Europa | in the nature https://inthenature.de Reiseblog + Wandern mit Hund + Ökologischen Fußabdruck reduzieren Thu, 05 Sep 2019 10:36:54 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.8.18 https://inthenature.de/wp-content/uploads/2018/07/cropped-180715_INTNA_LOGO_01_BLACK_TRANS-32x32.png Europa | in the nature https://inthenature.de 32 32 116258601 Wandern an der Mosel https://inthenature.de/wandern-an-der-mosel/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=wandern-an-der-mosel https://inthenature.de/wandern-an-der-mosel/#respond Sat, 20 Apr 2019 19:39:42 +0000 http://inthenature.de/?p=6733 Ein Wanderausflug an die Mosel wird die Geschmäcker vieler Freizeitsuchender erfüllen, speziell in der goldenen Herbstzeit. Ob romantische Wanderlandschaften entlang…

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Ein Wanderausflug an die Mosel wird die Geschmäcker vieler Freizeitsuchender erfüllen, speziell in der goldenen Herbstzeit. Ob romantische Wanderlandschaften entlang der schiefer bedeckten Weinberge, über geschwungene Pfade durch dichte Wälder oder ob ruhige Genusswanderwege am Rhein, vorbei an mittelalterlichen Burgen und durch historische Städtchen mit gut erhaltenen Fachwerkshäusern. Eines ist klar, zusammen mit den besonderen kulinarischen Spezialitäten der Region, zu denen nicht nur der bekannte Riesling Wein gehört, werden die Wünsche der Besucher erfüllt.

Mit 365 Kilometern von Perl beim „Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg“ verläuft der Moselsteig, einer der längsten Fernwanderwege in Rheinland-Pfalz. Aufgeteilt in 24 Etappen geht es über Trier, Cochem bis nach Koblenz zur Mündung von Rhein und Mosel.

Weinkenner werden sicherlich die Zeit zwischen Ende September bis Anfang November schätzen, in welcher die Traubenlese stattfindet. Während zunächst die frühreifen Rebsorten von Ortega bis Müller-Thurgau gelesen werden, folgen im Anschluss der Elbling und die Burgundersorten. Die Riesling-Ernte in den Steillagen beginnt meist Mitte Oktober und bietet ein einzigartiges Schauspiel an Farben der saftig grünen Weinreben im Kontrast zu den bunten Herbstfarben des Waldes.

Obwohl die Wanderrouten, welche als Traumpfade, Traumpfädche oder Seitensprung bezeichnet werden besonders gut ausgeschildert sind, empfiehlt es sich durchaus den Genuss einer geführten Tour mit begleiteter Weinprobe zu gönnen. Einer dieser Touren bietet der Winzerhof Gietzen auf dem Traumpfad Hatzenporter Laysteig mit dem Titel „Mythos Terrassenmosel“ an. Entlang der schroffen Felsen der Terassenmosel wird die Geschichte dieser Kulturlandschaft erläutert und die Wichtigkeit der Weinbauern näher gebracht. Denn ihnen ist der Erhalt dieser besonderen Landschaft zu verdanken, die seit den 60iger Jahren leider immer weiter zurückgeht, da der Anbau in den Steilhängen für viele Bauern unwirtschaftlich geworden ist.
Zu den tollen Ausblicken von der Rabenley und entlang der Weinberge werden dann zur Stärkung der Sinne verschiedene Rieslingproben gereicht und machen die kleine Wanderung zu einem besonderen Erlebnis. Abrunden sollten Genusswanderer den Tag auf jeden Fall mit den leckeren Mosel-Tapas im Winzerhof Gietzen – hier trifft Tradition auf moderne Küche.

Eine weitere Tourempfehlung führt entlang der 19. Etappe des Moselsteigs von Treis-Karden, über Pommern, Kail bis nach Cohem. Begleitet von einem weiteren kulinarischen Genussfestival der Sinne, beginnt die Wanderung in Treis-Karden und verläuft durch verschlungene Waldpfade hinauf zum Archeologie-Park Martberg. Die hier rekonstruierte keltische Tempelanlage sollte am besten in einer Führung besichtigt werden, um so die spannenden Einblicke in die Geschichte dieses Ortes kennen zu lernen.  Denn schon vor Jahrhunderten pilgerten die Menschen an diesen Ort, um durch Münzopfer für eine bessere Zukunft zu beten. Die Ausgrabungen bestätigen 2.000 Münzen keltischer Prägung, welche man in dem kleinen Museum bestaunen kann. Weitere 10.000 befinden sich in anderer Museen. Die älteste Prägung aus Marseille geht bis auf das Jahr 350 und 300 v. Chr.  zurück.

In großen Schritten geht’s weiter über die Schieferberge nach Pommern und zur Weinverkostung im Weingut Leo Fuchs, einem der renommiertesten Weingüter der Region. Begleitet wird die ausgiebige Weinprobe von römischen Fingerfood des Gasthauses Onkel Otto – eine klare kulinarische Empfehlung!

Von der strahlenden Mittagssonne motiviert, verläuft der weitere Wanderweg durch die grünen Weinberge. Die Aussicht ist ein Genuss für die Augen und selbst ein paar wilde Weintrauben lassen sich am Wegesrand probieren. Der Blick auf den weit geschwungenen Lauf der Mosel zeigt dabei einen herrlichen Kontrast zwischen der Weinlandschaft und des farbigen Herbstwaldes auf beiden Seiten des Flusses.
Mit dem Zwischenziel Kail wird der nächste Abschnitt dieser Genusswanderung erreicht, die Destilliere Vallendar. Wer schon immer einmal die wahre Kunst des Brennens von hochprozentigem erleben wollte, sollte definitiv hier einen Stopp einplanen. Eine Führung durch die Brennerei vom Inhaber persönlich eröffnet spannende Einblicke in die Kunst des Destillierens. Vom Brennkessel samt Beschreibung der Bestandteile eines hier hergestellten Gin, über das Whisky Fass Lager, vorbei an der Obstpresse wieder zurück zum Empfangsraum bekommt jeder die Leidenschaft dieses Handwerks und der Liebe zu hochwertigen Rohstoffen zu spüren. Das Ergebnis dieses Prozesses wird im Anschluss direkt serviert. Fünf Brände und ein Whisky begleitet von passender Schokolade aktivieren alle Geschmacksknospen im Mund.

Zum Ausklang eines langen Wandertages darf in der Region und in diesem Jahresabschnitt natürlich der Zwiebelkuchen und Federweißer im schönen Cochem nicht fehlen. Die imposante Altstadt lädt auf jeden Fall zum Schlendern ein und gehört mit den Fachwerkhäusern zu den beeindruckendsten Städtchen an der Mosel.

Wer nach einer solch langen Genusswanderung durch die kulinarischen Spezialitäten der Region weitere Höhenpunkte abwandern möchte, sollte auf dem 14 km langen Abschnitt zwischen Löf und Kobern-Gondorf einen Besuch auf der Burganlage Thurant einplanen. Die Geschichte der Burg reicht bis in das 12. Jahrhundert und beschreibt die Auseinandersetzungen zwischen den Erzbischoftum Köln und Trier.

Mit den Zahlreichen Möglichkeiten an Wanderrouten, Einkehr- und Unterkünften, ist die Mosel eine tolle Region für kleine Tages wie auch Mehrtageswanderungen.
Die Empfehlung einer Packliste in der Herbstzeit ist folgende:

+ 24 L Tagesrucksack (Terra Peak – Velocity)
+ Wasserabweisende Herbstjacke (Metor)
+ Wanderhose Tajo / Herrmann (Für kalte Tage)
+ Mütze oder Multifunktionstuch
+ Funktionshemd Merton (Maier Sports)
+ Funktions T-Shirt
+ Wanderkarten
+ Mizu Trinkflasche mit Wasserfilter
+ Mini-Geldbörse Tuck (Mule)
+ Brotdose aus Edelstahl (Lunchbuddy / Kivanta)
+ Kamera
+ Snacks

Neu auf dieser Tour hatte ich dieses Mal die geniale Mini-Geldbörse Tuck von Mule. Das kompakte Format ist perfekt für die Brusttasche geeignet und ideal für jede Wandertour. In schönem (Gemüse-gefärbtem) Leder und wasserabweisendem Nylon im inneren zu 100% Handgefertigt in San Diego. Es ist für etwa 7 Kreditkarten ausgelegt, sodass auch noch einige gefaltete Geldscheine platz finden. Besonderes Feature: Es bietet RFID Schutz!
Ich finde es klasse keine ausgebeulte Geldbörse auf Wandertouren mit mir herum zu schleppen!

Ebenso konnte ich endlich den neuen Wasserfilter von Mizu ausprobieren. Integriert in den Schraubverschluss können direkt beim Trinken 99.99% Verunreinigungen aus dem Wasser herausgefiltert werden. Ohne vorher umständlich das Wasser durch einen Filter zu Pumpen! Erstaunt hat mich dabei besonders, das man trotz Filter ganz normal Trinken kann, ohne besonders kräftig zu ziehen. Genial finde ich zudem, dass das Mundstück eingeklappt werden kann und somit wirklich nichts im Rucksack auslaufen kann.
Wer mag, kann zum Trinken alternativ auch einen Silikonstrohhalm nutzen, um Aufrecht aus der Flasche zu trinken.
Zum Filter: Entwickelt von der NASA wird hier eine Nanotechnologie eingesetzt um das Wasser zu filter.

Mit dabei war ebenso meine Brotdose von Lunchbuddy aus Edelstahl, welche wir ausführlich in unserem Testbericht beschrieben haben. Perfekt für kleine oder große Wandertouren lässt sich die Dose je nach Tourlänge oder Appetit in drei Formaten mitnehmen:
1. Nur als Oberschale und Deckel mit 3cm Höhe
2. Nur als Unterschale und Deckel mit 5cm Höhe
3. Kombiniert als Ober- und Unterschale mit einem Gesamt Füllvolumen von 1100 ml / 540 g.

Weitere Wandertipps, Karten, GPX-Tracks und Anregungen für die Tourenplanung gibt es auf den offiziellen Seiten der Region:

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Mit Wasserdichten Socken durch Tschechien – Rad(Regen) Bekleidung im Test https://inthenature.de/mit-wasserdichten-socken-durch-tschechien-radregen-bekleidung-im-test/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=mit-wasserdichten-socken-durch-tschechien-radregen-bekleidung-im-test https://inthenature.de/mit-wasserdichten-socken-durch-tschechien-radregen-bekleidung-im-test/#respond Thu, 27 Sep 2018 02:02:37 +0000 http://inthenature.de/?p=6440 (See English version below) 903 km und 8337 Höhenmeter sind die Tourdaten meiner Darmstadt -> Katowice Radtour. Einmal mit dem…

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(See English version below)
903 km und 8337 Höhenmeter sind die Tourdaten meiner Darmstadt -> Katowice Radtour. Einmal mit dem Fahrrad und Zelt quer durch Tschechien.

Um das Gewicht der Fahrradtaschen so gering wie möglich zu halten (12 kg waren es am Ende), legte ich einen großen Wert auf multifunktionales sowie leichtes Equipment. Am wichtigsten war für mich ein optimaler Regenschutz, da ich bei der engen Zeitplanung ungern meine Tour durch Regen unterbrechen wollte. Genauso wollte ich natürlich auch keine nassen Füße bekommen. Also wählte ich etwas, womit ich im Regen bequem weiterfahren konnte.

Gesamtstrecke: 945.84 km
Maximale Höhe: 954 m
Download file: Polen 2.gpx

 

Auf meinen zwei Alpencross Touren hatte ich schon schlechte Erfahrungen mit Garmaschen gemacht. Denn obwohl sie den Regen von oben ganz gut abhalten, dringt hoch spritzendes Wasser von unten innerhalb von 30 Minuten in die Schuhe und der Spaß ist vorbei. Das sollte diesmal nicht passieren, weswegen ich die wasserdichten Crosspoint Socken von Showerspass eingepackt habe. Die Socken sollen so Wasserdicht sein, dass man damit sogar durch Bäche laufen kann, ohne nasse Füße zu bekommen. Das hatte ich jetzt nicht vor, aber ich erlebte dafür zwei ähnliche Situationen, um den umfangreichen Wasserschutz zu testen.

Zum einen musste ich schon am zweiten Tag bei anhaltendem Sturmwetter über 2 Stunden durch den Regen fahren, um einigermaßen im Zeitplan zu bleiben. Zum anderen blieb mir auf der letzten Etappe nichts übrig, als bei anhaltender Straßennässe vom nächtlichen Regen während der gesamten 6 Stunden das hoch spritzende Wasser zu ertragen. In beiden Fällen erfüllten die Socken souverän ihren Dienst und mehr sogar. Da die Socken viel dicker als gewöhnliche sind, bleiben die Füße auch bei anhaltender Nässe warm!
Je nach Witterung und Intensität des Regens geben auch diese Socken ihre 100 %ige wasserdichte irgendwann auf. Während der zwei Stunden Sturmregen war es noch kein Problem, sodass ich schön trockene Füße danach hatte. Auf der letzten Etappe mit 6 Stunden Nässe auf der Straße und etwas Nieselregen muss ich zugeben, dass am Ende die Füße etwas feucht waren. Die Feuchtigkeit kam aber wahrscheinlich durch das Schwitzen in den warmen Socken, welche ich 6 Stunde an hatte.

Denn auch wenn die Füße nach 6 Stunden etwas feucht waren, fühlte ich mich wohl sowie warm in den Socken und das, obwohl der Schuh komplett nassen war. Die Feuchtigkeit ist nicht wie sonst in der Socke geblieben, was ein unangenehmes Gefühl verursacht hätte sowie normalerweise für kalte Füße sorgt. Damit haben die Socken für mich perfekt die Aufgabe erfüllt!

Die Technik dahinter ist eine drei langen Konstruktion bestehend aus:
+ Äußere Naht fühlt sich an, wie normale Socken
+ Spezielle Membran sorgt für Wasserschutz
+ Eine Coolmax FX Lage innen sorgt für Atmungsaktivität und Temperaturregulierung

So fühlt sich die Socke auch innen wie eine fast normale Socke an. Tipp meinerseits, wenn ihr Schuhgröße 46/47 habt, würde ich die Socken in XXL nehmen, da das Anziehen der L/XL Variante etwas mühselig war. Einmal angezogen, spürte ich jedoch keine engen Stellen und konnte bequem mehrere Stunden mit den Socken (ohne Druckstellen ) fahren.

Länger habe ich überlegt, ob ich eine Regenhosen brauche. Im Endeffekt habe ich mich für das Minimalkonzept entschieden und ausschließlich auf eine gute kurze Hose sowie Beinlinge gegen die Kälte gesetzt. Denn für die drei Tage in Tschechien war Sonne bei 25°C vorhergesagt. Perfekt die neue Cross Country Shorts von Showerspass zu testen.
Worin die Hose sich auszeichnet, ist die extrem gute Wasserabweisende Funktion. Selbst bei strömenden Regen hatte ich nicht das Gefühl einen nassen Sack an den Beinen zu haben. Sobald der Regen aufhörte, trocknete die Hose in kürzester Zeit.
Genau so soll es sein. Sogar der Schmutz scheint an der Hose kaum zu haften, sodass man nach einer Woche bei zwei Tagen Regen und Dreck mit einer sauberen Hose ankommt.
Das ist das Resultat von zwei unterschiedlichen Materialmix. Während die Vorderseite aus einem leichten Nylon besteht, das für die Atmungsaktivität und schnelle Trocknung sorgt, ist der hintere Teil der Hose aus einem dickeren Material, um der Abnutzung entgegenzuwirken. Beide Seiten sind sehr dehnbar und machen alles mit. Das Material scheint robust zu sein, wo gleich es nach der Tour an einer Stelle leicht fusselt.
Eigentlich sollte die Hose Dank der verstellbaren weite mittels ausziehbarem Klettverschluss auskommen, jedoch musste ich während der Fahrt genauso wie beim Tragen mit Gewicht in den Taschen feststellen, das die Hose etwas rutscht.
Die weiteren Eigenschaften der Hose sind zwei Druckknopf-Taschen hinten sowie zwei Netztaschen seitlich. Auch wenn diese nicht sehr tief sind, passt ein 5.2 Zoll Handy perfekt hinein und hatte während der gesamten Tour dort einen sicheren Halt. Sogar auf Trails blieb es sicher in der Hosentasche, jedoch würde ich es trotzdem bei wilden Donwhill-Trails in den Rucksack stecken. Technisch ist die Hose auf jeden Fall sehr ausgefeilt.

Für die frühen Morgen- sowie Abendstunden hatte ich zusätzlich die mega kompakte und extrem leichte (165 gramm) Ultralight Wind Jacket. Neben dem sehr kleinen faustgroßem Packmaß, hat mir das Konzept aus winddichtem Stoff auf der Oberseite, das auch leichten Regen abhält, sowie einen luftdurchlässigem Netzstoff auf der Innenseite der Ärmel sehr gut gefallen. Dies schützt komplett vor Wind, während es trotzdem atmungsaktiv bleibt. Besonders hat mir vor allem der Schnitt gefallen – hinten schööön lang! Vorne könnte es für meinen Geschmack einen Tick länger sein (vor allem, wenn man die Jacke auch mal so tragen möchte), zum aktiven fahren jedoch passend. Rundum angenehm zu tragen, flexibel und mit Reflektor Elementen verstehen.

Das einzige was jetzt noch wichtig ist, ist der Regenschutz des Rucksacks mittels Regenhülle (die hält, was sie verspricht) sowie der Fahrradtaschen, welche von Haus aus 100% wasserdicht sind -> Thule 😉

Mega angenehm zu fahren ist ebenso das Apex Merino Tech T-Shirt. Das Tech steht übrigens für Verhältnis von 67% 18.5-micron Merino-Wolle, gesponnen über einem 27% Polyester, 6% Nylon Kern. Wobei die Ärmel sogar aus 87% Merino Wolle bestehen und so für eine bessere antibakterielle Wirkung sorgen und vor Schweißgeruch schützen. Sehr angenehm bei Showerspass ist wieder einmal der verlängerte Rücken mit zusätzlichem Reflektor Logo für abends 😉

Als herausstechende Eigenschaften bietet das Shirt einen Reißverschluss an der Seite, in dem man optimal eine paar Geldscheine, Schlüssel oder sogar ein keines/dünnes Portemonnaie bzw. Handy aufbewahren kann.
Wer Merino Wolle kennt, wird ihre thermoregulierenden Eigenschaften kennen: es kühlt, wenn es warm ist und man schwitzt, und es wärmt, wenn es draußen kühl wird. Zudem wird der Schweiz Geruch absorbiert, sodass ein tragen für 1-2 Tage kein Problem für die Mitmenschen wird 😉 Perfekt zum Radeln also!

Wer überlegt Armlinge zu kaufen, meiner Meinung nach ist das Quatsch. Denn entweder ist es frisch, sodass man ebenso eine Weste braucht oder man zieht gleich einen dünnen Windbreaker an, welchen man zur Not noch öffnen kann, sodass die Arme immer noch bedeckt sind…

Was man ansonsten auf einer längeren Radtour als Ersatzteil haben sollte, ist:
+ Kettenschloss
+ Flickzeug
+ Schaltung
+ Bremsbeläge, falls viele Höhenmeter bevorstehen
+ Evt Ersatzschlauch (light Version)
+ Kabelbinder

Der Rest des Equipments ist der gleiche, den ich auf meine camping trips mitnehmen.

Als Trinkrucksack habe ich den 950 Gramm leichten Terrapeak Air Flux 28l mitgenommen.
Mit der Netzstruktur am Rücken ist der Rucksack super zum radeln, da er einerseits gut aufliegt und trotzdem den Rücken lüftet. Die Trinkblase findet in dem separatem Fach gut Platz. Durch die gebogene Netzstruktur muss man nur bedenken, das mit Trinkblase es in der Mitte der Rucksacks etwas enger wird.
Ansonsten bietet der Rucksack viel Platz innen, auch wenn man zuerst durch die Krümmung einen anderen Eindruck hat. Mit der Polsterung im unteren Rückenteil liegt der Rücksack auch auf dem trail sehr angenehm auf.
Zu den besonderen Eigenschaften zählt zudem das zweite Fach, das von außen zugänglich ist, und vom Innenraum getrennt Platz für eine Regenjacke oder Pullover bzw. ähnliches zum schnellen Zugriff bietet. Am Hüftgurt sind zudem zwei weitere kleine Fächer mit Reißverschluss angebracht, worin ein Handy oder Energieriegel Platz finden. Das schöne, moderne Design und das robuste Material machen den Rucksack zu einem tollen Wegbereiter.
Überzeugend ist vor allem der Preis – unter 90 Euro! Von mir eine klare Kaufempfehlung*.

Zur Tour selbst bleibt zu sagen, wer es eilig hat, sollte in Tschechien auf die Straße (am angenehmsten Nebenstraßen) ausweichen, da die Radwege häufig leider im schlechten Zustand sind. Wenn man jedoch Zeit hat, gern durchs Grüne fährt und Schotter liebt, der wird in Tschechien fündig! Das Radwegenetz ist sehr groß und gut beschildert.
Die Nebenstraßen waren jedoch auch sehr schön, vor allem ruhig. Und das beste, zu 80% wachsen Apfel- oder Pflaumenbäume am Straßenrand, die zum Selbstpflücken einladen, yeah!
Das Übernachten am Waldrand war ebenso sehr entspannt, sodass ich immer schnell ein schönes, ruhiges Plätzchen für mein gefunden habe. Trinkwasser aus der Leitung habe ich freundlicherweise immer auf Anfrage von Anwohnern oder bei Restaurants bekommen, selbst wenn ich dort nicht vergessen habe.

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English Version:

903 km and 8337 meters in altitude are the tour details of my Darmstadt (Germany) ->Katowice (Poland) bike tour. Crossing Czech Republic by bike and camping in the woods was a dream I had in mind for a longer time.

In order to keep the weight of the bicycle bags as low as possible (12 kg was the total weight), I put some effort choosing multifunctional and light equipment. Most important was a perfect rain protection, since I did not want to interrupt my tour due to rain. Of course, I also didn’t want to get wet feet either. So I chose clothes to ride comfortably in the rain.

On my two alpine crossings by bike I already had bad experiences with gaiters. Even they are waterproof, they can not protect splashing water penetrating the shoes from below. Because I did not want this to happen again, I packed the waterproof Showerspass Crosspoint Socks. Claiming to be so waterproof, you could walk through a stream without getting wet feet, I did not intend to do that. Instead, I experienced two situations that had a similar effect and proved the strong water protection.

First, I experienced a persistent stormy weather for more than 2 hours on the first day and second, another 6 hours of wet roads from the nightly rain on the last day with constant water splashing while riding.
In both cases, the socks performed amazingly. Even better, while the socks are much thicker than usual socks, my feet stayed comfortably warm even in wet conditions!
Sure, depending on the weather and the intensity of the rain, these socks might lose their 100% water resistance at some point.
This was not a problem during the two hours of storm weather, where I had nicely dry feet afterwards. After the 6 hours of wet roads and drizzle during the day I have to admit that in the end my feet were a bit damp. However, it is not comparable to the wet socks that I have already had on other rainy tours where you get cold. Moreover, the damp feet might also be an effect of sweating.
I felt comfortable and warm in my socks, even though the shoe was completely wet. The moisture did not stay in the sock as usual, causing an uncomfortable and cold feet. So the socks have perfectly fulfilled the task!

The technique behind the socks is the three layer construction:
+ wear resistant knit exterior (feels like a regular sock)
+ waterproof breathable membrane
+ Coolmax FX moisture wicking anti-bacterial lining

In my experience you should get the socks in size XXL if you have shoe size (US 12/13, EU 46/47). The size L / XL was a little too tight for me. Wearing them, the socks did not feel too small, so I could ride comfortably for several hours without pressure marks. Only putting them on was a bit tough.

I also thought about whether I need rain pants or not. In the end I decided for the minimal concept and packed only shorts as well as leg warmers against the cold. All, because the forecast indicated sun for most of the time. Perfect to test the new Cross Country Shorts by Showerspass.
One of the features of the bike shorts is the very good water-repellent function. Even in the pouring rain I did not feel like I had wet pants. As soon as the rain stopped, the bike shorts dried in no time. Also, the dirt repelled great and after a week with two days of rain I arrived with clean shorts 😉
That’s the result of the two different materials. While the front is made of lightweight nylon for breath ability and quick drying, the back of the shorts is made of a thicker, durable material. Both sides are very flexible and seem to be robust.
The adjustable waist cinch is a nice feature, but in my case the shorts slipped a bit during the tour and while carrying too much stuff in the pockets.
The other features of the pants are two snap buttons pockets at the back and two side mesh pockets. Even though these are not very deep, a 5.2 inch phone fits in perfectly and had a secure grip throughout the tour. On trails, however, I would put the phone in the backpack even I did not lose the phone after trying it on the trail.

For the early morning and evening hours, I also had the ultra light (165 grams) Showerspass Ultraligh Wind Jacket. In addition to the extreme small pack size, I liked the concept of the windproof fabric on the outside, which also shrugs off light rain, and a breathable mesh on the inside of the sleeves. This completely protects against wind while still remaining breathable. I especially liked the bike cut with a longer back! In the front, the jacket could be a bit longer if you want to wear it not sitting on a bike.
While riding on a bike the jacket was very comfortable, flexible and also has reflector elements for better visibility at night.

On warm days I enjoyed wearing the Apex Merino Tech T-Shirt. Here, the tech stands for the ratio of 67% 18.5 micron Merino wool, spun over a 27% polyester / 6% nylon core. The sleeves are even made out of 87% Merino wool which provides a better antibacterial effect as well as protects against sweat odor. The extended back with an additional reflector logo are two other great features for bike rides.
A unique feature is a zipper pocket on right the side where you can store keys or even a thin wallet or cellphone. Perfect for cycling without a backpack!

 

*
Das Equipment wurde mir für diese Tour kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Bericht wurde nicht bezahlt und beschreibt meine eigenen Erfahrungen.

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Gratwanderung am Alpstein (Schweiz) https://inthenature.de/gratwanderung-am-alpstein-schweiz/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=gratwanderung-am-alpstein-schweiz https://inthenature.de/gratwanderung-am-alpstein-schweiz/#comments Wed, 19 Sep 2018 01:47:38 +0000 http://inthenature.de/?p=6423 In der nördlichen Schweiz, nicht weit vom Bodensee, wartet eine fantastische zweitägige Gratwanderung im Herzen des Appenzellerlands. Überwältigende Aussichten über…

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In der nördlichen Schweiz, nicht weit vom Bodensee, wartet eine fantastische zweitägige Gratwanderung im Herzen des Appenzellerlands. Überwältigende Aussichten über das Alpsteinmassiv und auf tektonischen Faltungen dieses Kalksteinmassivs.

In der Region gibt es mehr als mehrere Dutzend verschiedener Routen und unterschiedliche Gipfel zu besteigen. Einige davon sind der Säntis (2502 m), Altmann (2473 m), Schafberg (2373 m) und noch viele weitere. Auf dieser Tour bleiben wir jedoch unter 2000 Metern, sodass sie sehr gut für Anfänger geeignet ist.

Gesamtstrecke: 24.08 km
Maximale Höhe: 1909 m
Download file: Alpstein.gpx

Je nach Fitnesslevel kann von Wasserauen oder von Brülisau gestartet werden. Da die Zugverbindung von Wasserauen besser ist als die Busverbindung von Brülisau, um den Rückweg anzutreten, ist der Start von Brülisau strategisch schlauer. Zusätzlich kann ab Brülisau eine Gondel bis zum ersten Gipfel, dem Hohen Kasten (1795 m), gewählt werden. Damit können von der ersten Etappe 5 km und 871 Höhenmeter eingespart werden.
Ab dem Hohen Kasten ist die Tour 10 km und ca. 400 hm bis zum Nachtlager am Fälensee weit.
Am Gipfel des Hohen Kasten erwartet die Besucher nicht nur eine überwältigende Aussicht auf die gesamte Region, sondern auch der Beginn des informativen sowie spannenden 1. Geologischen Wanderweg der Schweiz. Um das Bergrestaurant führt der erste Abschnitt (etwa 600 m lange Rundweg) entlang des Hangs und erklärt anhand einfacher Beispiele sowie Exemplare sowohl die Pflanzenwelt als auch spezielle hier auftretende geologische Naturereignisse.

Anschließend führt der Familienfreundliche Wanderweg am Berg in südwestenlicher Richtung zur nächsten Gipfelstation und Restaurant Staubern. Der Wanderpfad führt über den Grad oder verläuft am Hang mit tollen Aussichten auf das Tal sowie die vorausliegenden Berge, ist jedoch in der Regel recht breit und dadurch Familienfreundlich.
Ein stetiges auf und ab wechselt zwischen unterschiedlichen Vegetationen, von steinigen Berghängen zu bewaldeten Wurzelpassagen, was den Weg sehr abwechslungsreich macht. Die besten Aussichten bekommt man einmal zu Beginn, am hohen Kasten, sowie der genialen Aussicht kurz vor der Saxer Lücke.

Wer noch 500 Höhenmeter extra sammeln möchte, kann zusätzlich den Gipfel des Hüser (1951 m) erklimmen.
Am Tagesziel wartet einerseits der herrliche Badespaß im Fälensee, andererseits erfrischende Getränke in dem Berggasthaus Bollenwees. Hier gibt es nun drei Möglichkeiten der Unterkunft :
+ Privatzimmer / Mehrbettlager im Berggasthaus Bollenwese
+ Gruppenlager in der Fälenalp, auf der anderen Seite des Sees
+ In der SAC Hundstein-Hütte etwas weiter den Berg rauf
+ Oder Zelten am See.
Die Entscheidung fällt auf die letzte Option und den Abend zusammen mit einem anderen Campingpärchen am Seeufer.

Am nächsten Morgen geht es auf der zweiten Etappe 11 km und ca. 600 hm über den Widderalpsattel zum Zwischenstopp an der Meglisalp, einem kleinen Bergdorf auf 1500 m inmitten der Alpen.
Der lange, jedoch leichte Aufstieg kann durch eine Rast in der idyllischen Widderalp unterbrochen werden. Hier gibt es neben leckeren Naturjogurt mit Früchten, Erfrischungsgetränken oder einer Brotzeit auch die Möglichkeit zu übernachten, falls der schöne Ort eine so sehr fesseln sollte. Am besten man reserviert natürlich schon vorher telefonisch.

Von der Alm ist der restliche Aufstieg nicht mehr lang. Am Sattel führt dann der westliche Wanderweg über eine steinige, jedoch aussichtsreichere Route hinunter zur Meglisalp, wo nochmal die letzte Stärkung vor dem 5.5 km langen Abstieg ins Tal genommen werden kann.
Hier teilt sich der Weg ein weiteres Mal in eine talwärts orientierte Strecke vorbei am Seealpsee, und einen Weg entlang am Berghang mit der einzigartigen Aussicht auf den See sowie das darunterliegende Appenzellerland. Wahrscheinlich ist der talwärts orientierte Weg, entlang am See, etwas angenehmer zu gehen, da er mit etwa 700 m mehr Strecke nicht so steil abfällt und auf die Knie geht. Jedoch wollte ich die Aussicht um keinen Preis am Berghang missen! Zumal ich schon am Fälensee den Tag vorher gebadet habe, war der Reiz noch einmal schwimmen zu gehen gering.
Wer die Tour schneller absolvieren sollte, oder einplant einen weiteren Tag hier verbringen zu wollen, kann vom Seealpsee bzw. Wasserauen noch einen Ausflug zur bekannten Ebenalp am Äscher unternehmen. Eine Gondel kürzt die Strecke nach verlangen ab.

Die Gratwanderung im Appenzellerland war auf jeden Fall Ideal um auch mein neues Equipment zu testen 😉

So habe ich mir für den Sommer die Multifunktionstücher von P.A.C. näher angeschaut, um bei den hohen Temperaturen einen kühlen Kopf zu bewahren. Obwohl die Auswahl an Halstüchern riesig ist, beschränkte sich nach Empfehlung die Wahl auf zwei Tücher: Merino Tech und UV Protector +.
Beide sind für den Sommer konzipiert und verfügen über kühlende Eigenschaften. Beide schützen exzellent vor UV Strahlung, sind atmungsaktiv, trocknen schnell und schützen vor Geruchsbildung.
Der Unterschied liegt im Material. Wie der Name schon sagt, besteht das Merino Tech aus 50% Merinowolle und 50% synthetischen Fasern für eine für eine optimale Thermoregulation. Der UV Protector + besteht zu 100% aus Coolmax® (Polyester) und verfügt über einen sehr hohen UV Schutz von UPF 40+ (Lichtschutzfaktor).

Viele Fragen sich bestimmt oft, wieso sollte ich im Sommer noch etwas aus Wolle auf den Kopf ziehen. Die Antwort ist simpel, Merinowolle hat nicht nur eine kühlende Eigenschaft, trocknet extrem schnell sie müffelt auch nach mehreren Tagen nicht! Allgemein kommt hinzu, dass der UV Schutz den Kopf und genauso den Nacken vor einem Sonnenbrand schützt – wenn man die Tücher offen trägt.
Meine persönliche Erfahrung zeigt wiedereinmal, wie genial die Tücher sind. Ich schwitze nicht wie mit Baseball Kappen und habe die ganze Zeit einen kühlen Kopf, da die Tücher einmal das Klima regulieren und so perfekt luftig sind, das sie den Wind durchlassen.
Wem diese geradlinige Form nicht cool genug ist, der sollte mal eine der 10 andere Styles ausprobieren 😉

 

Der ideale Platz zum Zelten ist der Fälensee! Besonders im Sommer, wenn das Wasser warm ist.
Das einzig Problem am Ufer ist der unebenen Untergrund. Genau hier kommt aber die neue Thermarest NeoAir XLite Isomatte ins Spiel 😉
Mit dem 6,3 cm dickem Luftpolster werden die Unebenheiten komplett weg gebügelt und man spürt nichts mehr vom Untergrund. Voll aufgepustet ist die Isomatte sehr steif, was verhindert, das selbst schwere Körperpartien sich bis zum Boden durchdrücken. Wer nicht gern auf einer harten Matte schläft, der sollte einen Tick weniger Luft reinpusten, dann gibt die Isomatte etwas mehr nach. Ich persönlich finde den Härtegrad perfekt und mag es, wenn die Isomatte ihre Form behält. Zumal ich so nie den Boden berühre.

Die besonderen Vorteile der Isomatte sind auf jeden Fall das extrem leichte Gewicht (340 Gramm) und die extrem gute Wärmeisolierung von 3.9 R, die ich in der Kombination so bei keiner anderen Isomatten gesehen habe! Erreicht werden diese Werte nicht nur durch die Höhe der Isomatte, sondern auch durch die spezielle Konstruktion.
Thermarest setz dabei zwei patentierte Technologien ein:

 

+ Triangular Core Matrix: Zwei Schichten aus bis zu huntert eigenständigen, dreieckigen Kammern sorgen für dauerhafte Stabilität der Isomatte und eine optimale Luftverteilung.

 

+ ThermaCapture: Ist eine spezielle Schicht, die auf das Material aufgetragen die Wärme des Körpers zurückreflektiert. Das zurückstrahlen der Kröperwärem sorgt für eine bis zu 50%ige Wärmesteigerung.

 

Ebenso fühlt sich das neue Material (30D rip HT nylon) schön angenehm weich auf der Haut an und ist nicht vergleichbar mit anderen Kuststoff-Isomatten. Dadurch wird das Knistern verhindert, was häufig bei einigen Isomatten auftritt, wenn man sich auf der Matte wendet.
Mit einem Packmaß von 23×10 cm hat die Isomatte die Größe einer kleinen 0,5l Wasserflasche, was in der Größe einfach unschlagbar ist.

 

Auch Kylo durfte seine neues Camping-Bett / Unterlage testen. Das Ruffwear (UK-Shop) Highlands Bed (Amazon) ist eine Isolierte, Wasserresistente sowie schnell trocknende Schlafunterlage für draußen und besteht aus Polyester / Synthetik. Der Stoff ist damit optimal für jedes Gelände und lässt sich einfach sauber halten.

Leicht gepolstert, fühlt sich die Unterlage angenehm weich an. Mit einem Gewicht von 360 Gramm ist die Unterlage leichter als manche Isomatte und so angenehm zu transportieren. Zusammengedrückt nimmt sie extrem wenig Platz weg (30 x 10 cm und weniger). Die elliptische Form der Unterlage hat eine Größe von 89 x 66 x 2,5 cm und ist ideal für Hunde bis ca 35 kg / 70 cm Höhe.
Praktisch ist vor allem der Einschub für eine zusätzliche Isomatte (passend von Ruffwear) im unteren Teil. Damit ist das Bett auch für die kälteren Tage im Jahr geeignet.
Ein tolle Funktion sind auch die Schlaufen um das Bett mit Heringen am Boden zu fixieren, damit es im Wind nicht weg fliegt. Kylo hat das Bett sehr gern angenommen und ich war froh, das es ihm gut ging. Denn besonders vor einem kühlen sowie feuchten Boden sollte man Hunde schützen, damit sie nicht auskühlen.
Für Hunde die es gerne wärmer haben und sich zudecken lassen, gibt es auch eine Schlafsack-Variante, die ein paar Euro teurer ist.

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Laser Zuschnitt und verschweißte Nähte im Outdoor-Bekleidungstest https://inthenature.de/laser-zuschnitt-und-verschweisste-naehte-im-outdoor-bekleidungstest/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=laser-zuschnitt-und-verschweisste-naehte-im-outdoor-bekleidungstest https://inthenature.de/laser-zuschnitt-und-verschweisste-naehte-im-outdoor-bekleidungstest/#respond Mon, 20 Aug 2018 09:47:42 +0000 http://inthenature.de/?p=6343 Zu den neuen Trends im Outdoor-Bereich gehört definitiv die zukunftsweisende Technologie „SONIC Bonding“ der Schweizer Firma Radys, um Nahtverbindungen mittels Hochfrequenz-Technologie…

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Zu den neuen Trends im Outdoor-Bereich gehört definitiv die zukunftsweisende Technologie „SONIC Bonding“ der Schweizer Firma Radys, um Nahtverbindungen mittels Hochfrequenz-Technologie wasserdicht zu verschweißen. Über den Sommer konnte ich diese neuartige R’SONIC STITCHLESS TECHNOLOGY ausgiebig testen.

Diese Weiterentwicklung in der Outdoor-Bekleidung hat mich seit meinem Messebesuch auf der Outdoor-Friedrichshafen fasziniert. Denn das verschweißen von Nähten löst nicht nur mehrere Probleme in der Outdoor-Bekleidung, sondern sieht zudem noch extrem schick aus.
Als größtes Problem von Nähten ist die Wasserdurchlässigkeit, was bisher durch Abkleben mit einer extra Schicht Plastik gelößt wurde. Diese wiederum stellt eine Sollbruchstelle dar, wenn sich die aufgeklepte Plastikschicht mit der Zeit oder durch flasches Waschen löst.
Durch das Verschweißen wiedrum bleibt die Nahtstelle dauerhaft wasserdicht. Weiterhin bleiben diese Nahtverbindungen elastisch und maximal reißfest. Da hier keine Fäden vernäht sind, kann bei Zugspannung der Stoff nicht aufreißen. Außerdem entsteht bei der Verbindung ein extrem flacher und weicher Übergang.

Einzigartig macht die Technologie zusätzlich der Laser-Zuschnitt! Dieser sorgt nicht nur für saubere Kanten, sondern verleiht den Produkten einen modernen Look. Durch den Einsatz von CAD Lasern und der Verschweißung des Stoffs, sind beispielsweise auch besondere Detaillösungen wie die flachen Gurtschlaufen möglich.

Mit der R4 Travel Softshell Shorts konnte ich die Vorteile dieser Technologien selbst ausprobieren. Neben dem schmalen Schnitt und den kräftigen Farben, geben die verschweißten sowie mit Laser zugeschnittenen Nähte der Hose einen coolen Touch. Mittels dieser Produktion erhält die Shorts auch das extrem leichte Gewicht von 165 g. Mit einem Sonnenschutzfaktor von 30+ sind die Shorts defintiv ideale Begleiter auf jeder Sommerwanderung. Vor allem da sich der Stoff sehr angenehm weich auf der Haut anfühlt – keineswegs wie manch andere Kunststoffhosen.

Der Vorteil des hydrophilen Funktionsstoffs ist außerdem, das Schweiß oder Flüssigkeit schnell aufgenommen und großflächig verteilt wird. Dies führt vor allem im Sommer zu einem kühlenden Effekt auf der Haut.
Natürlich ist von diesem Effekt während der Wanderung nicht viel zu sehen, da der Stoff innerhalb kürzester Zeit trocknet. Auffällig sind nach mehreren Tagen Dauernutzung einzig die leichten Schweißränder (siehe Bild oben). Diese können jedoch schnell mit einem feuchten Lappen abgewischt werden. Oder, wie ich gelernt habe, ist es sogar besser, Funktionskleidung häufiger zu Waschen, damit Dreck und Schweiß die Funktionen des Stoffs nicht beeinträchtigt.
Zu beachten gilt hier lediglich die Waschanleitung genau zu lesen und wie bei Funktionsbekleidung bekannt, maximal mit 30 Grad, ohne Weichspüler sowie geringer Schleuderzahl zu waschen. Bei meiner Waschmaschine gibt es dafür einen speziellen „Sport“ (manchmal auch „Schon“) Waschgang.
Ich persönlich nutze außerdem Feinwaschmittel (oder ihr kauft spezielles Sport-Waschmittel), ohne Weichspüler, denn Weichspüler zerstört die Funktionseigenschaften der Mikrofasern, indem es die Fasern verklebt!

Einzigartig und genial ist auch das „Layer Concept„, welches die gesamte Kollektion nach ihrer Funktion und Kleidungsschicht einteilt. Vergleichbar mit dem „Zwiebelprinzip“, mehrere Schichten Kleidung übereinander anzuziehen, gibt Radys jeder Schicht eine Nummerierung. Die aufeinander abgestimmten Stoffe und Funktionen sorgen dann für den bestmöglichen Tragekomfort.
Die Grafik hilft dabei die richtige Bekleidung bei entsprechender Außentemperatur oder Sportart anzuziehen bzw. mitzunehmen. Endlich eine einfache sowie verständliche Beschreibung die passende Bekleidung auszuwählen.

Layer Concept

Für einen längeren Test auf meiner dreitägigen Camping-Tour durch das traumhafte Appenzellerland, habe ich zusätzlich das R 9 Light Merino T-Shirt sowie das R 7 Light Stretchfleece Jacket (für die kühlen Abendstunden) eingepackt.
Das T-Shirt besteht aus 150g/m² leichter, 100%-iger Merinowolle und ist mit 16,5 Mikron feinen Fasern genäht. Dadurch ist es spürbar angenehm auf der Haut und im Vergleich zu anderer Wollbekleidung keine Spur kratzig. Die besondere Eigenschaft von Merinowolle ist die optimale Klimaregulation. So wärmt die Wolle nicht nur bei Kälte, sondern speziell im Sommer wird die Haut dadurch gekühlt, dass die Wärme und Feuchtigkeit schnell nach außen abgegeben und nicht wie bei Baumwolle der Stoff nass am Körper kleben bleibt.
Der entscheiden Vorteil der hochwertigen Merinowolle ist die geringe Geruchsbildung. Drei Tage Dauernutzung ohne dabei die Menschen auf der Rückfahrt im Zug zu erschrecken 🙂
Gefreut hat es mich vor allem zu lesen, das Radys ausschließlich Schafe aus mulesing-freier Haltung nutzt und damit nicht, das oft in Australien praktizierte sowie schmerzhafte Mulesing Verfahren unterstützt, das den Befall von Fliegenmaden verhindern soll.

Das Stretch Fleece Jacket ist ebenso ein perfekter Begleiter im Sommer wie auch im Winter. Die waffelartige Struktur des Stoffes erzeugt kleine Luftpolster, die zusammen mit einem Wetterschutzlayer den Körper warm halten, wenn es in den Bergen windig oder abends kalt wird. Obwohl das Hauptmaterial aus einer Polyester / Elasthan Mischung besteht, ist an den wichtigen Stellen unter den Armen 100% Merinowolle (140 g/m²) vernäht, um die Temperatur zu regulieren sowie die Mitmenschen vor Geruchsbildung zu schützen – genial. Eine aufgeklepte Brusttasche und zwei Einschubtaschen runden die Eigenschaften ab.
Übrigens, für (Merino-)Wolle solltet ihr Wollwaschmittel verwenden, da es keine Enzyme enthält (wie bei anderen Waschmitteln), welche die Eiweißmoleküle der sensiblen Wollfasern aufspalten und im schlimmsten Fall sogar völlig zerstören.


Fazit:

Die qualitativ hochwertigen Produkte haben ihren Preis, dafür bekommt man jedoch:
– Angenehm weiches und elastisches Material
– Extrem geringes Gewicht
– Naht freies, schnell trocknendes, wasserabweisendes Material
– Modernes Design, schöner Schnitt und tolle Farben

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4 Pfoten durch die Normandie https://inthenature.de/4-pfoten-durch-die-normandie/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=4-pfoten-durch-die-normandie https://inthenature.de/4-pfoten-durch-die-normandie/#respond Mon, 04 Jun 2018 00:40:16 +0000 http://taundma.de/?p=5993 Frankreichs nördliche Küste überrascht durch beeindruckende Naturwunder, charmante Örtchen, im Frühjahr & Herbst durch einsame Strände und durch eine schmackhafte Küche…

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Frankreichs nördliche Küste überrascht durch beeindruckende Naturwunder, charmante Örtchen, im Frühjahr & Herbst durch einsame Strände und durch eine schmackhafte Küche reich an diversen Muscheln. Mehr als das! Die Menschen an der Küste sind so gelassen, dass der Urlaub zu einer Entspannungsreise wird.
Zum Start der französischen Osterferien, welche dieses Jahr Mitte April als erstes im Süden starteten, hat die Saison im Norden noch nicht richtig angefangen. Dadurch streift kaum jemand über die weiten Strände oder tummelt sich in den Dörfen.
Die Zeit scheint hier stehengeblieben zu sein. Das erlaubt es sich fallen zu lassen und die fantastische Landschaft ganz auf sich wirken zu lassen.

Der erste Stopp ist Le Treport. Das verschlafene Örtchen besticht durch seine besonders hübsche Promenade voller bunter Häuser und einzigartiger Holzfassaden. Der Kieselstrand lädt erstmal nicht zum Herumliegen ein, aber dafür sind wir auch nicht hier.
Es sind die weißen Kalksteinklippen, wie sie auch aus Dover (England) bekannt sind, welche die Menschen hierher locken. Einer der Aussichtspunkte ist Le Calvaire des Terrasses, welcher über eine längere Treppen oder mit der Zahnradbahn vom Strand aus erreicht werden kann. Von hier gibt es einen tollen Blick auf die Stadt, das Meer und die Steilklippen weiter östlich. Besonders abends ist es schön, wenn die Klippen beleuchtet werden. Wer mag, folgt dem Wanderweg südwestlich entlang der Klippen um die Natur zu genießen.
Sehr zu empfehlen ist ein Spaziergang durch das Hafenbecken Richtung Strand, entlang der Uferpromenade (Mers-les-Bains) und weiter hoch zur anderen Seite der Klippen. Hier ist es wesentlich ruhiger und man hat einen grandiosen Blick auf die Stadt.

Entlang der Küstenroute Richtung Étretat, was zu einem der Höhepunkte in der Region zählt, bieten sich viele Möglichkeiten, die unbedingt genutzt werden sollten, um einen Abstecher ans Meer zu unternehmen.
Dazu gehören Orte wie Criel-sur-Mer, Pourville-sur-Mer oder Veules-les-Roses, die alle mit der dort abfallenden Steilküste einzigartige Blicke auf das Naturwunder bieten.
So besticht das süße Örtchen Veules-les-Roses mit einem der längsten Sandstrandabschnitte in diesem Teil der Region und hat zwei Aussichtspunkte mit Wanderwegen zu beiden Seiten des Ortes. Auf der Ostseite befindet sich eine 2. Weltkriegsgedenkstätte mit einer alten Flak und Blick auf die gegenüberliegenden Klippen. Während auf der westlichen Seite ein längerer Wanderweg entlang der Klippen führt.

Besonders für Kylo gibt es hier genügend Raum zum Herumtollen und Erforschen. Praktisch ist, dass bis Mai kaum Menschen an den Stränden sind und er überall frei herumlaufen kann.
Glücklich sind wir beide auch über das neues Equipment, das sein altes Geschirr ersetzt.
Mit dem Hoopie Halsband (Monument Valley) von Ruffwear kann er seinen Freiraum wirklich genießen. Das Halsband ist schön breit, sodass es viel Fläche am Hals hat und man nicht das Gefühl bekommt, den Hund zu würgen.
Die Verarbeitung ist sehr robust und ist genau das richtige für einen abenteuerlustigen Hund. Sowohl der Metallring zum Befestigen der Leine, wie auch der Plastikklipper zum Schließen ist gut verarbeitet. Schönes Gimmick ist auf jeden Fall der „Silencer“ (ein gummiartiges Plättchen), welches das Klappern der Hundemarke(n) vermeidet 😉

Ein Stück weiter südwestlich lädt das Örtchen Veulettes-sur-Mer ebenso zu einem Halt ein. Der ruhige, langgezogene Kieselstrand bietet einen wunderschönen Blick auf die Klippen im Osten und erlaubt bei Ebbe einen Abstecher unterhalb der weißen Felsen, den wir auch gerne nutzen.

Folgt man der Küstenstraße weiter südwärts, stößt man auf das Palais Bénédictine in Fécamp. Das heutige Kunstmuseum für mittelalterliche sakrale Kunst wurde im 19 Jh. als repräsentative Produktionsstätte des bekannten Kräuterlikörs DOM Bénédictine erbaut und bietet interessierten neben einer Verkostung auch den Kauf des Likörs in allen erdenklichen Größen an.
Wer noch etwas Zeit mitbringt, für den ist die Abteikirche Sainte-Trinité (erbaut zwischen 1175 bis 1220 im normannischen Baustil) ebenso sehenswert.

Von hier ist es nicht mehr weit zum Touristenmagnet Étretat. Der Ort ist nicht nur durch die sehr helle Färbung der Kalksteinklippen an der Alabasterküste bekannt, sondern besonders durch die natürlichen Brückenbogen geformten Naturwunder. Die Arche, auch Porte d’Aval (Elefantenrüssel) genannt, sowie die 70 m hohe Felsnadel Aiguille. Sie bestehen im Wesentlichen aus weißer Kreide und Feuerstein. Während die Kreide im Meerwasser gelöst und fortgespült wird, bleibt der schichtweise abgelagerte Feuerstein unterhalb der Felsen liegen. Dieser wird in der Meeresbrandung zu rundlichen Kieseln geschliffen und bildet die charakteristischen Kiesstrände an der Alabasterküste. Die Felsnadel Aiguille besteht aus härterem Kalkstein, sodass dieser der Erosion bis heute widerstanden hat.
Eine Wanderung zu beiden Seiten der Klippen ist mehr als Empfehlenswert! Inmitten von nistenden Möwen, schweift der Blick wie gebannt auf das hier einzigartige türkisblaue Wasser, was einen an ganz andere Orte entführt.

Mit auf Tour sind auch zwei weitere Gadgets, die ich nicht mehr missen möchte.
Zum einen habe ich nun seit einiger Zeit die leichte Pilotentasche Chaalo Pocket von Ethnotek.
Von innen mit härterem kunststoffartigem Material ausgekleidet, lässt sich der Inhalt immer leicht sauber halten – sehr praktisch für den Transport von Leckerlies.
Einzigartig ist vor allem das tolle Muster auf der Vorderseite. Denn das Material wird handgefertigt in Indien, Ghana, Indonesien, Vietnam oder Guatemala. Wer Wert auf nachhaltige Produktion legt, ist hier genau richtig.
Mit drei Fächern (Vordertasche mit Reißverschluss, Schnellzugrifftasche auf der körperzugewandten Rückseite mit Druckknopf, unterteiltes Hauptfach in der Größe eines kleinen Tablets) ist es der perfekte Begleiter, um diverse Gegenstände optimal zu organisieren. Ach ja, Wasserfest ist die Tasche ebenso!

Zum anderen wurde die alte Leine durch eine neue ersetzt: Knot a Leash von Ruffwear.
Die Leine ist richtig klasse! Die Details der Seilfarbe sowie des Sicherung-Schraubverschlusses am Karabiner sind schön aufeinander abgestimmt, das ist echt schick. Passend zum Halsband in Kürbis-Orange 🙂
Der Sicherungs-Schraubverschluss am Karabiner kann in einigen Situationen durchaus nützlich sein. Ich persönlich habe ihn bisher nicht genutzt, da der Karabiner so schon perfekt schließt und ich mir keine Situation vorstellen kann, in den er aufgehen sollte. Allgemein finde ich die Idee ein Kletterseil + Karabiner als Leine zu nutzen genial! Das Seil ist super reißfest und extrem leicht, das liebe ich. Ebenso sieht es hübsch aus und der Karabiner macht die Leine einzigartig.
Zusammengefasst:
1. Extrem leicht
2. Schickes Design
3. Angenehmer Griff
4. Praktischer Karabiner, welcher das anbringen/entfernen der Leine am Hund super schnell und ohne gefuddel ermöglicht!

Ein ganz anderes Bild der Küste zeigt sich in Honfleur. Die bunten Häuser im Hafenbecken gehen über in Fachwerkhäuser aus einer ganz anderen Zeit. Gespickt mit zahlreichen Geschäften für Schokolade, Cidre, Käse, Süßwaren bis hin zu Klamotten, Postkarten und Restaurants. Es lohnt sich das Städtchen mit etwas Zeit zu erkunden sowie in einem der Geschäfte den köstlichen Cidre der Region zu probieren.

Ein besonderes Erlebnis in der Normandie ist definitiv der Besuch einer Cidre Produktionsstätte. Auf der Fahrt weiter Richtung Süden entdecken wir durch Zufall die Produktionshallen von „Manoir d’Apreval“ (Adresse: 15 chemin des Mesliers, 14600 Pennedepie). Hier gibt es alles, was das Cidreherz begehrt: Angefangen mit diversen fruchtig/sauren Cidre, unterschiedlich stark/aromatischen Calvados digestives, bis hin zu Cidre Essig und Apfelsaft.
Nach einer umfangreichen Verkostung haben wir uns nicht nur mit den süßeren Cidre, einem kräftigen Calvados sondern auch einigen Flaschen leckeren Birnen-Wein (Poiré) eingedeckt 🙂

Für interessierte der Landungsabschnitte der Alliierten im 2. Weltkrieg sind die Küstenabschnitte zwischen Courseulles Sur Mer (Juno-Beach) bis Omaha Beach einen Besuch wert. Bei einem kilometerweiten Spaziergang am Strand können hier vereinzelte alte Bunkeranlagen entdeckt und teilweise sogar besichtigt werden. Da viele der Bunker verschlossen sind, lohnt es sich an einer Besichtigungstour bei den Gedenkstätten der Juno Beach teilzunehmen.

Zu guter Letzt sollte unbedingt ein Besuch der Abtei Mont-Saint-Michel eingeplant werden. Wie immer bei touristischen Highlights sollte man früh morgens ankommen. Am besten bis 10 Uhr, da ab 12 Uhr die Reisebusse aus Paris sich häufen und die kleine Insel von Menschenmassen überflutet wird.
Wer jede der engen mittelalterlichen Gassen und die Verteidigungsmauer erkunden möchte, sollte etwa 2 Stunden einplanen. Der Besuch der Abtei dauert etwa weitere 2 Stunden – Hinweis: Hunde sind in der Abtei selbst nicht erlaubt. Dafür gibt es mehrere kleine Museen, die sogar mit Hund besucht werden können! Alternativ ist bei Ebbe ein Spaziergang um die Insel herum ein muss.
Wichtig: Da der Transport mit dem Shuttlebus vom Parkplatz zur Insel nur für kleinere Hunde in einer speziellen Hundebox möglich ist, spazieren wir die etwa 2 km zur Insel. Wie sich herausstellt, eine geniale Möglichkeit dieses faszinierende Bauwerk zu bestaunen. Besonders im Morgengrauen, wenn die Insel im Nebel verschwindet.

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Weinlagenwanderung an der Bergstraße https://inthenature.de/weinlagenwanderung-an-der-bergstrasse/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=weinlagenwanderung-an-der-bergstrasse https://inthenature.de/weinlagenwanderung-an-der-bergstrasse/#respond Sun, 20 May 2018 00:09:41 +0000 http://taundma.de/?p=5979 Die Bergstraße bietet von Frühjahr bis Herbst wunderschöne Aussichten entlang der Weinberge. Mehr sogar, die Wanderrouten wie der bekannte Burgensteig,…

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Die Bergstraße bietet von Frühjahr bis Herbst wunderschöne Aussichten entlang der Weinberge. Mehr sogar, die Wanderrouten wie der bekannte Burgensteig, welchen wir teilweise auf dieser Route folgen, führen zwischen Darmstadt und Heidelberg vorbei an 30 Burgen und Ruinen die zu einem Besuch einladen.
Unsere Route verläuft entlang des klassischen Weinlagenwanderwegs, welche besonders am 01. Mai zum jährlichen Weinfest entlang der Bergstraße zahlreiche Wanderer lockt.
Die beste Wanderzeit ist sicherlich ab Ende April, wenn die Weinreben sowie die Wälder mit saftigem Grün die Landschaft erhellen.

Gesamtstrecke: 10.29 km
Maximale Höhe: 231 m
Download file: WeinlagenwanderungZwingenberg-Bensheim1Mai.gpx

Die gemütliche Strecke ist für einen entspanten Wandernachmittag gedacht und bietet bei 10 km einige Aussichtspunkte zum Verweilen.
Die erste Option ist bereits am Aufstieg zum Kirchberg, beim Kirchberghäuschen. Mit toller Aussicht auf Bensheim, die Bergstraße und Richtung Rhein, ist es die perfekte Möglichkeit den lokalen Wein zu testen. Hier gibt es eine große Palette der verschieden Weiß-, Rot- und Roséweine der Region bis hin zu Perlweinen und Sekt.
Besonders gut schmeckt’s aus unseren neuen Wein-Wanderbechern aus Edelstahl von Mizu. Eine perfekte Größe die gut in der Hand liegt und Ideal zum Weingenuss ist, denn der Edelstahl gibt keinen Geschmack ab! Ein Wanderbecher, um endgültig auf Plastik oder zerbrechliches Glas zu verzichten 🙂

 

Der nächste interessante Aussichtspunkt ist das Fürstenlager bei Auerbach. Zur einen Seite gibt es die Aussicht auf das Weinanbaugebiet und zur anderen führt der Weg zu den Herrenhäusern des Fürstenlagers.
Um einen Mineralbrunnen im Zentrum des Auerbacher Fürstenlagers, setzte schon im 18. Jahrhundert ein reger Kurbetrieb ein. Dies führte dazu, das 1790 Landgraf Ludwig X entschied hier seine Sommerresidenz zu errichten.
Heute können sich Besucher im Landgasthof von der regionalen Gastronomie bis zum 7 Gänge Menü verwöhnen lassen oder im umliegenden Park mit einem der ältesten Riesenmammutbäume Deutschlands, die Seele baumeln lassen.

Der weitere Verlauf der Wanderung führt knapp oberhalb von Auerbauch & Zwingenberg im Weinanbaugebiet und endet in der Altstadt von Zwingenberg.
Bei gutem Wetter sollte man hier die Eiscafe Dolomiti nicht missen und den Tag entspannt ausklingen lassen.

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Schneeschuh Tour im Schwarzwald https://inthenature.de/schneeschuh-tour-im-schwarzwald/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=schneeschuh-tour-im-schwarzwald https://inthenature.de/schneeschuh-tour-im-schwarzwald/#respond Fri, 02 Mar 2018 14:29:37 +0000 http://taundma.de/?p=5747 Herrlichstes Pulverschnee Wetter lädt zur Schneeschuhwanderung in der Schwarzwald Region Brend / Rohrhardsberg bei Freiburg ein. Die vielen Wanderwege auf…

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Herrlichstes Pulverschnee Wetter lädt zur Schneeschuhwanderung in der Schwarzwald Region Brend / Rohrhardsberg bei Freiburg ein.
Die vielen Wanderwege auf dem 1000 m erhöhten Plato bieten dafür ausreichend Raum, um die in weiß gehüllte, hügelige Waldlandschaft zu bestaunen und die Wasserfälle entlang der Hänge zu erkunden.
Besonders für Ski-Langläufer ist die Region ein Traum. Ein Netz aus 25-50 km gespurten Loipen durchzieht die 1000-1200 Meter hohen Berge (Loipenportal-Schwarzwald).

Für Kylo und mich geht’s heute zu Fuß, bzw. auf Pfoten durch die Schneelandschaft.
Endlich die perfekte Gelegenheit die „Expert“ Schneeschuhe von Inook auszuprobieren. Nach verschiedenen Leih-Schneeschuhen in den vergangenen Jahren, habe ich schon länger darauf gewartet einige der Besonderheiten dieser Schneeschuhe in Aktion zu testen.
Die erste Besonderheit ist die konvexe (nach außen gewölbte) Form, welche den Schnee vom Schuh heruntergleiten lässt. Denn nach den letzten Schneeschuhtouren kam ich jedes mal mit nassen Füßen zurück, da sich der Schnee auf dem Schneeschuh hielt, das gehen erschwerte sowie Stück für Stück meinen Schuh durchnässte. Es war also an der Zeit etwas Neues zu probieren.
Zu der praktischen Form der Schneeschuhe kommen zusätzlich weitere Funktionen hinzu, auf die ich mich gefreut habe: Steighilfen und Krallen!
Die Ski-Tourengeher kennen es bereits und werden ihre Steighilfen nicht missen wollen. Wer nämlich den Berg hinauf möchte, wird um jeden Zentimeter dankbar sein, den der Fuß an Bewegung spart. Mit den Steighilfen bekommt der Fuß eine Art Trittbrett – eine erhöhte Position, sodass sich der Fuß nicht komplett absenken muss, sondern die Kraft früher nutzen kann, um sich wieder für den nächsten Schritt nach oben abzustützen.
Die massiven Krallen haben zudem den Vorteil, das der Schneeschuh selbst im steilen Gelände sicheren halt beim Auf- sowie Abstieg hat. Die Metall Pins auf der Unterseite der Schneeschuhe geben weiteren Halt im Gelände und auf Eis.

Praktischerweise starten wir die Touren vom Naturfreundehaus Brend, welches gleichzeitig das Basislager der nächsten Tage und eine klare Empfehlung zum Übernachten ist! Mit Preisen von 29 Euro pro Person im Doppelzimmer, 23 Euro im Zimmer mit Etagenbad oder 22 Euro im 10er Lager, alles inklusive Frühstück, bietet das Haus den nötigen Komfort für ein entspanntes Wochenende im Schwarzwald. Mehr sogar, der Wirt verwöhnt die Gäste nicht nur mit deftiger Küche aus der Region, sondern kümmert sich liebevoll um das Wohlergehen der Besucher. Danke Ivan, es war genial bei euch!

Zwei Routen sind von hier aus zu empfehlen.
1) Eine längere 20 km Rundtour zum Rohrhardsberg (mit zwei Einkehrmöglichkeiten, wenn man diese Route weiter zum Rohrhardsberg folgt)
2) Eine kürzere 10 km Panoramastrecke an der Bergseite Richtung Simonswald (abgewandelt)

Beide Routen führen durch die idyllische Waldlandschaft des Schwarzwalds. Während Route (1) nahe der Langlauf Loipe (im Sommer ein Wanderweg) im Tiefschnee durch den Wald verläuft, bzw. die Loipe öfter kreuzt, führt die (2) Route entlang einsamer Wanderwege am Berghang sowie zahlreichen Aussichtspunkten.

Schon nach einigen Kilometern bin ich von den Schneeschuhen von Inook begeistert. Mit 1170 g bemerkt man sie kaum im Aufstieg und selbst die Krallen kommen zum Einsatz. Die Steighilfen sind relativ flach, sodass sie beim Rauf gehen nicht stark auffallen. Aus Erfahrung behaupte ich jedoch, dass sie ihren Dienst erfüllen und einem den Aufstieg erheblich erleichtern.

Zum Einkehren bietet sich das Gasthaus zur Schwedenschanze am Rohrhardsberg an. Auf über 1100 Metern ist es das Ziel der Wanderung und bietet einen tollen Ausblick runter ins Tal. Im urigen Gasthaus lässt sich gut eine typisch Schwarzwälder Vesperplatte verspeisen, um anschließend den 10 km Rückweg anzutreten.
Die zweite Option einzukehren ist das 3 Sterne Hotel/Restaurant Kolmenhof an der  Donauquelle. Die reichliche Auswahl an Kuchen sowie regionalen Speisen lässt keine Wünsche offen. Besonders zu empfehlen ist die Forelle, welche direkt vor dem Hotel gezüchtet wird.
Von hier sind es dann etwa 45 Minuten zurück zum Naturfreundehaus Brend.

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Aktivurlaub am Achensee https://inthenature.de/aktivurlaub-am-achensee/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=aktivurlaub-am-achensee https://inthenature.de/aktivurlaub-am-achensee/#respond Thu, 01 Feb 2018 00:57:40 +0000 http://taundma.de/?p=5682 Kurz hinter den bayrischen Voralpen, nicht weit vom Tegernsee, liegt der größte See Tirols – der Achensee: 11 km lang, 1.3…

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Kurz hinter den bayrischen Voralpen, nicht weit vom Tegernsee, liegt der größte See Tirols – der Achensee: 11 km lang, 1.3 km weit und 133 m tief. Zwischen Karwendel im Westen und dem Rofangebirge im Osten, umschlingen zahlreiche 2000er Gipfel die Region. Ein Bergseepanorama für sich und ein idealer Ausgangspunkt für jegliche Outdoor Aktivitäten!

Wer draußen aktiv sein möchte oder nur die Aussicht genießen will, findet auf der Tourismus-Webseite eine Auswahl an tollen Aktivitäten sowie Aussichtspunkten. Praktisch sind die interaktiven Karten, die verschiedene Routen zu den Aktivitäten wie Wandern, Skipisten, Ski-Langlauf, Ski-Touren und weiteren bereitstellen.

Eine Übersicht der Aktivitäten für den Winter:

Ski Pisten: 3 Berge (Christlum, Rofan, Zwölferkopd), 54 km Piste, 30 beschneit
Ski Touren (Karte): 5 leichte, 4 mittelschwere, 5 schwere Routen
Langlauf: 200 km (40km mechanisch beschneit, 103 km skating Loipen, 114 klassisch, 46 km barrierefrei, 1.5 km Hundeloipen)
Winter Wanderungen (interaktive Karte): 150 km geräumt
Rodeln: 5 beleuchtete Bahnen
Eislaufen/Eisstockstießen: In Achenkirchen, Maurach, Pertisau, Steinberg, Wiesing
Skyglider: Air Rofan
Wellness, Pferdekutschen, Schneeschuh-Wanderungen…

Und im Sommer:
Wandern: 500 km markierte Wege
Radeln: 180 km Radstrecken
Mountainbike: 250 km ausgeschildert
Laufen: 183 km
Golfen: 9 Loch golfckub-achenkirchen. At, 18 Loch golfckub-achensee. At
Klettersteige: 8 Stück
Klettern: 250 Routen
See: Segeln, Surfen, Kitesurfen, Tauchen
Abenteuerpark: Hochseilgarten, slackline, Bogenschießen, Back jump abenteuer-achensee. At
Reiten, Fischen, Paragleiten, Canyoning, Tubing…
Oder einfach Entspannen

Unterkünfte finden sich in allen Preisklassen. 29 verschiedene 4-5 Sterne Hotels, Gasthöfe, Pensionen, Privatzimmer, Ferienwohnungen oder Camping Plätze.
Zum Übernachten mit Wohlfühlcharakter kann ich jedoch das Naturhotel Alpenblick empfehlen. Euch erwartet das, wofür der Name steht. Inmitten der Natur gelegen genießt ihr sowohl vom Balkon, vom Speisesaal und von dem großen Spa-Bereich einen grandiosen Blick auf das Alpenpanorama sowie den Achensee.
Die traditionelle und persönliche Atmosphäre, des in der 2. Generation als Familienbetrieb geführten Hotels, sorgen für einen besonders entspannten Aufenthalt.
Dazu verhilft unter anderem der große Wellnessbereich im Hotel. Im Sommer kann ein Freischwimmbad mit Liegewiese direkt im Garten genutzt werden, während drinnen eine Finnische Sauna, ein Dampfbad, ein Solarium und ein Whirlpool auf die Gäste wartet. Zusätzlich können auch Massage und Kräuterbäder reserviert werden.

Mit viel Liebe zum Detail überzeugte mich vor allem das 4 Sterne würdige fünf Gänge Menü. So zaubert die Küche eine abgestimmte Komposition aus Vorspeise, Salat sowie Suppe zum Fisch, Fleisch oder Vegetarischem als Hauptgang, während die Hausherrin mit einer Auswahl an lokalem Schnaps zum Dessert das Essen abrundet. Erstklassig!
Wer danach noch nicht bereit ist auf sein Zimmer zu gehen, darf sich vom Sohnemann an der Bar exzellente Gin Cocktails mixen lassen. Obacht, die Mischung ist wirklich gut 😉

Nach einem üppigen Frühstückbuffet, das keine Wünsche offen lässt, geht’s am frühen Morgen dann auf die Piste. Diese endet übrigens direkt vor dem Hotelparkplatz, praktisch für den Aufstieg mit den Touren-Ski oder die Wanderungen ins Gebirge.
Denn hier beginnt eine der beliebtesten Aufstiege zur Seekarlspitze sowie zur Rofanspitze. Die 14 km und 1400 hm Tour lässt sich je nach Wetter und Kondition gut aufteilen. Entweder kürzt man mit der Gondel ab, welche direkt 200 m unter dem Hotelparkplatz startet und die Tour ab der Mittelstation (Erfurter Hütte, 1886 m) beginnen lässt. Diese mit 9 km und 800 hm Variante bietet die anfängertaugliche Route zum Gipfel.
Wenn das Ziel nicht die 2261 m hohen Seekarlspitze ist, bietet der Aufstieg vom Hotel zur 1886 Meter gelegenen Erfurter Hütte ebenso grandiose Aussichten und ist genauso anfangertauglich.
Der Rückweg verläuft auf dem gleichen Weg über die Talabfahrt.

Alternativ führt eine Route zur Rofanspitze, auf 2256 Meter und über die Ostseite nach Wiesing ins Tal. Für diese Variante sollte man vorher die Schneebedingungen prüfen.

Die Mittelstation kann genauso gut zu Fuß bewandert werden. Vom Hotel aus verläuft der Wanderweg an der Talabfahrt und mündet bald darauf im Wald, entlang des Bachlaufs. Drei bis vier Stunden sollte man für den Aufstieg einplanen. Wer Schneeschuhe besitz kann alternativ über die Piste aussteigen und ab der Mittelstation wunderbar durch den Kessel spazieren.

Als glücklicher Teilnehmer des Race-To-Finland von Jack-Wolfskin ging es für mich zusätzlich noch in einem rasanten Ski-Wettkampf auf die Bretter.
Der Wettkampf wurde unter 20 Teilnehmern im Slalom-Rennen, einem Fun-Parkur und einem Quiz ausgetragen. Auf einem ruhigen Hang in dem schönen Örtchen Steinberg am Rofan hatten wir einen eigenen Pistenabschnitt für uns und konnten so richtig Dampf machen.
Ein perfekt organisierte Veranstaltung, mit lecker Essen, super Stimmung und einer genialen Ski-Outfit bestehend aus: EXOLIGHT 3IN1 Jacke, EXOLIGHT Ski-Hosen, HYDROPORE HALF ZIP Oberteil sowie weiteren Extras 🙂
DANKE Jack-Wolfskin! Mit der innovative Füllung „DOWNFIBER“ (eine Mischung aus wasserabweisender Daune und pflegeleichter Kunstfaser) bleibt es warm auf der Piste und trotzdem kann die Innenjacke mal nass werden. Mit der TEXAPORE Technologie ist zudem das Außenmaterial wasserdicht, winddicht, atmungsaktiv, elastisch und sehr robust. Mehr kann man von einem Ski-Outfit nicht verlangen. Ok, tolle Features wie Innentaschen, Belüftungsreißverschlüsse, Schneefang, Brillentuch und sogar ein RECCO-Chip zur Lawinenortung hat das Outfit ebenso integriert!

Tipp für den Rückweg:
Wer nach dem aktiven Wochenende zurückfährt und vorher noch ein Restaurant zum Einkehren sucht, dem empfehle ich im „Bergkristall„, Achensee Str 100, halt zu machen. Deftiges Tiroler Essen, guter Fisch, und ein toller Blick auf den Achensee und das Karwendelgebirge.

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Alpen Retten – Zum Erhalt des Alpenplans https://inthenature.de/alpen-retten-zum-erhalt-des-alpenplans/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=alpen-retten-zum-erhalt-des-alpenplans https://inthenature.de/alpen-retten-zum-erhalt-des-alpenplans/#respond Sat, 23 Dec 2017 09:28:29 +0000 http://taundma.de/?p=5570 Die Alpen sind ein einzigartiger Lebensraum für Menschen und Tiere. Es ist unsere Aufgabe, diesen kontinuierlich zu Schützen. Mit dem…

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Die Alpen sind ein einzigartiger Lebensraum für Menschen und Tiere. Es ist unsere Aufgabe, diesen kontinuierlich zu Schützen. Mit dem Alpenplan wurde 1972 ein Instrument zur nachhaltigen Nutzung des bayrischen Alpenraums geschaffen, um den Bau von Bergbahnen, Skiliften und Straßen einzugrenzen. Dieser ist nun gefährdet!
Vorweg: Es wichtig jetzt Initiative zu ergreifen. Was ihr tun könnt, teilt den Beitrag, erzählt es Freunden und beteiligt euch an der Petition zur Rückwandlung des Alpenplans und Baustopp der Seilbahn am Riedberger Horn (siehe nachfolgenden Text).

Diese Initiative wird von mir und mehr als 100 Outdoor-Bloggern unterstütz – mach du dich auch für den uneingeschränkten Erhalt des Alpenplans stark. #BloggerproAlpenplan


Die Alpen:

Mit 190.000 km² (1.200 km lang und zwischen 150 – 250 km breit), erstreckt sich das Alpengebierge durch das Herz Europas. Die Alpen beherrbergen ca. 30.000 Tier- und 13.000 Pflanzenarten. Von den 128 4.000er Gipfeln gehört der Mont Blanc zu den höchsten.
Die Gletscher der Alpen bilden zudem das größte Wasserreservoir Europas. Die Bergwälder der Alpen sind wesentlicher Bestandteil zur Erhaltung der Klimastabilität, der Luftreinigung und bedeuten Erosionsschutz. Die Alpen gehören zu den 238 wichtigsten Ökoregionen weltweit!

Vor 200 Millionen Jahren erstreckte sich das Thetys-Meer – dort, wo heute viele der hohen Gipfel aufragen. Es siedelten sich Algen, Korallen und Muscheln in diesem Meer an, die Kalk ablagerten. Die Entstehung der Alpen selbst begann vor 100 bis 20 Millionen Jahren. Mit der Kontinentalverschiebung drückte die afrikanische auf die europäische Kontinentalplatte. Das Gestein wurde mit einer gewaltigen Kraft gefaltet und empor gedrückt, sodass sich vor ca. 30 Millionen Jahren ein Gebirge von bis zu 30 km Höhe auftürmte – die alpidische Hebung.

Heute kommen zu den 13,9 Millionen Einwohnern jährlich 120 Millionen Touristen in die Alpenregion. Dies ist eine ständige Belastung für die Natur, die es gilt zu schützen.


Die Schutzzonen des Alpenplans
:
Zone A: In der Verkehrsvorhaben wie Seilbahnen oder Straßen landesplanerisch grundsätzlich unbedenklich sind.
Zone B: In denen Verkehrsvorhaben nur unbedenklich sind, wenn dies im Einzelfall im Hinblick auf landesplanerische Vorgaben geprüft wurde.
Zone C: In der abgesehen von sog. landeskulturellen Maßnahmen (Alm- und Forstwege) Verkehrsvorhaben landesplanerisch unzulässig sind.

Während also infrastrukturelle Erschließungen in den Zonen A und B unter bestimmten Voraussetzungen möglich sind, bleiben sie in der Zone C grundsätzlich ausgeschlossen. Auf diese Weise wird die einzigartige Bergwelt wirksam geschützt. Und nicht zuletzt ist damit auch die Basis für einen naturnahen Tourismus und für alle bergsteigerischen Aktivitäten gesichert.

Aufweichung des Alpenplans am Riedberger Horn:
Leider wurde nun nach über 45 Jahren das Schutzgebiet des Alpenplans aufgeweicht, um den Ausbau des Skigebiets Riedberger Horn zu ermöglichen.
Das Riedberger Horn liegt in den Allgäuer Alpen und ist 1.787 Meter hoch.
Hier sollen zwei kleine Skigebiete mit einer sogenannten Skischaukel (Seilbahn) verbunden werden, um attraktiver für den Tourismus zu werden. Da das Gebiet in der Schutzzone C des Alpenplans liegt und der Bau einer Seilbahn verboten ist, wurde das Gebiet nun aus der Schutzzone herausgenommen.
Mit der neuen 3,35 Kilometer langen Piste und der Zusammenlegung mittels Seilbahn werden es insgesamt 44,35 Kilometer Piste, welche sich als Konkurrenz zu den Skigebieten aus Österreich etablieren sollen.

So beschloss am 9. November 2017 der bayrische Landtag, angeführt von der CSU, die Änderung des Landesentwicklungsprogramms (LEP) und damit die Aufweichung des Alpenplans. Wo auf 1600 Meter bisher keine Seilbahnen gebaut werden durften, ist es jetzt mit der Verschiebung der Schutzzone möglich. Die entfernten 80 Hektar am Riedberger Horn aus der Schutzzone C werden mit einer Ergänzung von 300 Hektar an einer anderen Stelle ersetzt.
Sachverständige führen jedoch aus, dass die alten und neuen Flächen hinsichtlich ihrer ökologischen Qualitäten nicht miteinander zu vergleichen sind.

Zuvor haben sich am 16.9.2016 die etwas mehr als 1000 Wahlberechtigten in den Gemeinden Balderschwang und Obermaiselstein in einem umstrittenen Bürgerentscheid mit 85% bzw. 68,3% für den Bau der Seilbahn gestimmt. Im Allgäu gibt es jedoch eine starke Gegenbewegung gegen den Ausbau des Skigebietes. In einer repräsentativen Umfrage haben sich 91% der befragten Bayern für den Erhalt des bayrischen Alpenplans ohne Ausnahmen für weitere Skigebiete ausgesprochen.

Mittels einer neuen Seilbahn sollen zwei Skigebiet verbunden werden. Dabei gilt der Bau als umstritten, denn das Skigebiet in der geringen Höhe nicht als schneesicher gilt und Zweifel am großen Tourismuszuwachs lässt.
Die Sorge ist zudem, dass mit der Schneeunsicherheit (Studie des Alpenvereins) der Drang nach einem Ausbau von weiteren Eingriffen steigt, um mittels Schneekanonen sowie dem Bau eines Stausees zur Wasserversorgung die Umwelt weiter beeinträchtigt wird. Die geplante Seilbahn am Riedberger Horn verläuft zudem mitten durch eines der größten Vorkommen des Birkhuhns in Bayern. Der Bau von Lift und Piste bedroht diese streng geschützte Vogelart massiv.

Der Heimatminister Söder dazu: „Der ländliche Raum ist kein Museum, sondern der ländliche Raum ist Zukunftsraum, den wir in Bayern stärken und erhalten wollen.” Die Änderung hält er weiterhin nur für einen Einzelfall.
Doch die Änderung wäre ein Präzedenzfall für weiteren Erschließungsvorhaben. Deswegen haben einige Verbände bereits Klage gegen das Projekt angekündigt.

Quellen und weiterführende Links:

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https://inthenature.de/alpen-retten-zum-erhalt-des-alpenplans/feed/ 0 5570
Kitzbühler Alpen – Erkunden mit Hund und Ski https://inthenature.de/kitzbuehler-alpen-erkunden-mit-hund-und-ski/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=kitzbuehler-alpen-erkunden-mit-hund-und-ski https://inthenature.de/kitzbuehler-alpen-erkunden-mit-hund-und-ski/#respond Sun, 10 Dec 2017 00:49:25 +0000 http://taundma.de/?p=5591 Die Gebirgslandschaft um Kitzbühel (Tirol), mit seinen 1.600-1900 m hohen Gipfeln, bietet Wintersportlern aller Art eine wunderbare Kulisse die Zeit…

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Die Gebirgslandschaft um Kitzbühel (Tirol), mit seinen 1.600-1900 m hohen Gipfeln, bietet Wintersportlern aller Art eine wunderbare Kulisse die Zeit draußen zu verbringen.
Als Ausgangspunkt empfiehlt sich das idyllische St. Johann mit seinem traditionellen Stadtkern. Weniger Trubel als im benachbarten Kitzbühel, ist es eine gute Möglichkeit die Umgebung zu erkunden sowie Abends durch die Gässchen zu schlendern. Im Dezember lädt zudem der zauberhaft dekorierte Weihnachtsmarkt seine Gäste ein, den einen oder anderen Glühwein zu trinken sowie selbstgemachtes Stockbrot an einem der Lagerfeuer zu grillen.

Für Hundebesitzer: Im Dorf gilt Leinenpflicht, jedoch sind sowohl Restaurants, Geschäfte wie auch Hotels sehr hundefreundlich, sodass man seinen Vierbeiner überall mitnehmen kann.

Unterkunft:
Das hundefreundliche Explorer Hotel ist perfekt für eine Übernachtung mit Hund. Die Moderne Einrichtung ist auf Sportler ausgerichtet und bietet neben einem Aufbewahrungslager für die Sportausrüstung auch Schließfächer und eine kostenlose Ski & Bike Servicestation!
Überzeugend ist besonders das Zusatzangebot: Üppiges Frühstücksbuffet, Sauna, Dampfbad, Ruhe- und Fitness-Raum bieten den Gästen einen entspannten Aufenthalt. Mit WLAN und einer Bestpreisgarantie von 39,80 Euro pro Person pro Nacht ein unschlagbares Angebot!
Die Zimmer sind sauber und funktional ausgestattet. Zwei Betten mit einem ausziehbarem Bodenfach bieten Platz für 3 Personen. Die Sitzecke und Balkon geben eine tolle Aussieht auf die Berge.

Umringt von den Gebirgslandschaften des Wilden Kaisers, Kitzbühler Alpen und Kufstein, hält die Region die herrlichsten Aussichten voller schneebedeckter Bergen bereit.
Für Schnee-Wanderungen mit oder ohne Schneeschuhe (je nach Schneefall), genauso wie für kürzere Ski-Touren und Ski-Alpin Abfahrten, empfiehlt sich St. Johann’s Hausberg, Harschbichl (1604 Meter).

Ski-Tour:
Ideale Eingeh- und Abendtour. Der gesicherte Aufstieg entlang der Skipiste ist (nur) Mittwochs und Freitags (auch am Abend) möglich.
Gehzeit: 02:00:00
Höhendifferenz: 934m
Exposition: N
Schwierigkeit: 1 (Für Anfänger)
Länge: 4,23 km
Starthöhe: 670 m
Endhöhe: 1604 m

Schnee-Wanderungen (Karte):
Auf der interaktiven Karte findet ihr unterschiedliche Winterwander-Routen, Schnee-Schuh Touren, Bike-Trails und mehr! Eine schöne Route die Aussicht auf den Wilden Kaiser zu genießen führt auf der Westseite des Hausberges Harschbichl, welche im Winter von Wanderern genutzt wird.
Zusammen mit Hund geht’s problemlos in 2.5 Stunden durch den Schnee zur Baßgeigeralm bzw. Alpengasthof Hirschberg auf ca. 1000 Meter. Beide eignen sich für eine Rast, um anschließend noch ein paar Höhenmeter gut zu machen und anschließend wieder Richtung Mittelstation (kurz entlang der Ski-Piste) wieder abzusteigen.

Ski-Gebiet St. Johann:
Die 42 Pistenkilometer bieten eine gute Gelegenheit für Einsteiger ein paar Schwünge zu üben. Wer ein paar Tage länger bleibt, dem empfehle ich entweder das Skigebiet am Wilden Kaiser, oder einen Ski-Pass für die Kitzbüheler Alpen zu kaufen.

Ski-Gebiet Kitzbühel:
Mit 179 Pistenkilometern und über 50 Seilbahnen ist das Skigebiet in Kitzbühel empfehlenswert. In der Nebensaison locken die leere Pisten sich ausgiebig auszutoben.
Tiefschnee Begeisterte kommen zudem auf den unterschiedlichen Freeride-Routen zu ihrem eigenen Spaß! Die meisten Freeride-Routen führen neben der Skipiste und sind deswegen sehr gut einsehbar.

 

Ausrüstung:
+ Rucksack: Jack-Wolfsking White Rock 40 L
+ LVS Set: Lawinen Ortungsgerät, Schaufel, Sonde (PULSE / Mammut)

Mit dem extra Fach für die LVS Ausrüstung ist der White Rock der ideale Begleiter für jede Ski-Tour! Der Rucksack hat einen guten Schnitt und sitzt somit beim Fahren sicher am Rücken. Mit dem breiten Hüftgurt und der Befestigung für Ski lassen sich problemlos schwere Ausrüstung auf den Berg bringen.

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Wandern über belgische Sanddünen https://inthenature.de/sandduenen-an-der-belgischfranzoesischen-grenze-%f0%9f%90%be/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=sandduenen-an-der-belgischfranzoesischen-grenze-%25f0%259f%2590%25be https://inthenature.de/sandduenen-an-der-belgischfranzoesischen-grenze-%f0%9f%90%be/#respond Sun, 22 Oct 2017 16:43:33 +0000 http://taundma.de/?p=5381 Die belgische Küste ist vergleichsweise kurz, nur knappe 76 km von Knokke-Heist im Osten bis nach De Panne im Westen bleibt den Strandurlaubern…

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Die belgische Küste ist vergleichsweise kurz, nur knappe 76 km von Knokke-Heist im Osten bis nach De Panne im Westen bleibt den Strandurlaubern zur Erholung. Umso beliebter ist natürlich das kostbare Stückchen Erde. Strandpromenaden, Hotelanlagen und Städte reihen sich oft aneinander.
Ausnahmen gibt es und einer dieser Orte ist das Nature Reserve of Westhoek bei De Panne, an der Grenze zu Frankreich. Von den etwa 15 km Wanderwegenetz (Karte) bietet ein grandioser 6 km Rundweg durch verschiedenen Vegetationszonen der Dünenlandschaft genügend Auslauf für Zwei- sowie Vierbeiner.

Für Hunde gilt es lediglich folgendes zu beachten (Hunde-Informationsblatt De Panne):

1) Freilauf ohne Leine ist im Strandabschnitt 1 (siehe Karte) nur vom 30.09 – 01.06 erlaubt, im Sommer nur mit Leine
2) „Leinenpflicht“ gilt im Naturschutzgebiet und im Strandabschnitt 2 (Hotelanlagen)
3) Hundeverbot im Strandabschnitt 2 vom 01.04 – 30.09

Der Besuch im Oktober ist demnach perfekt. Und trotz der Leinenpflicht im Naturschutzgebiet haben die Parkwächter auf ihrem Kontrollgang nicht beanstandet Kylo anzuleinen – sehr angenehm. Damit konnte jeder diese große Spielwiese vollkommen frei erkundschaften! Einzig beim Durchgang durch den Bereich der Konik Wildpferde und Hochlandrinder ist offiziell Hundeverbot. Jedoch störte es glücklicherweise die Parkwächter nicht, das wir hier angeleint trotzdem durchgelaufen sind.

Das Reservat erstreckt über 340 Hektar und bietet mit mehreren Aussichtspunkten einen tollen Blick auf die Wanderdünen, Kalksümpfe, grasbedeckten Dünenhänge und natürlich das weite Meer. Die wechselnden Farben der Dünen von gelb zu grau lassen das Gefühl von einer Abenteuerwanderung durch die Sahara aufkommen.

Mit stellenweise kühlen Brisen vom Meer ist eine Winddichte Jacke von Vorteil.
Für die Herbst/Frühjahr Session habe ich mir die MOUNTAIN PASS MEN von Jack Wolfskin zugelegt. Endlich wieder eine super leichte (370 g), sehr robust 3 Lagen-Regenjacke mit hohem Regenschutz (20 000 mm Wassersäule) und extrem atmungsaktivem Außenmaterial. Dank der kompakten Form kommt die Jacke auf jede Tour mit!
Einzig das Baden im 16 Grad kaltem Meer stellt sich als Mutprobe heraus, außer man hat einen Neoprenanzug dabei 🙂

Auf dem Hin- oder Rückweg von De Panne empfiehlt es sich zudem die schön erhaltene Altstadt von Brügge zu besuchen. Touristisch gut erschlossen bemerkt man besonders an warmen Tagen die Beliebtheit der Stadt.
Zwei Stunden genügen, um einen ersten Eindruck für die Stadt zu bekommen. Inklusive Eisessen, Bier & Kaffee trinken sowie Schokolade kaufen.
Hier ein paar Impressionen der Stadt und nicht vergessen den Film „Brügge sehen… und sterben?“ mit Colin Farrell anschauen!

 

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Abgehauen nach Amsterdam https://inthenature.de/abgehauen-nach-amsterdam/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=abgehauen-nach-amsterdam https://inthenature.de/abgehauen-nach-amsterdam/#respond Tue, 12 Jan 2016 05:55:59 +0000 http://stopczynski.de/reise/?p=2239 Logistischer Aufwand der Reise: Sechs Personen für den Hinweg in ein 5-personen Appartement. Am zweiten Tag werden wir Sieben. Treffpunkt Unterbacher See…

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Logistischer Aufwand der Reise: Sechs Personen für den Hinweg in ein 5-personen Appartement. Am zweiten Tag werden wir Sieben.

Treffpunkt Unterbacher See in Düsseldorf. Utrecht ist das nächste Reiseziel. Erstmal ein Stopp für Krentenbolletjes–niederländische Rosinenbrötchen, Ewa’s Favorit. Wir futtern 2x8er Päckchen. Ella mag keine Rosinen, sprich zu fünft. Wir besuchen den Domtoren, der höchste Turm der Niederlande mit 112,5 Metern Höhe. Zwischen 1321 und 1382 erbaut, wurde es aus finanziellen Gründen nie fertiggestellt und 1672 brach das Kirchenschiff in sich zusammen. So steht jetzt der Dom-Turm für sich. 100 m hinter dem Turm steht der nicht zerfallene Rest, die Domkerk. Wir entdecken Galerien, Shops und Cafés beim Schlendern durch die Studentenstadt. Eine fesche gebrauchte Sonnenbrille gönne ich mir. Wir spazieren entlang des Oudegracht Kanals. Es folgt dem einstigen Seitenarm des Rheins. Umgeben von Kai-Plattformen gibt es zwei Etagen entlang des Kanals. An heißen Sommertagen trifft man sich im untere Teil am Wasser.

An den Het Utrechts Archief vorbeilaufend, beschließen wir uns die Ausstellung Utrecht in Schwarz & Weiß des Fotografen F.F. van der Werf anzuschauen. Die Bilder geben einen Eindruck vom Stadtleben in Utrecht von 1930 bis in die 60er Jahre. Das sieht alles so aus wie damals. Bis zum 21. Mai 2016 kann die Ausstellung umsonst in der 28 Hamburgerstraat besucht werden oder einfach Utrecht. Und übrigens liebe Utrechter, 50 Cent pro jede 7 Minuten parken. Wirklich?

 

Am Abend erreichen wir Amsterdam. Wir wohnen in einer Airbnb-Wohnung über dem Nieuwe Pijp auf der Van Woustraat gegenüber De Stadskantine–man isst nie alleine und neben dem Landmarkt–mit einem wundervollen Sortiment an Lebensmitteln. Ein Abendessen mit Thainudeln steht bereit. Ein Spaziergang im Viertel folgt. Lotus Speculoos Pasta–ein Brotaufstrich, der alles nach Spekulatius Keksen schmecken lässt, erwerbe ich im Supermarkt. Das gibt es morgen zum Frühstück. Wir landen auf ein Bier in der Rijnbar. Wir stoßen an: Gemütliches Ankommen in Amsterdam. Alle finden ein Plätzchen zur Rast vor dem Morgigen.

Auf meiner Zunge schmilzt die Lotus Crème und ich schlürfe Kaffee. Es ist kein Traum, sondern morgen. Auf geht es in die Stadt. Die Van Woustraat runter marschiert bis in den Stadtkern. Ein Wochenmarkt am Samstag Morgen auf der Albert Cuypstraat lädt ein zum Naschen: junger, alter, mit Pesto gemischter Gouda, Paprika-, Zucchini-, Frischkäse-Aufstriche, Oliven, …. Wir biegen ab.

 

Den Fahrradfahrern ausweichend schlendern wir die Einkaufstraßen entlang. Wir kriegen zuwachs. Auf zum Hauptbahnhof Britta empfangen mit lila Tulpen.

 

Auf dem Kanal lassen sich Bootstour unternehmen: „Die 100 Highlights Rundfahrt Amsterdam bringt Sie zu den vielen Sehenswürdigkeiten, von denen Amsterdam reichlich zu bieten hat. Grachtenhäuser aus dem Goldenen Jahrhundert, die Westerkerk, das Anne-Frank-Haus, das alles können Sie bei dieser Rundfahrt sehen. Amsterdam zu betrachten war noch nie so entspannend. Mit der 100 Highlights Rundfahrt verpassen Sie nichts von dieser prächtigen Stadt und Sie können selbst entdecken, weshalb die Amsterdamer Grachten von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden.“

Mit der Fähre überqueren wir die IJ. So können wir ins Eye Film Institute. Sehenswertes en masse: In den gelben Filmkabienen gucke ich ein Filmchen zum Thema der Niederländer. Martin der neben mir hockt, gönnt sich ein Nickerchen. Lukas und Britta drehen Filmchen. Ella und Ewa schlürfen Kaffee. Mietek erkundet. Abends werden wir gemütlich bei Stopczynskis Pirogi gefüllt mit Pilzen, Kartoffeln, Kraut.

Ein Tag im Nationaal Park Zuid-Kennemerland zwischen den Dünen verbringen: 100 Lichtjahre Energie aufgetankt.

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Naherholungsgebiet Deutschland https://inthenature.de/naherholungsgebiet-deutschland/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=naherholungsgebiet-deutschland https://inthenature.de/naherholungsgebiet-deutschland/#respond Fri, 01 Jan 2016 20:15:59 +0000 http://stopczynski.de/reise/?p=1961 Samstag 8 Uhr, wir werden von Alex am Flughafen eingesammelt. Ein gemeinsames Frühstück mit Alex, Nadine, Brötchen, Meerrettich und Roter Beete…

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Samstag 8 Uhr, wir werden von Alex am Flughafen eingesammelt. Ein gemeinsames Frühstück mit Alex, Nadine, Brötchen, Meerrettich und Roter Beete aus dem Flughafen-Tegut steht an. Es ist noch früh für einen Samstag, deswegen lassen wir die Zwei noch etwas weiterdösen – nachdem uns Alex freundlicherweise in Stadt kutschiert, das ist ein Service, DANKE!
Denise nimmt uns ab jetzt herzlichst auf. Wir planen die Silvestertage. Das neue Jahr steht an. Erstmal einkaufen, denn Essen müssen wir in allen Jahren. OK, der Plan steht, die Einkäufe sind erledigt, es gibt Börek.

15:00
Zum silvesterlichen Spieleabend versammeln sich Marie, Uriel, Xenia, Mateo, Sewit, Mateos Bruder bei Denise, Florian, Martin und Tatjana.
21:00
Wir laufen quer durch Darmstadt um bei Johnny und Alina, sowie unseren Freunden Alex, Nadine, Alex, Kamil, Nils in die Silvesternacht reinzufeiern.
24:00
Feuerwerk im Nebel am Darmstädter Staatstheater.
03:00
Florian, Sewit und ich begeben uns nachhause. Martin und Denise schneien bei Franz, seinen Nachbarn und einige Freunde rein.
09:30
Martin und Denise kommen nachhause.
Die Aufteilung ist gelungen.

Mit Showit im Jugendstilbad abhängen – den Tag über im Wasser treiben sowie gemeinsames Abendessen mit Denise waren ein gelungener Start ins Neue. Vorsatz: Etwas Neues mit den Haaren.

 

Am nächsten Tag steht die Weiterfahrt per Mitfahrgelegenheit nach Limburg an. Wir werden von Martins Vater an der Limburger Raststätte eingesammelt und zuhause überhäuft mit Geschenken. Star Wars Duschgel, Star Wars Taschentucher mit Storm Troopers Aufdruck, Star Wars Popcorn, Star Wars Lollis, getrocknete Physalis, Erdbeeren, Cassis, Äpfel, Pflaumen, Datteln, Aprikosen, Maulbeeren und Kirschen, Nussvariationen sowie polnische Powerriegel und Kichel. Danke Ewa und Mietek!

 

Auf geht es nach Düsseldorf. Hier treffen wir Anna. Bei einem Abendessen erzählen wir von unseren Erlebnissen in Kanada. Am Morgen statten wir Raisa einen Besuch ab. Ein prallgefüllter Tisch erwartet uns. Wir plaudern über Kanada, zeigen Bilder und schlürfen Tee. Opas Grab auf dem Friedhof besuchen wir am Nachmittag. Einen kleinen Tannenbaum lassen wir ihm da. Mit Valerij, Martins langersehnten Wunsch erfüllen, bei 12 Apostel eine Riesen-Pizza bestellen. Außerdem bereiten wir eine kleine Diashow vor. Wir laufen durch die Hildener Innenstadt. Es sieht so anders aus, fremd und doch vertraut.

Ein neuer Tag, Ella schaut zum Frühstück vorbei. Es gibt Pfannkuchen mit Ahornsirup aus Mabou und Apfelbutter aus Quebec Stadt. Nina und ich treffen uns in Düsseldorf zu einem gemeinsamen Museumsbesuch. Das K21 stellt aus zum Thema The Problem of God – Hat Gott das Problem oder wir. Anna stößt dazu. Als wir die Halle betreten wird für ein Konzert aufgebaut. So lauschen wir Trommeln, Becken und Gongs aus aller Welt gespielt von vier Schlagwerkern der Extraklasse, Elbtonal Percussion. Ab 18 Uhr am ersten Mittwoch im Monat ist der Eintritt umsonst!

Am Morgen treffe ich Valerij. Auf geht es in die Francisco de Zurbaran Ausstellung. Die Nature Morte der gemischten Weintrauben – grün, blau, lila betrachten. „Willst du ein Kaffee?“ fragt Papa. „Klar.“ Stachelbeerkuchen mit einer Tasse Kaffee werden es. Am Abend treffen Ella, Anna und ich uns bei Raisa. Ein gemütlicher Abend, der in der Idee ausklingt, dass Ella mit nach Amsterdam möchte.

In der Zwischenzeit bei Stopczynski’s: Essen, Computer-Aufgaben, Essen, Fernsehn, Schlafen – Urlaub.

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