Wandern | in the nature https://inthenature.de Reiseblog + Wandern mit Hund + Ökologischen Fußabdruck reduzieren Thu, 05 Sep 2019 10:36:54 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.8.19 https://inthenature.de/wp-content/uploads/2018/07/cropped-180715_INTNA_LOGO_01_BLACK_TRANS-32x32.png Wandern | in the nature https://inthenature.de 32 32 116258601 Plastikfrei zur Brotzeit: Trinkflasche, Multifunktions-Brotdose & Spork aus Edelstahl https://inthenature.de/plastikfrei-zur-brotzeit-trinkflasche-multifunktions-brotdose-spork-aus-edelstahl/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=plastikfrei-zur-brotzeit-trinkflasche-multifunktions-brotdose-spork-aus-edelstahl https://inthenature.de/plastikfrei-zur-brotzeit-trinkflasche-multifunktions-brotdose-spork-aus-edelstahl/#comments Sat, 06 Jul 2019 11:16:28 +0000 http://inthenature.de/?p=6716 Oftmals sind die einfachsten Fragen am schwierigsten zu beantworten. Wie verstaue ich mein Essen und Trinken möglichst gesund und sicher?…

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Oftmals sind die einfachsten Fragen am schwierigsten zu beantworten. Wie verstaue ich mein Essen und Trinken möglichst gesund und sicher? Eine Antwort auf diese Frage können die Trinkflasche sowie Spork / Klappbesteck von Kivanta und die Brotdose von LunchBuddy aus Edelstahl sein. Sie verzichten, je nach Variante, ganz auf Plastik, sind robust und dazu noch schön anzuschauen.

Ob im Alltag oder auf Tour in den Bergen, mit der Trinkflasche und der 3-in-1 Brotdose haben wir zwei Begleiter gefunden, die uns durchaus überzeugen. Die 750 ml Variante der Trinkflasche bietet ausreichend Volumen, um im Alltag oder bei längeren Touren über die Runden zu kommen. Auch Radtouren sind kein Problem, da die Flasche in fast alle gängigen Flaschenhalter am Fahrrad passt. Geht der Inhalt der Flasche zur Neige, kann sie über die große Öffnung am Wasserhahn, an Bächen oder sogar am Wasserfall leicht befüllt werden. Durch die große Öffnung ist es nicht ganz so einfach aus ihr zu trinken, aber daran gewöhnt man sich schnell. Wer das nicht mag oder am Fahrrad schnell an sein Wasser möchte, ohne den Decken aufzuschrauben, gibt es Dank der großen Auswahl für jede Gelegenheit den passenden Deckel (z. B. den Sport Cap). Der getestete Schraubverschluss (Loop Cap) ist absolut dicht, womit die Flasche auch problemlos in der Aktentasche oder dem Rucksack verstaut werden kann.

Im Büroalltag macht die Flasche auch rein optisch eine gute Figur und zieht die Blicke der Kollegen auf sich. Hier zahlt sich auch die große Öffnung aus: Die Flasche lässt sich einfach mit dem Wasserspender oder Wasserhahn befüllen. Mit dem richtigen Deckel ist auch Sprudelwasser kein Problem für die Flasche.

Die Brotdose ist ebenso ein Multitalent. Sie besteht aus einer tieferen Unterschale, einer flacheren Oberschale und einem Deckel. Durch die Stapeltechnik bietet sie sehr viel Platz und es können gleich mehrere Speisen getrennt voneinander einpacken werden. So haben Frühstück, Mittagessen und manchmal auch ein Nachtisch Platz in der Dose. Wer also eine Hochwertige, Multifunktionale und trotzdem preiswerte Edelstahldose sucht, ist hier genau richtig!

Kivanta Trinkflasche, Spork und Lunchbuddy Edelstahl Aufbewahrung

Außerdem lässt sich die tiefere Schale mithilfe eines herausnehmbaren Steges unterteilen. Damit steht der Trennkost nichts mehr im Wege. Falls der Hunger einmal nicht so groß ist, kann entweder die tiefe oder die flache Schale zu Hause gelassen werden; der Deckel passt auf beide Schalen. Um den Verschluss der Dose zur sichern, wird ein passendes Gummiband um die Dose gezogen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass das Band verrutschen und je nach Gebrauch sich der Deckel öffnen kann. Besonders im Stapel-Gebrauch beider Dose sollte auf einen sichere Aufbewahrung geachtet werden und auf flüssiges Essen verzichtet werden.
Wer allerdings eine auslaufsichere Dose sucht, sollte sich in dem großen Sortiment von Kivanta umschauen. In unserem Test war die obere (kleinere) Schale mehr als sicher verschlossen.

Zum praktischen Klappbesteck oder auch „Sprok“ genannt, können wir nur positives berichten. Allein die kompakte Größe ist ideal für jeden Ausflug und wiegt mit 28 g kaum etwas. Da das Besteck aus 201 Edelstahl gefertigt ist, sollte es am besten mit Hand gespült werden, damit es länger hält.
Beide anderen Begleiter (Trinkflasche & Brotdose) sind aus hochwertigem 18/8 Edelstahl gefertigt und somit geschmacks- und geruchsneutral sowie absolut lebensmittelecht. Genauso säurehaltige Speisen und Getränke lassen die beiden kalt.
Mit den beiden Produkte im Gepäck haben wir das gute Gefühl, kein Plastik zu verwenden und dabei und die Umwelt zu schonen. Gerade in Norwegen, wo es kaum Hartplastikflaschen gibt, stellt die Flasche eine sehr gute Alternative zu den Einwegflaschen dar. Zwar mag die Produktion von Flasche und Brotdose zunächst mehr Energie verbrauchen, ist der Ressourceneinsatz durch die sehr lange Haltbarkeit im Vergleich zu Kunststoffprodukten deutlich geringer. Außerdem muss man sich nach der Entsorgung weniger sorgen um Umweltprobleme machen.

Nach einigen Monaten im Gebrauch sehen die Flasche und die Brotdose, abgesehen von ein paar kleinen Kratzern, noch aus wie am ersten Tag und wir haben nicht das Gefühl, dass sich das in Zukunft ändern wird.

Fazit (Brotdose):
+ Hochwertige und robuste Verarbeitung
+ Lebensmittelechtes 18/8-Edelstahl
+ geschmacks- und geruchsneutral
+ Spülmaschinenfest
+ Ansprechendes Design
+ Dose ist unterteilbar
– Ober- und Unterschale sind im Transport nicht ganz fest

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Wandern an der Mosel https://inthenature.de/wandern-an-der-mosel/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=wandern-an-der-mosel https://inthenature.de/wandern-an-der-mosel/#respond Sat, 20 Apr 2019 19:39:42 +0000 http://inthenature.de/?p=6733 Ein Wanderausflug an die Mosel wird die Geschmäcker vieler Freizeitsuchender erfüllen, speziell in der goldenen Herbstzeit. Ob romantische Wanderlandschaften entlang…

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Ein Wanderausflug an die Mosel wird die Geschmäcker vieler Freizeitsuchender erfüllen, speziell in der goldenen Herbstzeit. Ob romantische Wanderlandschaften entlang der schiefer bedeckten Weinberge, über geschwungene Pfade durch dichte Wälder oder ob ruhige Genusswanderwege am Rhein, vorbei an mittelalterlichen Burgen und durch historische Städtchen mit gut erhaltenen Fachwerkshäusern. Eines ist klar, zusammen mit den besonderen kulinarischen Spezialitäten der Region, zu denen nicht nur der bekannte Riesling Wein gehört, werden die Wünsche der Besucher erfüllt.

Mit 365 Kilometern von Perl beim „Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg“ verläuft der Moselsteig, einer der längsten Fernwanderwege in Rheinland-Pfalz. Aufgeteilt in 24 Etappen geht es über Trier, Cochem bis nach Koblenz zur Mündung von Rhein und Mosel.

Weinkenner werden sicherlich die Zeit zwischen Ende September bis Anfang November schätzen, in welcher die Traubenlese stattfindet. Während zunächst die frühreifen Rebsorten von Ortega bis Müller-Thurgau gelesen werden, folgen im Anschluss der Elbling und die Burgundersorten. Die Riesling-Ernte in den Steillagen beginnt meist Mitte Oktober und bietet ein einzigartiges Schauspiel an Farben der saftig grünen Weinreben im Kontrast zu den bunten Herbstfarben des Waldes.

Obwohl die Wanderrouten, welche als Traumpfade, Traumpfädche oder Seitensprung bezeichnet werden besonders gut ausgeschildert sind, empfiehlt es sich durchaus den Genuss einer geführten Tour mit begleiteter Weinprobe zu gönnen. Einer dieser Touren bietet der Winzerhof Gietzen auf dem Traumpfad Hatzenporter Laysteig mit dem Titel „Mythos Terrassenmosel“ an. Entlang der schroffen Felsen der Terassenmosel wird die Geschichte dieser Kulturlandschaft erläutert und die Wichtigkeit der Weinbauern näher gebracht. Denn ihnen ist der Erhalt dieser besonderen Landschaft zu verdanken, die seit den 60iger Jahren leider immer weiter zurückgeht, da der Anbau in den Steilhängen für viele Bauern unwirtschaftlich geworden ist.
Zu den tollen Ausblicken von der Rabenley und entlang der Weinberge werden dann zur Stärkung der Sinne verschiedene Rieslingproben gereicht und machen die kleine Wanderung zu einem besonderen Erlebnis. Abrunden sollten Genusswanderer den Tag auf jeden Fall mit den leckeren Mosel-Tapas im Winzerhof Gietzen – hier trifft Tradition auf moderne Küche.

Eine weitere Tourempfehlung führt entlang der 19. Etappe des Moselsteigs von Treis-Karden, über Pommern, Kail bis nach Cohem. Begleitet von einem weiteren kulinarischen Genussfestival der Sinne, beginnt die Wanderung in Treis-Karden und verläuft durch verschlungene Waldpfade hinauf zum Archeologie-Park Martberg. Die hier rekonstruierte keltische Tempelanlage sollte am besten in einer Führung besichtigt werden, um so die spannenden Einblicke in die Geschichte dieses Ortes kennen zu lernen.  Denn schon vor Jahrhunderten pilgerten die Menschen an diesen Ort, um durch Münzopfer für eine bessere Zukunft zu beten. Die Ausgrabungen bestätigen 2.000 Münzen keltischer Prägung, welche man in dem kleinen Museum bestaunen kann. Weitere 10.000 befinden sich in anderer Museen. Die älteste Prägung aus Marseille geht bis auf das Jahr 350 und 300 v. Chr.  zurück.

In großen Schritten geht’s weiter über die Schieferberge nach Pommern und zur Weinverkostung im Weingut Leo Fuchs, einem der renommiertesten Weingüter der Region. Begleitet wird die ausgiebige Weinprobe von römischen Fingerfood des Gasthauses Onkel Otto – eine klare kulinarische Empfehlung!

Von der strahlenden Mittagssonne motiviert, verläuft der weitere Wanderweg durch die grünen Weinberge. Die Aussicht ist ein Genuss für die Augen und selbst ein paar wilde Weintrauben lassen sich am Wegesrand probieren. Der Blick auf den weit geschwungenen Lauf der Mosel zeigt dabei einen herrlichen Kontrast zwischen der Weinlandschaft und des farbigen Herbstwaldes auf beiden Seiten des Flusses.
Mit dem Zwischenziel Kail wird der nächste Abschnitt dieser Genusswanderung erreicht, die Destilliere Vallendar. Wer schon immer einmal die wahre Kunst des Brennens von hochprozentigem erleben wollte, sollte definitiv hier einen Stopp einplanen. Eine Führung durch die Brennerei vom Inhaber persönlich eröffnet spannende Einblicke in die Kunst des Destillierens. Vom Brennkessel samt Beschreibung der Bestandteile eines hier hergestellten Gin, über das Whisky Fass Lager, vorbei an der Obstpresse wieder zurück zum Empfangsraum bekommt jeder die Leidenschaft dieses Handwerks und der Liebe zu hochwertigen Rohstoffen zu spüren. Das Ergebnis dieses Prozesses wird im Anschluss direkt serviert. Fünf Brände und ein Whisky begleitet von passender Schokolade aktivieren alle Geschmacksknospen im Mund.

Zum Ausklang eines langen Wandertages darf in der Region und in diesem Jahresabschnitt natürlich der Zwiebelkuchen und Federweißer im schönen Cochem nicht fehlen. Die imposante Altstadt lädt auf jeden Fall zum Schlendern ein und gehört mit den Fachwerkhäusern zu den beeindruckendsten Städtchen an der Mosel.

Wer nach einer solch langen Genusswanderung durch die kulinarischen Spezialitäten der Region weitere Höhenpunkte abwandern möchte, sollte auf dem 14 km langen Abschnitt zwischen Löf und Kobern-Gondorf einen Besuch auf der Burganlage Thurant einplanen. Die Geschichte der Burg reicht bis in das 12. Jahrhundert und beschreibt die Auseinandersetzungen zwischen den Erzbischoftum Köln und Trier.

Mit den Zahlreichen Möglichkeiten an Wanderrouten, Einkehr- und Unterkünften, ist die Mosel eine tolle Region für kleine Tages wie auch Mehrtageswanderungen.
Die Empfehlung einer Packliste in der Herbstzeit ist folgende:

+ 24 L Tagesrucksack (Terra Peak – Velocity)
+ Wasserabweisende Herbstjacke (Metor)
+ Wanderhose Tajo / Herrmann (Für kalte Tage)
+ Mütze oder Multifunktionstuch
+ Funktionshemd Merton (Maier Sports)
+ Funktions T-Shirt
+ Wanderkarten
+ Mizu Trinkflasche mit Wasserfilter
+ Mini-Geldbörse Tuck (Mule)
+ Brotdose aus Edelstahl (Lunchbuddy / Kivanta)
+ Kamera
+ Snacks

Neu auf dieser Tour hatte ich dieses Mal die geniale Mini-Geldbörse Tuck von Mule. Das kompakte Format ist perfekt für die Brusttasche geeignet und ideal für jede Wandertour. In schönem (Gemüse-gefärbtem) Leder und wasserabweisendem Nylon im inneren zu 100% Handgefertigt in San Diego. Es ist für etwa 7 Kreditkarten ausgelegt, sodass auch noch einige gefaltete Geldscheine platz finden. Besonderes Feature: Es bietet RFID Schutz!
Ich finde es klasse keine ausgebeulte Geldbörse auf Wandertouren mit mir herum zu schleppen!

Ebenso konnte ich endlich den neuen Wasserfilter von Mizu ausprobieren. Integriert in den Schraubverschluss können direkt beim Trinken 99.99% Verunreinigungen aus dem Wasser herausgefiltert werden. Ohne vorher umständlich das Wasser durch einen Filter zu Pumpen! Erstaunt hat mich dabei besonders, das man trotz Filter ganz normal Trinken kann, ohne besonders kräftig zu ziehen. Genial finde ich zudem, dass das Mundstück eingeklappt werden kann und somit wirklich nichts im Rucksack auslaufen kann.
Wer mag, kann zum Trinken alternativ auch einen Silikonstrohhalm nutzen, um Aufrecht aus der Flasche zu trinken.
Zum Filter: Entwickelt von der NASA wird hier eine Nanotechnologie eingesetzt um das Wasser zu filter.

Mit dabei war ebenso meine Brotdose von Lunchbuddy aus Edelstahl, welche wir ausführlich in unserem Testbericht beschrieben haben. Perfekt für kleine oder große Wandertouren lässt sich die Dose je nach Tourlänge oder Appetit in drei Formaten mitnehmen:
1. Nur als Oberschale und Deckel mit 3cm Höhe
2. Nur als Unterschale und Deckel mit 5cm Höhe
3. Kombiniert als Ober- und Unterschale mit einem Gesamt Füllvolumen von 1100 ml / 540 g.

Weitere Wandertipps, Karten, GPX-Tracks und Anregungen für die Tourenplanung gibt es auf den offiziellen Seiten der Region:

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Gratwanderung am Alpstein (Schweiz) https://inthenature.de/gratwanderung-am-alpstein-schweiz/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=gratwanderung-am-alpstein-schweiz https://inthenature.de/gratwanderung-am-alpstein-schweiz/#comments Wed, 19 Sep 2018 01:47:38 +0000 http://inthenature.de/?p=6423 In der nördlichen Schweiz, nicht weit vom Bodensee, wartet eine fantastische zweitägige Gratwanderung im Herzen des Appenzellerlands. Überwältigende Aussichten über…

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In der nördlichen Schweiz, nicht weit vom Bodensee, wartet eine fantastische zweitägige Gratwanderung im Herzen des Appenzellerlands. Überwältigende Aussichten über das Alpsteinmassiv und auf tektonischen Faltungen dieses Kalksteinmassivs.

In der Region gibt es mehr als mehrere Dutzend verschiedener Routen und unterschiedliche Gipfel zu besteigen. Einige davon sind der Säntis (2502 m), Altmann (2473 m), Schafberg (2373 m) und noch viele weitere. Auf dieser Tour bleiben wir jedoch unter 2000 Metern, sodass sie sehr gut für Anfänger geeignet ist.

Gesamtstrecke: 24.08 km
Maximale Höhe: 1909 m
Download file: Alpstein.gpx

Je nach Fitnesslevel kann von Wasserauen oder von Brülisau gestartet werden. Da die Zugverbindung von Wasserauen besser ist als die Busverbindung von Brülisau, um den Rückweg anzutreten, ist der Start von Brülisau strategisch schlauer. Zusätzlich kann ab Brülisau eine Gondel bis zum ersten Gipfel, dem Hohen Kasten (1795 m), gewählt werden. Damit können von der ersten Etappe 5 km und 871 Höhenmeter eingespart werden.
Ab dem Hohen Kasten ist die Tour 10 km und ca. 400 hm bis zum Nachtlager am Fälensee weit.
Am Gipfel des Hohen Kasten erwartet die Besucher nicht nur eine überwältigende Aussicht auf die gesamte Region, sondern auch der Beginn des informativen sowie spannenden 1. Geologischen Wanderweg der Schweiz. Um das Bergrestaurant führt der erste Abschnitt (etwa 600 m lange Rundweg) entlang des Hangs und erklärt anhand einfacher Beispiele sowie Exemplare sowohl die Pflanzenwelt als auch spezielle hier auftretende geologische Naturereignisse.

Anschließend führt der Familienfreundliche Wanderweg am Berg in südwestenlicher Richtung zur nächsten Gipfelstation und Restaurant Staubern. Der Wanderpfad führt über den Grad oder verläuft am Hang mit tollen Aussichten auf das Tal sowie die vorausliegenden Berge, ist jedoch in der Regel recht breit und dadurch Familienfreundlich.
Ein stetiges auf und ab wechselt zwischen unterschiedlichen Vegetationen, von steinigen Berghängen zu bewaldeten Wurzelpassagen, was den Weg sehr abwechslungsreich macht. Die besten Aussichten bekommt man einmal zu Beginn, am hohen Kasten, sowie der genialen Aussicht kurz vor der Saxer Lücke.

Wer noch 500 Höhenmeter extra sammeln möchte, kann zusätzlich den Gipfel des Hüser (1951 m) erklimmen.
Am Tagesziel wartet einerseits der herrliche Badespaß im Fälensee, andererseits erfrischende Getränke in dem Berggasthaus Bollenwees. Hier gibt es nun drei Möglichkeiten der Unterkunft :
+ Privatzimmer / Mehrbettlager im Berggasthaus Bollenwese
+ Gruppenlager in der Fälenalp, auf der anderen Seite des Sees
+ In der SAC Hundstein-Hütte etwas weiter den Berg rauf
+ Oder Zelten am See.
Die Entscheidung fällt auf die letzte Option und den Abend zusammen mit einem anderen Campingpärchen am Seeufer.

Am nächsten Morgen geht es auf der zweiten Etappe 11 km und ca. 600 hm über den Widderalpsattel zum Zwischenstopp an der Meglisalp, einem kleinen Bergdorf auf 1500 m inmitten der Alpen.
Der lange, jedoch leichte Aufstieg kann durch eine Rast in der idyllischen Widderalp unterbrochen werden. Hier gibt es neben leckeren Naturjogurt mit Früchten, Erfrischungsgetränken oder einer Brotzeit auch die Möglichkeit zu übernachten, falls der schöne Ort eine so sehr fesseln sollte. Am besten man reserviert natürlich schon vorher telefonisch.

Von der Alm ist der restliche Aufstieg nicht mehr lang. Am Sattel führt dann der westliche Wanderweg über eine steinige, jedoch aussichtsreichere Route hinunter zur Meglisalp, wo nochmal die letzte Stärkung vor dem 5.5 km langen Abstieg ins Tal genommen werden kann.
Hier teilt sich der Weg ein weiteres Mal in eine talwärts orientierte Strecke vorbei am Seealpsee, und einen Weg entlang am Berghang mit der einzigartigen Aussicht auf den See sowie das darunterliegende Appenzellerland. Wahrscheinlich ist der talwärts orientierte Weg, entlang am See, etwas angenehmer zu gehen, da er mit etwa 700 m mehr Strecke nicht so steil abfällt und auf die Knie geht. Jedoch wollte ich die Aussicht um keinen Preis am Berghang missen! Zumal ich schon am Fälensee den Tag vorher gebadet habe, war der Reiz noch einmal schwimmen zu gehen gering.
Wer die Tour schneller absolvieren sollte, oder einplant einen weiteren Tag hier verbringen zu wollen, kann vom Seealpsee bzw. Wasserauen noch einen Ausflug zur bekannten Ebenalp am Äscher unternehmen. Eine Gondel kürzt die Strecke nach verlangen ab.

Die Gratwanderung im Appenzellerland war auf jeden Fall Ideal um auch mein neues Equipment zu testen 😉

So habe ich mir für den Sommer die Multifunktionstücher von P.A.C. näher angeschaut, um bei den hohen Temperaturen einen kühlen Kopf zu bewahren. Obwohl die Auswahl an Halstüchern riesig ist, beschränkte sich nach Empfehlung die Wahl auf zwei Tücher: Merino Tech und UV Protector +.
Beide sind für den Sommer konzipiert und verfügen über kühlende Eigenschaften. Beide schützen exzellent vor UV Strahlung, sind atmungsaktiv, trocknen schnell und schützen vor Geruchsbildung.
Der Unterschied liegt im Material. Wie der Name schon sagt, besteht das Merino Tech aus 50% Merinowolle und 50% synthetischen Fasern für eine für eine optimale Thermoregulation. Der UV Protector + besteht zu 100% aus Coolmax® (Polyester) und verfügt über einen sehr hohen UV Schutz von UPF 40+ (Lichtschutzfaktor).

Viele Fragen sich bestimmt oft, wieso sollte ich im Sommer noch etwas aus Wolle auf den Kopf ziehen. Die Antwort ist simpel, Merinowolle hat nicht nur eine kühlende Eigenschaft, trocknet extrem schnell sie müffelt auch nach mehreren Tagen nicht! Allgemein kommt hinzu, dass der UV Schutz den Kopf und genauso den Nacken vor einem Sonnenbrand schützt – wenn man die Tücher offen trägt.
Meine persönliche Erfahrung zeigt wiedereinmal, wie genial die Tücher sind. Ich schwitze nicht wie mit Baseball Kappen und habe die ganze Zeit einen kühlen Kopf, da die Tücher einmal das Klima regulieren und so perfekt luftig sind, das sie den Wind durchlassen.
Wem diese geradlinige Form nicht cool genug ist, der sollte mal eine der 10 andere Styles ausprobieren 😉

 

Der ideale Platz zum Zelten ist der Fälensee! Besonders im Sommer, wenn das Wasser warm ist.
Das einzig Problem am Ufer ist der unebenen Untergrund. Genau hier kommt aber die neue Thermarest NeoAir XLite Isomatte ins Spiel 😉
Mit dem 6,3 cm dickem Luftpolster werden die Unebenheiten komplett weg gebügelt und man spürt nichts mehr vom Untergrund. Voll aufgepustet ist die Isomatte sehr steif, was verhindert, das selbst schwere Körperpartien sich bis zum Boden durchdrücken. Wer nicht gern auf einer harten Matte schläft, der sollte einen Tick weniger Luft reinpusten, dann gibt die Isomatte etwas mehr nach. Ich persönlich finde den Härtegrad perfekt und mag es, wenn die Isomatte ihre Form behält. Zumal ich so nie den Boden berühre.

Die besonderen Vorteile der Isomatte sind auf jeden Fall das extrem leichte Gewicht (340 Gramm) und die extrem gute Wärmeisolierung von 3.9 R, die ich in der Kombination so bei keiner anderen Isomatten gesehen habe! Erreicht werden diese Werte nicht nur durch die Höhe der Isomatte, sondern auch durch die spezielle Konstruktion.
Thermarest setz dabei zwei patentierte Technologien ein:

 

+ Triangular Core Matrix: Zwei Schichten aus bis zu huntert eigenständigen, dreieckigen Kammern sorgen für dauerhafte Stabilität der Isomatte und eine optimale Luftverteilung.

 

+ ThermaCapture: Ist eine spezielle Schicht, die auf das Material aufgetragen die Wärme des Körpers zurückreflektiert. Das zurückstrahlen der Kröperwärem sorgt für eine bis zu 50%ige Wärmesteigerung.

 

Ebenso fühlt sich das neue Material (30D rip HT nylon) schön angenehm weich auf der Haut an und ist nicht vergleichbar mit anderen Kuststoff-Isomatten. Dadurch wird das Knistern verhindert, was häufig bei einigen Isomatten auftritt, wenn man sich auf der Matte wendet.
Mit einem Packmaß von 23×10 cm hat die Isomatte die Größe einer kleinen 0,5l Wasserflasche, was in der Größe einfach unschlagbar ist.

 

Auch Kylo durfte seine neues Camping-Bett / Unterlage testen. Das Ruffwear (UK-Shop) Highlands Bed (Amazon) ist eine Isolierte, Wasserresistente sowie schnell trocknende Schlafunterlage für draußen und besteht aus Polyester / Synthetik. Der Stoff ist damit optimal für jedes Gelände und lässt sich einfach sauber halten.

Leicht gepolstert, fühlt sich die Unterlage angenehm weich an. Mit einem Gewicht von 360 Gramm ist die Unterlage leichter als manche Isomatte und so angenehm zu transportieren. Zusammengedrückt nimmt sie extrem wenig Platz weg (30 x 10 cm und weniger). Die elliptische Form der Unterlage hat eine Größe von 89 x 66 x 2,5 cm und ist ideal für Hunde bis ca 35 kg / 70 cm Höhe.
Praktisch ist vor allem der Einschub für eine zusätzliche Isomatte (passend von Ruffwear) im unteren Teil. Damit ist das Bett auch für die kälteren Tage im Jahr geeignet.
Ein tolle Funktion sind auch die Schlaufen um das Bett mit Heringen am Boden zu fixieren, damit es im Wind nicht weg fliegt. Kylo hat das Bett sehr gern angenommen und ich war froh, das es ihm gut ging. Denn besonders vor einem kühlen sowie feuchten Boden sollte man Hunde schützen, damit sie nicht auskühlen.
Für Hunde die es gerne wärmer haben und sich zudecken lassen, gibt es auch eine Schlafsack-Variante, die ein paar Euro teurer ist.

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Laser Zuschnitt und verschweißte Nähte im Outdoor-Bekleidungstest https://inthenature.de/laser-zuschnitt-und-verschweisste-naehte-im-outdoor-bekleidungstest/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=laser-zuschnitt-und-verschweisste-naehte-im-outdoor-bekleidungstest https://inthenature.de/laser-zuschnitt-und-verschweisste-naehte-im-outdoor-bekleidungstest/#respond Mon, 20 Aug 2018 09:47:42 +0000 http://inthenature.de/?p=6343 Zu den neuen Trends im Outdoor-Bereich gehört definitiv die zukunftsweisende Technologie „SONIC Bonding“ der Schweizer Firma Radys, um Nahtverbindungen mittels Hochfrequenz-Technologie…

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Zu den neuen Trends im Outdoor-Bereich gehört definitiv die zukunftsweisende Technologie „SONIC Bonding“ der Schweizer Firma Radys, um Nahtverbindungen mittels Hochfrequenz-Technologie wasserdicht zu verschweißen. Über den Sommer konnte ich diese neuartige R’SONIC STITCHLESS TECHNOLOGY ausgiebig testen.

Diese Weiterentwicklung in der Outdoor-Bekleidung hat mich seit meinem Messebesuch auf der Outdoor-Friedrichshafen fasziniert. Denn das verschweißen von Nähten löst nicht nur mehrere Probleme in der Outdoor-Bekleidung, sondern sieht zudem noch extrem schick aus.
Als größtes Problem von Nähten ist die Wasserdurchlässigkeit, was bisher durch Abkleben mit einer extra Schicht Plastik gelößt wurde. Diese wiederum stellt eine Sollbruchstelle dar, wenn sich die aufgeklepte Plastikschicht mit der Zeit oder durch flasches Waschen löst.
Durch das Verschweißen wiedrum bleibt die Nahtstelle dauerhaft wasserdicht. Weiterhin bleiben diese Nahtverbindungen elastisch und maximal reißfest. Da hier keine Fäden vernäht sind, kann bei Zugspannung der Stoff nicht aufreißen. Außerdem entsteht bei der Verbindung ein extrem flacher und weicher Übergang.

Einzigartig macht die Technologie zusätzlich der Laser-Zuschnitt! Dieser sorgt nicht nur für saubere Kanten, sondern verleiht den Produkten einen modernen Look. Durch den Einsatz von CAD Lasern und der Verschweißung des Stoffs, sind beispielsweise auch besondere Detaillösungen wie die flachen Gurtschlaufen möglich.

Mit der R4 Travel Softshell Shorts konnte ich die Vorteile dieser Technologien selbst ausprobieren. Neben dem schmalen Schnitt und den kräftigen Farben, geben die verschweißten sowie mit Laser zugeschnittenen Nähte der Hose einen coolen Touch. Mittels dieser Produktion erhält die Shorts auch das extrem leichte Gewicht von 165 g. Mit einem Sonnenschutzfaktor von 30+ sind die Shorts defintiv ideale Begleiter auf jeder Sommerwanderung. Vor allem da sich der Stoff sehr angenehm weich auf der Haut anfühlt – keineswegs wie manch andere Kunststoffhosen.

Der Vorteil des hydrophilen Funktionsstoffs ist außerdem, das Schweiß oder Flüssigkeit schnell aufgenommen und großflächig verteilt wird. Dies führt vor allem im Sommer zu einem kühlenden Effekt auf der Haut.
Natürlich ist von diesem Effekt während der Wanderung nicht viel zu sehen, da der Stoff innerhalb kürzester Zeit trocknet. Auffällig sind nach mehreren Tagen Dauernutzung einzig die leichten Schweißränder (siehe Bild oben). Diese können jedoch schnell mit einem feuchten Lappen abgewischt werden. Oder, wie ich gelernt habe, ist es sogar besser, Funktionskleidung häufiger zu Waschen, damit Dreck und Schweiß die Funktionen des Stoffs nicht beeinträchtigt.
Zu beachten gilt hier lediglich die Waschanleitung genau zu lesen und wie bei Funktionsbekleidung bekannt, maximal mit 30 Grad, ohne Weichspüler sowie geringer Schleuderzahl zu waschen. Bei meiner Waschmaschine gibt es dafür einen speziellen „Sport“ (manchmal auch „Schon“) Waschgang.
Ich persönlich nutze außerdem Feinwaschmittel (oder ihr kauft spezielles Sport-Waschmittel), ohne Weichspüler, denn Weichspüler zerstört die Funktionseigenschaften der Mikrofasern, indem es die Fasern verklebt!

Einzigartig und genial ist auch das „Layer Concept„, welches die gesamte Kollektion nach ihrer Funktion und Kleidungsschicht einteilt. Vergleichbar mit dem „Zwiebelprinzip“, mehrere Schichten Kleidung übereinander anzuziehen, gibt Radys jeder Schicht eine Nummerierung. Die aufeinander abgestimmten Stoffe und Funktionen sorgen dann für den bestmöglichen Tragekomfort.
Die Grafik hilft dabei die richtige Bekleidung bei entsprechender Außentemperatur oder Sportart anzuziehen bzw. mitzunehmen. Endlich eine einfache sowie verständliche Beschreibung die passende Bekleidung auszuwählen.

Layer Concept

Für einen längeren Test auf meiner dreitägigen Camping-Tour durch das traumhafte Appenzellerland, habe ich zusätzlich das R 9 Light Merino T-Shirt sowie das R 7 Light Stretchfleece Jacket (für die kühlen Abendstunden) eingepackt.
Das T-Shirt besteht aus 150g/m² leichter, 100%-iger Merinowolle und ist mit 16,5 Mikron feinen Fasern genäht. Dadurch ist es spürbar angenehm auf der Haut und im Vergleich zu anderer Wollbekleidung keine Spur kratzig. Die besondere Eigenschaft von Merinowolle ist die optimale Klimaregulation. So wärmt die Wolle nicht nur bei Kälte, sondern speziell im Sommer wird die Haut dadurch gekühlt, dass die Wärme und Feuchtigkeit schnell nach außen abgegeben und nicht wie bei Baumwolle der Stoff nass am Körper kleben bleibt.
Der entscheiden Vorteil der hochwertigen Merinowolle ist die geringe Geruchsbildung. Drei Tage Dauernutzung ohne dabei die Menschen auf der Rückfahrt im Zug zu erschrecken 🙂
Gefreut hat es mich vor allem zu lesen, das Radys ausschließlich Schafe aus mulesing-freier Haltung nutzt und damit nicht, das oft in Australien praktizierte sowie schmerzhafte Mulesing Verfahren unterstützt, das den Befall von Fliegenmaden verhindern soll.

Das Stretch Fleece Jacket ist ebenso ein perfekter Begleiter im Sommer wie auch im Winter. Die waffelartige Struktur des Stoffes erzeugt kleine Luftpolster, die zusammen mit einem Wetterschutzlayer den Körper warm halten, wenn es in den Bergen windig oder abends kalt wird. Obwohl das Hauptmaterial aus einer Polyester / Elasthan Mischung besteht, ist an den wichtigen Stellen unter den Armen 100% Merinowolle (140 g/m²) vernäht, um die Temperatur zu regulieren sowie die Mitmenschen vor Geruchsbildung zu schützen – genial. Eine aufgeklepte Brusttasche und zwei Einschubtaschen runden die Eigenschaften ab.
Übrigens, für (Merino-)Wolle solltet ihr Wollwaschmittel verwenden, da es keine Enzyme enthält (wie bei anderen Waschmitteln), welche die Eiweißmoleküle der sensiblen Wollfasern aufspalten und im schlimmsten Fall sogar völlig zerstören.


Fazit:

Die qualitativ hochwertigen Produkte haben ihren Preis, dafür bekommt man jedoch:
– Angenehm weiches und elastisches Material
– Extrem geringes Gewicht
– Naht freies, schnell trocknendes, wasserabweisendes Material
– Modernes Design, schöner Schnitt und tolle Farben

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4 Pfoten durch die Normandie https://inthenature.de/4-pfoten-durch-die-normandie/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=4-pfoten-durch-die-normandie https://inthenature.de/4-pfoten-durch-die-normandie/#respond Mon, 04 Jun 2018 00:40:16 +0000 http://taundma.de/?p=5993 Frankreichs nördliche Küste überrascht durch beeindruckende Naturwunder, charmante Örtchen, im Frühjahr & Herbst durch einsame Strände und durch eine schmackhafte Küche…

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Frankreichs nördliche Küste überrascht durch beeindruckende Naturwunder, charmante Örtchen, im Frühjahr & Herbst durch einsame Strände und durch eine schmackhafte Küche reich an diversen Muscheln. Mehr als das! Die Menschen an der Küste sind so gelassen, dass der Urlaub zu einer Entspannungsreise wird.
Zum Start der französischen Osterferien, welche dieses Jahr Mitte April als erstes im Süden starteten, hat die Saison im Norden noch nicht richtig angefangen. Dadurch streift kaum jemand über die weiten Strände oder tummelt sich in den Dörfen.
Die Zeit scheint hier stehengeblieben zu sein. Das erlaubt es sich fallen zu lassen und die fantastische Landschaft ganz auf sich wirken zu lassen.

Der erste Stopp ist Le Treport. Das verschlafene Örtchen besticht durch seine besonders hübsche Promenade voller bunter Häuser und einzigartiger Holzfassaden. Der Kieselstrand lädt erstmal nicht zum Herumliegen ein, aber dafür sind wir auch nicht hier.
Es sind die weißen Kalksteinklippen, wie sie auch aus Dover (England) bekannt sind, welche die Menschen hierher locken. Einer der Aussichtspunkte ist Le Calvaire des Terrasses, welcher über eine längere Treppen oder mit der Zahnradbahn vom Strand aus erreicht werden kann. Von hier gibt es einen tollen Blick auf die Stadt, das Meer und die Steilklippen weiter östlich. Besonders abends ist es schön, wenn die Klippen beleuchtet werden. Wer mag, folgt dem Wanderweg südwestlich entlang der Klippen um die Natur zu genießen.
Sehr zu empfehlen ist ein Spaziergang durch das Hafenbecken Richtung Strand, entlang der Uferpromenade (Mers-les-Bains) und weiter hoch zur anderen Seite der Klippen. Hier ist es wesentlich ruhiger und man hat einen grandiosen Blick auf die Stadt.

Entlang der Küstenroute Richtung Étretat, was zu einem der Höhepunkte in der Region zählt, bieten sich viele Möglichkeiten, die unbedingt genutzt werden sollten, um einen Abstecher ans Meer zu unternehmen.
Dazu gehören Orte wie Criel-sur-Mer, Pourville-sur-Mer oder Veules-les-Roses, die alle mit der dort abfallenden Steilküste einzigartige Blicke auf das Naturwunder bieten.
So besticht das süße Örtchen Veules-les-Roses mit einem der längsten Sandstrandabschnitte in diesem Teil der Region und hat zwei Aussichtspunkte mit Wanderwegen zu beiden Seiten des Ortes. Auf der Ostseite befindet sich eine 2. Weltkriegsgedenkstätte mit einer alten Flak und Blick auf die gegenüberliegenden Klippen. Während auf der westlichen Seite ein längerer Wanderweg entlang der Klippen führt.

Besonders für Kylo gibt es hier genügend Raum zum Herumtollen und Erforschen. Praktisch ist, dass bis Mai kaum Menschen an den Stränden sind und er überall frei herumlaufen kann.
Glücklich sind wir beide auch über das neues Equipment, das sein altes Geschirr ersetzt.
Mit dem Hoopie Halsband (Monument Valley) von Ruffwear kann er seinen Freiraum wirklich genießen. Das Halsband ist schön breit, sodass es viel Fläche am Hals hat und man nicht das Gefühl bekommt, den Hund zu würgen.
Die Verarbeitung ist sehr robust und ist genau das richtige für einen abenteuerlustigen Hund. Sowohl der Metallring zum Befestigen der Leine, wie auch der Plastikklipper zum Schließen ist gut verarbeitet. Schönes Gimmick ist auf jeden Fall der „Silencer“ (ein gummiartiges Plättchen), welches das Klappern der Hundemarke(n) vermeidet 😉

Ein Stück weiter südwestlich lädt das Örtchen Veulettes-sur-Mer ebenso zu einem Halt ein. Der ruhige, langgezogene Kieselstrand bietet einen wunderschönen Blick auf die Klippen im Osten und erlaubt bei Ebbe einen Abstecher unterhalb der weißen Felsen, den wir auch gerne nutzen.

Folgt man der Küstenstraße weiter südwärts, stößt man auf das Palais Bénédictine in Fécamp. Das heutige Kunstmuseum für mittelalterliche sakrale Kunst wurde im 19 Jh. als repräsentative Produktionsstätte des bekannten Kräuterlikörs DOM Bénédictine erbaut und bietet interessierten neben einer Verkostung auch den Kauf des Likörs in allen erdenklichen Größen an.
Wer noch etwas Zeit mitbringt, für den ist die Abteikirche Sainte-Trinité (erbaut zwischen 1175 bis 1220 im normannischen Baustil) ebenso sehenswert.

Von hier ist es nicht mehr weit zum Touristenmagnet Étretat. Der Ort ist nicht nur durch die sehr helle Färbung der Kalksteinklippen an der Alabasterküste bekannt, sondern besonders durch die natürlichen Brückenbogen geformten Naturwunder. Die Arche, auch Porte d’Aval (Elefantenrüssel) genannt, sowie die 70 m hohe Felsnadel Aiguille. Sie bestehen im Wesentlichen aus weißer Kreide und Feuerstein. Während die Kreide im Meerwasser gelöst und fortgespült wird, bleibt der schichtweise abgelagerte Feuerstein unterhalb der Felsen liegen. Dieser wird in der Meeresbrandung zu rundlichen Kieseln geschliffen und bildet die charakteristischen Kiesstrände an der Alabasterküste. Die Felsnadel Aiguille besteht aus härterem Kalkstein, sodass dieser der Erosion bis heute widerstanden hat.
Eine Wanderung zu beiden Seiten der Klippen ist mehr als Empfehlenswert! Inmitten von nistenden Möwen, schweift der Blick wie gebannt auf das hier einzigartige türkisblaue Wasser, was einen an ganz andere Orte entführt.

Mit auf Tour sind auch zwei weitere Gadgets, die ich nicht mehr missen möchte.
Zum einen habe ich nun seit einiger Zeit die leichte Pilotentasche Chaalo Pocket von Ethnotek.
Von innen mit härterem kunststoffartigem Material ausgekleidet, lässt sich der Inhalt immer leicht sauber halten – sehr praktisch für den Transport von Leckerlies.
Einzigartig ist vor allem das tolle Muster auf der Vorderseite. Denn das Material wird handgefertigt in Indien, Ghana, Indonesien, Vietnam oder Guatemala. Wer Wert auf nachhaltige Produktion legt, ist hier genau richtig.
Mit drei Fächern (Vordertasche mit Reißverschluss, Schnellzugrifftasche auf der körperzugewandten Rückseite mit Druckknopf, unterteiltes Hauptfach in der Größe eines kleinen Tablets) ist es der perfekte Begleiter, um diverse Gegenstände optimal zu organisieren. Ach ja, Wasserfest ist die Tasche ebenso!

Zum anderen wurde die alte Leine durch eine neue ersetzt: Knot a Leash von Ruffwear.
Die Leine ist richtig klasse! Die Details der Seilfarbe sowie des Sicherung-Schraubverschlusses am Karabiner sind schön aufeinander abgestimmt, das ist echt schick. Passend zum Halsband in Kürbis-Orange 🙂
Der Sicherungs-Schraubverschluss am Karabiner kann in einigen Situationen durchaus nützlich sein. Ich persönlich habe ihn bisher nicht genutzt, da der Karabiner so schon perfekt schließt und ich mir keine Situation vorstellen kann, in den er aufgehen sollte. Allgemein finde ich die Idee ein Kletterseil + Karabiner als Leine zu nutzen genial! Das Seil ist super reißfest und extrem leicht, das liebe ich. Ebenso sieht es hübsch aus und der Karabiner macht die Leine einzigartig.
Zusammengefasst:
1. Extrem leicht
2. Schickes Design
3. Angenehmer Griff
4. Praktischer Karabiner, welcher das anbringen/entfernen der Leine am Hund super schnell und ohne gefuddel ermöglicht!

Ein ganz anderes Bild der Küste zeigt sich in Honfleur. Die bunten Häuser im Hafenbecken gehen über in Fachwerkhäuser aus einer ganz anderen Zeit. Gespickt mit zahlreichen Geschäften für Schokolade, Cidre, Käse, Süßwaren bis hin zu Klamotten, Postkarten und Restaurants. Es lohnt sich das Städtchen mit etwas Zeit zu erkunden sowie in einem der Geschäfte den köstlichen Cidre der Region zu probieren.

Ein besonderes Erlebnis in der Normandie ist definitiv der Besuch einer Cidre Produktionsstätte. Auf der Fahrt weiter Richtung Süden entdecken wir durch Zufall die Produktionshallen von „Manoir d’Apreval“ (Adresse: 15 chemin des Mesliers, 14600 Pennedepie). Hier gibt es alles, was das Cidreherz begehrt: Angefangen mit diversen fruchtig/sauren Cidre, unterschiedlich stark/aromatischen Calvados digestives, bis hin zu Cidre Essig und Apfelsaft.
Nach einer umfangreichen Verkostung haben wir uns nicht nur mit den süßeren Cidre, einem kräftigen Calvados sondern auch einigen Flaschen leckeren Birnen-Wein (Poiré) eingedeckt 🙂

Für interessierte der Landungsabschnitte der Alliierten im 2. Weltkrieg sind die Küstenabschnitte zwischen Courseulles Sur Mer (Juno-Beach) bis Omaha Beach einen Besuch wert. Bei einem kilometerweiten Spaziergang am Strand können hier vereinzelte alte Bunkeranlagen entdeckt und teilweise sogar besichtigt werden. Da viele der Bunker verschlossen sind, lohnt es sich an einer Besichtigungstour bei den Gedenkstätten der Juno Beach teilzunehmen.

Zu guter Letzt sollte unbedingt ein Besuch der Abtei Mont-Saint-Michel eingeplant werden. Wie immer bei touristischen Highlights sollte man früh morgens ankommen. Am besten bis 10 Uhr, da ab 12 Uhr die Reisebusse aus Paris sich häufen und die kleine Insel von Menschenmassen überflutet wird.
Wer jede der engen mittelalterlichen Gassen und die Verteidigungsmauer erkunden möchte, sollte etwa 2 Stunden einplanen. Der Besuch der Abtei dauert etwa weitere 2 Stunden – Hinweis: Hunde sind in der Abtei selbst nicht erlaubt. Dafür gibt es mehrere kleine Museen, die sogar mit Hund besucht werden können! Alternativ ist bei Ebbe ein Spaziergang um die Insel herum ein muss.
Wichtig: Da der Transport mit dem Shuttlebus vom Parkplatz zur Insel nur für kleinere Hunde in einer speziellen Hundebox möglich ist, spazieren wir die etwa 2 km zur Insel. Wie sich herausstellt, eine geniale Möglichkeit dieses faszinierende Bauwerk zu bestaunen. Besonders im Morgengrauen, wenn die Insel im Nebel verschwindet.

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Weinlagenwanderung an der Bergstraße https://inthenature.de/weinlagenwanderung-an-der-bergstrasse/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=weinlagenwanderung-an-der-bergstrasse https://inthenature.de/weinlagenwanderung-an-der-bergstrasse/#respond Sun, 20 May 2018 00:09:41 +0000 http://taundma.de/?p=5979 Die Bergstraße bietet von Frühjahr bis Herbst wunderschöne Aussichten entlang der Weinberge. Mehr sogar, die Wanderrouten wie der bekannte Burgensteig,…

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Die Bergstraße bietet von Frühjahr bis Herbst wunderschöne Aussichten entlang der Weinberge. Mehr sogar, die Wanderrouten wie der bekannte Burgensteig, welchen wir teilweise auf dieser Route folgen, führen zwischen Darmstadt und Heidelberg vorbei an 30 Burgen und Ruinen die zu einem Besuch einladen.
Unsere Route verläuft entlang des klassischen Weinlagenwanderwegs, welche besonders am 01. Mai zum jährlichen Weinfest entlang der Bergstraße zahlreiche Wanderer lockt.
Die beste Wanderzeit ist sicherlich ab Ende April, wenn die Weinreben sowie die Wälder mit saftigem Grün die Landschaft erhellen.

Gesamtstrecke: 10.29 km
Maximale Höhe: 231 m
Download file: WeinlagenwanderungZwingenberg-Bensheim1Mai.gpx

Die gemütliche Strecke ist für einen entspanten Wandernachmittag gedacht und bietet bei 10 km einige Aussichtspunkte zum Verweilen.
Die erste Option ist bereits am Aufstieg zum Kirchberg, beim Kirchberghäuschen. Mit toller Aussicht auf Bensheim, die Bergstraße und Richtung Rhein, ist es die perfekte Möglichkeit den lokalen Wein zu testen. Hier gibt es eine große Palette der verschieden Weiß-, Rot- und Roséweine der Region bis hin zu Perlweinen und Sekt.
Besonders gut schmeckt’s aus unseren neuen Wein-Wanderbechern aus Edelstahl von Mizu. Eine perfekte Größe die gut in der Hand liegt und Ideal zum Weingenuss ist, denn der Edelstahl gibt keinen Geschmack ab! Ein Wanderbecher, um endgültig auf Plastik oder zerbrechliches Glas zu verzichten 🙂

 

Der nächste interessante Aussichtspunkt ist das Fürstenlager bei Auerbach. Zur einen Seite gibt es die Aussicht auf das Weinanbaugebiet und zur anderen führt der Weg zu den Herrenhäusern des Fürstenlagers.
Um einen Mineralbrunnen im Zentrum des Auerbacher Fürstenlagers, setzte schon im 18. Jahrhundert ein reger Kurbetrieb ein. Dies führte dazu, das 1790 Landgraf Ludwig X entschied hier seine Sommerresidenz zu errichten.
Heute können sich Besucher im Landgasthof von der regionalen Gastronomie bis zum 7 Gänge Menü verwöhnen lassen oder im umliegenden Park mit einem der ältesten Riesenmammutbäume Deutschlands, die Seele baumeln lassen.

Der weitere Verlauf der Wanderung führt knapp oberhalb von Auerbauch & Zwingenberg im Weinanbaugebiet und endet in der Altstadt von Zwingenberg.
Bei gutem Wetter sollte man hier die Eiscafe Dolomiti nicht missen und den Tag entspannt ausklingen lassen.

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Testbericht: Osprey Exos 38 Wanderrucksack https://inthenature.de/testbericht-osprey-exos-38-wanderrucksack/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=testbericht-osprey-exos-38-wanderrucksack https://inthenature.de/testbericht-osprey-exos-38-wanderrucksack/#comments Thu, 10 May 2018 18:10:46 +0000 http://taundma.de/?p=5908 Auf einigen Touren konnte ich jetzt den neuen Exos 38 Rucksack von Osprey testen. Mit 38 Liter Packvolumen ist der…

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Auf einigen Touren konnte ich jetzt den neuen Exos 38 Rucksack von Osprey testen. Mit 38 Liter Packvolumen ist der Rucksack ein perfekter Wander- und Trekkingrucksack für alle, die einen leichten Rucksack mit genialer Gewichtsverteilung auf der Hüfte suchen.

Nach meinen Erfahrungen mit verschiedenen Rucksackgrößen sind für mich die optimalen Rucksackgrößen 35-45 Liter. Denn mein Ziel ist es gewichtsoptimiert zu packen und trotzdem alles nötige für einen wochenlangen Campingtrip dabei zu haben (meine Packliste für Mehrtagestouren und für 11 Tage und mehr). Zudem sind Rucksäcke in dieser Größenordnung selbst noch sehr leicht. Wichtigstes Kriterium für mich: Ein anständiger Hüftgurt!

Es gibt nichts Besseres, als das Füllgewicht eines etwa 40 Liter Rucksacks, welches durchaus bei mir 12-18 kg betragen kann, auf die Hüften zu verteilen und damit den Rücken/Schultern zu entlasten. Genau das habe ich beim Osprey Exos 38 gefunden.

Denn leider besitzen viele Rucksäcke in der Größe bis 45 Liter nur selten einen vernünftigen Hüftgurt – schade eigentlich. Ich vermute, dass viele Hersteller hier Gewicht am Rucksack sparen wollen und deswegen Hüftgurte extrem dünn gestalten bzw. den Rucksack nicht für Mehrtagestouren konzipieren. Dadurch können die dünnen Hüftgurte meistens kaum Gewicht tragen und sind selten nützlich.
Nicht so beim Exos 38 von Osprey. Denn nur auf den ersten Blick erscheint der Hüftgurt dünn. Durch die ausgefeilte Konstruktion des Rucksacks, mit dem dünnen Metallrahmen am Rücken, verteilt der Gurt das Gewicht extrem gut auf die Hüften und entlastet so die Schultern. Außerdem klappt sich der Gurt praktischerweise selbständig beim Aufsetzen des Rucksacks hinter den Rücken weg, sodass er nicht seitlich abstehen, falls man den Gurt nicht nutzen möchte. Perfekt wären noch Riemen/Halterungen, um die überstehenden Gurtschlaufen zu fixieren, sodass sie nicht herum baumeln, wenn man den Hüftgurt zugezogen hat.

Sehr positiv sind mir weiterhin die seitlichen Fächer für Getränkeflaschen aufgefallen. Diese haben einen genialen Eingriff, mit denen die Flasche seitlich in das Netz hineingeschoben/herausgeholt werden kann. Dadurch ist der Zugriff beim Tragen extrem leicht und durch die innovative Konstruktion trotzdem sehr sicher verstaut. Natürlich können die Flaschen weiterhin von oben verstaut werden. Das hohe Netz ermöglicht es sogar sehr lange Trinkflaschen sicher zu transportieren.

Durchdacht ist ebenso das Kopfteil mit zwei Fächern – eins außen und eins innen. Dieses lässt sich problemlos vom Rucksack abtrennen und eine separate dünne Abdeckung schützt das innere vor Regen. Dadurch kann zusätzlich Gewicht eingespart werden.
Allgemein ist der Schnitt des Rucksacks relativ schmal sowie lang gezogen. Die Form verläuft Richtung Hüftgurt / Boden, ohne den Boden komplett zu berühren. Dadurch wird wohl die gute Verteilung des Gewichts auf die Hüfte erreicht. Die innovative Konstruktion ist angenehm zu tragen, erfordert anfangs jedoch etwas Übung beim Packen.
Besonders an warmen Tagen sollte auch das sogenannte AirSpeed (Mesh) Rückensystem für eine extrem gute belüftete sorgen, da der Rücken nicht am Rucksack aufliegt. Einzige Kontaktpunkte sind die Schultern sowie die Hüfte am leichten Rahmengestell.

Weitere nützliche Eigenschaften sind das separate Mesh-Außenfach für Gegenstände zum schnellen Zugriff, wie beispielsweise eine Regenjacke. Interessant sind zudem die Außenriemen, mit denen der Rucksackinhalt festgezurrt und somit komprimiert bzw. gesichert werden kann. Genauso zählt die sehr leichte und komfortable Schulterpolsterung zu den besonderen Eigenschaften. Das Polster-Material ist aus einem gummiartigem Kunststoff und sehr angenehm zu tragen.


Zusammengefasst überzeugten mich folgende Eigenschaften:
+ Gute Gewichtsverteilung mittels Hüftgurt und Rahmenkonstruktion
+ Praktischer Zugriff in seitliche Netztaschen/Flaschenhalter
+ Geringes Gewicht des Rucksacks
+ Schickes Design und Kompressionsriemen zum Festzurren

Gewöhnungsbedürftig waren:
– Schmaler / langgezogener Schnitt (Hilft wohl der Gewichtsverteilung)
– Kein Seitenzugriff auf das Hauptfach

Technische Details:
Gewicht: 1.16 kg (Größe M)
Maße, wenn voll gepackt (cm): 79 (l) x 40 (w) x 30 (d)
Hauptmaterial: 100D High Tenacity Nylon

Features:
+ Seitliche Kompressionsriemen
+ Trinkblasenfach & Halterung (innen)
+ Schulter- und Hüftgurt
+ Leichtgewichtiger umfassender Rahmen
+ Abnehmbare Schlafmattenschlaufen
+ Abnehmbarer Deckel mit einem Meshfach und Schlüsselklip
+ Eine Eisaxtschlaufe
+ Brustgurtschnalle mit Signalpfeife
+ Befestigung für Trekkingstöcke
+ Vorderes Stretchfach (Zugriff von Außen)
+ Seitliche Stretchfächer aus Mesh für Trinkflaschen

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Mit dem Hund durch den Winter https://inthenature.de/mit-dem-hund-durch-den-winter/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=mit-dem-hund-durch-den-winter https://inthenature.de/mit-dem-hund-durch-den-winter/#comments Thu, 15 Mar 2018 23:19:25 +0000 http://taundma.de/?p=5889 Das ordentliche Bauchfett sowie das Unterfell schützen Hunde problemlos vor Kälte, sodass die meisten Hunde ohne einen Mantel oder Pfotenschützer…

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Das ordentliche Bauchfett sowie das Unterfell schützen Hunde problemlos vor Kälte, sodass die meisten Hunde ohne einen Mantel oder Pfotenschützer durch den Winter kommen. Welpen, altersschwache Hunde oder solche mit sehr dünnem Fell sollte man jedoch wärmer einpacken.
Kyo bereiten selbst längere Wanderungen von 15-20 km schon mit 13 Monaten keine Probleme. Natürlich haben wir uns über die letzten 5 Monate entsprechend darauf vorbereitet und unsere Touren Stück für Stück verlängert. Wichtig ist, es sollte dem Hund immer Spaß machen und das tut es bei uns 🙂

Nachdem wir die ersten Befürchtungen was Schnee angeht zu Beginn der Saison schnell ausgeräumt hatten, bin ich sicher, dass die meisten Hunde Schnee lieben. Allein schon, weil durch die Feuchtigkeit die Duftspuren verstärkt werden und schnüffeln dann noch mehr Spaß macht 😉
Außerdem lässt es sich nirgendwo sonst so leicht die Schnauze so tief hereinstecken! Pulverschnee ist die reinste Freude. Herumspringen, herum wälzen, Löcher buddeln – WOOF!

Je nach Felldichte, Alter und Aktivität des Hundes macht die Kälte dem Hund natürlich mehr oder weniger viel aus.
Kylo hat wie viele Hunde ein dichtes Unterfell im Winter, welches ihn zu der normalen Fettschicht am Bauch warm hält. Auf einer Ski-Tour mit Hund solltet ihr auf folgendes achten:
1) mit dem Hund in Bewegung bleiben, dadurch erzeugt er Wärmeenergie
2) bei Pausen auf eine trockene Unterlage achten, da Feuchtigkeit und Wind den Hund schnell auskühlen
3) der Hund etwas Unterfell hat (bei kurzem Fell kann ein Hundemantel helfen)
4) der Hund nicht zu alt oder zu jung ist (etwa 1 – 10 Jahre)
5) die Tour dem Fitnesslevel des Hundes entspricht
6) es nicht höllisch schneit oder der Boden überall vereist ist
7) der Hund eine extraportion Futter (10-20%) bekommt, gern auch etwas Gänsefett
8) du darauf achtest, das der Hund nicht zittert / friert (und z.B. einen Buckel macht)

Bei längeren Durchquerungen im Tiefschnee merkt man Kylo an, dass er langsamer wird und es ihn anstrengt, da hilft oft eine kurze Pause. Er hat jedoch auch schnell gelernt, dass er in den Ski/Schneeschuh-Spuren besser vorankommt und folgt diesen dann ganz automatisch.

Das Fell schützt euren Hund vor Kälte und es macht ihm nichts aus auch mal im Schnee zu liegen, doch Wind sowie Feuchtigkeit kühlen den Hund schnell aus.
Anzeichen für Unterkühlung sind dann Zittern oder wenn der Hund einen Buckel macht und den Bauch einzieht – habe ich gelesen…. Dann hilft nur Bewegung, was zu Fressen oder eine Schicht Kleidung.

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Schneeschuh Tour im Schwarzwald https://inthenature.de/schneeschuh-tour-im-schwarzwald/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=schneeschuh-tour-im-schwarzwald https://inthenature.de/schneeschuh-tour-im-schwarzwald/#respond Fri, 02 Mar 2018 14:29:37 +0000 http://taundma.de/?p=5747 Herrlichstes Pulverschnee Wetter lädt zur Schneeschuhwanderung in der Schwarzwald Region Brend / Rohrhardsberg bei Freiburg ein. Die vielen Wanderwege auf…

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Herrlichstes Pulverschnee Wetter lädt zur Schneeschuhwanderung in der Schwarzwald Region Brend / Rohrhardsberg bei Freiburg ein.
Die vielen Wanderwege auf dem 1000 m erhöhten Plato bieten dafür ausreichend Raum, um die in weiß gehüllte, hügelige Waldlandschaft zu bestaunen und die Wasserfälle entlang der Hänge zu erkunden.
Besonders für Ski-Langläufer ist die Region ein Traum. Ein Netz aus 25-50 km gespurten Loipen durchzieht die 1000-1200 Meter hohen Berge (Loipenportal-Schwarzwald).

Für Kylo und mich geht’s heute zu Fuß, bzw. auf Pfoten durch die Schneelandschaft.
Endlich die perfekte Gelegenheit die „Expert“ Schneeschuhe von Inook auszuprobieren. Nach verschiedenen Leih-Schneeschuhen in den vergangenen Jahren, habe ich schon länger darauf gewartet einige der Besonderheiten dieser Schneeschuhe in Aktion zu testen.
Die erste Besonderheit ist die konvexe (nach außen gewölbte) Form, welche den Schnee vom Schuh heruntergleiten lässt. Denn nach den letzten Schneeschuhtouren kam ich jedes mal mit nassen Füßen zurück, da sich der Schnee auf dem Schneeschuh hielt, das gehen erschwerte sowie Stück für Stück meinen Schuh durchnässte. Es war also an der Zeit etwas Neues zu probieren.
Zu der praktischen Form der Schneeschuhe kommen zusätzlich weitere Funktionen hinzu, auf die ich mich gefreut habe: Steighilfen und Krallen!
Die Ski-Tourengeher kennen es bereits und werden ihre Steighilfen nicht missen wollen. Wer nämlich den Berg hinauf möchte, wird um jeden Zentimeter dankbar sein, den der Fuß an Bewegung spart. Mit den Steighilfen bekommt der Fuß eine Art Trittbrett – eine erhöhte Position, sodass sich der Fuß nicht komplett absenken muss, sondern die Kraft früher nutzen kann, um sich wieder für den nächsten Schritt nach oben abzustützen.
Die massiven Krallen haben zudem den Vorteil, das der Schneeschuh selbst im steilen Gelände sicheren halt beim Auf- sowie Abstieg hat. Die Metall Pins auf der Unterseite der Schneeschuhe geben weiteren Halt im Gelände und auf Eis.

Praktischerweise starten wir die Touren vom Naturfreundehaus Brend, welches gleichzeitig das Basislager der nächsten Tage und eine klare Empfehlung zum Übernachten ist! Mit Preisen von 29 Euro pro Person im Doppelzimmer, 23 Euro im Zimmer mit Etagenbad oder 22 Euro im 10er Lager, alles inklusive Frühstück, bietet das Haus den nötigen Komfort für ein entspanntes Wochenende im Schwarzwald. Mehr sogar, der Wirt verwöhnt die Gäste nicht nur mit deftiger Küche aus der Region, sondern kümmert sich liebevoll um das Wohlergehen der Besucher. Danke Ivan, es war genial bei euch!

Zwei Routen sind von hier aus zu empfehlen.
1) Eine längere 20 km Rundtour zum Rohrhardsberg (mit zwei Einkehrmöglichkeiten, wenn man diese Route weiter zum Rohrhardsberg folgt)
2) Eine kürzere 10 km Panoramastrecke an der Bergseite Richtung Simonswald (abgewandelt)

Beide Routen führen durch die idyllische Waldlandschaft des Schwarzwalds. Während Route (1) nahe der Langlauf Loipe (im Sommer ein Wanderweg) im Tiefschnee durch den Wald verläuft, bzw. die Loipe öfter kreuzt, führt die (2) Route entlang einsamer Wanderwege am Berghang sowie zahlreichen Aussichtspunkten.

Schon nach einigen Kilometern bin ich von den Schneeschuhen von Inook begeistert. Mit 1170 g bemerkt man sie kaum im Aufstieg und selbst die Krallen kommen zum Einsatz. Die Steighilfen sind relativ flach, sodass sie beim Rauf gehen nicht stark auffallen. Aus Erfahrung behaupte ich jedoch, dass sie ihren Dienst erfüllen und einem den Aufstieg erheblich erleichtern.

Zum Einkehren bietet sich das Gasthaus zur Schwedenschanze am Rohrhardsberg an. Auf über 1100 Metern ist es das Ziel der Wanderung und bietet einen tollen Ausblick runter ins Tal. Im urigen Gasthaus lässt sich gut eine typisch Schwarzwälder Vesperplatte verspeisen, um anschließend den 10 km Rückweg anzutreten.
Die zweite Option einzukehren ist das 3 Sterne Hotel/Restaurant Kolmenhof an der  Donauquelle. Die reichliche Auswahl an Kuchen sowie regionalen Speisen lässt keine Wünsche offen. Besonders zu empfehlen ist die Forelle, welche direkt vor dem Hotel gezüchtet wird.
Von hier sind es dann etwa 45 Minuten zurück zum Naturfreundehaus Brend.

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Aktivurlaub am Achensee https://inthenature.de/aktivurlaub-am-achensee/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=aktivurlaub-am-achensee https://inthenature.de/aktivurlaub-am-achensee/#respond Thu, 01 Feb 2018 00:57:40 +0000 http://taundma.de/?p=5682 Kurz hinter den bayrischen Voralpen, nicht weit vom Tegernsee, liegt der größte See Tirols – der Achensee: 11 km lang, 1.3…

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Kurz hinter den bayrischen Voralpen, nicht weit vom Tegernsee, liegt der größte See Tirols – der Achensee: 11 km lang, 1.3 km weit und 133 m tief. Zwischen Karwendel im Westen und dem Rofangebirge im Osten, umschlingen zahlreiche 2000er Gipfel die Region. Ein Bergseepanorama für sich und ein idealer Ausgangspunkt für jegliche Outdoor Aktivitäten!

Wer draußen aktiv sein möchte oder nur die Aussicht genießen will, findet auf der Tourismus-Webseite eine Auswahl an tollen Aktivitäten sowie Aussichtspunkten. Praktisch sind die interaktiven Karten, die verschiedene Routen zu den Aktivitäten wie Wandern, Skipisten, Ski-Langlauf, Ski-Touren und weiteren bereitstellen.

Eine Übersicht der Aktivitäten für den Winter:

Ski Pisten: 3 Berge (Christlum, Rofan, Zwölferkopd), 54 km Piste, 30 beschneit
Ski Touren (Karte): 5 leichte, 4 mittelschwere, 5 schwere Routen
Langlauf: 200 km (40km mechanisch beschneit, 103 km skating Loipen, 114 klassisch, 46 km barrierefrei, 1.5 km Hundeloipen)
Winter Wanderungen (interaktive Karte): 150 km geräumt
Rodeln: 5 beleuchtete Bahnen
Eislaufen/Eisstockstießen: In Achenkirchen, Maurach, Pertisau, Steinberg, Wiesing
Skyglider: Air Rofan
Wellness, Pferdekutschen, Schneeschuh-Wanderungen…

Und im Sommer:
Wandern: 500 km markierte Wege
Radeln: 180 km Radstrecken
Mountainbike: 250 km ausgeschildert
Laufen: 183 km
Golfen: 9 Loch golfckub-achenkirchen. At, 18 Loch golfckub-achensee. At
Klettersteige: 8 Stück
Klettern: 250 Routen
See: Segeln, Surfen, Kitesurfen, Tauchen
Abenteuerpark: Hochseilgarten, slackline, Bogenschießen, Back jump abenteuer-achensee. At
Reiten, Fischen, Paragleiten, Canyoning, Tubing…
Oder einfach Entspannen

Unterkünfte finden sich in allen Preisklassen. 29 verschiedene 4-5 Sterne Hotels, Gasthöfe, Pensionen, Privatzimmer, Ferienwohnungen oder Camping Plätze.
Zum Übernachten mit Wohlfühlcharakter kann ich jedoch das Naturhotel Alpenblick empfehlen. Euch erwartet das, wofür der Name steht. Inmitten der Natur gelegen genießt ihr sowohl vom Balkon, vom Speisesaal und von dem großen Spa-Bereich einen grandiosen Blick auf das Alpenpanorama sowie den Achensee.
Die traditionelle und persönliche Atmosphäre, des in der 2. Generation als Familienbetrieb geführten Hotels, sorgen für einen besonders entspannten Aufenthalt.
Dazu verhilft unter anderem der große Wellnessbereich im Hotel. Im Sommer kann ein Freischwimmbad mit Liegewiese direkt im Garten genutzt werden, während drinnen eine Finnische Sauna, ein Dampfbad, ein Solarium und ein Whirlpool auf die Gäste wartet. Zusätzlich können auch Massage und Kräuterbäder reserviert werden.

Mit viel Liebe zum Detail überzeugte mich vor allem das 4 Sterne würdige fünf Gänge Menü. So zaubert die Küche eine abgestimmte Komposition aus Vorspeise, Salat sowie Suppe zum Fisch, Fleisch oder Vegetarischem als Hauptgang, während die Hausherrin mit einer Auswahl an lokalem Schnaps zum Dessert das Essen abrundet. Erstklassig!
Wer danach noch nicht bereit ist auf sein Zimmer zu gehen, darf sich vom Sohnemann an der Bar exzellente Gin Cocktails mixen lassen. Obacht, die Mischung ist wirklich gut 😉

Nach einem üppigen Frühstückbuffet, das keine Wünsche offen lässt, geht’s am frühen Morgen dann auf die Piste. Diese endet übrigens direkt vor dem Hotelparkplatz, praktisch für den Aufstieg mit den Touren-Ski oder die Wanderungen ins Gebirge.
Denn hier beginnt eine der beliebtesten Aufstiege zur Seekarlspitze sowie zur Rofanspitze. Die 14 km und 1400 hm Tour lässt sich je nach Wetter und Kondition gut aufteilen. Entweder kürzt man mit der Gondel ab, welche direkt 200 m unter dem Hotelparkplatz startet und die Tour ab der Mittelstation (Erfurter Hütte, 1886 m) beginnen lässt. Diese mit 9 km und 800 hm Variante bietet die anfängertaugliche Route zum Gipfel.
Wenn das Ziel nicht die 2261 m hohen Seekarlspitze ist, bietet der Aufstieg vom Hotel zur 1886 Meter gelegenen Erfurter Hütte ebenso grandiose Aussichten und ist genauso anfangertauglich.
Der Rückweg verläuft auf dem gleichen Weg über die Talabfahrt.

Alternativ führt eine Route zur Rofanspitze, auf 2256 Meter und über die Ostseite nach Wiesing ins Tal. Für diese Variante sollte man vorher die Schneebedingungen prüfen.

Die Mittelstation kann genauso gut zu Fuß bewandert werden. Vom Hotel aus verläuft der Wanderweg an der Talabfahrt und mündet bald darauf im Wald, entlang des Bachlaufs. Drei bis vier Stunden sollte man für den Aufstieg einplanen. Wer Schneeschuhe besitz kann alternativ über die Piste aussteigen und ab der Mittelstation wunderbar durch den Kessel spazieren.

Als glücklicher Teilnehmer des Race-To-Finland von Jack-Wolfskin ging es für mich zusätzlich noch in einem rasanten Ski-Wettkampf auf die Bretter.
Der Wettkampf wurde unter 20 Teilnehmern im Slalom-Rennen, einem Fun-Parkur und einem Quiz ausgetragen. Auf einem ruhigen Hang in dem schönen Örtchen Steinberg am Rofan hatten wir einen eigenen Pistenabschnitt für uns und konnten so richtig Dampf machen.
Ein perfekt organisierte Veranstaltung, mit lecker Essen, super Stimmung und einer genialen Ski-Outfit bestehend aus: EXOLIGHT 3IN1 Jacke, EXOLIGHT Ski-Hosen, HYDROPORE HALF ZIP Oberteil sowie weiteren Extras 🙂
DANKE Jack-Wolfskin! Mit der innovative Füllung „DOWNFIBER“ (eine Mischung aus wasserabweisender Daune und pflegeleichter Kunstfaser) bleibt es warm auf der Piste und trotzdem kann die Innenjacke mal nass werden. Mit der TEXAPORE Technologie ist zudem das Außenmaterial wasserdicht, winddicht, atmungsaktiv, elastisch und sehr robust. Mehr kann man von einem Ski-Outfit nicht verlangen. Ok, tolle Features wie Innentaschen, Belüftungsreißverschlüsse, Schneefang, Brillentuch und sogar ein RECCO-Chip zur Lawinenortung hat das Outfit ebenso integriert!

Tipp für den Rückweg:
Wer nach dem aktiven Wochenende zurückfährt und vorher noch ein Restaurant zum Einkehren sucht, dem empfehle ich im „Bergkristall„, Achensee Str 100, halt zu machen. Deftiges Tiroler Essen, guter Fisch, und ein toller Blick auf den Achensee und das Karwendelgebirge.

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Kitzbühler Alpen – Erkunden mit Hund und Ski https://inthenature.de/kitzbuehler-alpen-erkunden-mit-hund-und-ski/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=kitzbuehler-alpen-erkunden-mit-hund-und-ski https://inthenature.de/kitzbuehler-alpen-erkunden-mit-hund-und-ski/#respond Sun, 10 Dec 2017 00:49:25 +0000 http://taundma.de/?p=5591 Die Gebirgslandschaft um Kitzbühel (Tirol), mit seinen 1.600-1900 m hohen Gipfeln, bietet Wintersportlern aller Art eine wunderbare Kulisse die Zeit…

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Die Gebirgslandschaft um Kitzbühel (Tirol), mit seinen 1.600-1900 m hohen Gipfeln, bietet Wintersportlern aller Art eine wunderbare Kulisse die Zeit draußen zu verbringen.
Als Ausgangspunkt empfiehlt sich das idyllische St. Johann mit seinem traditionellen Stadtkern. Weniger Trubel als im benachbarten Kitzbühel, ist es eine gute Möglichkeit die Umgebung zu erkunden sowie Abends durch die Gässchen zu schlendern. Im Dezember lädt zudem der zauberhaft dekorierte Weihnachtsmarkt seine Gäste ein, den einen oder anderen Glühwein zu trinken sowie selbstgemachtes Stockbrot an einem der Lagerfeuer zu grillen.

Für Hundebesitzer: Im Dorf gilt Leinenpflicht, jedoch sind sowohl Restaurants, Geschäfte wie auch Hotels sehr hundefreundlich, sodass man seinen Vierbeiner überall mitnehmen kann.

Unterkunft:
Das hundefreundliche Explorer Hotel ist perfekt für eine Übernachtung mit Hund. Die Moderne Einrichtung ist auf Sportler ausgerichtet und bietet neben einem Aufbewahrungslager für die Sportausrüstung auch Schließfächer und eine kostenlose Ski & Bike Servicestation!
Überzeugend ist besonders das Zusatzangebot: Üppiges Frühstücksbuffet, Sauna, Dampfbad, Ruhe- und Fitness-Raum bieten den Gästen einen entspannten Aufenthalt. Mit WLAN und einer Bestpreisgarantie von 39,80 Euro pro Person pro Nacht ein unschlagbares Angebot!
Die Zimmer sind sauber und funktional ausgestattet. Zwei Betten mit einem ausziehbarem Bodenfach bieten Platz für 3 Personen. Die Sitzecke und Balkon geben eine tolle Aussieht auf die Berge.

Umringt von den Gebirgslandschaften des Wilden Kaisers, Kitzbühler Alpen und Kufstein, hält die Region die herrlichsten Aussichten voller schneebedeckter Bergen bereit.
Für Schnee-Wanderungen mit oder ohne Schneeschuhe (je nach Schneefall), genauso wie für kürzere Ski-Touren und Ski-Alpin Abfahrten, empfiehlt sich St. Johann’s Hausberg, Harschbichl (1604 Meter).

Ski-Tour:
Ideale Eingeh- und Abendtour. Der gesicherte Aufstieg entlang der Skipiste ist (nur) Mittwochs und Freitags (auch am Abend) möglich.
Gehzeit: 02:00:00
Höhendifferenz: 934m
Exposition: N
Schwierigkeit: 1 (Für Anfänger)
Länge: 4,23 km
Starthöhe: 670 m
Endhöhe: 1604 m

Schnee-Wanderungen (Karte):
Auf der interaktiven Karte findet ihr unterschiedliche Winterwander-Routen, Schnee-Schuh Touren, Bike-Trails und mehr! Eine schöne Route die Aussicht auf den Wilden Kaiser zu genießen führt auf der Westseite des Hausberges Harschbichl, welche im Winter von Wanderern genutzt wird.
Zusammen mit Hund geht’s problemlos in 2.5 Stunden durch den Schnee zur Baßgeigeralm bzw. Alpengasthof Hirschberg auf ca. 1000 Meter. Beide eignen sich für eine Rast, um anschließend noch ein paar Höhenmeter gut zu machen und anschließend wieder Richtung Mittelstation (kurz entlang der Ski-Piste) wieder abzusteigen.

Ski-Gebiet St. Johann:
Die 42 Pistenkilometer bieten eine gute Gelegenheit für Einsteiger ein paar Schwünge zu üben. Wer ein paar Tage länger bleibt, dem empfehle ich entweder das Skigebiet am Wilden Kaiser, oder einen Ski-Pass für die Kitzbüheler Alpen zu kaufen.

Ski-Gebiet Kitzbühel:
Mit 179 Pistenkilometern und über 50 Seilbahnen ist das Skigebiet in Kitzbühel empfehlenswert. In der Nebensaison locken die leere Pisten sich ausgiebig auszutoben.
Tiefschnee Begeisterte kommen zudem auf den unterschiedlichen Freeride-Routen zu ihrem eigenen Spaß! Die meisten Freeride-Routen führen neben der Skipiste und sind deswegen sehr gut einsehbar.

 

Ausrüstung:
+ Rucksack: Jack-Wolfsking White Rock 40 L
+ LVS Set: Lawinen Ortungsgerät, Schaufel, Sonde (PULSE / Mammut)

Mit dem extra Fach für die LVS Ausrüstung ist der White Rock der ideale Begleiter für jede Ski-Tour! Der Rucksack hat einen guten Schnitt und sitzt somit beim Fahren sicher am Rücken. Mit dem breiten Hüftgurt und der Befestigung für Ski lassen sich problemlos schwere Ausrüstung auf den Berg bringen.

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Mexiko, Reiseziel im Winter https://inthenature.de/mexiko-reiseziel-im-winter/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=mexiko-reiseziel-im-winter https://inthenature.de/mexiko-reiseziel-im-winter/#comments Wed, 06 Dec 2017 07:51:14 +0000 http://taundma.de/?p=5500 Besucht Mexiko! Es schenkt Reisenden die größten Schätze, die ein Land zu bieten hat. Neben einzigartigen Naturwundern, einer sicheren und…

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Besucht Mexiko! Es schenkt Reisenden die größten Schätze, die ein Land zu bieten hat.
Neben einzigartigen Naturwundern, einer sicheren und komfortablen Art durch das Land zu reisen, niedrigen Preisen und vielfältigen Speisen, zeichnet das Land besonders die neugierige, offene und gutherzige Kultur der Mexikaner aus. Nach unserer Reise quer durch Kanada haben wir nirgendwo so herzensgute Menschen getroffen wie hier.
Wie in Mexiko das Weihnachtsfest gefeiert wird, verraten wir euch im Laufe des Monats – seit also gespannt! Als Vorgeschmack gibt es vorab eine bunten Einblick in die Kultur, die vielfältigen Landschaften und wieso es sich sonst noch lohnt Mexiko zu besuchen, besonders für all diejenigen, die der winterlichen Kälte entfliehen wollen.

Die Reise durch das Land ist extrem entspannt. Entweder mit einem der zahlreichen und teilweise luxuriösen Reisebusunternehmen oder den lokalen Minibussen. Keiner versucht dich als Tourist übers Ohr zu hauen, wie wir es leider in Kuba erleben mussten. Überall bekamen wir Hilfe und Tipps. Selbst Taxifahrer und Hotelangestellte haben uns auf Anfrage alternative Transport- oder Übernachtungsmöglichkeiten genannt, die in unser Budget passten. Unglaublich, wo erfährt man sowas noch heutzutage?

Geschätzt haben wir speziell die Kontaktfreudigkeit der Menschen. Im Bus, beim Imbiss oder auf der Straße begegnen uns die Menschen sehr herzlich und neugierig, fragen, woher wir kommen, wie es uns hier gefällt und ob uns das Essen schmeckt. Oh ja und wie es uns schmeckt! Die Auswahl ist riesig und wechselt von Region zu Region. Nicht nur die Taco-Variationen, mal mit knusprigen oder traditionellen Tortilla, sondern besonders die mit Käse oder Mole gefüllten Polente-Taschen (Tamales) haben es uns angetan – JAMI!

 

Jeder Tag ist wie ein Besuch der Sprachschule. Täglich werden die Grundlagen abgefragt: Cómo estás? De dónde eres? Te gusta la comida en mexico?
Da kaum Englisch gesprochen wird, empfiehlt es sich vorher oder vor Ort einen Spanischkurs zu besuchen, beziehungsweise mindestens einige typische Sätze zu üben. Nach einem 10-tägigen Auffrischungskurs zum Schulspanisch verbessert sich der Wortschatz sowie der Schwierigkeitsgrad von Tag zu Tag. Die Sprache macht einfach mega Spaß und vieles kann vom englischen Abgeleitet werden! Vor allem kann man viel üben, da die Mexikaner sich so gerne unterhalten.
Zurückhaltende Mexikaner gibt es auch, aber das Eis ist schnell gebrochen, sobald sie merken, dass der erwartete „Gringo“ ein spanisch sprechender Europäer ist. Erwähnt ihr zudem aus Deutschland zu sein, gehen die nächsten Freudentänze los. Fußball lieben die Mexikaner, wie ziemlich alle in Mittelamerika. Bayern München ist demnach sehr bekannt und wird oft als Lieblingsmannschaft genannt.
Schnell entwickelt sich eine lebhafte Unterhaltung mit sichtlich begeisterten Mexikaner. Die gute Laune, dass man die Sprache spricht, sich für das Land interessiert und das Essen liebt, wird dann oft dadurch zum Ausdruck gebracht, das sie uns sogar das Essen oder die Busfahrt spendieren. Selbst haben die Mexikaner selten das Geld zum Reisen, kümmern sich dann aber umso herzlicher um begeisterte Reisende.

Die Nachrichten vom starken Erdbeben vor einigen Wochen verbreitet traurige Stimmung. Doch das, was Mexiko so einzigartig macht, ist der Zusammenhalt der Menschen. Sofort waren die Leute auf der Straße, räumten Trümmer weg, organisierten Lebensmittel und kümmerten sich um Verletzte. Genau wegen dieser positiven und offenen Kultur sowie der Schönheit des Landes haben wir Mexiko, neben Kanada, zu unseren Traumländern erkoren. Die Empfehlung deswegen – besucht das Land und erlebt diese einzigartige Kultur.

Ein Besuch ist nicht nur die Unterstützung, die das Land benötigt, sondern lohnt sich sowohl als Strandurlaub an der sonnigen Karibikküste, für Kultur Reisen der Azteken und Maya Gescichte sowie Abenteuerreisen durch die Natur des Landes.
Außerdem ist der Besuch so sicher wie jede Reise auf der Welt oder in Europa. Nach vier Monaten im Land ist die Erfahrung, dass man überall seine Sachen liegen lassen kann, selbst bei Dunkelheit in den finstersten Gassen herumlaufen oder in jeglichen Unterkünften sicher schlafen kann. Geklaut wurde einzig eine kurze Hose, die ich am Strand liegen gelassen habe. Keine Spur von Taschendieben bewaffneten Gangs oder zwielichtigen Personen. Klar läuft auf dem Land jeder mit einer Machete rum, die gilt hier jedoch als allzweck Werkzeug. Ob zum Knacken der Kokosnüsse, zum Stutzen des Rasens im Vorgarten oder der Arbeit auf dem Feld. Obwohl Drogen als Problem in den Medien beschrieben werden und es sich in den Köpfen der Menschen scheinbar festgebrannt hat, haben wir davon nichts Zwielichtiges mitbekommen! Dabei waren wir in einer Region (Michoacán), die als Umschlagplatz für Drogen bekannt ist, wie uns einheimische erzählten. Sonst hätten wir das wohl nie mitbekommen, denn auf dem Land ist das leben viel zu idyllisch.
Macht euch also selbst ein Bild, die Flüge nach Cancun (Yucatán) sind preiswert und der perfekte Start für eure Tour!

 

Als Teil des Outdoorblogger Adventskalenders 2017 öffnet sich an jedem Tag im Dezember ein neues Türchen und eine neue Geschichte auf einem anderen Blog.

Am 05. Dezember stellte schöne-aussicht.de eine 24 Stunden Wanderung vor und am 07.12 zeigt bigvantheory.com die positiven Effekte des Reisens.

Schaut rein und entdeckt neues!

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Guatemala ganz Nah – Dein Touren-Rucksack https://inthenature.de/guatemala-ganz-nah-dein-touren-rucksack/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=guatemala-ganz-nah-dein-touren-rucksack https://inthenature.de/guatemala-ganz-nah-dein-touren-rucksack/#comments Sun, 12 Nov 2017 11:23:29 +0000 http://taundma.de/?p=5448 Nach 1,5 Jahren durch Kanada, ging es die letzten 7 Monate unserer Tour nach Mittelamerika. Von der Pazifikküste Mexikos, quer…

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Nach 1,5 Jahren durch Kanada, ging es die letzten 7 Monate unserer Tour nach Mittelamerika. Von der Pazifikküste Mexikos, quer rüber bis nach Kuba, und wieder zurück auf das Festland um weiter in den Süden durch Guatemala, Belize, El Salvador, Nicaragua, Honduras und auf die Karibik Inseln zu reisen.
In den 40 Liter Rucksäcken hatten wir das Nötigste. Souvenirs einkaufen geht einfach nicht. Nur wenige Schätze haben wir uns erlaubt nach Hause mitzunehmen. Die meisten haben wir uns am Schluss der Reise gekauft. Deswegen sammelten wir am liebsten Erinnerungen und Erfahrungen.

Wir haben die unglaublichsten Naturspektakel gesehen, sind auf Vulkane geklettert, haben uns Wasserfälle hinuntergestürzt, über Flüsse, durch Dschungel sowie Steppen gewandert und unzählige Kilometer zurückgelegt. Den alten Rucksack mussten wir dabei mehrmals nähen. Zuerst platzten die Nähte links, dann rechts, dann wieder links …

 

Die Reise und besonders die Lebensweise der Menschen in den Ländern hat uns in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet. Es war beispielsweise die Gastfreundlichkeit, mit uns zu Teilen oder uns das Gefühl zu geben, willkommen zu sein. Wir haben unsere Rucksäcke den unterschiedlichsten Leuten anvertraut, wenn wir nicht alles mitschleppen wollten. Sei es am Kassenhäuschen im Bahnhof oder einer Verkäuferin auf dem Markt.
Beeindruckt haben uns genauso die farbenfrohen Röcke der Einheimischen sowie die Handwerksarbeiten auf den Märkten. Denn in keinem der bereisten Länder war die Vielfalt der Trachten größer als in der Maya-Region. Angefangen im südlichen Teil von Mexiko über Guatemala und bis an die Grenze zu Honduras und El Salvador.
Gerne hätten wir diesen tollen Arbeit eingepackt, der Platz im Rucksack reichte jedoch einfach nicht aus.

 

Zu Hause angekommen begann die Suche nach einem neuen Rucksack. Glücklicherweise sind wir beim Schlendern auf der Outdoormesse in Friedrichshafen auf Ethnotek gestoßen. Die farbenfrohen Rucksäcke sind uns direkt ins Auge gesprungen. Die ersten Gedanken waren: Die Muster kennen wir doch! Tatsächlich, unter den Handgestickten Materialien aus Indien, Vietnam, Indonesien, Ghana sind auch die gleichen Farbmuster aus Guatemala dabei!
Während wir die tollen Muster der unterschiedlichen Rucksackfronten durchforsten, laufen vor dem inneren Auge die Bilder der Reise durch den Kopf.
Schnell ist unser Lieblingsmuster ausgemacht: Guatemala 1
Das Geniale an den Rucksackfronten ist, sie sind austauschbar!

Ethnotek deckt mit ihrer Auswahl an Rucksäcken die meistgefragten Größen ab: Raja 46 Liter Langzeit Reisevariante (mehr würde ich auch ungern mit mir herumschleppen wollen), 30 Liter für eine Mehrtagestour und Premji 20 Liter Tagesrucksack.
Daneben hat Ethnotek noch verschiedene Umhängetaschen sowie Aufbewahrungstaschen und Geldbörsen im Sortiment, aber dazu in einem späteren Beitrag mehr, seid gespannt!

Wir haben uns für den Raja Reiserucksack 46 Liter entschieden, genau das, was wir auf unseren Touren immer benötigen. Die Rucksäcke sind jedoch für mehr als nur das Reisen ausgelegt.
Mit einem praktischen Fach für einen 15 Zoll Laptop, separatem Seitenfach für Kleinigkeiten und einem seitlichen Schnellzugriff auf das Hauptfach ist der Rucksack genauso für den täglichen Gebrauch konzipiert.

 

Neben der angenehme Rückenpolsterung ist uns genauso die robuste Verarbeitung positiv aufgefallen. Einzigartig macht den Rucksack die handgearbeitete Rucksackfront, das jeden Rucksack zu einem Unikat macht!
Seitdem ich den Rucksack zur Arbeit trage, steigt jedes Mal das Reisefieber und weckt die Erinnerungen an die farbenfrohen Kleider der Menschen in Guatemala.

Einfach schön ein Stück davon jetzt immer dabei zu haben und zusätzlich das Kunsthandwerk vor Ort zu unterstützen – genial wie wir finden. Wie Ethnotek das Kunsthandwerk fördert, könnt ihr hier nachlesen!

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Wandern über belgische Sanddünen https://inthenature.de/sandduenen-an-der-belgischfranzoesischen-grenze-%f0%9f%90%be/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=sandduenen-an-der-belgischfranzoesischen-grenze-%25f0%259f%2590%25be https://inthenature.de/sandduenen-an-der-belgischfranzoesischen-grenze-%f0%9f%90%be/#respond Sun, 22 Oct 2017 16:43:33 +0000 http://taundma.de/?p=5381 Die belgische Küste ist vergleichsweise kurz, nur knappe 76 km von Knokke-Heist im Osten bis nach De Panne im Westen bleibt den Strandurlaubern…

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Die belgische Küste ist vergleichsweise kurz, nur knappe 76 km von Knokke-Heist im Osten bis nach De Panne im Westen bleibt den Strandurlaubern zur Erholung. Umso beliebter ist natürlich das kostbare Stückchen Erde. Strandpromenaden, Hotelanlagen und Städte reihen sich oft aneinander.
Ausnahmen gibt es und einer dieser Orte ist das Nature Reserve of Westhoek bei De Panne, an der Grenze zu Frankreich. Von den etwa 15 km Wanderwegenetz (Karte) bietet ein grandioser 6 km Rundweg durch verschiedenen Vegetationszonen der Dünenlandschaft genügend Auslauf für Zwei- sowie Vierbeiner.

Für Hunde gilt es lediglich folgendes zu beachten (Hunde-Informationsblatt De Panne):

1) Freilauf ohne Leine ist im Strandabschnitt 1 (siehe Karte) nur vom 30.09 – 01.06 erlaubt, im Sommer nur mit Leine
2) „Leinenpflicht“ gilt im Naturschutzgebiet und im Strandabschnitt 2 (Hotelanlagen)
3) Hundeverbot im Strandabschnitt 2 vom 01.04 – 30.09

Der Besuch im Oktober ist demnach perfekt. Und trotz der Leinenpflicht im Naturschutzgebiet haben die Parkwächter auf ihrem Kontrollgang nicht beanstandet Kylo anzuleinen – sehr angenehm. Damit konnte jeder diese große Spielwiese vollkommen frei erkundschaften! Einzig beim Durchgang durch den Bereich der Konik Wildpferde und Hochlandrinder ist offiziell Hundeverbot. Jedoch störte es glücklicherweise die Parkwächter nicht, das wir hier angeleint trotzdem durchgelaufen sind.

Das Reservat erstreckt über 340 Hektar und bietet mit mehreren Aussichtspunkten einen tollen Blick auf die Wanderdünen, Kalksümpfe, grasbedeckten Dünenhänge und natürlich das weite Meer. Die wechselnden Farben der Dünen von gelb zu grau lassen das Gefühl von einer Abenteuerwanderung durch die Sahara aufkommen.

Mit stellenweise kühlen Brisen vom Meer ist eine Winddichte Jacke von Vorteil.
Für die Herbst/Frühjahr Session habe ich mir die MOUNTAIN PASS MEN von Jack Wolfskin zugelegt. Endlich wieder eine super leichte (370 g), sehr robust 3 Lagen-Regenjacke mit hohem Regenschutz (20 000 mm Wassersäule) und extrem atmungsaktivem Außenmaterial. Dank der kompakten Form kommt die Jacke auf jede Tour mit!
Einzig das Baden im 16 Grad kaltem Meer stellt sich als Mutprobe heraus, außer man hat einen Neoprenanzug dabei 🙂

Auf dem Hin- oder Rückweg von De Panne empfiehlt es sich zudem die schön erhaltene Altstadt von Brügge zu besuchen. Touristisch gut erschlossen bemerkt man besonders an warmen Tagen die Beliebtheit der Stadt.
Zwei Stunden genügen, um einen ersten Eindruck für die Stadt zu bekommen. Inklusive Eisessen, Bier & Kaffee trinken sowie Schokolade kaufen.
Hier ein paar Impressionen der Stadt und nicht vergessen den Film „Brügge sehen… und sterben?“ mit Colin Farrell anschauen!

 

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Westlich der Rocky Mountains https://inthenature.de/westlich-der-rocky-mountains/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=westlich-der-rocky-mountains https://inthenature.de/westlich-der-rocky-mountains/#respond Wed, 18 Oct 2017 22:22:18 +0000 http://taundma.de/?p=4576 Nach den Wochen voller Wanderungen, unzähligen Eindrücken gigantischer Bergkulissen und azurblauen Seen, konnten wir uns nur schwer von den Rocky…

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Nach den Wochen voller Wanderungen, unzähligen Eindrücken gigantischer Bergkulissen und azurblauen Seen, konnten wir uns nur schwer von den Rocky Mountains trennen, um weiter Richtung Vancouver zu fahren. Doch gibt es vor unserem Abflug nach Mexiko sowie auf dem Weg nach Vancouver noch viel zu entdecken!
Ein Jahr ist diese Reise nun her, jetzt vervollständigen wir den Reisebericht zu unserer Route quer durch ganz Kanada.

Von Jasper nehmen wir den Yellowhead-Highway Nr. 16 (benannt nach dem Trapper Tête Jaune, welcher der Nation der Irokesen angehörte) und fahren über die kürzere nord- westliche Route Richtung Kamloops.
Entlang des Fraser River und vorbei am Yallowhead See sowie Moose See gibt es genügend Gelegenheiten eine entspannte Pause inmitten der Natur zu machen. Während am Yallowhead See ein Camping Platz eine gute Möglichkeit bietet Wasser aufzutanken oder sich frisch zu machen (Betonung auf frisch! Denn das Wasser ist eiskalt), bietet der Moose See eine herrliche Aussicht auf den See sowie das Tal, perfekt für eine Mittagspause!

Entlang der Strecke sind zudem einige kleinere Wasserfälle und Stromschnellen ausgeschildert, die dazu einladen sich die Beine zu vertreten. Wir nutzen diesen alle paar Stunden.
Ein Highlight entlang des Highways ist definitiv der Mount Robson Provincial Park. Mit 3954 Metern ist es der höchste Berg in den kanadischen Rocky Mountains. Es gibt mehrere Wanderwege am Berghang, jedoch gilt der Aufstieg zum Gipfel durch das unbeständige Wetter und anspruchsvolle Gelände als äußerst schwierig. Nur 10% der Bergsteiger schaffen es nach oben.
Der Anblick des Berges allein versetzt uns ins Staunen. Die Wanderungen in den Rocky Mountains sitzen uns jedoch noch in den Knochen, weswegen wir auf die Besteigung verzichten.

Abseits des Icefield Parkway Highway geht es von hier stetig ins Tal, was unserem Van mehr als gut tut. Begleitet von der grandiosen Gebirgskulisse der Rocky Mountains nehmen wir noch jede Möglichkeit wahr schwimmen zu gehen, denn nach dem Mount Robson sind erstaunlicherweise viele Seen warm! Anders als in den Rockys, wo das Wasser aus den eiskalten Gletschern abfließt, kommt auf der westlichen Seite das Wasser oft aus unterirdischen Quellen, ist Glasklar und angenehm temperiert.

Direkt am Highway 5 Richtung Süden sind die Seen in Blue River (Eleanor Lake) und Clearwater (Dutch Lake) zum Schwimmen sehr zu empfehlen! Die kleinen Seen bieten mit ihrer Idylle viel Charme und ein Plätzchen zum Übernachten findet sich hier ebenso 🙂
Wer vom Wandern nicht genug hat, sollte den Wells Gray Provincial Park bei Clearwater einen Besuch abstattet. Nur wenige Kilometer vom Highway entfernt, lockt der Park mit seinem gigantischen Wasserfall!
Wer eine andere Art der Abkühlung sucht, kann weiter südlich im Thomas River in Kamloops eine Pause einlegen. Die Strömung macht den Fluss zum tubing flussabwärts attraktiv. Das probieren wir natürlich aus!

Dank unserer Freunde aus Nova Scotia besuchen wir ihre Bekannten, die uns herzlich aufnehmen – Freunde finden auf Kanadisch. Danke Jyelle, es war so cool mit dir und deiner Familie am Fluss abzuhängen, Tennis zu spielen und wandern zu gehen! Das sind die Momente einer Reise, die einem zeigen, wie toll Menschen sind und man genauso positiv zu neuem sein möchte.
Für einen kurzen Besuch in der Stadt können wir den Peterson Creek Park mit verschiedenen Wanderwegen empfehlen. Folgt ihr dem Weg Nr. 8 entlang des Flusses, gelangt ihr bald zu einem kleinen Wasserfall. Von dort können geübte rechts (ostwärts) über die Felsen zum Wanderweg Nr. 13 hinaufklettern und wieder zurückwandern, oder auf der anderen Seite dem Flussverlauf weiter folgen. Die Aussicht auf die Stadt und die dahinterliegenden Berge ist sehenswert.
Von hier geht es über das Okanagen Valley mit großen Schritten Richtung Vancouver!

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Okanagan Valley https://inthenature.de/okanagan-valley/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=okanagan-valley https://inthenature.de/okanagan-valley/#comments Fri, 22 Sep 2017 19:54:18 +0000 http://taundma.de/?p=5345 Wer die Zeit hat, sollte zwischen Vancouver und den Rocky Mountains den Schlenker über das Okanagan Valley machen, das Früchte-…

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Wer die Zeit hat, sollte zwischen Vancouver und den Rocky Mountains den Schlenker über das Okanagan Valley machen, das Früchte- und Gemüse-Paradies Kanadas. Inmitten dieses Tals ist die Temperatur um einige Grad höher und ermöglicht den extrem guten Wachstum von Obst und Gemüse, ähnlich wie in Spanien. Hier könnt ihr euch eindecken mit Unmengen leckerer, preiswerter und organischer Früchte oder anderer Leckereien wie eingelegten Knoblauch …
Zudem sind die Seen in diesem Tal super warm, so lohnt sich jeder Ausflug an die anliegenden Gewässer.

Die Highlights der Strecke in Stichpunkte:
Schwimmen in Nicola Lake, Douglas Lake sowie Okanagan Lake.
Wandern im Cathedral Provincial Park und Manning Park.
Radtour entlang des Kettle Valley Railway Trail.

Für unsere Strecke ins Okanagan Valley wählen wir (von Kamloops kommend) den alten sowie ruhigeren Highway Nr 5a Richtung Meritt und weiter zum Douglas See. Abseits der viel befahrenen Straßen hält dieser Ort eine gemütliche Recreation Area bereit, umringt von bewaldeten Hügeln und einen wunderschönen See zum schwimmen! Die kostenlosen Campingplätze laden zum verweilen ein. Mitte August haben wir hier nur noch ein anderes pärchen gesehen.
Wer das gute Wetter ausnutzen möchte, kann außerdem unterwegs am Nicola See halt machen und direkt von der Straße aus ins Wasser hüpfen – gedacht getan 🙂
Ein Camping Platz in der Nähe bietet zudem eine alternative Schlafmöglichkeit, wir fahren aber weiter.

Die Route ins Okanagan Valley führt uns noch einmal durch die umliegenden Berge. Eine auf und ab Fahrt durch recht trockenes Gelände. Im Tal angekommen ist der erste Halt in Peachland, einem kleinen Örtchen am Okanagan See. Gefühlt das wärmste Wasser im Westen Kanadas. Bei leichtem Wellengang planschen wir eine Weile bevor wir begleitet von Sonnenstrahlen weiter Richtung Penticton fahren. Unterwegs sehen wir zahlreiche Obststände bis wir ebenso an einem halt machen und uns mit frischen Leckereien eindecken. Mmhh Pfirsich!
Nach einer Nacht in Penticton ziehen wir weiter, die Stadt ist uns zu touristisch. Wer hier länger bleiben möchte, kann sich an den schönen Strand legen oder mit einem Gummireifen vom Okanagan See Kanal abwärts zum Skaha See treiben lassen (Preis $20, Rücktransport inklusive).

Unser Tagesziel ist Keremeos, ein winziges Örtchen mit über 20 Obst und Gemüse Ständen!
Durch Zufall lernen wir beim Baden im eiskalten Fluss am Ortsanfang die Teilhaberin eines Obst-Standes kennen und bekommen das Angebot für den Mindestlohn Teil der Produktion von eingelegten Knoblauch zu werden. Diese Erfahrung lassen wir uns nicht entgehen 😉
In Keremeos, beim Gemüsestand Patson, haben wir 2 Tage lang super leckeren Knoblauch in Gläser gestopft. Wir können jedem nur empfehlen hier halt zu machen und etwas davon zu probieren. Falls ihr sogar selbst Arbeit sucht und Mitarbeiten wollt, schreibt uns eine Email und wir stellen den Kontakt her. Allgemein werden immer helfende Hände in dieser Region gesucht.

Wer die Natur liebt und die Zeit hat, sollte von Keremeos unbedingt zu den Cathedral Seen raus fahren. Dazu nehmt ihr kurz hinter Keremeos (links über die rote Brücke) die Schotterpiste (Ashnola Road – Richtung Südwesten. Auf der etwas längeren, abgelegenen Strecke zum Park gibt es einige recreation areas direkt am Fluss, auf denen das Übernachten kostenlos ist. Da lässt sich die Ruhe der Natur genießen. Zum Park ist es dann nicht mehr weit, welcher mit seinen Wanderwegen tolle Aussichten verspricht.

Als alternative zum durchrauschen auf dem Highway bietet der Weg Richtung Vancouver eine interessante Fahrrad Route. Denn wer den Spuren der Goldgräber entlang der alten Eisenbahntrasse folgen möchte, der sollte auf den Kettle Valley Railway trail. Die rund 750 Kilometer lange Radtour von Nelson, in den Rocky Mountains, führt durch das Okanagan Valley bis nach Hope, das etwa eine Stunde östlich von Vancouver liegt und zusätzliche Schätze birgt, dazu jedoch später mehr.
Die Strecke ist gespickt mit zahllosen Tunnel- und Brückendurchfahrten und bietet durch die vielen kleineren Ortschaften einen reizvollen Einblick in vergangene Tage. Entlang der Flüsse Simikameen, Tulameen, Colwater und Coquilhalla gibt es zudem jede Menge Gelegenheiten für eine Rast am Wasser. Spektakulär sind außerdem die Aussichten vom Myra-Canyon sowie entlang der Coquihalla-Schlucht, die durch die vier Othello-Tunnel führt.
Die meisten Tunnel sind beleuchtet, es empfiehlt sich trotzdem Licht mit dabei zu haben, z.b. für den längste Tunnel auf der Strecke, welcher 1km lang ist.
Bei gutem Wetter ist der Weg leicht befahrbar, jedoch können Regen oder Überschwemmung aus dem überwiegenden Schotterweg die fahrt erschweren, da zudem einige Passagen sanding oder verwurzelt sind. Wir empfehlen mindestens ein Cross oder Mountainbike für die Tour.

Die nächste empfehlenswert Option ein paar Tage in der Natur zu verbringen ist der Manning Park.
Zwei Wanderungen sind besonders populär, der Lightning lake trail um den See herum sowie der Heather tail auf dem Rücken der 2000 Meter Berge mit alpinen Aussichten, sowie Blumen. Wir entscheiden uns für das letztere und erfreuen uns an der Landschaft sowie der herrlichen Panoramaaussicht. Besonders im Sommer blühen hier schöne Alpenblumen auf den vielen Berghängen.

Wer eine Nacht bleiben möchte, kann hier zelten oder sich ein Zimmer im Hotel nehmen. Dieses bietet einen kleinen Pool mit Whirlpool und zwei Saunas an. Wir haben das mal für euch vor getestet und können sagen, ja, den Whirlpool kann man mitnehmen. Übernachtet haben wir jedoch auf der schönen Copper Creek Recreation Site, nur ein paar Kilomter außerhalb vom Park, das war kostengünstiger und ruher 🙂

Für alle Rambo Kenner ist ein Stopp in der kleinen Stadt Hope obligatorisch. Genau hier wurden die Szenen für den ersten Rambo Film gedreht. Fans erkennen sicherlich einige Gebäude wieder und können am Stadtrand ein Foto mit ihrem Helden knipsen.
Von hier ist es dann noch 1 Stunde nach Vancouver …

Over and out.

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