Camping | in the nature https://inthenature.de Reiseblog + Wandern mit Hund + Ökologischen Fußabdruck reduzieren Thu, 06 Dec 2018 19:47:17 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.8.18 https://inthenature.de/wp-content/uploads/2018/07/cropped-180715_INTNA_LOGO_01_BLACK_TRANS-32x32.png Camping | in the nature https://inthenature.de 32 32 116258601 Gratwanderung am Alpstein (Schweiz) https://inthenature.de/gratwanderung-am-alpstein-schweiz/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=gratwanderung-am-alpstein-schweiz https://inthenature.de/gratwanderung-am-alpstein-schweiz/#comments Wed, 19 Sep 2018 01:47:38 +0000 http://inthenature.de/?p=6423 In der nördlichen Schweiz, nicht weit vom Bodensee, wartet eine fantastische zweitägige Gratwanderung im Herzen des Appenzellerlands. Überwältigende Aussichten über…

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In der nördlichen Schweiz, nicht weit vom Bodensee, wartet eine fantastische zweitägige Gratwanderung im Herzen des Appenzellerlands. Überwältigende Aussichten über das Alpsteinmassiv und auf tektonischen Faltungen dieses Kalksteinmassivs.

In der Region gibt es mehr als mehrere Dutzend verschiedener Routen und unterschiedliche Gipfel zu besteigen. Einige davon sind der Säntis (2502 m), Altmann (2473 m), Schafberg (2373 m) und noch viele weitere. Auf dieser Tour bleiben wir jedoch unter 2000 Metern, sodass sie sehr gut für Anfänger geeignet ist.

Gesamtstrecke: 24.08 km
Maximale Höhe: 1909 m
Download file: Alpstein.gpx

Je nach Fitnesslevel kann von Wasserauen oder von Brülisau gestartet werden. Da die Zugverbindung von Wasserauen besser ist als die Busverbindung von Brülisau, um den Rückweg anzutreten, ist der Start von Brülisau strategisch schlauer. Zusätzlich kann ab Brülisau eine Gondel bis zum ersten Gipfel, dem Hohen Kasten (1795 m), gewählt werden. Damit können von der ersten Etappe 5 km und 871 Höhenmeter eingespart werden.
Ab dem Hohen Kasten ist die Tour 10 km und ca. 400 hm bis zum Nachtlager am Fälensee weit.
Am Gipfel des Hohen Kasten erwartet die Besucher nicht nur eine überwältigende Aussicht auf die gesamte Region, sondern auch der Beginn des informativen sowie spannenden 1. Geologischen Wanderweg der Schweiz. Um das Bergrestaurant führt der erste Abschnitt (etwa 600 m lange Rundweg) entlang des Hangs und erklärt anhand einfacher Beispiele sowie Exemplare sowohl die Pflanzenwelt als auch spezielle hier auftretende geologische Naturereignisse.

Anschließend führt der Familienfreundliche Wanderweg am Berg in südwestenlicher Richtung zur nächsten Gipfelstation und Restaurant Staubern. Der Wanderpfad führt über den Grad oder verläuft am Hang mit tollen Aussichten auf das Tal sowie die vorausliegenden Berge, ist jedoch in der Regel recht breit und dadurch Familienfreundlich.
Ein stetiges auf und ab wechselt zwischen unterschiedlichen Vegetationen, von steinigen Berghängen zu bewaldeten Wurzelpassagen, was den Weg sehr abwechslungsreich macht. Die besten Aussichten bekommt man einmal zu Beginn, am hohen Kasten, sowie der genialen Aussicht kurz vor der Saxer Lücke.

Wer noch 500 Höhenmeter extra sammeln möchte, kann zusätzlich den Gipfel des Hüser (1951 m) erklimmen.
Am Tagesziel wartet einerseits der herrliche Badespaß im Fälensee, andererseits erfrischende Getränke in dem Berggasthaus Bollenwees. Hier gibt es nun drei Möglichkeiten der Unterkunft :
+ Privatzimmer / Mehrbettlager im Berggasthaus Bollenwese
+ Gruppenlager in der Fälenalp, auf der anderen Seite des Sees
+ In der SAC Hundstein-Hütte etwas weiter den Berg rauf
+ Oder Zelten am See.
Die Entscheidung fällt auf die letzte Option und den Abend zusammen mit einem anderen Campingpärchen am Seeufer.

Am nächsten Morgen geht es auf der zweiten Etappe 11 km und ca. 600 hm über den Widderalpsattel zum Zwischenstopp an der Meglisalp, einem kleinen Bergdorf auf 1500 m inmitten der Alpen.
Der lange, jedoch leichte Aufstieg kann durch eine Rast in der idyllischen Widderalp unterbrochen werden. Hier gibt es neben leckeren Naturjogurt mit Früchten, Erfrischungsgetränken oder einer Brotzeit auch die Möglichkeit zu übernachten, falls der schöne Ort eine so sehr fesseln sollte. Am besten man reserviert natürlich schon vorher telefonisch.

Von der Alm ist der restliche Aufstieg nicht mehr lang. Am Sattel führt dann der westliche Wanderweg über eine steinige, jedoch aussichtsreichere Route hinunter zur Meglisalp, wo nochmal die letzte Stärkung vor dem 5.5 km langen Abstieg ins Tal genommen werden kann.
Hier teilt sich der Weg ein weiteres Mal in eine talwärts orientierte Strecke vorbei am Seealpsee, und einen Weg entlang am Berghang mit der einzigartigen Aussicht auf den See sowie das darunterliegende Appenzellerland. Wahrscheinlich ist der talwärts orientierte Weg, entlang am See, etwas angenehmer zu gehen, da er mit etwa 700 m mehr Strecke nicht so steil abfällt und auf die Knie geht. Jedoch wollte ich die Aussicht um keinen Preis am Berghang missen! Zumal ich schon am Fälensee den Tag vorher gebadet habe, war der Reiz noch einmal schwimmen zu gehen gering.
Wer die Tour schneller absolvieren sollte, oder einplant einen weiteren Tag hier verbringen zu wollen, kann vom Seealpsee bzw. Wasserauen noch einen Ausflug zur bekannten Ebenalp am Äscher unternehmen. Eine Gondel kürzt die Strecke nach verlangen ab.

Die Gratwanderung im Appenzellerland war auf jeden Fall Ideal um auch mein neues Equipment zu testen 😉

So habe ich mir für den Sommer die Multifunktionstücher von P.A.C. näher angeschaut, um bei den hohen Temperaturen einen kühlen Kopf zu bewahren. Obwohl die Auswahl an Halstüchern riesig ist, beschränkte sich nach Empfehlung die Wahl auf zwei Tücher: Merino Tech und UV Protector +.
Beide sind für den Sommer konzipiert und verfügen über kühlende Eigenschaften. Beide schützen exzellent vor UV Strahlung, sind atmungsaktiv, trocknen schnell und schützen vor Geruchsbildung.
Der Unterschied liegt im Material. Wie der Name schon sagt, besteht das Merino Tech aus 50% Merinowolle und 50% synthetischen Fasern für eine für eine optimale Thermoregulation. Der UV Protector + besteht zu 100% aus Coolmax® (Polyester) und verfügt über einen sehr hohen UV Schutz von UPF 40+ (Lichtschutzfaktor).

Viele Fragen sich bestimmt oft, wieso sollte ich im Sommer noch etwas aus Wolle auf den Kopf ziehen. Die Antwort ist simpel, Merinowolle hat nicht nur eine kühlende Eigenschaft, trocknet extrem schnell sie müffelt auch nach mehreren Tagen nicht! Allgemein kommt hinzu, dass der UV Schutz den Kopf und genauso den Nacken vor einem Sonnenbrand schützt – wenn man die Tücher offen trägt.
Meine persönliche Erfahrung zeigt wiedereinmal, wie genial die Tücher sind. Ich schwitze nicht wie mit Baseball Kappen und habe die ganze Zeit einen kühlen Kopf, da die Tücher einmal das Klima regulieren und so perfekt luftig sind, das sie den Wind durchlassen.
Wem diese geradlinige Form nicht cool genug ist, der sollte mal eine der 10 andere Styles ausprobieren 😉

 

Der ideale Platz zum Zelten ist der Fälensee! Besonders im Sommer, wenn das Wasser warm ist.
Das einzig Problem am Ufer ist der unebenen Untergrund. Genau hier kommt aber die neue Thermarest NeoAir XLite Isomatte ins Spiel 😉
Mit dem 6,3 cm dickem Luftpolster werden die Unebenheiten komplett weg gebügelt und man spürt nichts mehr vom Untergrund. Voll aufgepustet ist die Isomatte sehr steif, was verhindert, das selbst schwere Körperpartien sich bis zum Boden durchdrücken. Wer nicht gern auf einer harten Matte schläft, der sollte einen Tick weniger Luft reinpusten, dann gibt die Isomatte etwas mehr nach. Ich persönlich finde den Härtegrad perfekt und mag es, wenn die Isomatte ihre Form behält. Zumal ich so nie den Boden berühre.

Die besonderen Vorteile der Isomatte sind auf jeden Fall das extrem leichte Gewicht (340 Gramm) und die extrem gute Wärmeisolierung von 3.9 R, die ich in der Kombination so bei keiner anderen Isomatten gesehen habe! Erreicht werden diese Werte nicht nur durch die Höhe der Isomatte, sondern auch durch die spezielle Konstruktion.
Thermarest setz dabei zwei patentierte Technologien ein:

 

+ Triangular Core Matrix: Zwei Schichten aus bis zu huntert eigenständigen, dreieckigen Kammern sorgen für dauerhafte Stabilität der Isomatte und eine optimale Luftverteilung.

 

+ ThermaCapture: Ist eine spezielle Schicht, die auf das Material aufgetragen die Wärme des Körpers zurückreflektiert. Das zurückstrahlen der Kröperwärem sorgt für eine bis zu 50%ige Wärmesteigerung.

 

Ebenso fühlt sich das neue Material (30D rip HT nylon) schön angenehm weich auf der Haut an und ist nicht vergleichbar mit anderen Kuststoff-Isomatten. Dadurch wird das Knistern verhindert, was häufig bei einigen Isomatten auftritt, wenn man sich auf der Matte wendet.
Mit einem Packmaß von 23×10 cm hat die Isomatte die Größe einer kleinen 0,5l Wasserflasche, was in der Größe einfach unschlagbar ist.

 

Auch Kylo durfte seine neues Camping-Bett / Unterlage testen. Das Ruffwear (UK-Shop) Highlands Bed (Amazon) ist eine Isolierte, Wasserresistente sowie schnell trocknende Schlafunterlage für draußen und besteht aus Polyester / Synthetik. Der Stoff ist damit optimal für jedes Gelände und lässt sich einfach sauber halten.

Leicht gepolstert, fühlt sich die Unterlage angenehm weich an. Mit einem Gewicht von 360 Gramm ist die Unterlage leichter als manche Isomatte und so angenehm zu transportieren. Zusammengedrückt nimmt sie extrem wenig Platz weg (30 x 10 cm und weniger). Die elliptische Form der Unterlage hat eine Größe von 89 x 66 x 2,5 cm und ist ideal für Hunde bis ca 35 kg / 70 cm Höhe.
Praktisch ist vor allem der Einschub für eine zusätzliche Isomatte (passend von Ruffwear) im unteren Teil. Damit ist das Bett auch für die kälteren Tage im Jahr geeignet.
Ein tolle Funktion sind auch die Schlaufen um das Bett mit Heringen am Boden zu fixieren, damit es im Wind nicht weg fliegt. Kylo hat das Bett sehr gern angenommen und ich war froh, das es ihm gut ging. Denn besonders vor einem kühlen sowie feuchten Boden sollte man Hunde schützen, damit sie nicht auskühlen.
Für Hunde die es gerne wärmer haben und sich zudecken lassen, gibt es auch eine Schlafsack-Variante, die ein paar Euro teurer ist.

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Camping-Essen ohne Kocher, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe https://inthenature.de/camping-essen-ohne-kocher-geschmacksverstaerker-und-konservierungsstoffe/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=camping-essen-ohne-kocher-geschmacksverstaerker-und-konservierungsstoffe https://inthenature.de/camping-essen-ohne-kocher-geschmacksverstaerker-und-konservierungsstoffe/#comments Thu, 30 Aug 2018 18:49:45 +0000 http://inthenature.de/?p=6400 Bei Camping-Fertigessen scheiden sich oft die Geister: Wie gesund ist gefriergetrocknetes Essen und welche Zusatzstoffe sind darin enthalten? Oder, wieso…

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Bei Camping-Fertigessen scheiden sich oft die Geister: Wie gesund ist gefriergetrocknetes Essen und welche Zusatzstoffe sind darin enthalten? Oder, wieso schmeckt Dosenessen so unerträglich?
Natürlich ist es einfacher beim Campen fertiggekochtes in Dosen mitzunehmen oder sogar fürs Wandern gewichtssparend in gefriergetrockneter Form einzupacken. Die Zubereitung spart zwar Zeit, doch sollte man nicht vergessen, das der Körper einen hohen Anteil an Energie dafür aufwenden muss, die darin enthaltenen chemischen Konservierungsstoffe zu verdauen. Vom Geschmack ganz abgesehen, kann dieser Prozess oft zu Verdauungsstörungen führen.

Die problematischen Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker werden dabei leider von den meisten Hersteller hinzugefügt, um das Essen haltbar sowie geschmacklich interessanter zu machen. Beispiele der drei großen Herstellen können aus der Zutatenliste entnommen werden:
– Bla-band: Oriental chicken with couscous
Zutaten: … Geschmacksverstärker: Hefeextrakt / Konservierungsmittel: Schwefeldioxid. Sowie Palmfett, Maltodextrin, Kartoffelstärke, Aroma …

– Travellunch: Linseneintopf mit Speck
Zutaten: … Geschmacksverstärker: Hefeextrakt / Konservierungsstoff: E 250. Sowie Stabilisator E 450, Palmfett, modifizierte Stärke, Maltodextrin, Aroma …

– Trak n Eat: Jägertopf mit Rindfleisch und Nudeln
Zutaten: … Geschmacksverstärker: Hefeextrakt / Verdickungsmittel: Guarkernmehl / Trennmittel: Kieselsäure / Stabilisator: Triphosphat. Sowie Glucosesirup, Maltodextrin, Palmfett, Aroma  …

Eine alternative stellt Adventure Menu vor. Die tschechische Firma hat es sich zur Aufgabe gemacht, qualitativ hochwertiges Essen für jedes Outdoor-Erlebnis zu schaffen, das Geschmack und Komfort vereint.

Um den Geschmack zu erhalten, werden zum einen hochwertige Zutaten verwendet, keine Nahrungsergänzungsmittel, keine künstlichen Zusatzstoffe. Zum anderen ist es die Herstellung, welche es besonders macht. Anders als die meisten Hersteller, wird anstatt des Trockenverfahrens auf die traditionelle Sterilisation gesetzt, ähnlich wie beim Einkochen, ohne jedoch alles zu einem Brei zu verkochen. Das macht das Essen drei Jahre haltbar.
Der Komfort wird durch die schnelle Zubereitung erreicht, welche bei Adventure Menu sogar noch dazu ganz ohne Kochequipment passiert. Der Clou sind die selbst erhitzenden Päckchen, die das fertige Essen in 12 Minuten aufwärmen. Und das beste dabei, diese Heizpäckchen sind biologisch abbaubar!
Ich habe es auf meiner Tour getestet und war begeistert, wie einfach und schnell es funktioniert:
1) Mitgeliefertes Zip-Tüte öffnen
2) Heizpäckchen auspacken und reinwerfen
3) 60 ml Wasser mit der Heizpäckchenverpackung abmessen und dazu schütten
4) Essenstüte reinlegen und zuschließen
5) Magie 12 Minuten ihr Ding machen lassen

Damit bleibt nur noch öffnen und genießen 😉

Selbsterhitzende Päckchen / Funktionsweise:
Um das Verfahren etwas zu entzaubern: der Trick wird durch die Reaktion zwischen Branntkalk aus dem Päckchen und dem hinzu geschüttetem Wasser vollbracht. Wenn das Wasser mit dem Heizpäckchen in Berührung kommt, reagiert das Calciumoxid (Branntkalk) und erzeugt neben Calciumhydroxid auch Wärme. Ich war sehr überrascht, das 60ml Wasser ausreichen, um das Essen damit aufzuwärmen.
Durch das verschlossene System in der Zip-Tüte bleibt die Wärme in Form von 100°C heißem Dampf in der Ofen festen Verpackung und erhitzt das Essen. Auf diese weise können zwei Menüs gleichzeitig zubereitet werden (mit doppelt so viel Wasser und einem weiteren bzw. größerem Heizpäckchen).
Das schöne dabei, dies gelingt von ganz alleine, ohne auf das Essen aufpassen zu müssen. Selbst Regen oder Wind können der Zubereitung in dem geschlossenem System nichts ausrichten. Egal wo, wird das Essen in 12 Minuten fertig.
Das Beste daran, das Heizpäckchen ist dabei 100% kompostierbar und kann einfach in der Natur zurückgelassen werden. Ich empfehle das Heizpäckchen ein paar Zentimeter in die Erde zu stecken, nachdem es abgekühlt ist, damit bleibt kein sichtbarer Müll liegen.
Selbstverständlich muss die kleine Heizpäckchenverpackung wieder ins Tal mitgenommen und in der Werkstofftonne entsorgt werden. Die große Zip-Tüte wird dabei wiederverwendet und sollte einige Touren überstehen.

Die 12 verschiedenen Menüs haben mit 400 g im Schnitt um die 2500 kj und ergeben eine ausgewogene Mahlzeit. Wer so wie ich meistens etwas mehr hunger hat, kann mit einem Trail-Mix aus Trockenfrüchten und Nüssen weitere Kalorien zu sich nehmen.
Adventure Menu bietet hierfür sogar fertige Mischungen aus Trockenfleisch-Nuss-Frucht an.

Geschmacklich war das von mir getestete Tandori Quinoa gut abgeschmeckt und nicht zu scharf. Von der Konsistenz war es für mich etwas zu breiig, was bei dem Gericht wahrscheinlich normal ist.
Alles in allem ein sehr praktisches und einfaches System, ohne schweres Koch-equipment mitschleppen zu müssen. Neben 12 Hauptgerichten (zwei Vegetarisch, eine mit Fisch) bietet Adventure Menu zudem zwei Frühstücksoptionen (Milchreis mit Pflaumen und Arme Ritter mit Äpfeln und Zimt), sowie abgepacktes Trockenfleisch auch fertige Trockenfleisch-Nuss-Frucht Mischungen für unterwegs an.
Preislich liegen die Hauptmahlzeiten bei 8-10 Euro, was im ähnlich zu anderen Anbietern ist.

Neu für 2019 kommen zudem die ultra-leichten, vakuum-getrockneten Fertig-mahlzeiten, welche mit 120g Füllgewicht nach Wasserzugabe ein 450g schweres Essen ergeben.
Was mir noch gut gefällt ist, das Adventure Menu Mitglied bei 1% For the Planet ist und durch die Spenden Projekte unterstützt, die unsere Erde schützen.

Fazit:
+ Schnelle Zubereitung
+ Hoher Energiewert
+ Kein Kochsystem erforderlich
+ Keine Geschmacksverstärker, keine Konservierungsstoffe
+ Heizpäckchen biologisch abbaubar
– Textur etwas zu breiig

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Tropen in Kanada? Juan de Fuca Weg! https://inthenature.de/tropen-in-kanada-juan-de-fuca-weg/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=tropen-in-kanada-juan-de-fuca-weg https://inthenature.de/tropen-in-kanada-juan-de-fuca-weg/#respond Tue, 25 Jul 2017 15:40:46 +0000 http://taundma.de/?p=5170 Auf dem Juan de Fuca Wanderweg auf Vancouver Island – definitiv ein Wanderpfad, den ich nochmal bewandern würde. Zum Glück…

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Auf dem Juan de Fuca Wanderweg auf Vancouver Island – definitiv ein Wanderpfad, den ich nochmal bewandern würde. Zum Glück hat man uns den Empfohlen. Wir haben mit dem West Coast Trail geliebäugelt, bis uns Mike Blake (ein Wanderführer aus Vancouver Island, welchen wir in den Rocky Mountains getroffen haben) daran erinnerte, das der Juan de Fuca genauso schön ist, nicht so überlaufen und man keine Voranmeldung benötigt, um wie bei dem West Coast Trail die teure Wanderlizenz erwerben muss. Das hört sich plausibel genug an, um uns dafür zu entscheiden.

Wandern auf dem Juan de Fuca Weg
Das Nr. 1 To Do auf unserer Liste war der Besuch des Juan de Fuca Provincial Park und Sombrio Beach, um hier zu wandern. Der befindet sich auf der Westküste von Vancouver Island, ungefähr eine Stunde vom Örtchen Sooke entfernt. 47 km lang ist der Juan de Fuca Marine Wanderweg. Er ist die südliche Verlängerung des weltbekannten West Coast Trails.

British Columbia ist bekannt für die einzigartige Natur, aber diese spektakuläre Landschaft, aus Regenwald und felsiger Pazifikküste habe ich nicht erwartet. Außerdem hat der Wanderweg einige herausfordernde Teile, steile Sektionen und hat uns eingenommen.

Wir waren drei Tage unterwegs. Es lässt sich von beiden Seiten, der China Beach wie auch von Botanical Garden starten. Unser Auto haben wir bei China Beach geparkt und sind über Hügel zur Botanical Beach mit dem Fahrrad gefahren, damit wir zurück zum Auto wandern konnten. Es gibt hier auch organisierte Pick-up Services, welche euch am Ende wieder zum Auto fahren, aber wir haben unsere Bikes und sammeln die später mit dem Auto wieder ein. In den letzten Jahren gab es immer wieder Zwischenfälle, bei denen parkende Autos aufgebrochen wurden. Deswegen gibt es jetzt auf dem Parkplatz der beiden Startpunkte einen Sicherheitsdienst. Zum Parken der Fahrräder empfiehlt uns der Sicherheitsbeamte, diese auf dem Weg im Gebüsch zu verstecken.

Der Wanderweg durchquert unglaublich vielseitige Landschaften und ist das Zuhause von Schwarzbären, Walen, Seehunden, Adlern und Cougars – also alles was man sich erhofft zu sehen, wenn man durch Kanada’s Wildnis wandert.
Durch die nähe zum Meer und des Klimas kann der Wanderweg sehr feucht sein. Hier lohnen sich wasserdichte Überschuhe. Obwohl bei uns seit Tagen die Sonne scheint, sind die Wanderwege stellenweise feucht. Andere berichten davon, dass sie durchgängig knöcheltief im Matsch wanderten. Ich empfehle sich im Touristenbüro in Sooke darüber zu informieren wie das Wetter vorher war, damit besser abzuschätzen ist, in welchem Zustand sich der Wanderweg befindet. Die Touristeninformation liegt direkt auf dem Weg. Wir machen einen kurzen Zwischenhalt und informieren uns über die Bedingungen.

Auf dem Weg zum Payzant Creek
Als wir an der Botanical Beach, dem Ausgangspunkt, mit unseren Bikes ankamen, war es bereits 15 Uhr und zum ersten Campground in Payzant Creek noch 7 Kilometer.

 

Botanical Beach ist als Ort selbst total sehenswert: hunderte von kleinen Pools im Gestein gilt es zu Erforschen. Wir laufen umher, entdecken Seesterne, bunte Anemonen und Korallen. Wir sind erstmal zwei Stunden dort geblieben.

 

An mächtigen Bäume und sattem Grün auf einem mit Baumstämmen gestalteten Wanderweg fühle ich mich wohl. Ich bin durchweg am Staunen über den Regenwald um mich herum, in Kanada?!

 

Als wir nach circa zwei Stunden am Campingplatz ankommen, steht da ein Schwarzbär. „Lass uns lieber auf der anderen Seite übernachten“ lautet das Fazit dieser Begegnung. Der Bär ist gleich weggelaufen. Nur einen pinkfarbenen Haufen hat er hinterlassen – die Bären lieben es Beeren zu naschen. Die Nacht habe ich unruhig geschlafen.

 

Über Hängebrücken zur Chin Beach
Am Morgen ist die Luft feucht. Nach einem Müsli, Müsli, Jam, Jam, Jam-Frühstück geht es weiter in Richtung Sombrio Beach. Nach 11 km machen wir die Füße lang, bräunen uns am Strand. Irgendwo da draußen schwimmen Wale – ich bin mir sicher.

 

Der Weg führte uns heute über drei Hängebrücken. Heute werden wir noch weitere 9 km machen und nächtigen an der Chin Beach. Hier eine Karte zur Übersicht.

 

Es zieht sich zusammen. Die Temperatur fällt auf gefühlte 10° C. Der Wind vom Meer lässt die Zähne schlottern. „Lass uns ein Lagerfeuer machen!“ Überall fliegt am Strand Treibholz umher, das lässt sich wunderbar anzünden – packt euch was zum Grillen ein. Chin Beach ist ein beliebter Campingort. So haben wir heute Abend Gesellschaft am Lagerfeuer. Es wird zunehmend kühler. Die kalte Luft vom Atlantik kann schnell die Temperaturen umschlagen lassen. Ab in den Schlafsack lautet die Devise.

 

Von der Chin Beach nachhause
Am nächsten Morgen stehen 20 km auf dem Tagesplan. Die morgendliche Herausforderung sind Wespennester. Überall auf dem Trail von der Chin Beach bis zur China Beach sind Nester. Wir treffen immer wieder entgegenkommende, die gestochen wurden. Ein paar sind regelrecht in die Nester hineingetreten. Unangenehm. Wir sind gewarnt und halten Ausschau. Außerdem hat sich jemand, der wohl vor uns läuft die Mühe gemacht, diese zu markieren. Somit bleiben uns Stiche erspart.

 

Es klart wieder auf. Die Zwischenstopps an den verschiedenen Stränden kosten Zeit. So kommen wir erst gegen 18 Uhr nach Hause/am Auto an. Eine klasse Wanderung mit vielseitigem Sichten von Tieren und Beeren zum Mampfen gab es auch überall.

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