Rucksack | in the nature https://inthenature.de Reiseblog + Wandern mit Hund + Ökologischen Fußabdruck reduzieren Wed, 20 Nov 2019 20:13:50 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.8.19 https://inthenature.de/wp-content/uploads/2018/07/cropped-180715_INTNA_LOGO_01_BLACK_TRANS-32x32.png Rucksack | in the nature https://inthenature.de 32 32 116258601 Review – Ultraleicht und extrem kompackt, der Osprey Stuff Pack https://inthenature.de/review-ultraleicht-und-extrem-kompackt-stuff-pack/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=review-ultraleicht-und-extrem-kompackt-stuff-pack https://inthenature.de/review-ultraleicht-und-extrem-kompackt-stuff-pack/#respond Tue, 19 Nov 2019 20:02:00 +0000 http://inthenature.de/?p=6809 Das Besondere an diesem mini Rucksack alias Stuff Pack von Osprey ist die einzigartig kompakte Größe. So lässt sich der…

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Das Besondere an diesem mini Rucksack alias Stuff Pack von Osprey ist die einzigartig kompakte Größe. So lässt sich der Stuff Pack auf die Größe einer Faust direkt in eine praktische Innentasche zusammenrollen.
Die Features sind:

+ Separates Fach mit eigenem Reißverschluss
+ Extrem geringes Gewicht von 90 Gramm,
+ Seitliches Getränkefach
+ Größenverstellbare Träger, welche aus einem gewebtem Stoff bestehen und sehr angenehm zu tragen sind

Der Packsack ist eine perfekte Ergänzung zum Reiserucksack und für kleine Tagestouren oder bei Bergwanderungen für die letzten Meter zum Gipfel mega genial.

Mit einer Füllmenge von 18 Liter passen neben der Regenjacke, einem Pullover sowie Proviant noch einige weitere Kleinigkeiten hinein.
Einzig bei großer Hitze bzw. Anstrengungen schwitzt man am Rücken unter der Nylon Außenhülle.
Das Material besteht aus 40D Nylon ripstop und ist sehr wiederstandsfähig – nach meiner bisherigen Erfahrung.

Fazit
Mit der Möglichkeit eine Trinkflasche anzubringen und die Träger zu verstellen, ist der Packsack eine geniale Alternative zu einem kleinen Rucksack. Er liegt gut auf den Schultern und drückt nicht. Das minimalistische Gewicht überzeugt den Stuff Pack einfach überall mit ins Gepäck oder selbst in die Hosentasche einzupacken.

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Osprey Farpoint Trek 75 im Test https://inthenature.de/farpoint-trek-75-im-test/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=farpoint-trek-75-im-test https://inthenature.de/farpoint-trek-75-im-test/#respond Sun, 17 Nov 2019 19:56:00 +0000 http://inthenature.de/?p=6787 Wer einen Reisebegleiter sucht, der einen Koffer ersetzt aber alle Funktionen eines Reiserucksacks bzw. Trecking Rucksacks erfüllt, sollte sich den…

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Wer einen Reisebegleiter sucht, der einen Koffer ersetzt aber alle Funktionen eines Reiserucksacks bzw. Trecking Rucksacks erfüllt, sollte sich den Farpoint Trek 75 von Osprey genauer anschauen. Vorneweg hervorzuheben sind am Fairpoint Trek die einzigartigen Features eines Koffers, die ich an einem Rucksack schon immer haben wollte:
+ Zugang von vorne auf den kompletten Inhalt
+ Trennfächer für den Inhalt

In den nächsten wochen werde ich Testberichte für die folgenden  Rucksäcke von Osprey vorstellen:

  • Stuff Pack
  • Daylite Travel
  • Kyte 66

Mit 75 Liter Volumen bietet der Rucksack enorm viel Stauraum, was ein entspanntes packen für längere Touren erlaubt. Besonders gut haben mir die Trennfächer im Inneren gefallen, die einerseits den unteren Bereich abtrennt  und Raum für Schlafsack, Dreckwäsche oder Schuhe geben, sowie andererseits mittig zwei flügelartige Trennfächer mit Innentasche und Riemen zum Komprimieren für Reisegepäck bieten. Geniale Konstruktion wie ich finde, mit der sich Kleidung sogar bügelfrei transportieren lässt, wenn man es braucht (für mich ein klarer Kofferersatz)!
Das untere „Fach„ wird mit einem Trenner abgehängt und nicht wie üblich mit einem Reißverschluss abgetrennt. Von außen ist es jedoch wie üblich mit einem eigenen Reißverschluss zugänglich.
Zudem gibt es neben dem Kopfteilfach ein praktisches Außenfach für Jacken oder ähnliches zum schnellen Zugriff.

Wer (wie ich zuvor) vermutet, das ein 75l Rucksack für Reisen um die 10-20 Tage zu groß oder zu schwer sein mag, dem kann ich aus meiner Erfahrung jetzt sagen: das ist nicht der Fall.
Mit den äußeren Kompressionsriemen lässt sich der Rucksack entspannt auch mit weniger Inhalt super kompakt schnüren und sitzt damit immer gut am Rücken. Zudem ist es extrem angenehm mit einem Rucksack zu verreisen, der mit einem großen Fach viel Überblick auf den Inhalt bietet und man nicht unendlich im Rucksackinneren herumkramen muss, wenn man etwas sucht.

Ein praktisches Sicherheitsfeature sind die zum Kopf gerichteten Reißverschlüsse, die sonst meistens nach Außen, vom Rücken weg, zeigen. Dies sollte Langfinger davon abhalten, von hinten an den Inhalt zu kommen. Gewöhnungsbedürftig ist es trotzdem, da hierdurch der Zugriff auf den Inhalt für einen selbst ungewohnt ist, wenn der Rucksack geöffnet auf dem Boden liegt.

Zum Gewicht kann ich sagen, dass der Rucksack mit 2.3 kg beim Tragen nicht negativ auffällt, oder anders gesagt ist das Gewicht bei der Größe im Vergleich zu anderen richtig gut.

Mega praktisch ist zudem der Transport-Sack/Regenhülle für den Flieger, welcher den kompletten Rucksack umschließt und die Bändel und Träger sicher verpackt. Dieser wird kompakt im Kopfteil verstaut, besteht aus sehr robusten Material und hat mehrere handliche Griffe zum Tragen am Flughafen. Gleichzeitig dient er als Regenhülle, indem ein Teil des Packsack mit dem Reißverschluss komplett geöffnet und nach innen eingerollt wird!

Mir persönlich sind einzig die Seitenfächer am Hüftgurt zu klein geraten, da leider mein 5 Zoll Handy nicht hineinpasst.

Der Farpoint Trek ist ein genialer Rucksack für längere Touren/Reisen und für alle, die einen Kofferersatz für die Schultern suchen. Die Träger sind super gepolstert, sodass lange Touren hier ein angenehmes Tragefühlen geben.
Genauso sorgt das Meshnetz am Rückenteil für Abstand zum Rucksack und erlaubt eine optimale Belüftung.

Fazit:
Der Fairpoint Trek 75 ist ein vollwertiger Trekking Rucksack mit stabilem Hüftgurt, Zugang von vorne auf den kompletten Inhalt und bietet mit Inneren Trennflügeln/Fächern für Kleider einen perfekten Kofferersatz.
Das Material ist wie bei Osprey üblich sehr robust und hochwertig. Die Reißverschlüsse sind schön groß und sehr wertig. Die gepolsterten Träger und das Meshnetz am Rücken sorgen zudem für ein komfortables Tragefühlen auf langen Touren.

Gewicht: 2.1 kg
Maße, wenn voll gepackt (cm): 77 (l) x 42 (w) x 36 (d)
Hauptmaterial: 420HD Nylon Packcloth

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Rucksacktest: Air Flux 36 überzeugt in Preis/Leistung https://inthenature.de/rucksacktest-air-flux-36-ueberzeugt-in-preis-leistung/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=rucksacktest-air-flux-36-ueberzeugt-in-preis-leistung https://inthenature.de/rucksacktest-air-flux-36-ueberzeugt-in-preis-leistung/#respond Tue, 21 Aug 2018 09:19:31 +0000 http://inthenature.de/?p=6344 Nachdem ich schon diverse Rucksäcke unterschiedlicher Marken auf meinen Touren ausprobiert habe, war ich auf der Suche nach einem leichten,…

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Nachdem ich schon diverse Rucksäcke unterschiedlicher Marken auf meinen Touren ausprobiert habe, war ich auf der Suche nach einem leichten, technisch voll ausgestatteten und trotzdem preiswerten Rucksack.
Den habe ihn gefunden – bei Terra Peak. Die junge Marke hat es sich zu Passion gemacht funktionelle, komfortable und langlebige Rucksäcke zu einem fairen Preis zu entwickeln! Das wollte ich ausprobieren und sehen was der Rucksack verspricht.

Für meine dreitägige Camping Tour habe ich mich für den schlanken und vielseitigen Terra Peak Air Flux 36 Rucksack entschieden.
Mit 1050 g gehört der Rucksack zu den Leichtgewichten in dem Segment der Wanderrucksäcke und ist mit dem üppigen Volumen von 36 Liter genau richtig.

Nicht nur das große Hauptfach, sondern vor allem das belüftete Rückensystem zeichnen den Air Flux 36 Rucksack aus. Durch eine spezielle Rückenkonstruktion liegt der Rucksack nur mit einem luftigen Netzstoff am Rücken an. Das Netzgewebe zwischen Rücken und Rucksack bildet dann den freien Raum, durch den die Luft zirkulieren kann. Schwitzen wird damit auf ein Minimum reduziert.

Begeistert hat mich von Anfang an schon der einfache Verschluss durch eine einzige Schnalle, was einen schnellen Zugang zum Hauptfach erlaubt.
Mit 36l Volumen ist es auch erstaunlich, wie viel in den Rucksack passt. Das verdankt der Rucksack seiner geradlinigen Form, ohne nach unten enger zu werden, wie dies zb. oft bei Kletterrucksäcken der Fall ist. Das macht den Stauraum sogar größer, als bei anderen 36-38 Liter Rucksäcken die ich schon getragen habe.
Im großen Hauptfach ist zusätzlich ein Einschubfach für eine Trinkblase (oder ein Laptop), welche mit Klettverschlüssen fixiert und der Schlauch über den Ausgang am Schulterriemen fixiert wird.
Ein praktisches Außenfach, welches mit einem Reißverschluss geöffnet wird und vom Hauptfach getrennt ist, gibt Platz für einzelne Gegenstände wie eine Regenjacke, Karte sowie Pullover, die man zum schnellen Zugang griffbereit halten möchte. Überrascht war ich außerdem von der üppigen Größe des Kopfteils, das zusätzlichen Stauraum für gut 3l bietet. Hier kann von außen sowie von innen in zwei Fächern diverses verstaut werden.
Das robuste Material ist sehr strapazierfähig, wasserabweisend und leicht zu reinigen, sodass der Rucksack ein super Begleiter zahlreicher Touren sein sollte.
Zu den zwei seitlichen Netzfächern für Getränkeflaschen hat der Rucksack noch zwei praktische Reißverschlussfächer für Müsliriegel am Hüftgurt.
Weitere Eigenschaften sind die äußeren Wanderstockhalterungen, eine abnehmbare Regenhülle verstaut im unteren Teil des Rucksacks, sowie reflektierende Elemente.

Auf Touren lässt sich der Rucksack auf jeden sehr gut tragen. Die Schulterträger sind gepolstert und ein Hüftgurt nimmt Gewicht von den Schultern ab. Bei schwerer Last wirkt der Hüftgurt für mich etwas zu klein und verteilt das Gewicht nicht so gut auf die Beckenknochen. Auf Anfrage beim Hersteller wurde mir aber versichert, das dies in der Neuauflage des Rucksacks für 2019 schon behoben wurde. Schön zu sehen wie sehr das Feedback geschätzt und umgesetzt wird.

Zusammengefasst lässt der Rucksack mit den vielen nützlichen Funktionen keine Wünsche offen. Besonders zeichnet den Rucksack das geringe Gewicht aus, der extreme Stauraum und vor allem der günstige Preis von unter 100 Euro, welcher weit unter dem der Konkurrenz ist.

Fazit:
+ Preiswert
+ Leicht
+ Schönes Design
+ Robustes Material
+ Besonders viel Stauraum
+ Viele Extras
+ Eine Schnalle am Kopfteil für schnellen Zugriff
– Hüftgurt etwas zu klein

Technische Daten:
Volumen: 36 L
Gewicht: 1.050 g
Größe: 62 x 32 x 20 cm (H x B x T)
Material: 420D Terra Pro Ripstop-Nylon/ HD Nylon, 210D Terra Pro Polyester

Funktionen:
+ Belüftetes Tragesystem mit Lendenwirbelpolster
+ Großes Hauptfach mit Kordelzug- und Deckelverschluss
+ Trinksystem Fach
+ Deckelfach innen und außen
+ Zusätzliches Frontfach
+ 2 seitliche, elastische Netz-Einstecktaschen
+ 2 Wanderstockhalterungen
+ Fahrradlichtbefestigung
+ Reflektierende Elemente
+ Regenhülle, abnehmbar
+ Tragegriff
+ Anatomisch vorgeformte, weich gepolsterte Schulterträger
+ Hüftgurt mit integrierter Reißverschluss-Tasche

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Ultra-Light Trekking Packliste – Darauf kommt es an https://inthenature.de/ultra-light-trekking-packliste-darauf-kommt-es-an/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=ultra-light-trekking-packliste-darauf-kommt-es-an https://inthenature.de/ultra-light-trekking-packliste-darauf-kommt-es-an/#respond Tue, 17 Jul 2018 11:32:15 +0000 http://taundma.de/?p=6079 Die zwei wichtigsten Kriterien beim Ultra-Light Trekking sind: Equipment und Equipment! Es gibt kaum ein Grad an Ersparnis, das erreicht…

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Die zwei wichtigsten Kriterien beim Ultra-Light Trekking sind:
Equipment und Equipment!

Es gibt kaum ein Grad an Ersparnis, das erreicht werden kann, indem Dinge weggelassen werden. So ist das erste Kriterium, sich auf das wesentliche Equipment zu reduzieren. Im zweiten Schritt geht es darum, mit dem verfügbaren Budget das leichteste Equipment zu finden. Dabei solltet ihr nicht zu viele Kompromisse eingehen, sodass am Ende noch der Spaß am Camping bleibt und einem genügend Komfort für die Tour bietet.

Die grundlegenden Utensilien für einen 3-Tage-Camping-Trip sind
(detaillierte Auflistung  weiter unten):

1. Rucksack: 895 g
2. Schlafzeug (Zelt, Schlafsack, Isomatte): 2800 g
3. Kleidung (Regenschutz, Wärmeisolierung, Wechselzeug): 1410 g
4. Kochset  (Topf, Kocher, Gaskartusche, Besteck): 1080 g
5. Essen für 3 Tage: 900 g
6. Sonstiges (Wasserfilter, Erste-Hilfeset, Seil…): 645 g

Summe: 7730 g
(Weitere 4 Tage = 9360 g  -> 230 g Wechselklamotten + 1400 g Essen)

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Zu beachten ist, dass das Equipment auf die Jahreszeiten Frühjahr bis Herbst und geplante Touren ausgelegt ist, welche extreme Bedingungen wie exponiertes Gelände ohne Windschutz oder Schneefall weitestgehend ausgrenzen.

Nachfolgend präsentiere ich euch mein Equipment mit einer Begründung, wieso es für mich die perfekte Wahl ist:

1. Rucksack: Levity 60 von Osprey
+ Extrem leicht (895 g in Größe L ergibt 63 Liter Volumen)
Der Rucksack macht eine komplett neue Gewichtsklasse auf und wiegt ca. 20-50% weniger als vergleichbare 40-60 Liter Rucksäcke. Da der kleinere Bruder (Levity 45), nur 50 Gramm leichter ist, habe ich mich für die 63 Liter Version entschieden, um sperriges Equipment besser verteilen zu können.
Das Gewicht ist einfach genial, bei einer Größe von: 72 H x 40 B x 33 T

+ Komfort
Wird das Gewicht reduziert, wird oft am Komfort gespart. Nicht in diesem Fall! Denn der Levity bietet zu seinem luftdurchlässigen Rückensystem auch eine angenehme Schulterpolsterung sowie einen Hüftgurt. Der Gurt verteilt das Gewicht gut auf die Hüften, solange der Rucksack nicht mit sehr schwerem Inhalt (ab 10 kg) gefüllt wird, was bei einer Ultra-light Ausrüstung nicht der Fall ist.
Bei schwerer Beladung merkt man nach einiger Zeit, das der relativ kompakte Hüftgurt öfter nachjustiert werden muss und das Gewicht nicht komplett absorbieren kann, wie z.b. bei dem Osprey Exos 38 (siehe Testbericht).
Mehr als angenehm sind hingegen die Schulterposter sowie das Rückensystem, das viel Luft zwischen Rücken und Rucksack lässt und somit der nasse Rücken passe ist.
Trotz kompakter Schulterpolsterung hatte ich auf meinen längeren Touren kein einschneiden bemerkt, da das Gewicht bei korrekter Einstellung auf die Hüften verteilt wird.

+ Material
Das Hauptmaterial besteht aus NanoFly 100D Cordura Nylon / 100D UHMWPE Ripstop, das merklich dünn ist und an eine Zeltfolie erinnert. Dafür, dass das Hauptfach aus diesem sehr dünnen Material besteht, wirkt es widerstandsfähig und wird ab der Hälfte mit dem Außenfach durch eine weitere Schicht NanoFly 100D Cordura Nylon geschützt.
Nichtsdestotrotz sollte mit dem Rucksack vorsichtig umgegangen werden, um Schäden vorzubeugen. Der Lastenbereich liegt bei 13 kg.

– Volumen / Inhalt
Einzig das Packen des Rucksacks ist gewöhnungsbedürftig, da das Hauptfach mit dem gebogenen Rückensystem keinen geraden „Tunnel“ bildet. Ein Kompressionsgurt hilft bei der Fixierung im Hauptfach.
Um den Rucksack vollständig füllen zu können, muss weiterhin viel in den Außenfächern platziert werden. Diese eignen sich dafür besonders gut um einen schnellen Zugriff auf Jacken/Fleece oder um die Isomatte bzw. die Zeltstangen in den breiten „Flaschenhalterungen“ zu verstauen. Diese seitlichen Fächer bieten ungewohnt viel Platz.
Positiv sind auch die seitlichen Kompressionsriemen, mit denen der Rucksack kompakt zusammengeschnürt werden kann.

2. Schlafsystem:
Zelt: MSR Hubba Hubba NX (2 Personen) – 1750g
+ Gewicht
Das Zelt ist in einer Sommerversion ohne Außenhülle 970 g leicht und in der Minimalversion mit Regenschutz 1510 g. Mit Heringen, Fixierseilen sowie Verpackung entsprechend 1750 g. Für ein zwei Personen Zelt ist es eines der leichtesten Zelte, welches durch die Geodätenform extrem viel Komfort im Innenbereich bietet. Das Material ist sehr Reißfest und Wasserdicht (Überzelt: 20 D Polyamid mit DuraShield Polyurethanbeschichtung | Vordach: 15 D Polyamid-MicroMesh/20D Polyamid | Boden: 30 D Polyamid mit Durashield Polyurethanbeschichtung | Wasserdichtigkeit/Wassersäule Überzelt: 1.200 mm | Wasserdichtigkeit/Wassersäule Boden: 3.000 mm)

+ Form / Größe:
Das Geodätenzelt bietet viel Platz im inneren, sodass sich zwei Personen sogar geduckt hinsetzen können. Dies ist selten bei Ultra-Light Zelten und definitiv ein Komfortfaktor, den man bei einem längeren Regenaufenthalt im Zelt nicht missen möchte.
Mit den Maßen von 213,4 x 127 x 99,1 cm haben selbst große Personen wie ich (1,92 m) genügend Platz gestreckt im Zelt zu liegen, ohne dabei die Ränder zu berühren!
Zusätzlich hat das Zelt zwei separate Ein/Ausgänge, was einfach mehr Komfort bietet, wenn einer Abends raus möchte.
Im Vorzelt ist dann noch genügend Raum um den Rucksack sowie die Schuhe verstauen zu können. Meiner Meinung nach ist das Zelt ein Preis/Leistungs-Hammer!


Schlafsack:
Cumulus Light-Line 400 – 710 g (in 195m = 850 g)
+ Gewicht:
Nur wenige Daunenschlafsäcke im 0 Grad Komfortbereich kommen auf ein Gewicht von 710 g. Mit einem extrem kleinen Packsack-Volumen von 5,7 l passt der Schlafsack problemlos in jedes Gepäck.

+ Hoher Isolierungsfaktor:
Mit einer Daunenqualität von 850 cuin besticht der Schlafsack mit den Isolierungswerten von:
Komfort: 2 ˚C
Limit: -4 ˚C
Extremen: -20 ˚C
Selbst bei Temperaturen im Winter um 0 Grad hält der Schlafsack gut warm und ist ein weiterer Preis/Leistungs Hammer!

Isomatte: Therm-a-Rest NeoAir XLite – 340g
+ Gewicht:
Mit 340 g ist es die leichteste Isomatte auf dem Markt. Bei einer Größe von 183 cm Länge in der „Regular“ Version ist die Isomatte auch für Personen über 180 cm empfehlenswert, wenn sie wie ich kein Problem damit haben, dass entweder die Füße über die Isomatte hinaus ragen und unter herunterbaumeln, bzw. der Kopf auf einem Kopfkissen vor der Isomatte liegt.

+ Wärmewert:
Der angegebene R-Wert von 3,2 liegt über dem üblichen Wert für drei Jahreszeiten Isomatten und ist für Temperaturen von um die -5° C ausgelegt. Durch das reflektierende Material wird die warme Luft in der 6,3 cm aufgeblasenen Matte eingeschlossen und durch die besondere Konstruktion der Wärmeverlust minimiert.

+ Material:
Das 30D rip HT Nylon ist extrem robuster und macht die Isomatte durch die spezielle Beschichtung auch rutschfest, was man von gängigen Luftmatratzen nicht sagen kann. Das Material knistert zudem bei Bewegung nicht, was für einen ruhigeren Schlaf sorgt.

+ Komfort:
Die 6,3 cm dicken Luftkammern machen es möglich selbst auf sehr unebenen Untergrund super komfortabel zu schlafen, anders sieht es bei dünneren Matten aus, bei denen man gern jeden Stein oder Bodenwellen spürt. Zum Komfort trägt auch die Struktur der Luftkammern bei, die im Vergleich zu herkömmlichen Luftmatratzen mehr Steifigkeit besitzen und Schwankungsstabieler sind.

3. Kleidung:
Regenjacke: Jack Wolfskin Mountain Pass – 370 g
+ Extrem Wasser/winddicht und dazu super atmungsaktiv. Das robustes Material sorgt dafür, das man für jedes Abenteuer gewappnet ist.

Wanderhose: Comlumbia Titan Peak – 390 g
+ Dehnbar, Winddicht, Wasserabweisend, Schnelltrocknend. Gut für kühlende Abende oder in windigen Höhenlagen oder Nieselregen.

Pullover: Radys R 7 Light Stretchfleece Jacket – 235 g
+ Sehr leicht und minimal im Packmaß macht die Stretchfleece Jacke zum optimalen Begleiter auf jeder Tour. Das Material fühl sich luftig an, bietet jedoch beim Wetterumschwung optimale Wärmeisolation durch die Luftpolster, die durch die „Waffelstuktur“ des Gewebes erreicht werden. Hierzu dient auch die äußere Schutzschicht, die wärme zurückhält und das Außenmaterial sehr robust macht. Die Merino Einsätze unter den Ärmeln sorgen zusätzlich für einen optimalen Feuchtigkeitstransport,  was die Jacke zu einem perfekten Allrounder macht.
Materialmix: R’therm light: 95% Polyester / 5% Elasthan / R’merino light: 100% Wolle 140g/m2
+ Features: 2 Einschubtaschen & 1 Brusttasche

T-Shirt: Radys R 9 Light Merino Logo – 130 g
+ Der extrem feine Stoff (150 g/m²) macht das T-Shirt echt angenehm zu tragen.
+ Zusätzlich sorgt die hochwertige, südafrikanisch Merinowolle für eine geringe Geruchsbildung.
+ Die Merinowolle bringt darüber hinaus schnell trocknende Eigenschaften & einen natürlichen Feuchtigkeitstransport.
+ Merinowolle hat dabei eine kühlende Eigenschaft, wenn es warm ist und wärmt, wenn es kalt ist.

Kurze Hose: Radys R 4 Travel Softshell Shorts – 165 g
+ Mega leicht mit minimalen Packmaß.
+ UF-Schutz 30+ im Sommer und schnell trocknendes und Gewebe, das die Flüssigkeit großflächig verteilt
+ Features: Mittels Laser zugeschnitten und mit Hochfrequenz-Technologie wasserdicht verschweißt, entstehen leichte, weiche, flache und elastische Nahtverbindungen, die ohne Faden eine maximale Reißfestigkeit erreichen
+ Gurtschlaufen / 2 Einschubtaschen / 2 Gesäßaschen / 1 Beintasche mit Reißverschluss

Halsschlauch: P.A.C. Merino Tech Jallga Mali Blue – 25 g
+ Extrem leicht und extrem funktional. Egal ob bei Hitze oder Kälte, das Tusch sorgt durch die geniale Verarbeitung aus Merinowolle und dünnen Hightech Fasern für eine enorme Thermoregulierung. Das Material wirkt zwar rau, ist aber durch den Fasermix nicht so kratzig wie reine Merinowolle.
+ Der Stoff ist zudem mit ökologisch unbedenklichen Silber-Ionen verarbeitet die Geruchshemmend sind und vor Bakterienbildung schützen. Das ermöglicht das Tragen für mehrere Tage. Die Hightech Fasern geben die Feuchtigkeit und Schweiß direkt von der Haut weg in die Umgebung ab.
+ Ich nutze das Tuch zum Wandern und Mountainbiken. Denn durch den Wind- & UV-Schutz ist mein Hals / Kopf bei jeglicher Aktivität geschützt.
+ Wer die Berge liebt, kommt um das Teil nicht herum! Besonders mit dem Berglogo, sooo cool!

Socken: P.A.C. TR 4.0 Trekking Pro – 45 g
+ Leichtes Material aus 40 % Merinowolle, das durch die besondere Verarbeitung an den stark beanspruchten Stellen optimale Dämpfung und Druckentlastung im Fußbereich bietet. Schon beim Anziehen spürt man den Unterschied, besonders jedoch nach einer langen Tour.
+ Wadenhoche Socken mit angenehmen Bund, passend für alle Wanderschuhe.
+ Mich überzeugte die Passform, die angenehme Dämpfung und der Feuchtigkeitsabtransport.
Die Polsterung fühlt sich an, wie auf Moos zu laufen.

Funktionshandtuch: eQua – 90 g
Mütze+Lampe: Luma Active LED Mütze (Testbericht) – 70 g
+ Kompakt, Leicht, Hoher Lichtfaktor und wärmt!

4. Kochset:
Topf: Primus ETA Power Topf 1.7L – 450 g (ohne Windschutz)
Kocher: Primus ETA Spider – 230 g
+ Leichtes, sehr effizientes und vor allem großes Kochset für 2 Personen
Gaskartusche: Primus – 230 g
Messer/Anzünder: Light-my-Fire Fireknife – 100 g
Besteck:  Mizu 40 g

5. Essen:
Eine Ausführliche Beschreibung findet ihr bald in meinem Artikel zum Thema Camping-Nahrung. Zusammengefasst gibt es zwei Optionen:
1. Leicht und reichhaltig: Fertigessen aus der Tüte
+ Bla Band Indischer Hühncheneintopf – 146 g (8,17 Euro)
+ Trek’n Eat Pasta Primavera – 150 g (6,50 Euro)
2. Günstig und einfach: Mix aus Tüte, Gewürze und einfaches Gemüse
+ Mittagessen: 2x Belegte Brote und/oder Riegel – 300 g
+ Abendessen: Nudeln mit Tomatensuppe, Knackwurst und Lauchzwiebel – 300 g
+ Abendessen: Couscous mit Tomatenmark, Zucchini und Paprika – 200 g
+ Frühstück: Haferflocken + Trockenfrüchte + Nüsse mit heißem Wasser aufgießen (nach belieben Beeren oder Obst hineinschneiden) – 400g

6. Sonstiges:
Wasserflasche: Mizu M8 – 190 g
+ Wasserfilter 45 g
Seil 7m – 50 g
Erstehilfe-Set – 120 g
Zahnbürste & Zahnpasta – 50 g
Dokumente / Geld (Perso, Krankenkarte, Führerschein, 20 Euro) – 10 g
Essen (2x Müsli, 2x Asia-Suppe, 2x Kartoffelpüree, 2x Riegel) –  700 g
Handy: Honor 9 + Cover – 180 g

Beschreibung: Packliste für 3 Tage Camping-Trip Gewicht Zwischen-summe Extra Tage
0. Am Körper
Radys R 9 Light Merino Logo – 130 g
Radys R 4 Travel Softshell Shorts – 165 g
Altiplano Prime Texapore Explore Low – 1100 g
1. Rucksack
Osprey Levity 60 – 895 g 895
2. Schlafsystem
Zelt: Hubba Hubba NX (2 Personen) – 1750 g 1750
Schlafsack: Cumulus Light-Line 400 – 710 g 710
Therm-a-Rest NeoAir XLite – 340g 340
  2800
3. Kleidung:
Regenjacke: Jack Wolfskin Mountain Pass – 370 g 370
Wanderhose: Comlumbia Titan Peak – 390 g 390
Radys R 7 Light Stretchfleece Jacket – 235 g 235
Showepass Apex Merino Tech T-Shirt  130
Halsschlauch: P.A.C. Merino Tech Jallga Mali Blue – 25g 25
Socken: P.A.C. TR 4.0 Trekking Pro – 45 g 45
Funktionshandtuch: eQua – 90 g 90
Mütze+Lampe: Luma Active LED Mütze (Testbericht) – 70 g 70
Unterwäsche – 55 g 55
Wechselklamotten + 4 Tage 230
1420
4. Kochset:
Topf: Primus ETA Power Topf 1.7L – 470 g (ohne Windschutz) 450
Kocher: Primus ETA Spider – 270 g 270
Messer/Anzünder: Light-my-Fire Fireknife – 100 g 100
Besteck: Titan-Spork – 30 g 30
Gaskartusche: Primus – 230 g 230
  1080
5. Essen
Essen (2x Asia-Suppe, 2x Kartoffelpüree/ oder 2x Fertig Mischung ) –  300 g 300
Essen (2x Pausenbrote, 6x Müsliriegel) – 600 g 600
Essen für 4 weitere Tage 1400
900
6. Sonstiges:
Wasserflasche: Mizu M8 – 190 g 190
Wasserfilter 45
Seil 7m – 50 g 50
Erstehilfe-Set – 120 g 120
Zahnbürste & Zahnpasta – 50 g 50
Dokumente / Geld (Perso, Krankenkarte, Führerschein, 20 Euro) – 10 g 10
Handy: Honor 9 + Cover – 180 g 180
645
Summe 7730
Summe für 7 Tage Camping 9360

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Testbericht: Osprey Exos 38 Wanderrucksack https://inthenature.de/testbericht-osprey-exos-38-wanderrucksack/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=testbericht-osprey-exos-38-wanderrucksack https://inthenature.de/testbericht-osprey-exos-38-wanderrucksack/#comments Thu, 10 May 2018 18:10:46 +0000 http://taundma.de/?p=5908 Auf einigen Touren konnte ich jetzt den neuen Exos 38 Rucksack von Osprey testen. Mit 38 Liter Packvolumen ist der…

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Auf einigen Touren konnte ich jetzt den neuen Exos 38 Rucksack von Osprey testen. Mit 38 Liter Packvolumen ist der Rucksack ein perfekter Wander- und Trekkingrucksack für alle, die einen leichten Rucksack mit genialer Gewichtsverteilung auf der Hüfte suchen.

Nach meinen Erfahrungen mit verschiedenen Rucksackgrößen sind für mich die optimalen Rucksackgrößen 35-45 Liter. Denn mein Ziel ist es gewichtsoptimiert zu packen und trotzdem alles nötige für einen wochenlangen Campingtrip dabei zu haben (meine Packliste für Mehrtagestouren und für 11 Tage und mehr). Zudem sind Rucksäcke in dieser Größenordnung selbst noch sehr leicht. Wichtigstes Kriterium für mich: Ein anständiger Hüftgurt!

Es gibt nichts Besseres, als das Füllgewicht eines etwa 40 Liter Rucksacks, welches durchaus bei mir 12-18 kg betragen kann, auf die Hüften zu verteilen und damit den Rücken/Schultern zu entlasten. Genau das habe ich beim Osprey Exos 38 gefunden.

Denn leider besitzen viele Rucksäcke in der Größe bis 45 Liter nur selten einen vernünftigen Hüftgurt – schade eigentlich. Ich vermute, dass viele Hersteller hier Gewicht am Rucksack sparen wollen und deswegen Hüftgurte extrem dünn gestalten bzw. den Rucksack nicht für Mehrtagestouren konzipieren. Dadurch können die dünnen Hüftgurte meistens kaum Gewicht tragen und sind selten nützlich.
Nicht so beim Exos 38 von Osprey. Denn nur auf den ersten Blick erscheint der Hüftgurt dünn. Durch die ausgefeilte Konstruktion des Rucksacks, mit dem dünnen Metallrahmen am Rücken, verteilt der Gurt das Gewicht extrem gut auf die Hüften und entlastet so die Schultern. Außerdem klappt sich der Gurt praktischerweise selbständig beim Aufsetzen des Rucksacks hinter den Rücken weg, sodass er nicht seitlich abstehen, falls man den Gurt nicht nutzen möchte. Perfekt wären noch Riemen/Halterungen, um die überstehenden Gurtschlaufen zu fixieren, sodass sie nicht herum baumeln, wenn man den Hüftgurt zugezogen hat.

Sehr positiv sind mir weiterhin die seitlichen Fächer für Getränkeflaschen aufgefallen. Diese haben einen genialen Eingriff, mit denen die Flasche seitlich in das Netz hineingeschoben/herausgeholt werden kann. Dadurch ist der Zugriff beim Tragen extrem leicht und durch die innovative Konstruktion trotzdem sehr sicher verstaut. Natürlich können die Flaschen weiterhin von oben verstaut werden. Das hohe Netz ermöglicht es sogar sehr lange Trinkflaschen sicher zu transportieren.

Durchdacht ist ebenso das Kopfteil mit zwei Fächern – eins außen und eins innen. Dieses lässt sich problemlos vom Rucksack abtrennen und eine separate dünne Abdeckung schützt das innere vor Regen. Dadurch kann zusätzlich Gewicht eingespart werden.
Allgemein ist der Schnitt des Rucksacks relativ schmal sowie lang gezogen. Die Form verläuft Richtung Hüftgurt / Boden, ohne den Boden komplett zu berühren. Dadurch wird wohl die gute Verteilung des Gewichts auf die Hüfte erreicht. Die innovative Konstruktion ist angenehm zu tragen, erfordert anfangs jedoch etwas Übung beim Packen.
Besonders an warmen Tagen sollte auch das sogenannte AirSpeed (Mesh) Rückensystem für eine extrem gute belüftete sorgen, da der Rücken nicht am Rucksack aufliegt. Einzige Kontaktpunkte sind die Schultern sowie die Hüfte am leichten Rahmengestell.

Weitere nützliche Eigenschaften sind das separate Mesh-Außenfach für Gegenstände zum schnellen Zugriff, wie beispielsweise eine Regenjacke. Interessant sind zudem die Außenriemen, mit denen der Rucksackinhalt festgezurrt und somit komprimiert bzw. gesichert werden kann. Genauso zählt die sehr leichte und komfortable Schulterpolsterung zu den besonderen Eigenschaften. Das Polster-Material ist aus einem gummiartigem Kunststoff und sehr angenehm zu tragen.


Zusammengefasst überzeugten mich folgende Eigenschaften:
+ Gute Gewichtsverteilung mittels Hüftgurt und Rahmenkonstruktion
+ Praktischer Zugriff in seitliche Netztaschen/Flaschenhalter
+ Geringes Gewicht des Rucksacks
+ Schickes Design und Kompressionsriemen zum Festzurren

Gewöhnungsbedürftig waren:
– Schmaler / langgezogener Schnitt (Hilft wohl der Gewichtsverteilung)
– Kein Seitenzugriff auf das Hauptfach

Technische Details:
Gewicht: 1.16 kg (Größe M)
Maße, wenn voll gepackt (cm): 79 (l) x 40 (w) x 30 (d)
Hauptmaterial: 100D High Tenacity Nylon

Features:
+ Seitliche Kompressionsriemen
+ Trinkblasenfach & Halterung (innen)
+ Schulter- und Hüftgurt
+ Leichtgewichtiger umfassender Rahmen
+ Abnehmbare Schlafmattenschlaufen
+ Abnehmbarer Deckel mit einem Meshfach und Schlüsselklip
+ Eine Eisaxtschlaufe
+ Brustgurtschnalle mit Signalpfeife
+ Befestigung für Trekkingstöcke
+ Vorderes Stretchfach (Zugriff von Außen)
+ Seitliche Stretchfächer aus Mesh für Trinkflaschen

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Eine Rucksackreise wird besonders dadurch angenehm, wenn die passende Auswahl an Equipment eingepackt ist – nicht mehr! Das Ziel ist ja nicht ALLES mögliche was man gebrauchen KÖNNTE mit sich rum zu schleppen, sondern auf das zu reduzieren, was minimal für den Komfort benötigt wird.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man vor allem weniger Klamotten braucht, als anfangs geplant. Deswegen habe ich eine für mich sehr effiziente Packliste für unterschiedliche Reiselängen und Klimazonen zurechtgelegt.
Selbst die Dauer der Reise ändert ab einem bestimmten Wert (bei mir ist die Grenze bei 11 Tagen) kaum etwas daran was im Rucksack landet. Einzig die Aufenthaltsdauer in wechselnden Klimazonen während der Reise macht minimale Anpassungen notwendig.
Natürlich lässt sich die Packliste erweitern, falls man mit einem Auto unterwegs ist, aber dann ist es auch keine typische Rucksackreise mehr 🙂

Vorweg ein paar praktische Beispiel:
1) Reiselänge mehr als 11 Tage:
Ich packe für eine längere Reise grundsätzlich 4-5 T-Shirts & Unterwäsche sowie ein Longsleeve ein. Mit dem Fleece und der Wanderhose (Maier Sports Nil) bzw. für die kalte Jahreszeit die Winterwanderhose Tilit, die ich an mir trage, ist es egal, ob ich dann 12, 30 oder 354 Trage unterwegs bin, ich werde nicht proportional zur Reisedauer mehr T-Shirts mitnehmen können. Höchstens eine weitere kurze Hose kommt noch in den Rucksack, sollte ich in warmen Regionen verreisen.
Denn ich kann und will aus Platz- sowie Gewichtsgründen die Anzahl an Klamotten nicht proportional steigern. Hier sollte jedem bewusst werden, dass alle paar Tage die Klamotten gewaschen werden müssen. Fertig. Denn ich habe nichts davon lange mit Dreckswäsche im Rucksack herumzulaufen.

Tipp: Praktisch ist der Einsatz von Funktionskleidung die a) den Schweiß nicht speichert und b) nach dem Waschen schnell trocknet. Dazu eignen sich besonders Outdoor Klamotten aus Merinowolle oder Kunstfasern die mit Silber versetzt sind und so die geruchsbildenden Bakterien nicht binden.

2) Langzeitreisen in konstanter Klimazone: 
Für (längere) Reisen in Länder mit gleichbleibenden Temperaturen, wie Spanien oder Mexiko, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass man sich länger schwankenden Temperaturen ausgesetzt ist. Selbst wenn man einen bis zwei Tage in den Bergen unterwegs sein sollte, wo es prinzipiell kälter als im restlichen Land ist, macht es wenig Sinn, einen weiteren dicken Pullover über mehrere Wochen nutzlos mit sich zu tragen. Hier solltet ihr lieber improvisieren und beispielsweise zwei T-Shirts zum Longsleeve tragen, im Hostel eine Jacke von jemandem ausleihen oder einfach in einem second hand laden günstig einen dicken Pulli kaufen, welchen ihr später ohne bedenken weitergeben könnt.

3) Reisen in wechselnden Klimazonen:
Geht die Reise jedoch über mehrere Monate in Regionen wie Kanada, in denen das Klima sich stark verändert, sieht die Sache schon anders aus. Hier empfiehlt es sich eine KLEINE Auswahl an unterschiedliche Klamotten einzupacken. Die Kunst ist dann, sich auf das notwendigste einzuschränken.
Wie ihr das schafft, erkläre ich im Verlauf des Artikels anhand von praktischen Packlisten für unterschiedliche Reiselängen und Typen, viel Spaß.

+ Tagesausflug
+ Wochenend-Trip (Ohne Campingausrüstung)
+ Mehrtages-Tour (Unterkunft in Hotel / Hostel / Ferienwohnung)
+ 11 Tage & mehr  (Mit Campingausrüstung)
+ Langzeitreise in wechselnden Klimazonen

Für alle Packlisten gilt generell: Organisation!
Viele schwören darauf ihre Klamotten in Vakuumbeutel zu drücken um so Platz zu sparen oder die Socken + Unterwäsche in die T-Shirts mit einzurollen um alles auf einmal griffbereit zu haben.
Ich halte davon nichts, denn 1) will ich nicht damit beschäftigt sein ständig die Luft aus den Beuteln zu lassen, wenn ich etwas brauche und 2) will ich keine T-Shirts aufrollen, wenn ich doch mal Socken einzeln benötige.
Mein Konzept ist hingegen Kleidung und Equipment in unterschiedliche Stoffbeutel zu packen und so Ordnung im Rucksack zu schaffen. So habe ich einen Stoffbeutel für Unterwäsche, einen für T-Shirts / Longleeve oder änliches, einen Beutel für Elektronik und diverses sowie einen kleines Säckchen mit meiner Notfallausrüstung, die ich auf jede Tour mitnehme.
Dadurch fliegen keine Teile mehr wild herum und ihr wisst immer wo etwas ist.

Notfallausrüstung:

Von oben nach unten, von links nach rechts:
+ Wasserfilter (care plus)
+ 5m Seil (5 mm dick)
+ Notfalldecke
—-
+ 2 m Kordel
+ 2x Gummibänder
+ Teebeutel (für kalte Biwak Tage)
+ Kugelschreiber
+ Lutscher (Energiereserve in Form von Zucker)
+ Kopfhörer
+ Erste-Hilfe Set
—-
+ Schlauch für den Wasserfilter (um aus Flaschen zu trinken)
+ Titan Spork (Light my Fire)
+ Anzünder (integriert ins Messer)
+ Messer (Light my Fire)
+ Streichhölzer
+ Kompass
+ Ohrstöpsel
+ Aspirin (optional Reisetablette für Bootsfahrt)
+ kleine Kabelbinder (große Kabelbinder im Rucksack)
+ USB-Stick
+ Stirnlampe (Petzl)
+ Stoffbeutel in dem alles verstaut wird

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Guatemala ganz Nah – Dein Touren-Rucksack https://inthenature.de/guatemala-ganz-nah-dein-touren-rucksack/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=guatemala-ganz-nah-dein-touren-rucksack https://inthenature.de/guatemala-ganz-nah-dein-touren-rucksack/#comments Sun, 12 Nov 2017 11:23:29 +0000 http://taundma.de/?p=5448 Nach 1,5 Jahren durch Kanada, ging es die letzten 7 Monate unserer Tour nach Mittelamerika. Von der Pazifikküste Mexikos, quer…

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Nach 1,5 Jahren durch Kanada, ging es die letzten 7 Monate unserer Tour nach Mittelamerika. Von der Pazifikküste Mexikos, quer rüber bis nach Kuba, und wieder zurück auf das Festland um weiter in den Süden durch Guatemala, Belize, El Salvador, Nicaragua, Honduras und auf die Karibik Inseln zu reisen.
In den 40 Liter Rucksäcken hatten wir das Nötigste. Souvenirs einkaufen geht einfach nicht. Nur wenige Schätze haben wir uns erlaubt nach Hause mitzunehmen. Die meisten haben wir uns am Schluss der Reise gekauft. Deswegen sammelten wir am liebsten Erinnerungen und Erfahrungen.

Wir haben die unglaublichsten Naturspektakel gesehen, sind auf Vulkane geklettert, haben uns Wasserfälle hinuntergestürzt, über Flüsse, durch Dschungel sowie Steppen gewandert und unzählige Kilometer zurückgelegt. Den alten Rucksack mussten wir dabei mehrmals nähen. Zuerst platzten die Nähte links, dann rechts, dann wieder links …

 

Die Reise und besonders die Lebensweise der Menschen in den Ländern hat uns in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet. Es war beispielsweise die Gastfreundlichkeit, mit uns zu Teilen oder uns das Gefühl zu geben, willkommen zu sein. Wir haben unsere Rucksäcke den unterschiedlichsten Leuten anvertraut, wenn wir nicht alles mitschleppen wollten. Sei es am Kassenhäuschen im Bahnhof oder einer Verkäuferin auf dem Markt.
Beeindruckt haben uns genauso die farbenfrohen Röcke der Einheimischen sowie die Handwerksarbeiten auf den Märkten. Denn in keinem der bereisten Länder war die Vielfalt der Trachten größer als in der Maya-Region. Angefangen im südlichen Teil von Mexiko über Guatemala und bis an die Grenze zu Honduras und El Salvador.
Gerne hätten wir diesen tollen Arbeit eingepackt, der Platz im Rucksack reichte jedoch einfach nicht aus.

 

Zu Hause angekommen begann die Suche nach einem neuen Rucksack. Glücklicherweise sind wir beim Schlendern auf der Outdoormesse in Friedrichshafen auf Ethnotek gestoßen. Die farbenfrohen Rucksäcke sind uns direkt ins Auge gesprungen. Die ersten Gedanken waren: Die Muster kennen wir doch! Tatsächlich, unter den Handgestickten Materialien aus Indien, Vietnam, Indonesien, Ghana sind auch die gleichen Farbmuster aus Guatemala dabei!
Während wir die tollen Muster der unterschiedlichen Rucksackfronten durchforsten, laufen vor dem inneren Auge die Bilder der Reise durch den Kopf.
Schnell ist unser Lieblingsmuster ausgemacht: Guatemala 1
Das Geniale an den Rucksackfronten ist, sie sind austauschbar!

Ethnotek deckt mit ihrer Auswahl an Rucksäcken die meistgefragten Größen ab: Raja 46 Liter Langzeit Reisevariante (mehr würde ich auch ungern mit mir herumschleppen wollen), 30 Liter für eine Mehrtagestour und Premji 20 Liter Tagesrucksack.
Daneben hat Ethnotek noch verschiedene Umhängetaschen sowie Aufbewahrungstaschen und Geldbörsen im Sortiment, aber dazu in einem späteren Beitrag mehr, seid gespannt!

Wir haben uns für den Raja Reiserucksack 46 Liter entschieden, genau das, was wir auf unseren Touren immer benötigen. Die Rucksäcke sind jedoch für mehr als nur das Reisen ausgelegt.
Mit einem praktischen Fach für einen 15 Zoll Laptop, separatem Seitenfach für Kleinigkeiten und einem seitlichen Schnellzugriff auf das Hauptfach ist der Rucksack genauso für den täglichen Gebrauch konzipiert.

 

Neben der angenehme Rückenpolsterung ist uns genauso die robuste Verarbeitung positiv aufgefallen. Einzigartig macht den Rucksack die handgearbeitete Rucksackfront, das jeden Rucksack zu einem Unikat macht!
Seitdem ich den Rucksack zur Arbeit trage, steigt jedes Mal das Reisefieber und weckt die Erinnerungen an die farbenfrohen Kleider der Menschen in Guatemala.

Einfach schön ein Stück davon jetzt immer dabei zu haben und zusätzlich das Kunsthandwerk vor Ort zu unterstützen – genial wie wir finden. Wie Ethnotek das Kunsthandwerk fördert, könnt ihr hier nachlesen!

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