Die Routenplanung mit GPS Track:
1. Tag 7.5 km, 1000 hm, hauptsächlich Aufstieg
2. Tag 7.5 km, 600 hm komplett über den Grad
3. Tag 15 km, 550 hm hauptsächlich Abfahrt

Gesamtstrecke: 30.73 km
Maximale Höhe: 2084 m
Download file: t113646679_zwillingsberge 3.gpx

 

Die Packliste:
3 in 1 Hardshell + Daunen Jacke von Jack Wolfskin
Ski Hose + Lange Funktionsunterhose
Midlayer + Langes Funktionsunterhemd
Ski Socken (SK 2.1 SKI RACE PRO von P.A.C.) -> Zum Testbericht
2 in 1 Handschuhe
Mütze / Buff
Lawinen Suchgerät, Sonde, Schaufel (Set)

Camping:
40 l Rucksack White Rock
MSR Hubba Hubba NX Ultraleicht Zelt
Footprint
Thermarest ProLite Isomatte
Cumulus LiteLine 400 Schlafsack
Primus Spider Gaskocher + Primus Powergas oder MSR IsoPro Wintergas
Primus PrimeTech 2-3L Topf
Mizu Edelstahlbesteck
Mizu V8 Thermosflasche
Asia Nudeln
Haferflocken-Nuss-Trockenfrüchte Mischung
2 l Trinkbeutel mit Wasser
Notfallausrüstung (siehe Packlisten Artikel)


Tourenbeschreibung:

Wir starten die Tour vom freien Parkplatz in Aberg, direkt am Fluss Jetzbach. Von hier geht es entlang des Wanderwegs an der Waldgrenze Richtung Hoher Plattl und Schwalbenwand Gipfel.
Der Weg ist schön abwechslungsreich, einige Spitzkehren aber nicht zu anspruchsvoll, jedoch sammelt man viele Höhenmeter. Es macht Spaß zwischen den Bäumen hoch zuwandern und immer mal wieder eine Aussicht ins Tal zu haben. Die Route ist bekannt und es lässt sich leicht den Spuren bis auf 1700 Meter folgen. Ab hier gehen die meisten Tagestouren runter ins Tal.

Mit einem späten Start im 12 Uhr wird es für uns an diesem Tag zu knapp das geplante Nachtlager bei der Geringer Alm zu erreichen. Deswegen beschließen wir kurz hinter ein paar Hütten, im Wald unser Zelt aufzuschlagen. Gut geschützt unter dem Dach der großen Tannen machen wir es uns gemütlich. Zuerst den Zeltplatz ebnen, Zelt aufbauen und eine Sitzgelegenheiten aus ein Bar breiten Ästen bauen.  Bei einer leckeren Miso Suppe mit Schnee lassen wir den Abend ausklingen, bevor wir mit der Dämmerung in unser Zelt kriechen. Die Temperaturen sind auf etwa Null Grad. Kalt genug. Deswegen entscheiden wir uns für 3 Lagen Bodenabdeckung mittels einem Footprint unter und einem im Zelt plus einer Notfalldecke als Isolationsschicht unter den Isomatten. Wie sich raus stellt, war es eine gute Idee, denn es wird frisch und am nächsten Morgen sieht man unter dem Zelt eine Pfütze geschmolzenen Schnees.

Geschlafen wird mit Skimontur; Lange Unterhose, Midlayer und Daunenjacke. Die Skihose dient als Kissen und für den Hund gibt es die Skijacke als Schlafkissen.
Es wird kuschelig im 2 Personenzelt mit einem Hund in der Mitte, doch wir genießen die extra Wärmequelle 😉
Der Platz ist für alle ausreichend und glücklicherweise bewegt sich Kylo kaum, somit bekommt jeder eine gute Portion Schlaf.

In der Nacht hat es geschneit, sodass wir mit frischem Pulverschnee und einer leckeren Portion Haferflocken in den Tag starten. Einzig die Skispuren sind kaum noch zu sehen. Mit GPS und Karte ist der Weg jedoch leicht zu finden. Nach zwei Stunden erreichen wir die Schwalbenwand und den Grad. Ein einzigartiger Anblick. Mit dem Nebel und den Schneeverhältnissen auf 2000 Meter wird es anspruchsvoll.
Bei der Umrundung des Gipfels dann eine Schrecksekunde, ein Schnee-Brett löst sich nur 15 Meter unter uns. Das Gelände hat an dieser Stelle 45 Grad und mit dem Neuschnee sowie dem Regen die Nacht zuvor  schätzen wir die Lawinen Gefahr als kritisch ein. Den Aufstieg weiter hoch sowie im Rückwärtsgang zurück halten  wir erst einmal als zu schwierig und entscheiden uns für ein vorsichtiges Weiterschreiten. Nachdem jedoch das nächste Schnee-Brett nur 5 Meter neben uns abgeht schätzen wir die Lage neu ein. Weiter vor wirkt immer riskanter, hoch zum Gipfel als zu anstrengend und genauso riskant, da wir uns genau auf der gleichen Höhe wie die Schnee-Bretter befinden. Den Gipfel auf der anderen Seite umrunden ist nicht möglich, da der Grad steil abfällt. Einzig ein längerer Weg unten rum wäre eine Option oder natürlich zurück.
Nach kurzer Beratung, denn viel länger auf dieser Seite wollen wir nicht bleiben, entscheiden wir uns für den Rückweg. Im Rückwärtsgang geht’s 20 Meter zum sicheren Hang zurück. Wegen der schlechten Sicht vor uns, entscheiden wir uns dann wehmütig für die Abfahrt zurück ins Tal. Für heute war der Adrenalinspiegel hoch genug.

Die lange Abfahrt ist bis zur 1400 Meter Grenze verläuft im reinsten Pulverschnee. Danach wird der Schnee aufgrund der steigenden Temperaturen leider matschig und die Abfahrt zäh. Ebenso macht uns das schwere Gepäck zu schaffen. Daraus haben wir gelernt. Für uns wird die nächste Tour definitiv ohne Zelt sein. Das Biwaken im Schnee war eine spaßige Erfahrung, doch macht ein Hüttenschlafsack anstatt eine Camping Ausrüstung den Rucksack um gute 3,5 kg leichter. Übernachtungen in Winterlagern der Schutzhütten muss jedoch gut geplant, da nicht jede Hütte im Winter offen ist, wie nach unseren Recherchen in der Region Hochkönig. So war das Risiko zu groß zufällig doch eine offene Hütte zu finden.

Die Einheimischen empfehlen Tagesausflüge mit minimaler Ausrüstung. Das spart Kraft und erhöht den Spaßfaktor. Dem können wir uns anschließen. Es wird aber sicher nicht unsere letzte mehrtägige Tour gewesen sein 😉

Wie der Hund durch den Winter kommt, könnt ihr in meinem Artikel nachlesen.

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Mit dem Hund durch den Winter https://inthenature.de/mit-dem-hund-durch-den-winter/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=mit-dem-hund-durch-den-winter https://inthenature.de/mit-dem-hund-durch-den-winter/#comments Thu, 15 Mar 2018 23:19:25 +0000 http://taundma.de/?p=5889 Das ordentliche Bauchfett sowie das Unterfell schützen Hunde problemlos vor Kälte, sodass die meisten Hunde ohne einen Mantel oder Pfotenschützer…

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Das ordentliche Bauchfett sowie das Unterfell schützen Hunde problemlos vor Kälte, sodass die meisten Hunde ohne einen Mantel oder Pfotenschützer durch den Winter kommen. Welpen, altersschwache Hunde oder solche mit sehr dünnem Fell sollte man jedoch wärmer einpacken.
Kyo bereiten selbst längere Wanderungen von 15-20 km schon mit 13 Monaten keine Probleme. Natürlich haben wir uns über die letzten 5 Monate entsprechend darauf vorbereitet und unsere Touren Stück für Stück verlängert. Wichtig ist, es sollte dem Hund immer Spaß machen und das tut es bei uns 🙂

Nachdem wir die ersten Befürchtungen was Schnee angeht zu Beginn der Saison schnell ausgeräumt hatten, bin ich sicher, dass die meisten Hunde Schnee lieben. Allein schon, weil durch die Feuchtigkeit die Duftspuren verstärkt werden und schnüffeln dann noch mehr Spaß macht 😉
Außerdem lässt es sich nirgendwo sonst so leicht die Schnauze so tief hereinstecken! Pulverschnee ist die reinste Freude. Herumspringen, herum wälzen, Löcher buddeln – WOOF!

Je nach Felldichte, Alter und Aktivität des Hundes macht die Kälte dem Hund natürlich mehr oder weniger viel aus.
Kylo hat wie viele Hunde ein dichtes Unterfell im Winter, welches ihn zu der normalen Fettschicht am Bauch warm hält. Auf einer Ski-Tour mit Hund solltet ihr auf folgendes achten:
1) mit dem Hund in Bewegung bleiben, dadurch erzeugt er Wärmeenergie
2) bei Pausen auf eine trockene Unterlage achten, da Feuchtigkeit und Wind den Hund schnell auskühlen
3) der Hund etwas Unterfell hat (bei kurzem Fell kann ein Hundemantel helfen)
4) der Hund nicht zu alt oder zu jung ist (etwa 1 – 10 Jahre)
5) die Tour dem Fitnesslevel des Hundes entspricht
6) es nicht höllisch schneit oder der Boden überall vereist ist
7) der Hund eine extraportion Futter (10-20%) bekommt, gern auch etwas Gänsefett
8) du darauf achtest, das der Hund nicht zittert / friert (und z.B. einen Buckel macht)

Bei längeren Durchquerungen im Tiefschnee merkt man Kylo an, dass er langsamer wird und es ihn anstrengt, da hilft oft eine kurze Pause. Er hat jedoch auch schnell gelernt, dass er in den Ski/Schneeschuh-Spuren besser vorankommt und folgt diesen dann ganz automatisch.

Das Fell schützt euren Hund vor Kälte und es macht ihm nichts aus auch mal im Schnee zu liegen, doch Wind sowie Feuchtigkeit kühlen den Hund schnell aus.
Anzeichen für Unterkühlung sind dann Zittern oder wenn der Hund einen Buckel macht und den Bauch einzieht – habe ich gelesen…. Dann hilft nur Bewegung, was zu Fressen oder eine Schicht Kleidung.

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Schneeschuh Tour im Schwarzwald https://inthenature.de/schneeschuh-tour-im-schwarzwald/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=schneeschuh-tour-im-schwarzwald https://inthenature.de/schneeschuh-tour-im-schwarzwald/#respond Fri, 02 Mar 2018 14:29:37 +0000 http://taundma.de/?p=5747 Herrlichstes Pulverschnee Wetter lädt zur Schneeschuhwanderung in der Schwarzwald Region Brend / Rohrhardsberg bei Freiburg ein. Die vielen Wanderwege auf…

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Herrlichstes Pulverschnee Wetter lädt zur Schneeschuhwanderung in der Schwarzwald Region Brend / Rohrhardsberg bei Freiburg ein.
Die vielen Wanderwege auf dem 1000 m erhöhten Plato bieten dafür ausreichend Raum, um die in weiß gehüllte, hügelige Waldlandschaft zu bestaunen und die Wasserfälle entlang der Hänge zu erkunden.
Besonders für Ski-Langläufer ist die Region ein Traum. Ein Netz aus 25-50 km gespurten Loipen durchzieht die 1000-1200 Meter hohen Berge (Loipenportal-Schwarzwald).

Für Kylo und mich geht’s heute zu Fuß, bzw. auf Pfoten durch die Schneelandschaft.
Endlich die perfekte Gelegenheit die „Expert“ Schneeschuhe von Inook auszuprobieren. Nach verschiedenen Leih-Schneeschuhen in den vergangenen Jahren, habe ich schon länger darauf gewartet einige der Besonderheiten dieser Schneeschuhe in Aktion zu testen.
Die erste Besonderheit ist die konvexe (nach außen gewölbte) Form, welche den Schnee vom Schuh heruntergleiten lässt. Denn nach den letzten Schneeschuhtouren kam ich jedes mal mit nassen Füßen zurück, da sich der Schnee auf dem Schneeschuh hielt, das gehen erschwerte sowie Stück für Stück meinen Schuh durchnässte. Es war also an der Zeit etwas Neues zu probieren.
Zu der praktischen Form der Schneeschuhe kommen zusätzlich weitere Funktionen hinzu, auf die ich mich gefreut habe: Steighilfen und Krallen!
Die Ski-Tourengeher kennen es bereits und werden ihre Steighilfen nicht missen wollen. Wer nämlich den Berg hinauf möchte, wird um jeden Zentimeter dankbar sein, den der Fuß an Bewegung spart. Mit den Steighilfen bekommt der Fuß eine Art Trittbrett – eine erhöhte Position, sodass sich der Fuß nicht komplett absenken muss, sondern die Kraft früher nutzen kann, um sich wieder für den nächsten Schritt nach oben abzustützen.
Die massiven Krallen haben zudem den Vorteil, das der Schneeschuh selbst im steilen Gelände sicheren halt beim Auf- sowie Abstieg hat. Die Metall Pins auf der Unterseite der Schneeschuhe geben weiteren Halt im Gelände und auf Eis.

Praktischerweise starten wir die Touren vom Naturfreundehaus Brend, welches gleichzeitig das Basislager der nächsten Tage und eine klare Empfehlung zum Übernachten ist! Mit Preisen von 29 Euro pro Person im Doppelzimmer, 23 Euro im Zimmer mit Etagenbad oder 22 Euro im 10er Lager, alles inklusive Frühstück, bietet das Haus den nötigen Komfort für ein entspanntes Wochenende im Schwarzwald. Mehr sogar, der Wirt verwöhnt die Gäste nicht nur mit deftiger Küche aus der Region, sondern kümmert sich liebevoll um das Wohlergehen der Besucher. Danke Ivan, es war genial bei euch!

Zwei Routen sind von hier aus zu empfehlen.
1) Eine längere 20 km Rundtour zum Rohrhardsberg (mit zwei Einkehrmöglichkeiten, wenn man diese Route weiter zum Rohrhardsberg folgt)
2) Eine kürzere 10 km Panoramastrecke an der Bergseite Richtung Simonswald (abgewandelt)

Beide Routen führen durch die idyllische Waldlandschaft des Schwarzwalds. Während Route (1) nahe der Langlauf Loipe (im Sommer ein Wanderweg) im Tiefschnee durch den Wald verläuft, bzw. die Loipe öfter kreuzt, führt die (2) Route entlang einsamer Wanderwege am Berghang sowie zahlreichen Aussichtspunkten.

Schon nach einigen Kilometern bin ich von den Schneeschuhen von Inook begeistert. Mit 1170 g bemerkt man sie kaum im Aufstieg und selbst die Krallen kommen zum Einsatz. Die Steighilfen sind relativ flach, sodass sie beim Rauf gehen nicht stark auffallen. Aus Erfahrung behaupte ich jedoch, dass sie ihren Dienst erfüllen und einem den Aufstieg erheblich erleichtern.

Zum Einkehren bietet sich das Gasthaus zur Schwedenschanze am Rohrhardsberg an. Auf über 1100 Metern ist es das Ziel der Wanderung und bietet einen tollen Ausblick runter ins Tal. Im urigen Gasthaus lässt sich gut eine typisch Schwarzwälder Vesperplatte verspeisen, um anschließend den 10 km Rückweg anzutreten.
Die zweite Option einzukehren ist das 3 Sterne Hotel/Restaurant Kolmenhof an der  Donauquelle. Die reichliche Auswahl an Kuchen sowie regionalen Speisen lässt keine Wünsche offen. Besonders zu empfehlen ist die Forelle, welche direkt vor dem Hotel gezüchtet wird.
Von hier sind es dann etwa 45 Minuten zurück zum Naturfreundehaus Brend.

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Aktivurlaub am Achensee https://inthenature.de/aktivurlaub-am-achensee/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=aktivurlaub-am-achensee https://inthenature.de/aktivurlaub-am-achensee/#respond Thu, 01 Feb 2018 00:57:40 +0000 http://taundma.de/?p=5682 Kurz hinter den bayrischen Voralpen, nicht weit vom Tegernsee, liegt der größte See Tirols – der Achensee: 11 km lang, 1.3…

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Kurz hinter den bayrischen Voralpen, nicht weit vom Tegernsee, liegt der größte See Tirols – der Achensee: 11 km lang, 1.3 km weit und 133 m tief. Zwischen Karwendel im Westen und dem Rofangebirge im Osten, umschlingen zahlreiche 2000er Gipfel die Region. Ein Bergseepanorama für sich und ein idealer Ausgangspunkt für jegliche Outdoor Aktivitäten!

Wer draußen aktiv sein möchte oder nur die Aussicht genießen will, findet auf der Tourismus-Webseite eine Auswahl an tollen Aktivitäten sowie Aussichtspunkten. Praktisch sind die interaktiven Karten, die verschiedene Routen zu den Aktivitäten wie Wandern, Skipisten, Ski-Langlauf, Ski-Touren und weiteren bereitstellen.

Eine Übersicht der Aktivitäten für den Winter:

Ski Pisten: 3 Berge (Christlum, Rofan, Zwölferkopd), 54 km Piste, 30 beschneit
Ski Touren (Karte): 5 leichte, 4 mittelschwere, 5 schwere Routen
Langlauf: 200 km (40km mechanisch beschneit, 103 km skating Loipen, 114 klassisch, 46 km barrierefrei, 1.5 km Hundeloipen)
Winter Wanderungen (interaktive Karte): 150 km geräumt
Rodeln: 5 beleuchtete Bahnen
Eislaufen/Eisstockstießen: In Achenkirchen, Maurach, Pertisau, Steinberg, Wiesing
Skyglider: Air Rofan
Wellness, Pferdekutschen, Schneeschuh-Wanderungen…

Und im Sommer:
Wandern: 500 km markierte Wege
Radeln: 180 km Radstrecken
Mountainbike: 250 km ausgeschildert
Laufen: 183 km
Golfen: 9 Loch golfckub-achenkirchen. At, 18 Loch golfckub-achensee. At
Klettersteige: 8 Stück
Klettern: 250 Routen
See: Segeln, Surfen, Kitesurfen, Tauchen
Abenteuerpark: Hochseilgarten, slackline, Bogenschießen, Back jump abenteuer-achensee. At
Reiten, Fischen, Paragleiten, Canyoning, Tubing…
Oder einfach Entspannen

Unterkünfte finden sich in allen Preisklassen. 29 verschiedene 4-5 Sterne Hotels, Gasthöfe, Pensionen, Privatzimmer, Ferienwohnungen oder Camping Plätze.
Zum Übernachten mit Wohlfühlcharakter kann ich jedoch das Naturhotel Alpenblick empfehlen. Euch erwartet das, wofür der Name steht. Inmitten der Natur gelegen genießt ihr sowohl vom Balkon, vom Speisesaal und von dem großen Spa-Bereich einen grandiosen Blick auf das Alpenpanorama sowie den Achensee.
Die traditionelle und persönliche Atmosphäre, des in der 2. Generation als Familienbetrieb geführten Hotels, sorgen für einen besonders entspannten Aufenthalt.
Dazu verhilft unter anderem der große Wellnessbereich im Hotel. Im Sommer kann ein Freischwimmbad mit Liegewiese direkt im Garten genutzt werden, während drinnen eine Finnische Sauna, ein Dampfbad, ein Solarium und ein Whirlpool auf die Gäste wartet. Zusätzlich können auch Massage und Kräuterbäder reserviert werden.

Mit viel Liebe zum Detail überzeugte mich vor allem das 4 Sterne würdige fünf Gänge Menü. So zaubert die Küche eine abgestimmte Komposition aus Vorspeise, Salat sowie Suppe zum Fisch, Fleisch oder Vegetarischem als Hauptgang, während die Hausherrin mit einer Auswahl an lokalem Schnaps zum Dessert das Essen abrundet. Erstklassig!
Wer danach noch nicht bereit ist auf sein Zimmer zu gehen, darf sich vom Sohnemann an der Bar exzellente Gin Cocktails mixen lassen. Obacht, die Mischung ist wirklich gut 😉

Nach einem üppigen Frühstückbuffet, das keine Wünsche offen lässt, geht’s am frühen Morgen dann auf die Piste. Diese endet übrigens direkt vor dem Hotelparkplatz, praktisch für den Aufstieg mit den Touren-Ski oder die Wanderungen ins Gebirge.
Denn hier beginnt eine der beliebtesten Aufstiege zur Seekarlspitze sowie zur Rofanspitze. Die 14 km und 1400 hm Tour lässt sich je nach Wetter und Kondition gut aufteilen. Entweder kürzt man mit der Gondel ab, welche direkt 200 m unter dem Hotelparkplatz startet und die Tour ab der Mittelstation (Erfurter Hütte, 1886 m) beginnen lässt. Diese mit 9 km und 800 hm Variante bietet die anfängertaugliche Route zum Gipfel.
Wenn das Ziel nicht die 2261 m hohen Seekarlspitze ist, bietet der Aufstieg vom Hotel zur 1886 Meter gelegenen Erfurter Hütte ebenso grandiose Aussichten und ist genauso anfangertauglich.
Der Rückweg verläuft auf dem gleichen Weg über die Talabfahrt.

Alternativ führt eine Route zur Rofanspitze, auf 2256 Meter und über die Ostseite nach Wiesing ins Tal. Für diese Variante sollte man vorher die Schneebedingungen prüfen.

Die Mittelstation kann genauso gut zu Fuß bewandert werden. Vom Hotel aus verläuft der Wanderweg an der Talabfahrt und mündet bald darauf im Wald, entlang des Bachlaufs. Drei bis vier Stunden sollte man für den Aufstieg einplanen. Wer Schneeschuhe besitz kann alternativ über die Piste aussteigen und ab der Mittelstation wunderbar durch den Kessel spazieren.

Als glücklicher Teilnehmer des Race-To-Finland von Jack-Wolfskin ging es für mich zusätzlich noch in einem rasanten Ski-Wettkampf auf die Bretter.
Der Wettkampf wurde unter 20 Teilnehmern im Slalom-Rennen, einem Fun-Parkur und einem Quiz ausgetragen. Auf einem ruhigen Hang in dem schönen Örtchen Steinberg am Rofan hatten wir einen eigenen Pistenabschnitt für uns und konnten so richtig Dampf machen.
Ein perfekt organisierte Veranstaltung, mit lecker Essen, super Stimmung und einer genialen Ski-Outfit bestehend aus: EXOLIGHT 3IN1 Jacke, EXOLIGHT Ski-Hosen, HYDROPORE HALF ZIP Oberteil sowie weiteren Extras 🙂
DANKE Jack-Wolfskin! Mit der innovative Füllung „DOWNFIBER“ (eine Mischung aus wasserabweisender Daune und pflegeleichter Kunstfaser) bleibt es warm auf der Piste und trotzdem kann die Innenjacke mal nass werden. Mit der TEXAPORE Technologie ist zudem das Außenmaterial wasserdicht, winddicht, atmungsaktiv, elastisch und sehr robust. Mehr kann man von einem Ski-Outfit nicht verlangen. Ok, tolle Features wie Innentaschen, Belüftungsreißverschlüsse, Schneefang, Brillentuch und sogar ein RECCO-Chip zur Lawinenortung hat das Outfit ebenso integriert!

Tipp für den Rückweg:
Wer nach dem aktiven Wochenende zurückfährt und vorher noch ein Restaurant zum Einkehren sucht, dem empfehle ich im „Bergkristall„, Achensee Str 100, halt zu machen. Deftiges Tiroler Essen, guter Fisch, und ein toller Blick auf den Achensee und das Karwendelgebirge.

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Kitzbühler Alpen – Erkunden mit Hund und Ski https://inthenature.de/kitzbuehler-alpen-erkunden-mit-hund-und-ski/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=kitzbuehler-alpen-erkunden-mit-hund-und-ski https://inthenature.de/kitzbuehler-alpen-erkunden-mit-hund-und-ski/#respond Sun, 10 Dec 2017 00:49:25 +0000 http://taundma.de/?p=5591 Die Gebirgslandschaft um Kitzbühel (Tirol), mit seinen 1.600-1900 m hohen Gipfeln, bietet Wintersportlern aller Art eine wunderbare Kulisse die Zeit…

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Die Gebirgslandschaft um Kitzbühel (Tirol), mit seinen 1.600-1900 m hohen Gipfeln, bietet Wintersportlern aller Art eine wunderbare Kulisse die Zeit draußen zu verbringen.
Als Ausgangspunkt empfiehlt sich das idyllische St. Johann mit seinem traditionellen Stadtkern. Weniger Trubel als im benachbarten Kitzbühel, ist es eine gute Möglichkeit die Umgebung zu erkunden sowie Abends durch die Gässchen zu schlendern. Im Dezember lädt zudem der zauberhaft dekorierte Weihnachtsmarkt seine Gäste ein, den einen oder anderen Glühwein zu trinken sowie selbstgemachtes Stockbrot an einem der Lagerfeuer zu grillen.

Für Hundebesitzer: Im Dorf gilt Leinenpflicht, jedoch sind sowohl Restaurants, Geschäfte wie auch Hotels sehr hundefreundlich, sodass man seinen Vierbeiner überall mitnehmen kann.

Unterkunft:
Das hundefreundliche Explorer Hotel ist perfekt für eine Übernachtung mit Hund. Die Moderne Einrichtung ist auf Sportler ausgerichtet und bietet neben einem Aufbewahrungslager für die Sportausrüstung auch Schließfächer und eine kostenlose Ski & Bike Servicestation!
Überzeugend ist besonders das Zusatzangebot: Üppiges Frühstücksbuffet, Sauna, Dampfbad, Ruhe- und Fitness-Raum bieten den Gästen einen entspannten Aufenthalt. Mit WLAN und einer Bestpreisgarantie von 39,80 Euro pro Person pro Nacht ein unschlagbares Angebot!
Die Zimmer sind sauber und funktional ausgestattet. Zwei Betten mit einem ausziehbarem Bodenfach bieten Platz für 3 Personen. Die Sitzecke und Balkon geben eine tolle Aussieht auf die Berge.

Umringt von den Gebirgslandschaften des Wilden Kaisers, Kitzbühler Alpen und Kufstein, hält die Region die herrlichsten Aussichten voller schneebedeckter Bergen bereit.
Für Schnee-Wanderungen mit oder ohne Schneeschuhe (je nach Schneefall), genauso wie für kürzere Ski-Touren und Ski-Alpin Abfahrten, empfiehlt sich St. Johann’s Hausberg, Harschbichl (1604 Meter).

Ski-Tour:
Ideale Eingeh- und Abendtour. Der gesicherte Aufstieg entlang der Skipiste ist (nur) Mittwochs und Freitags (auch am Abend) möglich.
Gehzeit: 02:00:00
Höhendifferenz: 934m
Exposition: N
Schwierigkeit: 1 (Für Anfänger)
Länge: 4,23 km
Starthöhe: 670 m
Endhöhe: 1604 m

Schnee-Wanderungen (Karte):
Auf der interaktiven Karte findet ihr unterschiedliche Winterwander-Routen, Schnee-Schuh Touren, Bike-Trails und mehr! Eine schöne Route die Aussicht auf den Wilden Kaiser zu genießen führt auf der Westseite des Hausberges Harschbichl, welche im Winter von Wanderern genutzt wird.
Zusammen mit Hund geht’s problemlos in 2.5 Stunden durch den Schnee zur Baßgeigeralm bzw. Alpengasthof Hirschberg auf ca. 1000 Meter. Beide eignen sich für eine Rast, um anschließend noch ein paar Höhenmeter gut zu machen und anschließend wieder Richtung Mittelstation (kurz entlang der Ski-Piste) wieder abzusteigen.

Ski-Gebiet St. Johann:
Die 42 Pistenkilometer bieten eine gute Gelegenheit für Einsteiger ein paar Schwünge zu üben. Wer ein paar Tage länger bleibt, dem empfehle ich entweder das Skigebiet am Wilden Kaiser, oder einen Ski-Pass für die Kitzbüheler Alpen zu kaufen.

Ski-Gebiet Kitzbühel:
Mit 179 Pistenkilometern und über 50 Seilbahnen ist das Skigebiet in Kitzbühel empfehlenswert. In der Nebensaison locken die leere Pisten sich ausgiebig auszutoben.
Tiefschnee Begeisterte kommen zudem auf den unterschiedlichen Freeride-Routen zu ihrem eigenen Spaß! Die meisten Freeride-Routen führen neben der Skipiste und sind deswegen sehr gut einsehbar.

 

Ausrüstung:
+ Rucksack: Jack-Wolfsking White Rock 40 L
+ LVS Set: Lawinen Ortungsgerät, Schaufel, Sonde (PULSE / Mammut)

Mit dem extra Fach für die LVS Ausrüstung ist der White Rock der ideale Begleiter für jede Ski-Tour! Der Rucksack hat einen guten Schnitt und sitzt somit beim Fahren sicher am Rücken. Mit dem breiten Hüftgurt und der Befestigung für Ski lassen sich problemlos schwere Ausrüstung auf den Berg bringen.

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Wandern über belgische Sanddünen https://inthenature.de/sandduenen-an-der-belgischfranzoesischen-grenze-%f0%9f%90%be/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=sandduenen-an-der-belgischfranzoesischen-grenze-%25f0%259f%2590%25be https://inthenature.de/sandduenen-an-der-belgischfranzoesischen-grenze-%f0%9f%90%be/#respond Sun, 22 Oct 2017 16:43:33 +0000 http://taundma.de/?p=5381 Die belgische Küste ist vergleichsweise kurz, nur knappe 76 km von Knokke-Heist im Osten bis nach De Panne im Westen bleibt den Strandurlaubern…

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Die belgische Küste ist vergleichsweise kurz, nur knappe 76 km von Knokke-Heist im Osten bis nach De Panne im Westen bleibt den Strandurlaubern zur Erholung. Umso beliebter ist natürlich das kostbare Stückchen Erde. Strandpromenaden, Hotelanlagen und Städte reihen sich oft aneinander.
Ausnahmen gibt es und einer dieser Orte ist das Nature Reserve of Westhoek bei De Panne, an der Grenze zu Frankreich. Von den etwa 15 km Wanderwegenetz (Karte) bietet ein grandioser 6 km Rundweg durch verschiedenen Vegetationszonen der Dünenlandschaft genügend Auslauf für Zwei- sowie Vierbeiner.

Für Hunde gilt es lediglich folgendes zu beachten (Hunde-Informationsblatt De Panne):

1) Freilauf ohne Leine ist im Strandabschnitt 1 (siehe Karte) nur vom 30.09 – 01.06 erlaubt, im Sommer nur mit Leine
2) „Leinenpflicht“ gilt im Naturschutzgebiet und im Strandabschnitt 2 (Hotelanlagen)
3) Hundeverbot im Strandabschnitt 2 vom 01.04 – 30.09

Der Besuch im Oktober ist demnach perfekt. Und trotz der Leinenpflicht im Naturschutzgebiet haben die Parkwächter auf ihrem Kontrollgang nicht beanstandet Kylo anzuleinen – sehr angenehm. Damit konnte jeder diese große Spielwiese vollkommen frei erkundschaften! Einzig beim Durchgang durch den Bereich der Konik Wildpferde und Hochlandrinder ist offiziell Hundeverbot. Jedoch störte es glücklicherweise die Parkwächter nicht, das wir hier angeleint trotzdem durchgelaufen sind.

Das Reservat erstreckt über 340 Hektar und bietet mit mehreren Aussichtspunkten einen tollen Blick auf die Wanderdünen, Kalksümpfe, grasbedeckten Dünenhänge und natürlich das weite Meer. Die wechselnden Farben der Dünen von gelb zu grau lassen das Gefühl von einer Abenteuerwanderung durch die Sahara aufkommen.

Mit stellenweise kühlen Brisen vom Meer ist eine Winddichte Jacke von Vorteil.
Für die Herbst/Frühjahr Session habe ich mir die MOUNTAIN PASS MEN von Jack Wolfskin zugelegt. Endlich wieder eine super leichte (370 g), sehr robust 3 Lagen-Regenjacke mit hohem Regenschutz (20 000 mm Wassersäule) und extrem atmungsaktivem Außenmaterial. Dank der kompakten Form kommt die Jacke auf jede Tour mit!
Einzig das Baden im 16 Grad kaltem Meer stellt sich als Mutprobe heraus, außer man hat einen Neoprenanzug dabei 🙂

Auf dem Hin- oder Rückweg von De Panne empfiehlt es sich zudem die schön erhaltene Altstadt von Brügge zu besuchen. Touristisch gut erschlossen bemerkt man besonders an warmen Tagen die Beliebtheit der Stadt.
Zwei Stunden genügen, um einen ersten Eindruck für die Stadt zu bekommen. Inklusive Eisessen, Bier & Kaffee trinken sowie Schokolade kaufen.
Hier ein paar Impressionen der Stadt und nicht vergessen den Film „Brügge sehen… und sterben?“ mit Colin Farrell anschauen!

 

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