Kanada | in the nature https://inthenature.de Reiseblog + Wandern mit Hund + Ökologischen Fußabdruck reduzieren Tue, 16 Oct 2018 13:20:12 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.8.19 https://inthenature.de/wp-content/uploads/2018/07/cropped-180715_INTNA_LOGO_01_BLACK_TRANS-32x32.png Kanada | in the nature https://inthenature.de 32 32 116258601 Günstig durch Kanada – Sei offen für Neues! https://inthenature.de/guenstig-durch-kanada/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=guenstig-durch-kanada https://inthenature.de/guenstig-durch-kanada/#respond Sun, 05 Nov 2017 19:40:57 +0000 http://taundma.de/?p=4269 Die Liebe zu einer Langzeitreise entsteht durch den Charakter etwas neues Entdecken zu können. Während der Kurzurlaub häufig die Flucht…

The post Günstig durch Kanada – Sei offen für Neues! first appeared on in the nature.

]]>
Die Liebe zu einer Langzeitreise entsteht durch den Charakter etwas neues Entdecken zu können. Während der Kurzurlaub häufig die Flucht aus dem Alltag ist, gibt einem das Langzeit- oder Fernreisen die Chance sich für neues zu öffnen – nutze das!
Wenn jetzt die Dauer der Reise einen geringeren Wert spielt, gewinnt das Budget eine größere Rolle.
Die Kunst bleibt trotzdem sich für aufkommende Gelegenheiten zu öffnen und daraus ein unvergessliches Reiserlebnis zu schaffen. Nutzt deswegen eure Sinne. Beobachtet, probiert und experimentiert. Am besten ist es dabei mit Menschen aus der Region ins Gespräch zu kommen. So findet ihr viel mehr über das Leben vor Ort und die Kultur heraus, als aus irgendeinem Reiseführer – traut euch!

Es geht darum die bekannte Komfortzone zu verlassen und womöglich sein Lebensweise sowie die Umwelt zu verbessern. Das bedarf an Übung diese gewohnten Muster anzulegen, z.b. wo und was man Einkauft, aber genau dahinter verbergen sich die größten Schätze.

Wir sind in 1,5 Jahre 30.000 km quer durch Kanada gereist, haben an vielen Orten 1–2 Wochen verweilt sowie in Quebec City & Montreal sogar mehrere Monate verbracht. Wir haben uns stetig angepasst, neues erforscht und sind vor allem intensiv mit den Einheimischen in Kontakt gekommen. Auf Einladung sind wir oft 1-5 Tage bei unseren Bekanntschaften geblieben, haben zusammen gekocht, diskutiert sowie uns das Land und Leute näher bringen lassen. Dadurch konnten wir die Menschen sowie deren Kultur besser verstehen und genauso diese Lebensweise übernehmen. Es hat uns vor allem gezeigt, wie unglaublich herzlich die Menschen sind! Aus Bekanntschaften wurden schnell Freunde.

Nebenbei haben wir viele Erfahrungen gesammelt, wie wir am besten mit unserem Geld, und den vorhandenen Ressourcen vor Ort sowie auf unserer Erde umgehen wollen. Sei es ökologischer zu handeln oder vegan / vegetarisch zu leben.
Wie wir dadurch mit unserem Budget besser umgehen konnten, werden wir euch anhand praktischer Tipps im nachfolgenden Artikel vermitteln.

Lebensmittel
Zu ändern was du isst, muss nicht immer Vegan / Vegetarisch sein!
Das Schönste beim Reisen ist unter anderem, für mich auf jeden Fall, neue Köstlichkeiten zu entdecken. Kanada ist zwar nicht für exotische Früchte oder weltbekannte Gerichte bekannt, doch der Schein trügt.
Mit seiner über 400 Jahre alten Geschichte haben sich einige typische Gerichte und Gemüsesorten hervorgetan, die es zu entdecken gilt. Beispiele sind Fiddelheads, die wild in den Wäldern wachsen und als Delikatesse unter den einheimischen gelten. Geschmacklich kommen sie sehr nah an Spargel oder Grüne Bohnen heran. Oder Jacks Dinner sowie viele andere leckere Fisch Spezialitäten gilt es in den kleinen Fischerdörfern zu probieren (Mehr zum Thema Atlantic-Canada Küche). Ganz abgesehen von Poutine, das als Nationalgericht in der Provinz Québec gilt – Pommes, übergossen mit Braten Soße und garniert mit jungem quietsche Käse. Wieso man kross gebratenen Pommes so etwas antun sollte? Das müsst ihr wohl selbst herausfinden, wir konnten es nicht.

Allgemein sind Lebensmittel in Nordamerika im Vergleich zu Deutschland etwas teurer (500g Nudeln oder Tomaten in der Dose $1,19, Salat $1,99). Das liegt wahrscheinlich einerseits daran, das Europa viel subventionierte Massenware produziert, andererseits an den langen Transportwegen/Logistik kosten in Nordamerika.
Besonders in den abgelegenen Regionen Kanadas, wie Neufundland, Labrador sowie den übrigen nördlichen Provinzen, fehlt es fast komplett an fruchtbarem Ackerland um Lebensmitteln für die Region anzubauen. Dadurch ist klar, dass die Preise für Waren die komplett Importiert werden muss, steigen.
Welche Konsequenz wir daraus für uns gezogen haben und trotzdem gut 25-40% einsparen konnten, könnt ihr anhand folgender Tipps/Anmerkungen selbst ausprobieren:

1. Wir kaufen keine importierten Produkte aus den USA oder Mexiko, welche den Markt überschwemmen und oft durch fragwürdige Anbauverfahren oder Nutzung von Pestizide mittels Massenproduktion günstiger angeboten werden.
2. Wir verzichten auf Einkaufsketten, die für den Import dieser Produkte stehen und den eigenen Markt schädigen, wie z.B. Wal-Mart.
3. Wir bevorzugen Regionales sowie saisonales, auch wenn statt vegetarischer Pilz-Beilage aus Mexiko zu den Kartoffeln doch er heimische Fisch auf dem Teller landet. Denn Fisch gibt es besonders im Osten frisch von der „fish plant“, der lokalen Fischverarbeitung in vielen Ortschaften. Hier stimmt der Preis sowie die Qualität!

Tipps für euren sonstigen Einkauf:

  • In Läden einkaufen, welche bald ablaufende Ware reduzieren. Dazu gehört Foodland sowie PC (President’s Choice) oder (Atlantic) Supetstore, Privego in Quebec, und Valu Mart in Ontario. Mit 20–50% Rabatt werden Produkte wie Käse-, Wurst-Waren, Milch- oder Sojaprodukte aber auch Brot und Obst sowie Gemüse kurz vor ablaufen des Mindeshaltbarkeitsdatums angeboten.
    Achtet hier auf die Pinken „20/30/50%“ Aufkleber und die gesonderten Regale im Supermarkt für die Angebote. Die beste Chance diese Produkte zu ergattern ist entweder früh morgens oder kurz vor Ladenschluss, da wird die Waren in der Regel reduziert und ihr habt viel Auswahl. Zudem sorgt ihr dafür, dass die Waren auf dem Tisch, und nicht in der Mülltonne landen!
    In Alberta und British Columbia solltet ihr euch eine Mitgliedskarte für Bye-Low (More Points-Karte) besorgen, damit bekommt ihr bei speziellen Warenangeboten Rabatt. Die Karte ist kostenlos und die Beantragung vor Ort dauert keine 3 Minuten.
  • Bevorzugt lokale Geschäfte! In Neufundland und Cape Breton sind es z.B. die Co-Ops. Hier finden sich u.a. leckere Backwaren und frisches bzw. regionales Obst / Gemüse – JAMIII.
    Traut euch dabei neues zu probieren! Es gibt nichts besseres, als in einem neuen Land die heimischen Spezialitäten zu kosten. Vielleicht entdeckt ihr so euer neues Lieblingsgemüse/obst.
    Für uns war es zum Beispiel der Rudebeck…. oder Selbstgepflückte Fiddlehead!
  • In jeder Provinz gibt es wie bei uns günstige Discounter und teure Ketten. Bevorzugt deswegen folgenden Großhandels-Geschäfte:
    Maxi (Quebec): Dieser bietet neben großen Vorteilespackungen, häufig Rabatt-Aktionen auf ausgewählte Artikel und führt das deutsche pendont zur Marke ja! die Eigenmarke „no name“ – kreativ nicht wahr 🙂 Von weitem ist es gut an der komplett gelben Verpackung zu erkennen.
    No Frills (British Columbia): Kleiner, jedoch ähnliches Konzept.
  • Große Ketten vermeiden. Nicht nur, dass bei den Läden wie Metro, Sobey oder Wal-Mart keine 50% Rabatt-Aufkleber existieren, ihre Lebensmittelpolitik ist ökologisch nicht vertretbar. So findet man zwar auch günstige Mangos oder Maiskolben das ganze Jahr über, diese kommen dann aber aus den USA oder Mexiko…


Klamotten

In Kanada findet ihr in jeder Stadt Second-Hand-Läden die sehr gut erhaltene Klamotten führen und zu unglaublich günstigen Preisen verkaufen: T-shirts für 5$, kurze Hosen 4$, Jacken 15-20$…
Meistens findet man diese unter dem Namen Francis oder Thrift Store, in Quebec bekannt als Friperie.
Die meisten Klamotten kommen dabei aus den USA. Am weitesten verbreitet sind die second hand Geschäfte jedoch in Mittelamerika. Dann wundert es keinen mehr, wieso dort jeder zweite ein Abercrombie and Fitch t-shirt trägt 🙂


Schlafplätze 

Wer mit dem Auto und Zelt oder Camper-Van unterwegs ist, findet in Kanada immer ein schönes und kostenloses Plätzchen zum Schlafen. Dazu eignen sich:

  • Wiesen, Felder und alle freien Plätze außerhalb von Ortschaften
  • Seitenstraßen abseits vom Highway
  • Picknick Plätze (besonders in Quebec)
  • Recreation Areas in British Columbia
  • Rest areas in Manitoba/Saskatchewan
  • Ruhige (dunkle) Seitenstraßen in Großstädten
  • Und der Klassiker, Wal-Mart Parkplätze

Vor allem, wenn man sein Nachtlager spät aufbaut (1-2h vor Einbruch der Dunkelheit), früh weiterzieht​ (vor 9 Uhr) und den Ort sauber hinterlässt, wird sich keiner stören und diese Möglichkeit auch weiteren Generationen erhalten bleiben. Das Schöne in Kanada zudem ist, dass die Menschen alle gerne reisen und vor allem gern in der Natur sind. Mit dem Van oder Zelt unterwegs zu sein bedeutet Freiheit, die hier jeder genießt und mit anderen teilt. So werdet ihr häufig auf Menschen treffen die es toll finden, dass ihr das Land auf diese Weise bereist. Oft geben einheimische auch Tipps wo ihr gut übernachten könnt, ein ruhiges Plätzchen findet oder euch sogar ihre Einfahrt und ihr Gästezimmer anbieten!

Alle unsere Schlafplätze findet ihr zudem auf unserer Karte:


Trinkwasser

Da das Wasser in Kanada überall sehr sauber ist, kann man es immer aus der Leitung trinken. Nur in einigen Regionen im Norden, weit außerhalb jeglicher Zivilisation sollte man sich bei den Einheimischen erkundigen, ob das Wasser genießbar ist, falls es komisch riecht oder bräunlich gefärbt ist 🙂
Wir haben unser Wasser meistens auf Picknickplätzen, in den National/Provincial-Parks oder überall wo es Leitungswasser gab in 5 Liter Kanister abgefüllt. In den National Parks weisen zwar in der Regel Schilder darauf hin, dass das Wasser abgekocht werden muss, dies ist eine Parkauflage, um sich abzusichern, da das Wasser nicht oft kontrolliert wird.

 

Duschen
Kostenlose Möglichkeiten zum Duschen gibt es viele. Unsere Top 10:

  1. Mit einem National- oder Provinz-Park-Pass kann man auf die Zeltplätze fahren um dort zu duschen
  2. Gemeinde-Sport-Zentren in größeren Städten
  3. Schwimmbäder
  4. An vielen Marina’s (Segel-Häfen)
  5. Seen und Flüsse
  6. Gegen eine kleine Gebühr von 1-2 Dollar findet man duschen an privaten Campingplätzen
  7. An LKW Raststätten (Husky, Thomson) gibt es duschen die entweder 5-10$ kosten oder gratis ab einer bestimmten Füllmenge Benzin sind. Diese haben wir aber nie wahrgenommen, da wir lieber in den Parks geduscht haben.
  8. Freundlich in Hostels fragen
  9. Ansonsten muss eine Katzen-Wäsche in öffentlichen Waschräumen herhalten.
  10. In Cape Breton, Neufundland und Labrador hatten wir zusätzlich so viel Glück tolle Menschen zu treffen, das wir häufig bei ihnen duschen konnten.
    Seit also offen, freundlich und vor allem neugierig!! Ins Gespräch kommt man schnell, die Kanadier interessieren sich sehr für Reisegeschichten und meinen es auch so!

 

Benzin
Obwohl der Sprit in Nordamerika günstiger als in Europa ist (in den USA sogar noch billiger als in Kanada), kann man mit folgenden Tipps noch etwas mehr Geld einsparen.

  • In den Siedlungen/Reservaten der First Nations (Indianer) bekommt man das preiswerteste Benzin, da sie keine Steuer dafür abführen müssen.
  • Trotz sehr einheitlicher Preise ist das Benzin in vielen Großstädten wie Montréal teurer als im Randgebiet oder auf dem Land.
  • Offensichtlich preiswerte Tankstellen wie Petro Canada order Ultramar vermeiden, denn diese haben meiner Einschätzung nach oft minderwertiges Benzin. Sprich, der Verbrauch ist größer. Wir bevorzugten Irving oder Esso. Konstant günstig mit super Qualität.
  • Schnell fahren verbraucht mehr Benzin 🙂
  • Benzin Preise werden übrigens donnerstags Kanada-Weit angepasst. Ob diese fallen oder steigen müsst ihr dann aber selbst ausloten ;-)Fröhliches reisen und entdecken!
    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Schreibt eure Spar-Tipps in die Kommentare.

The post Günstig durch Kanada – Sei offen für Neues! first appeared on in the nature.

]]>
https://inthenature.de/guenstig-durch-kanada/feed/ 0 4269
Westlich der Rocky Mountains https://inthenature.de/westlich-der-rocky-mountains/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=westlich-der-rocky-mountains https://inthenature.de/westlich-der-rocky-mountains/#respond Wed, 18 Oct 2017 22:22:18 +0000 http://taundma.de/?p=4576 Nach den Wochen voller Wanderungen, unzähligen Eindrücken gigantischer Bergkulissen und azurblauen Seen, konnten wir uns nur schwer von den Rocky…

The post Westlich der Rocky Mountains first appeared on in the nature.

]]>
Nach den Wochen voller Wanderungen, unzähligen Eindrücken gigantischer Bergkulissen und azurblauen Seen, konnten wir uns nur schwer von den Rocky Mountains trennen, um weiter Richtung Vancouver zu fahren. Doch gibt es vor unserem Abflug nach Mexiko sowie auf dem Weg nach Vancouver noch viel zu entdecken!
Ein Jahr ist diese Reise nun her, jetzt vervollständigen wir den Reisebericht zu unserer Route quer durch ganz Kanada.

Von Jasper nehmen wir den Yellowhead-Highway Nr. 16 (benannt nach dem Trapper Tête Jaune, welcher der Nation der Irokesen angehörte) und fahren über die kürzere nord- westliche Route Richtung Kamloops.
Entlang des Fraser River und vorbei am Yallowhead See sowie Moose See gibt es genügend Gelegenheiten eine entspannte Pause inmitten der Natur zu machen. Während am Yallowhead See ein Camping Platz eine gute Möglichkeit bietet Wasser aufzutanken oder sich frisch zu machen (Betonung auf frisch! Denn das Wasser ist eiskalt), bietet der Moose See eine herrliche Aussicht auf den See sowie das Tal, perfekt für eine Mittagspause!

Entlang der Strecke sind zudem einige kleinere Wasserfälle und Stromschnellen ausgeschildert, die dazu einladen sich die Beine zu vertreten. Wir nutzen diesen alle paar Stunden.
Ein Highlight entlang des Highways ist definitiv der Mount Robson Provincial Park. Mit 3954 Metern ist es der höchste Berg in den kanadischen Rocky Mountains. Es gibt mehrere Wanderwege am Berghang, jedoch gilt der Aufstieg zum Gipfel durch das unbeständige Wetter und anspruchsvolle Gelände als äußerst schwierig. Nur 10% der Bergsteiger schaffen es nach oben.
Der Anblick des Berges allein versetzt uns ins Staunen. Die Wanderungen in den Rocky Mountains sitzen uns jedoch noch in den Knochen, weswegen wir auf die Besteigung verzichten.

Abseits des Icefield Parkway Highway geht es von hier stetig ins Tal, was unserem Van mehr als gut tut. Begleitet von der grandiosen Gebirgskulisse der Rocky Mountains nehmen wir noch jede Möglichkeit wahr schwimmen zu gehen, denn nach dem Mount Robson sind erstaunlicherweise viele Seen warm! Anders als in den Rockys, wo das Wasser aus den eiskalten Gletschern abfließt, kommt auf der westlichen Seite das Wasser oft aus unterirdischen Quellen, ist Glasklar und angenehm temperiert.

Direkt am Highway 5 Richtung Süden sind die Seen in Blue River (Eleanor Lake) und Clearwater (Dutch Lake) zum Schwimmen sehr zu empfehlen! Die kleinen Seen bieten mit ihrer Idylle viel Charme und ein Plätzchen zum Übernachten findet sich hier ebenso 🙂
Wer vom Wandern nicht genug hat, sollte den Wells Gray Provincial Park bei Clearwater einen Besuch abstattet. Nur wenige Kilometer vom Highway entfernt, lockt der Park mit seinem gigantischen Wasserfall!
Wer eine andere Art der Abkühlung sucht, kann weiter südlich im Thomas River in Kamloops eine Pause einlegen. Die Strömung macht den Fluss zum tubing flussabwärts attraktiv. Das probieren wir natürlich aus!

Dank unserer Freunde aus Nova Scotia besuchen wir ihre Bekannten, die uns herzlich aufnehmen – Freunde finden auf Kanadisch. Danke Jyelle, es war so cool mit dir und deiner Familie am Fluss abzuhängen, Tennis zu spielen und wandern zu gehen! Das sind die Momente einer Reise, die einem zeigen, wie toll Menschen sind und man genauso positiv zu neuem sein möchte.
Für einen kurzen Besuch in der Stadt können wir den Peterson Creek Park mit verschiedenen Wanderwegen empfehlen. Folgt ihr dem Weg Nr. 8 entlang des Flusses, gelangt ihr bald zu einem kleinen Wasserfall. Von dort können geübte rechts (ostwärts) über die Felsen zum Wanderweg Nr. 13 hinaufklettern und wieder zurückwandern, oder auf der anderen Seite dem Flussverlauf weiter folgen. Die Aussicht auf die Stadt und die dahinterliegenden Berge ist sehenswert.
Von hier geht es über das Okanagen Valley mit großen Schritten Richtung Vancouver!

The post Westlich der Rocky Mountains first appeared on in the nature.

]]>
https://inthenature.de/westlich-der-rocky-mountains/feed/ 0 4576
Okanagan Valley https://inthenature.de/okanagan-valley/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=okanagan-valley https://inthenature.de/okanagan-valley/#comments Fri, 22 Sep 2017 19:54:18 +0000 http://taundma.de/?p=5345 Wer die Zeit hat, sollte zwischen Vancouver und den Rocky Mountains den Schlenker über das Okanagan Valley machen, das Früchte-…

The post Okanagan Valley first appeared on in the nature.

]]>
Wer die Zeit hat, sollte zwischen Vancouver und den Rocky Mountains den Schlenker über das Okanagan Valley machen, das Früchte- und Gemüse-Paradies Kanadas. Inmitten dieses Tals ist die Temperatur um einige Grad höher und ermöglicht den extrem guten Wachstum von Obst und Gemüse, ähnlich wie in Spanien. Hier könnt ihr euch eindecken mit Unmengen leckerer, preiswerter und organischer Früchte oder anderer Leckereien wie eingelegten Knoblauch …
Zudem sind die Seen in diesem Tal super warm, so lohnt sich jeder Ausflug an die anliegenden Gewässer.

Die Highlights der Strecke in Stichpunkte:
Schwimmen in Nicola Lake, Douglas Lake sowie Okanagan Lake.
Wandern im Cathedral Provincial Park und Manning Park.
Radtour entlang des Kettle Valley Railway Trail.

Für unsere Strecke ins Okanagan Valley wählen wir (von Kamloops kommend) den alten sowie ruhigeren Highway Nr 5a Richtung Meritt und weiter zum Douglas See. Abseits der viel befahrenen Straßen hält dieser Ort eine gemütliche Recreation Area bereit, umringt von bewaldeten Hügeln und einen wunderschönen See zum schwimmen! Die kostenlosen Campingplätze laden zum verweilen ein. Mitte August haben wir hier nur noch ein anderes pärchen gesehen.
Wer das gute Wetter ausnutzen möchte, kann außerdem unterwegs am Nicola See halt machen und direkt von der Straße aus ins Wasser hüpfen – gedacht getan 🙂
Ein Camping Platz in der Nähe bietet zudem eine alternative Schlafmöglichkeit, wir fahren aber weiter.

Die Route ins Okanagan Valley führt uns noch einmal durch die umliegenden Berge. Eine auf und ab Fahrt durch recht trockenes Gelände. Im Tal angekommen ist der erste Halt in Peachland, einem kleinen Örtchen am Okanagan See. Gefühlt das wärmste Wasser im Westen Kanadas. Bei leichtem Wellengang planschen wir eine Weile bevor wir begleitet von Sonnenstrahlen weiter Richtung Penticton fahren. Unterwegs sehen wir zahlreiche Obststände bis wir ebenso an einem halt machen und uns mit frischen Leckereien eindecken. Mmhh Pfirsich!
Nach einer Nacht in Penticton ziehen wir weiter, die Stadt ist uns zu touristisch. Wer hier länger bleiben möchte, kann sich an den schönen Strand legen oder mit einem Gummireifen vom Okanagan See Kanal abwärts zum Skaha See treiben lassen (Preis $20, Rücktransport inklusive).

Unser Tagesziel ist Keremeos, ein winziges Örtchen mit über 20 Obst und Gemüse Ständen!
Durch Zufall lernen wir beim Baden im eiskalten Fluss am Ortsanfang die Teilhaberin eines Obst-Standes kennen und bekommen das Angebot für den Mindestlohn Teil der Produktion von eingelegten Knoblauch zu werden. Diese Erfahrung lassen wir uns nicht entgehen 😉
In Keremeos, beim Gemüsestand Patson, haben wir 2 Tage lang super leckeren Knoblauch in Gläser gestopft. Wir können jedem nur empfehlen hier halt zu machen und etwas davon zu probieren. Falls ihr sogar selbst Arbeit sucht und Mitarbeiten wollt, schreibt uns eine Email und wir stellen den Kontakt her. Allgemein werden immer helfende Hände in dieser Region gesucht.

Wer die Natur liebt und die Zeit hat, sollte von Keremeos unbedingt zu den Cathedral Seen raus fahren. Dazu nehmt ihr kurz hinter Keremeos (links über die rote Brücke) die Schotterpiste (Ashnola Road – Richtung Südwesten. Auf der etwas längeren, abgelegenen Strecke zum Park gibt es einige recreation areas direkt am Fluss, auf denen das Übernachten kostenlos ist. Da lässt sich die Ruhe der Natur genießen. Zum Park ist es dann nicht mehr weit, welcher mit seinen Wanderwegen tolle Aussichten verspricht.

Als alternative zum durchrauschen auf dem Highway bietet der Weg Richtung Vancouver eine interessante Fahrrad Route. Denn wer den Spuren der Goldgräber entlang der alten Eisenbahntrasse folgen möchte, der sollte auf den Kettle Valley Railway trail. Die rund 750 Kilometer lange Radtour von Nelson, in den Rocky Mountains, führt durch das Okanagan Valley bis nach Hope, das etwa eine Stunde östlich von Vancouver liegt und zusätzliche Schätze birgt, dazu jedoch später mehr.
Die Strecke ist gespickt mit zahllosen Tunnel- und Brückendurchfahrten und bietet durch die vielen kleineren Ortschaften einen reizvollen Einblick in vergangene Tage. Entlang der Flüsse Simikameen, Tulameen, Colwater und Coquilhalla gibt es zudem jede Menge Gelegenheiten für eine Rast am Wasser. Spektakulär sind außerdem die Aussichten vom Myra-Canyon sowie entlang der Coquihalla-Schlucht, die durch die vier Othello-Tunnel führt.
Die meisten Tunnel sind beleuchtet, es empfiehlt sich trotzdem Licht mit dabei zu haben, z.b. für den längste Tunnel auf der Strecke, welcher 1km lang ist.
Bei gutem Wetter ist der Weg leicht befahrbar, jedoch können Regen oder Überschwemmung aus dem überwiegenden Schotterweg die fahrt erschweren, da zudem einige Passagen sanding oder verwurzelt sind. Wir empfehlen mindestens ein Cross oder Mountainbike für die Tour.

Die nächste empfehlenswert Option ein paar Tage in der Natur zu verbringen ist der Manning Park.
Zwei Wanderungen sind besonders populär, der Lightning lake trail um den See herum sowie der Heather tail auf dem Rücken der 2000 Meter Berge mit alpinen Aussichten, sowie Blumen. Wir entscheiden uns für das letztere und erfreuen uns an der Landschaft sowie der herrlichen Panoramaaussicht. Besonders im Sommer blühen hier schöne Alpenblumen auf den vielen Berghängen.

Wer eine Nacht bleiben möchte, kann hier zelten oder sich ein Zimmer im Hotel nehmen. Dieses bietet einen kleinen Pool mit Whirlpool und zwei Saunas an. Wir haben das mal für euch vor getestet und können sagen, ja, den Whirlpool kann man mitnehmen. Übernachtet haben wir jedoch auf der schönen Copper Creek Recreation Site, nur ein paar Kilomter außerhalb vom Park, das war kostengünstiger und ruher 🙂

Für alle Rambo Kenner ist ein Stopp in der kleinen Stadt Hope obligatorisch. Genau hier wurden die Szenen für den ersten Rambo Film gedreht. Fans erkennen sicherlich einige Gebäude wieder und können am Stadtrand ein Foto mit ihrem Helden knipsen.
Von hier ist es dann noch 1 Stunde nach Vancouver …

Over and out.

The post Okanagan Valley first appeared on in the nature.

]]>
https://inthenature.de/okanagan-valley/feed/ 1 5345
Testbericht im Maier-Sports Outdoor Magazin https://inthenature.de/testbericht-im-maier-sports-outdoor-magazin/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=testbericht-im-maier-sports-outdoor-magazin https://inthenature.de/testbericht-im-maier-sports-outdoor-magazin/#respond Fri, 11 Aug 2017 10:23:54 +0000 http://taundma.de/?p=5085 Zwei Jahre waren wir unterwegs. Sind 30.000km quer durch Kanada gefahren und haben sieben Länder Zentralamerikas besucht. Was wir dabei…

The post Testbericht im Maier-Sports Outdoor Magazin first appeared on in the nature.

]]>

Zwei Jahre waren wir unterwegs. Sind 30.000km quer durch Kanada gefahren und haben sieben Länder Zentralamerikas besucht.
Was wir dabei gesehen und erlebt haben, sowie welche Funktionshose uns die ganze Zeit begleitet hat, könnt ihr im Artikel des Maier-Sports Outdoor Magazins Sommer 2017 nachlesen.

The post Testbericht im Maier-Sports Outdoor Magazin first appeared on in the nature.

]]>
https://inthenature.de/testbericht-im-maier-sports-outdoor-magazin/feed/ 0 5085
Tropen in Kanada? Juan de Fuca Weg! https://inthenature.de/tropen-in-kanada-juan-de-fuca-weg/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=tropen-in-kanada-juan-de-fuca-weg https://inthenature.de/tropen-in-kanada-juan-de-fuca-weg/#respond Tue, 25 Jul 2017 15:40:46 +0000 http://taundma.de/?p=5170 Auf dem Juan de Fuca Wanderweg auf Vancouver Island – definitiv ein Wanderpfad, den ich nochmal bewandern würde. Zum Glück…

The post Tropen in Kanada? Juan de Fuca Weg! first appeared on in the nature.

]]>
Auf dem Juan de Fuca Wanderweg auf Vancouver Island – definitiv ein Wanderpfad, den ich nochmal bewandern würde. Zum Glück hat man uns den Empfohlen. Wir haben mit dem West Coast Trail geliebäugelt, bis uns Mike Blake (ein Wanderführer aus Vancouver Island, welchen wir in den Rocky Mountains getroffen haben) daran erinnerte, das der Juan de Fuca genauso schön ist, nicht so überlaufen und man keine Voranmeldung benötigt, um wie bei dem West Coast Trail die teure Wanderlizenz erwerben muss. Das hört sich plausibel genug an, um uns dafür zu entscheiden.

Wandern auf dem Juan de Fuca Weg
Das Nr. 1 To Do auf unserer Liste war der Besuch des Juan de Fuca Provincial Park und Sombrio Beach, um hier zu wandern. Der befindet sich auf der Westküste von Vancouver Island, ungefähr eine Stunde vom Örtchen Sooke entfernt. 47 km lang ist der Juan de Fuca Marine Wanderweg. Er ist die südliche Verlängerung des weltbekannten West Coast Trails.

British Columbia ist bekannt für die einzigartige Natur, aber diese spektakuläre Landschaft, aus Regenwald und felsiger Pazifikküste habe ich nicht erwartet. Außerdem hat der Wanderweg einige herausfordernde Teile, steile Sektionen und hat uns eingenommen.

Wir waren drei Tage unterwegs. Es lässt sich von beiden Seiten, der China Beach wie auch von Botanical Garden starten. Unser Auto haben wir bei China Beach geparkt und sind über Hügel zur Botanical Beach mit dem Fahrrad gefahren, damit wir zurück zum Auto wandern konnten. Es gibt hier auch organisierte Pick-up Services, welche euch am Ende wieder zum Auto fahren, aber wir haben unsere Bikes und sammeln die später mit dem Auto wieder ein. In den letzten Jahren gab es immer wieder Zwischenfälle, bei denen parkende Autos aufgebrochen wurden. Deswegen gibt es jetzt auf dem Parkplatz der beiden Startpunkte einen Sicherheitsdienst. Zum Parken der Fahrräder empfiehlt uns der Sicherheitsbeamte, diese auf dem Weg im Gebüsch zu verstecken.

Der Wanderweg durchquert unglaublich vielseitige Landschaften und ist das Zuhause von Schwarzbären, Walen, Seehunden, Adlern und Cougars – also alles was man sich erhofft zu sehen, wenn man durch Kanada’s Wildnis wandert.
Durch die nähe zum Meer und des Klimas kann der Wanderweg sehr feucht sein. Hier lohnen sich wasserdichte Überschuhe. Obwohl bei uns seit Tagen die Sonne scheint, sind die Wanderwege stellenweise feucht. Andere berichten davon, dass sie durchgängig knöcheltief im Matsch wanderten. Ich empfehle sich im Touristenbüro in Sooke darüber zu informieren wie das Wetter vorher war, damit besser abzuschätzen ist, in welchem Zustand sich der Wanderweg befindet. Die Touristeninformation liegt direkt auf dem Weg. Wir machen einen kurzen Zwischenhalt und informieren uns über die Bedingungen.

Auf dem Weg zum Payzant Creek
Als wir an der Botanical Beach, dem Ausgangspunkt, mit unseren Bikes ankamen, war es bereits 15 Uhr und zum ersten Campground in Payzant Creek noch 7 Kilometer.

 

Botanical Beach ist als Ort selbst total sehenswert: hunderte von kleinen Pools im Gestein gilt es zu Erforschen. Wir laufen umher, entdecken Seesterne, bunte Anemonen und Korallen. Wir sind erstmal zwei Stunden dort geblieben.

 

An mächtigen Bäume und sattem Grün auf einem mit Baumstämmen gestalteten Wanderweg fühle ich mich wohl. Ich bin durchweg am Staunen über den Regenwald um mich herum, in Kanada?!

 

Als wir nach circa zwei Stunden am Campingplatz ankommen, steht da ein Schwarzbär. „Lass uns lieber auf der anderen Seite übernachten“ lautet das Fazit dieser Begegnung. Der Bär ist gleich weggelaufen. Nur einen pinkfarbenen Haufen hat er hinterlassen – die Bären lieben es Beeren zu naschen. Die Nacht habe ich unruhig geschlafen.

 

Über Hängebrücken zur Chin Beach
Am Morgen ist die Luft feucht. Nach einem Müsli, Müsli, Jam, Jam, Jam-Frühstück geht es weiter in Richtung Sombrio Beach. Nach 11 km machen wir die Füße lang, bräunen uns am Strand. Irgendwo da draußen schwimmen Wale – ich bin mir sicher.

 

Der Weg führte uns heute über drei Hängebrücken. Heute werden wir noch weitere 9 km machen und nächtigen an der Chin Beach. Hier eine Karte zur Übersicht.

 

Es zieht sich zusammen. Die Temperatur fällt auf gefühlte 10° C. Der Wind vom Meer lässt die Zähne schlottern. „Lass uns ein Lagerfeuer machen!“ Überall fliegt am Strand Treibholz umher, das lässt sich wunderbar anzünden – packt euch was zum Grillen ein. Chin Beach ist ein beliebter Campingort. So haben wir heute Abend Gesellschaft am Lagerfeuer. Es wird zunehmend kühler. Die kalte Luft vom Atlantik kann schnell die Temperaturen umschlagen lassen. Ab in den Schlafsack lautet die Devise.

 

Von der Chin Beach nachhause
Am nächsten Morgen stehen 20 km auf dem Tagesplan. Die morgendliche Herausforderung sind Wespennester. Überall auf dem Trail von der Chin Beach bis zur China Beach sind Nester. Wir treffen immer wieder entgegenkommende, die gestochen wurden. Ein paar sind regelrecht in die Nester hineingetreten. Unangenehm. Wir sind gewarnt und halten Ausschau. Außerdem hat sich jemand, der wohl vor uns läuft die Mühe gemacht, diese zu markieren. Somit bleiben uns Stiche erspart.

 

Es klart wieder auf. Die Zwischenstopps an den verschiedenen Stränden kosten Zeit. So kommen wir erst gegen 18 Uhr nach Hause/am Auto an. Eine klasse Wanderung mit vielseitigem Sichten von Tieren und Beeren zum Mampfen gab es auch überall.

The post Tropen in Kanada? Juan de Fuca Weg! first appeared on in the nature.

]]>
https://inthenature.de/tropen-in-kanada-juan-de-fuca-weg/feed/ 0 5170
Thank you Canada! https://inthenature.de/thank-you-canada/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=thank-you-canada https://inthenature.de/thank-you-canada/#comments Sat, 01 Jul 2017 13:09:40 +0000 http://taundma.de/?p=4382 It is our life Journey: 1.5 years and 30,000 km across Canada. We have discovered a country with spectacular natural…

The post Thank you Canada! first appeared on in the nature.

]]>
It is our life Journey: 1.5 years and 30,000 km across Canada. We have discovered a country with spectacular natural wonders. As big as the country is, as rich it is in diversity. It is constantly changing and always unique. What remained the same: the generous, open and welcoming people with whom we are still in touch. Thank you all so much for the hospitality, help and being a family to us!

Especially to Denis and Wayne, taking us in your home on Change Islands and Montréal, spoiling us with the best homemade food, showing us around, sharing your time as well as stories with us and helping wherever we needed it.

 

To Peggy and Neal for a true friendship, serenity, getting us integrated into the Canadian way of life as well as widening our sense for more sensitivity to nature, society and the best lobster in Cape Breton!

 

To Valorie and Louise, as well as Christine & Todd + kids, who invited us in their homes on Change Islands and Ottawa as part of their family, celebrating Christmas and more lovely dinners. We felt like being home.

 

Thank you Tamara and David. To be at home with you, sharing dinners, talking about fishery, history, culture and society. It was an inspiring week!

 

Thank you Geraldine and Wendel, as well as Marilyn, Delia and Vincent, with whom we shared travel stories, dinners, tasted the best jam in New Foundland and also got a professional haircut! Thank you Marilyn for showing us around St. John’s and making it possible to stay with you.

 

Thanks to Eileen, Atletha and Linda for the great evening in Bonavista and the contact we are keeping up to this day, that always reminds us of the time on this special part of New Foundland.

 

Thank you Cheryl and Brian, and Wendy for such a lovely introduction to pottery, house construction in Bonavista and tasty New Foundland dinners.

 

Thanks to Kathleen and Walt for the wonderful welcoming dinner at your house and the stories you shared with us.

Jellybean Häuser

 

A big thanks to you Roberta and Jim, as well as to Pete and Georg for the unique opportunity staying in your cabin, taking the canoe, kayak and boat on the river as well as to get to know the people and values of Labrador.

 

Thanks Chad for the delicious smoked fish, the tour around Postville and an awesome time on our ferry trip up north! Keep it up!

 

Thanks also to Lorinda and the whole family for the time and the stories at your home, the preparation of the cod and the bottled seal.

 

Thanks to Gilbert for the opportunity to work as tourist guides in Québec, to learn so much about the city, the people and some Quebecois.

 

Thanks to Marie-Eve for the wonderful friendship! You were there for all our questions and problems. It was a great help when arriving in Québec! Thanks for the great talks and just listening 😉

 

Thanks to Marco, spending so much time fixing our car and our neighbor Gilles, in Québec being always in a good mood and giving us advice where to find what.

 

Thank you Rosa, for the breakfast and all the information about New Brunswick. This was the best way to welcome two travelers!

 

Thanks to Connie and Joshua for the opportunity to stay & work at the lodge as well as paddle with the canoes into the Killarney park. It was a wonderful time and so nice how you took care of all of us – with BBQ evenings on the boat and family style dinners, bond fires and stories at the lodge! These were unique moments to experience the nature.
Also thanks to Larry spending some days with us, camping at Nelly lake!

 

Thanks to the great people in Bracebridge that helped us organize the spare tire!

Thanks to Fathom and Riley for the friendships and the exchange of travel information. Meeting you in New Foundland, celebrating Canada day in St. John’s and remaining in contact ever since is awesome.

 

Thanks Jyelle, for taking us into their home as friends, showing us the city and spending a few sunny days with us in Kamloops. Nice parks. I love the hand clapping thing that made such a strange noise.

 

A big thanks to the McPhadden family! Tara for the time we stayed in Saskatoon. Thx Ian for showing us the farm life in Mildon as well as Jaclyn and Colin for Letting us built our “base” in Vancouver. With you we were able to discover so much about Canada and felt like being at home. You welcomed us, and taught us about the region as well as life in Canada. Thank you, thank you, thank you!

 

This has shaped our impression of Canada and enriched our knowledge in so many ways. Amazing how open, curious and helpful everybody in Canada is. We have to come back. The winter cannot be cold enough, the mountains in the west and far north have to be explored more and the Atlantic coast, which has fascinated us since the first time driving up the Cabot trail, will forever be in our hearts and a destination to come back too!

Once again, thank you to all the lovely people who have taken us in their homes all around Cape Breton, New Foundland, Labrador, Quebec, Ontario, Saskatchewan and BC! You gave us a place to sleep, amazing dinners and unforgettable opportunity to get to know You and the country.
Thank you for the true friendship!

The post Thank you Canada! first appeared on in the nature.

]]>
https://inthenature.de/thank-you-canada/feed/ 1 4382
Komplette Anleitung: Minivan umbauen und Kohle sparen https://inthenature.de/minivan-umbauen-und-dann-kohle-sparen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=minivan-umbauen-und-dann-kohle-sparen https://inthenature.de/minivan-umbauen-und-dann-kohle-sparen/#comments Mon, 03 Oct 2016 23:24:49 +0000 http://stopczynski.de/reise/?p=3966 Nach kurzer Planung und einigen Vorüberlegungen haben wir unsere Bett-Konstruktion mit Beratung beim Baumarkt unseres Vertrauens, vor diesem selbst zusammengepuzzelt. Eine stabile, ockerfarbene…

The post Komplette Anleitung: Minivan umbauen und Kohle sparen first appeared on in the nature.

]]>
Nach kurzer Planung und einigen Vorüberlegungen haben wir unsere Bett-Konstruktion mit Beratung beim Baumarkt unseres Vertrauens, vor diesem selbst zusammengepuzzelt. Eine stabile, ockerfarbene „Plywood“-Platte diente als Liegefläche. In drei Teile geteilt, lässt sich das Kopfteil abnehmen und die Konstruktion aus dem Auto entfernen. Die Holzplatten liegen auf einer Restholzbretter-Konstruktion, diese werden bei den KENT Baumärkte in Nova Scotia verkauft, in Form einer 8 auf. Mike, bester Mitarbeiter bei Kent, taufen wir auf Mister Kent, hilft uns beim Umbau. Super Beratung! Wenn einer von euch in Nova Scotia, Truro ist, stoppt beim KENT und fragt nach Mike.

Mit diesem Gefährten ausgestattet, lässt sich jede Menge Kohle sparen. Während unserer 15-monatigen Tour durch Kanada übernachten wir ausschließlich im Van (wenn wir nicht auf einem Wanderausflug sind und im Zelt schlafen). 89% des Landes sind Crownland (öffentliches Land) und somit eine Übernachtungsmöglichkeit für uns. Mit einer Matratze (60$ beim Canadian Tire) auf dem Holzgestell ausgestattet, schliefen wir ausgezeichnet in den abgelegensten Ecken. Das macht es so besonders, du kommst an Orte, die nicht im Lonelyplanet stehen und kannst Entdecker sein. Außerdem bietet der Van die Möglichkeit Hobby-Equipment zu transportieren, im Gegensatz zum Rucksack-Reisen. So lassen sich bequem Kajak, Fahrräder, Angel, Zelt, Campingkocher, Tennisschläger, Yogamatte und was auch immer mitnehmen. Übrigens erwerben wir das ganze Zeug online und verhökern es am Ende der Reise.

Anstrengend wird es wenn es mal wieder gar nicht aufhört zu regnen und du gefangen bist auf 4 m². Es ist kein Wohnwagen in dem du dich mal umsetzen kannst. Wir nutzten diese Momente um im Bett ein gutes Buch in die Hand zunehmen oder einen Nachmittag im Café am Computer zu arbeiten.
Klar, wird ein größerer Wagen den Komfort erhöhen, jedoch sind die Benzinausgaben, selbst im günstigen Spritland Kanada, nicht zu unterschätzen. Wir haben in unseren 15 Monaten durch Kanada 30.000 km zurück gelegt. Bei Benzinpreisen von etwa 1.15$ und einem Verbrauch von 9 l/100km kannst du dir ausrechnen was ein größerer Van, der einen Durchschnittsverbrauch von 15–20 Liter hat, kostet.

Das Besondere bei dieser Art zu reisen, bleibt das Gefühl der absoluten Freiheit. Du kannst ansteuern was du möchtest, kannst solange bleiben wie du möchtest und hast alles einstecken was du brauchst um dich wohl zu fühlen.

In einem Van leben ist ein Abenteuer, dass ich nicht missen möchte. Hast du schon im Van gepennt?

The post Komplette Anleitung: Minivan umbauen und Kohle sparen first appeared on in the nature.

]]>
https://inthenature.de/minivan-umbauen-und-dann-kohle-sparen/feed/ 1 3966
Auto in Kanada versichern in 5 Schritten https://inthenature.de/auto-versichern/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=auto-versichern https://inthenature.de/auto-versichern/#comments Sat, 01 Oct 2016 18:50:40 +0000 http://stopczynski.de/reise/?p=3868 Auto versichern 1) Die Deutsche Autoversicherungen nach einem Versicherungsnachweis fragen, der bescheinigt, dass du X Jahre unfallfrei fährst. Die meisten…

The post Auto in Kanada versichern in 5 Schritten first appeared on in the nature.

]]>
Auto versichern
1) Die Deutsche Autoversicherungen nach einem Versicherungsnachweis fragen, der bescheinigt, dass du X Jahre unfallfrei fährst. Die meisten Versicherungen stellen so etwas nur aus, wenn das Auto auf dich angemeldet war.
Unsere hat so etwas nicht ausgestellt, aber … wir haben unsere deutschen Führerscheine gegen den Kanadischen eingetauscht. Hierzu musst du in Kanada bei einer Führerschein-Ausstellungszentrale deiner Wahl, einen Augentest machen, deinen deutschen Führerschein abgeben und den kanadischen entgegen nehmen. Dauer: 30 min. Der Vorteil all die Jahre seit dem du deinen Schein hast, sind als unfallfreie Jahre auf dem kanadischen Führerschein verbucht, das senkte die Versicherungssumme! Da lohnt es sich die $80 für den neuen Schein zu zahlen. Ohne den kanadischen Führerschein kostet eine Versicherung in Quebec oder Nova Scotia über 2500$, mit nur noch 500-750$.
2) In Nova Scotia muss ein TÜV/MVI in jeder Werkstatt gemacht werden. Einfach einen Termin ausmachen. In anderen Provinzen reicht oft die Registrierung bei der Behörde.
3) Die Versicherungen gelten Kanada weit, solange du nicht länger als 3 Monate in einer anderen Provinz lebst. Es ist keine Registrierung notwendig für bis zu 6 Monate wenn du reist.
4) Du musst das Auto registrieren bei der zuständigen Behörde der Provinz. Hierfür musst du Geld, deinen Führerschein und den Transfer of Ownership Schein mitnehmen.
5) Du brauchst neue Kennzeichen, aber die kriegst du bei der Registrierung ausgehändigt.

 

Nova Scotia
Führerschein ist für 5 Jahre gültig. Erst-Beantragung $80.15
Versicherungssumme: 700$* bei TD
An-/Ummeldung $176.90 (abhängig vom Gewicht)
MVI Inspektion 25.48$

Quebec
Führerschein ist für 1 Jahre gültig. Erst-Beantragung 80$; Verlängerung: Kosten 60$
Versicherungssumme: 550$* (wir empfehlen Desjardins)
An-/Ummeldung 180$ (abhängig vom Auto)
TÜV Inspektion 65$

British Columbia
Führerschein ist für 2 Jahre gültig. Erst-Beantragung $31; Verlängerung: Kosten 31$ oder
Führerschein ist für 5 Jahre gültig. Erst-Beantragung $75; Verlängerung: Kosten 75$
Versicherungssumme: min. $816.23*
In BC gibt es nur einen Autoversicherungsanbieter ICBC, einfach im Office vorbeifahren und den Betrag ausrechnen lassen.

*Alle Preise sind berechnet für einen Mazda5 2008 und 10 Jahren unfallfreie Fahrerfahrung.

P. S. Umbauen des Vans spart Unmengen an Geld. Unsere Konstruktion. Plywood kaufen. Beim nächsten Baumarkt zu segen. Und los gehts.

The post Auto in Kanada versichern in 5 Schritten first appeared on in the nature.

]]>
https://inthenature.de/auto-versichern/feed/ 7 3868
Heißbegehrtes Kanada Visum beantragen/verlängern https://inthenature.de/visum-beantragen-verlaengern/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=visum-beantragen-verlaengern https://inthenature.de/visum-beantragen-verlaengern/#comments Sat, 01 Oct 2016 18:49:43 +0000 http://stopczynski.de/reise/?p=3778 Visum Das Work and Travel Visum ist 1 Jahr gültig. Das Visum ist begehrt, das Kontingent begrenzt und es wird unter den Teilnehmern…

The post Heißbegehrtes Kanada Visum beantragen/verlängern first appeared on in the nature.

]]>
Visum
Das Work and Travel Visum ist 1 Jahr gültig. Das Visum ist begehrt, das Kontingent begrenzt und es wird unter den Teilnehmern verlost. Sich nochmals bewerben muss jeder, der einen Fehler in seinen eingereichten Unterlagen hat. Hier, die offizielle Seite zum Bewerben. Viel Erfolg!

 

Visum verlängern
Wer nach seinem Work and Travel Visum länger in Kanada bleiben möchte, kann ein Touristen Visum online beantragen, hier. Der Vorteil, man bekommt es sicher verlängert. Vor allem da die Bearbeitung meistens 3–4 Monate dauert, und man in der Zeit legal in Kanada bleiben darf. Der Nachteil, es kostet 100$.

Die Alternative, man reist vor Ablauf des Visum über die Grenze und reist wieder nach Kanada ein. Eine Garantie zum Erhalt des Touristen-Visums gibt es bei der Einreise über die Grenze nicht. Diese Entscheidung liegt im Ermessen des Beamten, ob und wie lange er das Visum verlängert. Dabei sollte man folgendes Ein-/Auspacken:
1) Gültige Krankenversicherung
2) Kontoauszug mit Beleg über finanzielle Mittel (mindestens 2500$)
3) Gültige Visakarte ist von großem Vorteil, da dies finanzielle Sicherheit vorweist
4) Gute Gründe wieso du in Kanada bleiben möchtest. Diese sollten betonen, dass du nicht arbeiten wirst z. B. geplante Reiseroute aufzählen, Wunsch heim zu kommen, …
5) Zeit (1-2 Stunden)
6) Wenn du mit dem Van über die US-Grenze fährst, dann nimm keine Lebensmittel wie Fleisch, Käse, importiertes Gemüse, oder Zitrusfrüchte im Auto mit – das führt zu unnötigem Auseinandernehmen deines Fahrzeugs.

Flagpoling: Direkt wieder nach Kanada einreisen ist möglich, dann brauchst du dich nicht für ETA anzumelden. Falls man vor hat länger in den USA zu bleiben, sollte man sich online für das ETA anmelden. Ansonsten muss man das Formular vor Ort ausfüllen. Kosten: 6$.

 

The post Heißbegehrtes Kanada Visum beantragen/verlängern first appeared on in the nature.

]]>
https://inthenature.de/visum-beantragen-verlaengern/feed/ 1 3778
9 Tipps zum Minivan Kauf in Kanada https://inthenature.de/autokauf/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=autokauf https://inthenature.de/autokauf/#comments Sat, 01 Oct 2016 18:49:05 +0000 http://stopczynski.de/reise/?p=3866 Wenn du eine Reise durch Kanada mit dem Minivan planst und dafür ein Auto suchst, haben wir ein paar Tipps.…

The post 9 Tipps zum Minivan Kauf in Kanada first appeared on in the nature.

]]>
Wenn du eine Reise durch Kanada mit dem Minivan planst und dafür ein Auto suchst, haben wir ein paar Tipps. Einiges lässt sich im Vorfeld organisieren, aber vieles ist einfacher vor Ort. Hier lässt sich schauen was zu dem Zeitpunkt verfügbar ist und was du eigentlich brauchst.

2 Allgemeine Hinweise
1) In der Regel eignen sich dafür alle größeren Minivans mit einer Länge von ca. 4, 5 Metern und Platz für 6 Personen oder anders gesagt, mit einer Liegefläche von etwa 1, 8 Metern hinter den Fahrersitzen. Für uns wurde es ein Mazda 5. Geringer Spritverbrauch und ausreichend Platz.
2) Beliebte Modelle in Kanada sind: Dodge (Grand) Caravan, Ford Windstar, Honda Odyssey, Mazda MPV, Toyota Sienna, Nissan Quest oder Pontiac Montana.
Je nach Kilometerstand sowie Baujahr kann man diese gebraucht ab 1000-5000$ kaufen. Häufig sogar schon mit Bettgestell von anderen Campern!

3 Tipps zur Suche
1) Lokale Autohändler abklappern
2) Auf Kijiji schauen. Wenn du in BC suchst, dann bei Craigslist.
3) In der Facebook-Gruppe: Kanada – Work and Travel und Work and Travel Kanada
Bei 2) und 3) findest du übrigens alles: Schlafsäcke, Isomatten, Camping-Gedöns, … vor allem wenn dein Ausgangspunkt Vancouver ist.

 

4 Tipps beim Kauf
1) Guck mal unter das Auto! In den östlichen Provinzen wird Salz gestreut, deswegen sind die Autos extrem rostig.
2) Die Auto-Inspektion muss in einigen Provinzen wie z. B. Nova Scotia alle 2 Jahre erneuert werden (ähnlich zu unserem TÜV). Out of Province Inspektionen sind teuer. Sofern notwendig, erledige dies in der Kauf-Provinz. Ohne die Inspektion kriegst du keine Versicherung. Außerdem musst du dann das Auto in der neuen Provinz registrieren, neue Nummernschilder holen und das ganze bezahlen.
3) Beim Privatkauf muss die Steuer bei der Registrierung nachgezahlt werden. Der Steuersatz ist Provinz abhängig in BC sind es 12% Sales Tax.
4) In Quebec und Nova Scotia sind die Versicherung günstiger als z.b. in Ontario!

The post 9 Tipps zum Minivan Kauf in Kanada first appeared on in the nature.

]]>
https://inthenature.de/autokauf/feed/ 1 3866
Howto Work & Travel-Roadtrip durch Kanada https://inthenature.de/wissenswertes/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=wissenswertes https://inthenature.de/wissenswertes/#comments Sat, 01 Oct 2016 18:44:32 +0000 http://stopczynski.de/reise/?p=3870 Visum Visum beantragen/verlängern. Bankkonto Deutsche Konten: Die Santander-Bank ist die einzige Bank, die aktuell Fremdnutzungsgebühren am Geldautomaten erstattet. Außerdem kannst du damit…

The post Howto Work & Travel-Roadtrip durch Kanada first appeared on in the nature.

]]>
Visum
Visum beantragen/verlängern.

Bankkonto
Deutsche Konten: Die Santander-Bank ist die einzige Bank, die aktuell Fremdnutzungsgebühren am Geldautomaten erstattet. Außerdem kannst du damit umsonst bezahlen sowie Geld abheben. Der Haken bei der Santander ist ein Abhebelimit im Ausland von 300€. Für uns völlig ausreichend. Da wir immer noch unsere alten DKB- und Comdirect-Karten in der Tasche haben. Du wirst auf anderen Blogs viele Empfehlungen zu DKB und Comdirect finden. Leider erstatten diese die Fremdnutzungsgebühren nicht mehr, aber sind trotzdem cool, da du weiterhin damit überall umsonst Geld abheben kannst.

Kanadische Konten: Du arbeitest und verdienst richtig viel Geld 😀 Der Kleiderschrank quillt über. Und du kannst kein Geld einzahlen auf deine deutschen Konten. Bei Desjardins konnten wir für ein Jahr umsonst ein Giro-Konto eröffnen. Da diese Bank nur in der Provinz Quebec verbreitet ist, empfehlen wir ebenso die Scotiabank. Überall zu finden und es gibt ebenso kostenlose Konten.

Abmelden
Aus Deutschland haben wir uns abgemeldet. Für uns war es von Vorteil, da wir dann aus der gesetzlichen Krankenversicherung austreten konnten und somit die monatlichen Kosten entfallen. Wenn du mehr zu dem Thema lesen möchtest, empfehlen wir Sebastian Kühn’s Beitrag: Wohnsitz aus Deutschland abmelden? Das sind die Vor- und Nachteile.

Krankenversicherung
Die Hanse Merkur Versicherung bietet einen super Service. Die sind schnell, zuverlässig und decken sogar vorsorgliche Zahnarztbesuche ab. Das kostet 3,10 € pro Tag.

Vangedöns
Auto suchen. Auto versichern. Die ganze Geschichte vom Erwerb des Flippers.

Umbauen des Vans
Wir waren im Kent Building Supplies. Unsere Konstruktion: Plywood kaufen. Beim nächsten Baumarkt zu segen. Und los.

Leben im Van
1) In Kanada kannst du überall am Waldrand parken, den Motor ausmachen und übernachten. 89% des Landes gehören der Queen sprich sind Crown Land, die dir zur Verfügung stehen.
2) Duschen findest du in Häfen, in National/Provincial Parks, auf Campingplätzen, bei Menschen, die du kennen lernst und es gibt jede Menge Seen.

Günstig an Equipment kommen
Hier findest du alles was du an Ausrüstung gebrauchen könntest.
1) Auf Kijiji schauen. Wenn du in BC suchst, dann bei Craigslist.
2) In der Facebook-Gruppe: Kanada – Work and Travel und Work and Travel Kanada
Bei 1) und 2) findest du übrigens alles: Schlafsäcke, Isomatten, Camping-Gedöns, … vor allem wenn dein Ausgangspunkt Vancouver ist.

Telefonanbieter
Der günstigste PrePaid-Anbieter in Kanada ist Koodo. Einen Verkaufsstand findet ihr in jeder größeren Mall.

Am Ende
Alles wieder verhökern bei
1) Auf Kijiji schauen. Wenn du in BC suchst, dann bei Craigslist.
2) In der Facebook-Gruppe: Kanada – Work and Travel und Work and Travel Kanada
Bei 1) und 2) findest du übrigens alles: Schlafsäcke, Isomatten, Camping-Gedöns, … vor allem wenn dein Endpunkt Vancouver ist.

The post Howto Work & Travel-Roadtrip durch Kanada first appeared on in the nature.

]]>
https://inthenature.de/wissenswertes/feed/ 1 3870
3 tolle Arbeitgeber und die Arbeitssuche https://inthenature.de/arbeitssuche/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=arbeitssuche https://inthenature.de/arbeitssuche/#respond Sat, 01 Oct 2016 18:42:41 +0000 http://stopczynski.de/reise/?p=3872 Im allgemeinen lässt sich festhalten, dass es kein Problem ist in Kanada eine Arbeit zu finden, solange du nicht etwas…

The post 3 tolle Arbeitgeber und die Arbeitssuche first appeared on in the nature.

]]>
Im allgemeinen lässt sich festhalten, dass es kein Problem ist in Kanada eine Arbeit zu finden, solange du nicht etwas Konkretes suchst. Hier ist eine Liste mit 3 Arbeitgebern, die immer auf der Suche nach Verstärkung sind und richtig cool sind.

3 Tolle Arbeitgeber
1) Bei Neal in Nova Scotia auf seiner Maple Farm mithelfen oder anderen Aufgaben von Black River Productions übernehmen.
2) Mit Gilbert von Ludovica Tours französisch lernen und mit dem Bike durch die Altstadt Quebecs touren.
3) Joshua & Conny in Ontario in der Widgawa Lodge aushelfen und mit dem Kanu durch den Killarney Park paddeln.

Darüber hinaus finden sich Stellen über die Seite www.helpx.net oder die Work and Travel Kanada Gruppen auf Facebook. Während die Facebook Gruppen kostenlos genutzt werden können, muss man für die Nutzung von HelpX 20 Euro für zwei Jahre bezahlen. Die Investition lohnt sich, wenn du eine zuverlässig Zusage haben und nicht darauf warten möchtest, bis etwas auf den Facebook-Seiten veröffentlicht wird.

Ebenso kannst du über das WWOOF‚ing Programm Arbeit auf Bio-Farms finden. In Kanada gibt es knapp 900 Farmen die ständig Helfer suchen. Das Konzept ist simpel: Für die Mitarbeit in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern bekommst du Kost und Lougie, und kannst in deiner Freizeit in der Regel das vorhande Angebot an Aktivitäten der Farmen nutzen. Häufig sind es Pferde reiten, Quad fahren, Kanu’s ausleihen…
Einzig die Mitgliedschaft von € 34 pro Person oder € 45 pro Pärchen musst du bezahlen und dann hast du zwei Jahre lang Zugang zur Plattform.

Es ist sicherlich auch Möglich einen Job in eurem Tätigkeitsfeld zu finden. Viele Job-Angebote finden sich auf dem Arbeitsportal LinkedIn! Einfach die Position/Jobtitel, und/oder einen Standtort eingeben, los gehts.
Ein kanadische Lebenslauf sowie ein Motivationsschreiben solltet ihr dazu bereit halten, da nicht alle Informationen über LinkedIn geteilt werden und viele Firmen die Anfrage auf ihre eigene Webseite umleiten und nach euren Daten fragen.
Weitere Anlaufstellen sind:
A) Jobbank (Kanadas offizieller Arbeitsmarkt)
B) Job-Portale wie Monster, Workopolis, Indeed…. Hier eine Übersicht der populärsten Job-Börsen und noch eine sehr gute Übersicht von Job-Portalen.

Unsere Erfahrungen haben folgendes gezeigt:
1) Etwa 90% der Firmen antworten überhaupt nicht auf Anfragen, selbst wenn das Profil zu 90% passt. Das klingt komisch, ist aber so. In Kanada ist die Ansicht verbreitet: Passt die Anfrage nicht, wird keine Zeit verschwendet fürs antworten. Das gilt nicht nur auf dem Arbeitsmarkt, sondern auch bei Kleinanzeigen wie ebay, craigslist oder kijiji.
2) Es dauert 2–8 Wochen bis wir eine Antwort erhalten.
3) Die Chancen einen „richtigen“ Job zu bekommen tendieren gegen Null, da kaum ein Arbeitgeber jemanden für nur 6–12 Monate einarbeiten sowie einstellen möchte.
Dies bestätigten uns zahlreiche Gespräche mit anderen Work and Travel Reisenden die erst nach erhalten der dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung, die Permanent Residency, erste Jobangebote erhalten haben.

Viel Erfolg bei der Suche!

The post 3 tolle Arbeitgeber und die Arbeitssuche first appeared on in the nature.

]]>
https://inthenature.de/arbeitssuche/feed/ 0 3872
Verschwende Zeit in den Rockies https://inthenature.de/verschwende-zeit-in-den-rockies/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=verschwende-zeit-in-den-rockies https://inthenature.de/verschwende-zeit-in-den-rockies/#respond Wed, 10 Aug 2016 03:05:21 +0000 http://stopczynski.de/reise/?p=4018 Schließe die Augen. Jetzt stell dir Kanada vor, mit all den Bergen, den Seen, dem Schnee, den Gletschern. Und da sind…

The post Verschwende Zeit in den Rockies first appeared on in the nature.

]]>
Schließe die Augen. Jetzt stell dir Kanada vor, mit all den Bergen, den Seen, dem Schnee, den Gletschern. Und da sind sie, die Rockies und eigentlich nehmen sie nur einen kleinen Teil Kanadas ein. Doch ihre Berühmtheit lockt Jahr um Jahr über vier Millionen Besucher in die Nationalparks. Wir sind zwei davon. Unsere Reise beginnt im Süd-Osten, im Kananaskis Country. Wir entdecken Banff, fahren auf die 93 Richtung Kootney, machen den Rundweg komplett durch die Entdeckungstour in Yoho, bis wir wieder in Banff am Lake Louise landen, um von hier aus in den Norden nach Jasper mit dem Athabasca Gletscher zu fahren. Die Jagd nach der wilden Landschaft der Rockies ist dabei zu Passion geworden. Wir wollen weg von dem Massentourismus im Reisebus. Entdecker zu sein in der Wildnis. Um dann wieder zu schätzen, gemeinsam mit anderen die immensen türkisfarbenen Seen, die gletschergespeisten Flüsse zu entdecken, um bereit zu sein Erlebnisse zu teilen, Sachen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und sich von der Freude anderer anstecken zu lassen.

Kananaskis Country Provincial Park
Noch am Abend fahren wir von Calgary (Alberta) in die Kananaskis Country Region. Nach wochenlanger Aussicht auf flache Felder, versetzen die empor ragenden Berge uns in Sprachlosigkeit. Die Vorfreude auf Morgen und die ersten Wandererlebnisse wächst. Erstmal müssen wir unser Nachtlager aufschlagen. Wir finden am Seebe Dam ein gutes Plätzchen zum Verweilen. Unsere erste Nacht inmitten der Rockies und neben dem Gletscherwasser gespeisten Bow River.

Auf zum Wandern. Am Barrier Lake angekommen, strahlen wir vor Begeisterung über die Aussicht auf den See und machen uns auf den Weg zum Aussichtspunkt. Der Prairie View Serpentinen-Wanderweg führt über mehrere Aussichtspunkte zum Plateau mit einer wow-Aussicht über Kananaskis Country bevor es nach unten geht zum Jewell Pass. Von hier können wir durch den Wald, später am Strand zurückschlendern, um ein wenig zu plantschen im erfrischenden See.

Startpunkt: Barrier Dam Day Use Area 
Länge: 6,6 km + 8 km für Rundweg
Höhenmeter: 421 m
Entdeckerfaktor: 4 von 10

 

Ein kleiner Zwischenstopp am Grassi Lakes Upper Trail ist drin. Dieser Wanderweg bietet zwei Möglichkeiten hoch zu kommen. Die einfache ist auf der rechten Seite und beginnt hinter dem Interpretationsschild mit obligatorischer Bärenverhaltens-Warnung. Wir folgen den Schildern des Interpretationtrails nach oben mit Blick auf die umliegenden Berge. Anschließend nehmen wir den schwierigen, steilen Weg mit Aussicht auf den Wasserfall und Canmore runter.

Startpunkt: Grassi Lakes Day Use Area 
Länge: 3,5 km Rundweg
Höhenmeter: 125 m

Nach einer weiteren Nacht am Seebe Dam fahren wir abseits der Hauptstraße entlang des Bow Valley Parkway in Richtung Canmore. Ein kurzer Wanderweg im Canyon sorgt für einen Zwischenstopp. Durch die enge Schlucht des Grotto Canyon winden wir uns durch bis zu einer Gabelung. Rechts geht es zu einem Wasserfall, links zu Hoodoos und einer Höhle. Unterwegs immer die Augen aufhalten, denn es lassen sich Malereien der Ureinwohner an den Wänden entdecken.

Startpunkt: Grotto Lake Parkplatz
Länge: 4,2 km Rundweg
Höhenmeter: 50 m

Es ist gut was los als wir am See in Canmore ankommen – also die ruhige Alternative zu Banff, wie im 8 Jahre alten Reiseführer beschrieben, ist das nicht mehr. Vom Grassi Lakes Parkplatz beginnen wir unseren Rundweg. Die Wanderung geht am Wasserfall vorbei, hin zu zwei türkisfarbenen Seen und bietet spektakuläre Aussichten auf Ha Ling Peak. Bei jedem Schritt kannst du das Panorama über Canmore genießen, da du nahe der Klippe bleibst. Oben angekommen entscheiden wir uns einen Rundweg daraus zu machen, so wandern wir 200 m entlang des Damms bis zum Riders of Rohan (Bike) Trail (empfehlenswert für Biker) um den steilen Waldweg hinunterzulaufen. Vorsicht, der Einstieg ist etwas versteckt und beginnt erst ab der Gabelung zum ausgeschilderten Ha Ling Peak Trail.

Unten angekommen spazieren wir entlang des Kanals zum Parkplatz und mampfen ein paar Himbeeren.

Startpunkt: Grassi Lakes Parkplatz
Länge: 5 km Rundweg
Höhenmeter: 250 m

Und wenn du schon in Canmore bist. Hier gibt es den letzten großen Supermarkt, also kaufen wir noch schnell ein bevor es in den Nationalpark geht.


Banff Nationalpark
Wir erreichen den ältesten Nationalpark Kanadas, Banff. Im Herbst 1883 während der Bauarbeiten der Pacific Railway fanden drei Arbeiter heiße Quellen. Dies war die Geburtsstunde des Parks. Mit 6.641 m² voller Berge, Gletscher, Wald, Wiesen und Flüssen ist der Park, eines der Nr. 1 Reiseziel weltweit. Sei bereit seine Schönheiten zu teilen.

In Richtung des Minnewanka Sees ist der Wanderweg C-Level Cirque und führt entlang verlassener Minenarbeiterstätten zu massiven von Gletschern geformten Landschaften mit Aussicht über die Cascade Berge bis zum Aussichtspunkt über den Dingen.

Startpunkt: Upper Bankhead day-use area
Länge: 8,4 km Rundweg
Höhenmeter: 455 m

 

Am Minnewanka See schlendern wir entlang der Küste zum Stewart Canyon. Wir machen halt an einem der vielen Strände um unsere Füße bei einem Picknick an dem azurblauen Wasser zu entspannen. Weiter geht es entlang der glatt gewaschenen Felswände bis eine Brücke in Sicht ist. Sie ist gespannt über dem Cascada Fluss der in den Minnewanka See fließt. Von hier haben wir eine spitzen Aussicht auf den Canyon.

Startpunkt: Lake Minnewanka day-use area
Länge: 3 km Hin- und Rückweg
Höhenmeter: 5 m

 

Der Minnewanka See ist 21 km lang und 142 m tief. Es ist ein wunderschöner Ort zum Abhängen. Schon seit Hunderten von Jahren zelten und jagen Menschen an den Ufern des Sees. Die einheimischen des Stoney-Nakoda Stammes nennen den See Minn-waki, was so viel wie See der Geister bedeutet. Wir genießen den Geist des tief blauen Sees bei einem Sonnenuntergang mit Blick auf den Berg Inglismaldie sowie Elche und Bergschafe! Zur Dämmerungszeit in den Parks unterwegs zu sein, ist immer eine gute Idee, wenn du Wildtiere sichten möchtest. Wer um 4 Uhr aufsteht oder nach 21 Uhr noch unterwegs ist, wird Bären, Moose, Ziegen, Schafen begegnen.

 

Banff, die Stadt ist ein Resort mit Bummelmöglichkeiten auf überfüllten Bürgersteigen. Wir parken unser Auto in einer der Seitenstraßen und nehmen die Bikes ab. Die Fahrradtour führt uns raus zur Cave and Basin National Historic Site, welche die Geschichte des Nationalparks erzählt. Wir besuchen die ersten kommerziell genutzten heißen Quellen, die den Tourismus ankurbelten sowie das einstige Schwimmbad, dass von deutschen Enemy Aliens erbaut wurde.

 

An der Cave and Basin National Historic Site vorbei und in wenigen Fahrrad-Minuten, eröffnet sich das Bergpanorama entlang des Bow Rivers. Weg vom Fluss endet die asphaltierte Strecke. Hier parken wir unsere Räder und machen uns auf den Weg zum Sundance Canyon. Von oben staunen wir über die Aussichten auf die Schlucht.

Startpunkt: Cave and Basin NHS
Länge: 3,9 km asphaltierter Weg + 1,6 km Rundweg
Höhenmeter: 145 m

 

Auf dem Rückweg statten wir dem Banff Park Museum einen Besuch ab. Es dokumentiert das Dokumentieren der Wildnis Kanadas Anfang des 19. Jhd. Es gibt jede Menge ausgestopfter Tiere zu sehen – skurriler Ort.

Ein stetig ansteigender Serpentinen-Weg führt zum Gipfel des Sulphur Mountain. Nach 5,5 km sind wir oben und es zieht zu. Es fängt an zu regnen. Tolle Wurst! Eine Stunde ausgeharrt und es klart wieder auf. Wir kriegen eine spitzen Aussicht auf dem 500 m langen Weg zum Sanson Gipfel. Nach 5 Uhr können wir umsonst mit der Gondel runterfahren. Na das lassen wir uns nicht entgehen.

Startpunkt: Upper Hot Springs
Länge: 5.5 km hoch + 0.5 km
Höhenmeter: 655 m

 

Jetzt, wo wir in der Nähe der Upper Hot Springs sind und dringend eine Dusche nach dem Anstieg brauchen, setzen wir uns in den heißen Pool und lassen die Sonne untergehen über Banff.

Johnston Canyon gehört zu den einfachen und dennoch spektakulären Wanderwegen im Park. So laufen wir auf einem Gerüst durch die Schlucht des Canyons bis zu den Lower Falls, eingehüllt vom erfrischenden Nebel des Johnston Creek. Nach einem weiteren Kilometer erblicken wir die 30 m hohen Upper Falls. Angenehmer wird der zweite Teil der Strecke, da nicht so viele Menschen weiterziehen zu den Ink Pots. Zu sehen gibt es sechs Tümpel, die schwerfällig vor sich hin blubbern in verschiedenen türkis Farbspektren. Die Szenerie ist imposant zwischen den Bergen und am Fluss machen wir die Füße lang und saugen die Umgebung auf.

Startpunkt: Bow Valley Parkway
Länge: 2,4 km Upper Falls + 5,4 km Ink Pots
Höhenmeter: 330 m

 

Kootenay Nationalpark
Vorerst verlassen wir den Banff Nationalpark über den Highway 93 für einen Abstecher zum Kootenay Nationalpark, den Fairmont Springs und Yoho. Der Kootenay Nationalpark liegt in British Columbia. Der Park wurde 1920 gegründet und verfügt über ca. 200 km Wanderwege. Er ist weniger besucht, gilt aber als wildtierreich. Definitiv einen Besuch Wert!


Der orangefarbene Matsch des Paint Pots Trails lädt ein zu einer Schlacht – Wir empfehlen Badesachen anzuziehen. Diese ungewöhnliche Farbe kommt vom hohen Eisenanteil im Fluss. Ureinwohner haben damit gemalt und im 19 Jhd. wurde es abgebaut, nach Calgary geschippert und als Pigment in Farben verwendet. Die Spuren des Abbaus sind sichtbar entlang des Wegs.

Startpunkt: Paint Pots Parkway
Länge: 1,3 km
Höhenmeter: 10 m

 

Türkisfarbenes Gletscherwasser windet sich entlang der weißen Canyonwände beim Marble Canyon Trail. Das sorgt für beeindruckende Aussichten von den unzähligen Brücken über den engen Schluchten. Wir schließen den kurzen Wanderweg in unser Herz.

Startpunkt: Marble Canyon Parkway
Länge: 1,4 km
Höhenmeter: 10 m

 

Bei der Ausfahrt aus dem Park bietet sich der Ausblick in die Tiefen des Sinclair Canyon mit der Redwall Fault Klippe. Anhalten ist ein Muss.

Ein Parks Canada Mitarbeiter gibt uns einen Tipp. Es gibt in der Umgebung noch natürliche heiße Quellen. Die wollen besucht werden. Wir lassen unser Auto auf dem Parkplatz des Fairmont Hot Springs Resort, wandern an den Schwimmbad vorbei, denn wir wollen zur Quelle. Über die Brücke, dann nach rechts (südlich), sagt man uns. Dort sehen wir einen Wasserfall, zwei gefüllte Becken. Das muss es sein. Hier wollen wir hin. Über einen Baumstamm-Pfad steigen wir auf die andere Seite der Schlucht, die uns von unseren Hot Spring Pools trennt. Die Temperatur des Wassers überrascht uns. Die Pools sind lauwarm, aber warm ist eine nette Abwechslung zu dem eiskalten Gletscherwasser. So genießen wir den Sonnenuntergang in unserem Pool mit Blick auf die Rockies.

Abends kehren wir zum Parkplatz zurück. Von hieraus starten wir eine nächtliche Besichtigung der Quelle der Hot Springs. Oben steht eine Bank, über dem nach Sulphit riechenden, heißen Fußbad. Der Himmel ist klar, der Blick nach oben gerichtet und die Füße im Bad umzingelt von ein paar Rehen.

 

Whiteswan Lake Provincial Park
Hier ist die Warnung, die wir nie erhalten haben, die Straße zu den Lussier Hotspings ist an Stellen fürchterlich. Eine Straße, die in die Seite eines Bergs reingesetzt wurde und voll ist mit Hubeln, gilt es zu überwinden. Nach einem kurzen Wanderpfad, der hinunter führt, sind wir schon da. Natürliche Steinpools am Fluss und zwischen den Bergen erwarten uns als Belohnung. Die Pools sind unter Kanadiern kein Geheimtipp mehr, aber die Massen von Banff sind hier noch nicht eingetroffen.

 

Yoho Nationalpark
Ein einfacher 2,3 km langer Weg führt zu den Wapta Falls. Wir joggen ihn. Bei dem Wasserfall angekommen, geht es 60 m in die Tiefe. Von hier aus steigen wir auf einen Hügel, der direkt vor dem Wasserfall ist. Es prescht uns so viel eiskaltes Wasser entgegen – eine super Abkühlung nach dem Lauf, wir sind klitschnass.

Startpunkt: Wapta Falls Parkway
Länge: 2,3 km
Höhenmeter: 60 m

 

Dieser Emerald Lake hat es uns angetan. Wir bleiben gleich mehrere Tage über Nacht auf dem Parkplatz des Sees. Aber erstmal noch einen Halt an der Natural Bridge einlegen und ein bisschen den Kicking Horse River bewundern wie er hier seinen Weg durch das Gestein formt. Jetzt aber ab zum See, das unglaubliche Grün des Sees packt uns, sowie das Klubhaus der Lodge mit Whirlpool – wer dreist genug ist, kann sich einnisten. So nutzten wir den Pool am Abend, wenn wir dann so richtig aufgeheizt sind vom Whirlwasser, springen wir zur Abkühlung in den See.

 

Tagsüber wandern wir uns weiter die Füße wund. Los geht es hinter dem Emerald Lake über den Yoho Pass. Definitiv einer der schönsten Wanderwege in den kanadischen Rockies – es hat alles wofür du in die Rockies kommst. Nach einem steilen Anstieg werden wir belohnt mit Aussichten auf Alpine Blumenlandschaften. Von hier aus ziehen wir weiter Richtung Iceline Trail und wandern über subalpines Gestein. Ein Blick auf die rechte Seite zeigt den Gletscher mit den Takakkaw Falls, die von ihm gespeist werden. Links sind wir dem Gletscher so nah, wir können ihn sogar anfassen. Dazwischen liegt das Little Yoho Tal in einer Schlucht. Jetzt steigen wir hinab ins Tal umgeben von Bächen und blühenden Indian Paintbrushes. Durch den Wald, über eine heruntergekommen Felswand und eine Brücke erreichen wir die Twin Falls. Jetzt geht es Richtung Takakkaw Falls Parkplatz entlang des Yoho River mit einem kleinen Abstecher zu den Laughing Falls, die plötzlich in einer Schlucht auftauchen. Bei den Takakkaw Falls Parkplatz angekommen, vollkommen erschöpft nach einem 30 km Wandertag suchen wir uns eine Mitfahrgelegenheit zu unserem Emerald Lake – Mitgenommen werden, läuft. Um es uns am Abend wieder gemütlich zu machen im Klubhaus des Emerald Lakes.

Iceline via Yoho Pass
Startpunkt: Emerald Lake Parkplatz
Länge: 30,8 km
Höhenmeter: 810 m

Alternativ:
Iceline via Little Yoho
Startpunkt: Takakkaw Falls Parkplatz
Länge: 20,8 km
Höhenmeter: 710 m

Wasserfall Tour
Startpunkt: Takakkaw Falls Parkplatz
Länge: 16,4 km
Höhenmeter: 300 m

 

Banff Nationalpark
Am frühen Morgen fahren wir wieder in den Banff Nationalpark. Das morgendliche Licht bringt Lake Louise sanft zum Leuchten auf dem dunkeln Wasser. Auf der gegenüber liegenden Seite sehen wir die Berge herausragen in den Himmel und gleichzeitig spiegeln auf dem Wasser. Wir sind glücklich früh aufgestanden zu sein. Dies sind die Moment wieso du in die Rockies willst. Tipp: Wer nach 7 Uhr kommt, kann sich schon fast anstellen. Der Foto Spot ist nämlich schon ab Sonnenaufgang gut gefüllt. Mittags gibt es auf der Straße Stau!

 

Nach der morgendlichen Romantik steigen wir aufs Bike, denn wir wollen zum Moraine Lake pedalieren. Es heißt der Parkplatz ist klein und der Stress bei der Anfahrt nimmt den Besuchern die spektakuläre Erfahrung. Auf dem Rad bleiben wir sorgenfrei. Die 14 km mit Anstieg sind herausfordernd und wecken Vorfreude auf den Rückweg. Angekommen haben wir die Strapazen vergessen, denn es ist einfach wunderschön, anders als die bisherigen Gewässer ist der See dunkler und die ihn umschließenden Berge hoch.

 

Das wollen wir von oben auschecken, so beschließen wir zum Eiffel Lake zu wandern. Der Wanderweg bringt uns hoch zu Panorama-Aussichten über den Eiffel Lake und das Tal von den Ten Peaks. Jetzt legen wir die Füße hoch und genießen in der Einsamkeit die Aussicht bei einem Picknick.

Startpunkt: Beginnt nach der Moraine Lake Lodge
Länge: 5,6 km
Höhenmeter: 370 m

 

Nach der steilen Abfahrt mit Kurven ist Martin heiß. Am wunderschönen Bow Lake findet er Abkühlung. Ich will zu den Bow Lake Glacier Falls also raus aus dem Wasser bevor die Sonne untergeht – lange hält man es im Gletscherwasser eh nicht aus! Wir schlendern entlang des Ufers, durch den Canyon, über natürliche Brücken. Der Wanderweg ist einfach bis zu dem Punkt als wir versuchen den Wasserfall hochzuklettern – kann man machen. Zurück bei der Num-Ti-Jah Lodge, wo der Wanderweg anfing, beschließen wir zu nächtigen. Den Campingkocher ausgepackt wird mit Blick auf den See Abendessen zubereitet, bevor wir in den Van klettern zum Schlafen.

Startpunkt: Num-Ti-Jah Lodge
Länge: 4,5 km
Höhenmeter: 155 m

 

Eine der schönsten Tageswanderungen, die wir in Banff gemacht haben, ist der Wanderweg zu Helen Lake über den Dolomite Pass bis hoch zum 2993 m hohen Cirque Peak. Der Weg bietet Aussichten über Alpine Wiesen mit Wildblumen, den Bow Lake Gletscher, aber das Highlight ist die 360° Vista vom Cirque Peak Gipfel. Die letzen 30 m krakeseln wir hoch, da loses Gestein uns entgegen kommt. Kein idealer Untergrund, aber für die Aussicht lohnt sich die Anstrengung. Von hier können wir runtergucken auf die Wapta Icefields, Bow Glacier, Bow Lake und Peyto Lake. Wir befinden uns in Augenhöhe mit Mount Hector und Dolomite Peak. Auf dem Rückweg können wir über die südliche Seite hinuntersliden im Schotter. Das macht Laune! Kurz darauf zieht es zu, es fängt an zu hageln. Uh, hier muss man auf alles vorbereitet sein. Wir treffen Leute mit einem Tarp, die uns einladen mit hineinzuklettern. So ein cooles Teil. Ich will jetzt auch so eins. Nach kurzem Abwarten in sicherer Umgebung, geht es im Regen runter zum Parkplatz. Klitschnass sind wir. Nach solch einem Unwetter müssen wir uns erstmal aufwärmen. In der Num-Ti-Jah Lodge gibt es zwei Nachfüllspender mit Heißgetränken und Internet, da zieht es uns hin.

Startpunkt: Helen Lake Parkplatz
Länge: 17 km
Höhenmeter: 1043 m

 

Am Abend können wir uns von den Warmgetränken sowie Internet losreißen und fahren zum Peyto Lake. Es hatte gerade heftig geregnet und der Wald hing voller Tropfen. Ein wenig kam die Sonne heraus und überall funkelte es. So schlendern wir von einer Plattform zur Anderen, denn das Blau dieses Sees ist einfach surreal. Während des Sommers sammelt sich im See reichlich Steinsediment an, so kriegt er dieses fluoreszierende Blau. Der See liegt im Tal Waputik Range, umgeben von Bergen. Dort lässt sich ebenfalls hinwandern, von wo aus du in Richtung des Peyto Gletschers weiterkannst – Hier sind einige Infos dazu. Außerdem fließt er in den Mistaya River, zu dem wir als nächstes wollen.

Startpunkt: Peyto Lake Parkplatz
Länge: 500 m
Höhenmeter: 5 m

 

Wenn ihr die Möglichkeit habt einen Canyon zu besuchen, immer wahrnehmen. Die sind alle wunderschön! Bei diesem kurzen Spaziergang laufen wir über eine Brücke von der wir hinunterschauen können auf den Mistaya Canyon mit seinen kurvigen Auswaschungen der glatten Kalkstein-Wände und dem kraftvoll durchrauschenden türkisfarbenen Wasser. Canyons sind cool!

Startpunkt: Mistaya Canyon Parkplatz
Länge: 0,5 km
Höhenmeter: 35 m

 

Jasper Nationalpark
Am nächsten Morgen sieht die Welt ganz anders aus, denn uns ist nicht nur warm, sondern wir fahren nach Jasper und sehen Gletscher. 11.000 m² geschützte Wildnis zu entdecken mit dem weltberühmten Athabasca Gletscher sowie dem Skyline Wanderweg.

Ein Wanderweg beginnt in der Alpinenzone, also sind wir umgeben von Alpinenblumenlandschaften, Big Horn Schafen mit Blick auf das Columbia Eisfeld. Wilcox Pass ist wahrscheinlich der zugänglichste Wanderweg mit solchen Aussichten. Mit Blick auf die Berge Athabasca, Andromeda, Snow Dome und Kitchener und dem darauf thronenden Eisfeld.

Startpunkt: Wilcox Creek Campground oder Tangle Falls Parkplatz
Länge: 14 km
Höhenmeter: 335 m

Das Columbia Eisfeld ist der Rest des dicken Eismantels, der einst die gesamten Berge Kanadas bedeckte. Es liegt auf einem erhöhten Plateaus, ist das größte Eisfeld in den kanadischen Rockies. 7 m Schnee jährlich – der Schnee transformiert sich zu Eis und fließt in den Sommermonaten durch Ritze in den Bergen und formt die große Zunge der Gletscher.
Der Athabasca ist der am meisten besuchte Gletscher. Der Gletscher ist immer in Bewegung, das wollen wir nicht glauben bei einem Blick auf den Giganten, der so robust wirkt. Er ist massiv. Schon vom Parkplatz hören wir das rauschen eines Flusses, denn wir nicht sehen. Dem Columbia Eisfeld entsprungen, fließt das langsame, eisige Gletscherwasser ins Tal. Das Klima erwärmt sich, somit schmilzt der Gletscher täglich ein paar Zentimeter. In den letzten 125 Jahren waren es 1,5 km, die wegtauten.

Startpunkt: Road to Glacier Schild folgen
Länge: 2 km
Höhenmeter: 50 m

 

Gegenüber liegt das Icefield Centre, wo wir mehr erfahren zum Gletscher, Grizzlies, Schwarzbären, Moose, Karibu sowie Infos bekommen zu den Wanderwegen. Die haben Abrücke einer Grizzly-Pfote da und Parks Canada Angestellte, die all unsere aufgetauchten Fragen beim Wandern mit Freude beantworten.

Entlang der Straße in Richtung Jasper liegen die Tangle Falls. Du erkennst sie an den 20 Autos und 3 Bussen, die in der Seitentasche des Highways parken. Wir steigen aus und klettern die drei Stockwerke des Wasserfalls hoch. Ein paar Fotos und weiter geht es zu den Sunwapta Falls.

Sunwapta ist eine Bezeichnung der indigenen Urbevölkerung und steht für turbulentes Wasser. Der Sunwapta Fluss beeindruckt mit seiner Kraft und Wenigkeit, die er nutzt um durch die enge Schlucht zu rauschen. Entlang des Flusses wandern wir staunend zu den Lower Sunwapta Falls, die einer Serie aus drei Wasserfällen sind. Hier verliert der Fluss seine Turbulenz und fließt ins weite Tal.

Startpunkt: Sunwapta Falls Parkplatz
Länge: 1,2 km
Höhenmeter: 87 m

Um die Wasserfall-Tour komplett zu machen, fahren wir jetzt noch zu den Athabasca Falls. Wir besichtigen die Aussichtsplattformen auf dem asphaltierten Weg. Wir fühlen den feinen Sprühregen der in der Luft liegt und hören das Donnern des Flusses als er in den Canyon prescht.

Startpunkt: Athabasca Falls Parkplatz
Länge: 600 m
Höhenmeter: 10 m

 

Mit über 25 km Wanderweg über der Baumgrenze von 44,1 km insgesamt, ist der Skyline Trail Jaspers höchster und spektakulärster Weg. Die Aussicht breitet sich aus über all das was der Park zu bieten hat. Wir steigen über drei Bergpässe und sehen verschiedenste Blumen, Tiere und die einmalige Szenerie über Jasper. Wir starten am Maligne Lake und wandern 20 km zum Curator campground. Der Anstieg ist graduell und in einer halben Stunde erreichen wir die Lorraine und Mona Seeen. Der gesamte Wanderweg ist stellenweise überseht mit Matsch. Außerdem kann das Wetter hier sehr wechselhaft sein. Ein Schneesturm oder Hagel im Sommer sind keine Seltenheit – sei vorbereitet. Nach dem passieren des Little Shovel Campground sind wir umgeben von Alpiner Tundra und Flüssen. Wir wandern über Alpenwiesen bevor es zum Anstieg auf den Big Shovel Pass geht. Schon sind wir bei der Kreuzung des Curator Campground.

Am nächsten Morgen beginnt der Tag mit einem steilen Anstieg zur Spitze von The Notch – bis August kann hier noch Schnee liegen. Es wird immer besser. Für die nächsten fünf Kilometer folgen wir Gipfelkette des Amber Mountain. Von hier erblicken wir den Icefield Parkway, Jasper und den Mt. Robson. Am Tekarra Campground vorbei beginnt das Springen auf Steinen zum Überqueren der Flüsse. Eine Stunde brauchen wir um Hoch zu kommen auf den Tekarra Mountain. Weiter geht es auf den Signal Mountain mit prachtvoller Aussicht auf das Maligne Fluss Tal. Nach 24 km sind wir am Ziel, dem Signal Hill Parkplatz. Jetzt lassen wir uns mitnehmen zum Maligne Lake. Wer übrigens den Wanderweg von Signal Hill aus startet addiert 530 Höhenmeter zu seinem Wanderweg.

Startpunkt: Maligne Lake – Skyline Parkplatz
Länge: 44,1 km
Höhenmeter: 1410 m

 

Am See nächtigen wir. Am frühen morgen steht das Begrüßungskomitee am Fahrzeug, zwei Moose. Meine Lieblinge, ich habe immer wieder Freude ihnen zu begegnen. Der Maligne Lake ist der größte See der kanadischen Rockies umringt mit Schnee und Eis bedeckten Bergen, entsprungen dem Coronet Glacier fließt er ans Ufer des Aussichtspunktes 22 km. Bekannt wurde der See 1907, dank Mary Schaefer, die einer Karte des Stoney Stammesangehörigen, Samson Beaver, folgte. Diese kannten den See unter dem Namen Chaba Inne oder Biber See. So schrieb die gute über ihr Abenteuer und machte den See zu einer Berühmtheit.

Beim See starten mehrere Wanderwege unter anderem auch der Opal Hills. Dieser ist ein Rundweg, hat einen steilen Anstieg und führt uns direkt zur Aussicht über den See durch den Wildblumengarten. Wir gehen bei der Wanderweggabelung zuerst nach links, so haben wir die Möglichkeit auszuspannen in dem Blumental bevor wir zu einer weiteren Gabelung kommen. An dieser Stelle können wir nach rechts zum Abstieg um den Rundweg komplett zu machen oder nach links um über einen Bergkamm höher hinaus zu kommen. Die Aussicht vom Bergkamm ist den weiteren Kilometer wert. Du siehst den See und die Bald Hills auf der anderen Seite. Halte die Augen offen, denn Grizzlies, Schwarzbären, Ziegen und Schafe sind hier unterwegs.

Startpunkt: Maligne Lake – erster Parkplatz links
Länge: 8,2 km Rundweg
Höhenmeter: 460 m

 

Unten angekommen machen wir einen Doppelloop daraus. Wir wandern den Mary Schaefer Rundweg entlang des glasklaren Wassers des Maligne Sees, schnuppern an den Kiefern und Fichten und staunen über die Aussicht auf die 3000 m hohen Gipfel der Endless Chain Ridge.
Startpunkt: Maligne Lake – erster Parkplatz links

Länge: 3,2 km
Höhenmeter: 5 m

 

Auf dem Rückweg Richtung Jasper, der Stadt, liegt der Medicine Lake. Sommerbesucher halten ihn für einen normalen Bergsee. Im Sommer wird der See gefüllt mit Gletscherwasser, doch im Herbst/Winter verschwindet er. Er trocknet aus, aber es gibt keinen sichtbaren Kanal. Wohin verschwindet das Wasser? Durch Löcher im Grund fließt der See durch ein unterirdisches Höhlensystem in den 16 km entfernten Maligne Canyon. So glaubten Ureinwohner, dass der See magische Fähigkeiten besitzt wie ein Medizinmann, daher der Name. Also machen wir es uns am Seeufer gemütlich und verdrücken unser Mittagessen.
Gestärkt fahren wir zur 6sten Brücke des Maligne Canyons. Wir passieren die Brücke, wandern östlich entlang des gutmarkierten Wanderwegs das Flussbett hoch. Wir folgen dem Fluss aufwärts, so wird die Aussicht zunehmend dramatischer. Bei der vierten Brücke ist die Schlucht ein Canyon. Ab der dritten Brücke sind deutlich mehr Besucher da, die Aussichten spektakulärer. Einer der schönsten Canyons in den Rockies. Zurück nehmen wir die Route durch den Wald.

Startpunkt: 6th Bridge Parkplatz
Länge: 3,7 km
Höhenmeter: 100 m

In Jasper angekommen, gönnen wir uns ein paar Teilchen. Bald darauf verabschieden wir uns zwar aus den großen Parks, aber noch nicht von den Rockies.

Viel Spaß beim Wandern,
Martin und Tatjana

Nochmal unsere Tipps:
Die meisten Wanderwege sind für den Massentourismus uninteressant.
In der Dämmerung lassen sich fast immer Wildtiere entdecken.
Wenn ihr die Möglichkeit habt einen Canyon zu besuchen, immer wahrnehmen.

The post Verschwende Zeit in den Rockies first appeared on in the nature.

]]>
https://inthenature.de/verschwende-zeit-in-den-rockies/feed/ 0 4018
Dinos in Badlands https://inthenature.de/dinos-in-badlands/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=dinos-in-badlands https://inthenature.de/dinos-in-badlands/#respond Fri, 22 Jul 2016 04:01:40 +0000 http://taundma.de/?p=4366 Unser nächstes Ziel sind die Badlands der Provinz Alberta. Eine skurril wirkende Landschaft wie von einem anderem Planeten. Die Hügel…

The post Dinos in Badlands first appeared on in the nature.

]]>
Unser nächstes Ziel sind die Badlands der Provinz Alberta. Eine skurril wirkende Landschaft wie von einem anderem Planeten. Die Hügel um die Stadt Drumheller bestechen mit unterschiedlichen Farbschichten und bergen Dinosaurier-Geschichte in sich.

Wir verweilen fast einen ganzen Tag im Royal Tyrrel Dinosaurier Museum. T-Rex, Stegosaurus, Triceratops, Argentinosaurus, alle diese und noch duzende mehr, sind in Lebensgröße zu sehen. Angefangen von der Evolutionsgeschichte, über die der Eiszeit sowie das Aussterben der Dinos, das Leben unter und über Wasser, die Entwicklung unterschiedlicher Rassen, es gibt so viel zu entdecken und lernen. Ein Tag reicht nicht aus. Das Museum ist gigantisch und für 18$ ein fairer Preis.

Außerhalb des Museums geht es weiter, ein kleiner Rundweg durch den Midland Provincial Park kann auf eigene Faust oder in einer geführten Wanderung zu weiteren Ausgrabungsstätten unternommen werden. Wir nutzen den Tag die Umgebung von Drumheller sowie dem Midland Provincial Park (6 km außerhalb der Stadt) zu erkunden.

Spektakulär ist die Wanderung an dem Naturschauspiel der Hoodoos (16 km südöstlich von Drumheller – eine Übernachtung auf dem Walmart Parkplatz am Stadtrand ist dafür bestens geeignet). Die Hoodoos sind turmartige Gebilde aus Sedimentgestein (Kalkstein, Sandstein, Vulkangestein, Basalt), die durch Erosion geformt wurden. Dabei wäscht das Wasser das lockere/lose Gestein im Untergrund immer weiter aus, während oben das härtere, eisenhaltigere Gestein erhalten bleibt und die Kappe formt sowie die unterschiedlichen Farben herausfiltert – WOW!!
Um Drumheller gibt es zahlreiche sehenswerte Canyon, wir entscheiden uns für eine Wanderung am Horseshoe Canyon (17 km westlich von Drumheller, Richtung Calgary). Die Bilder sprechen für sich!
Das Gebiet wird übrigens Badlands (schlechtes Land) genannt, da es schlecht passierbar war. Häufige Regenfälle und Wasser machten das Land schlammig, schufen tiefe Schluchten, teile Hänge und machten es schwer zu durchqueren. In der Trockenzeit sorgte das lose Gestein ebenso dafür, dass das Land nur mühsam durchquert werden konnte.

Danach geht es in die Großstadt, nach Calgary. Mit zahlreichen Fahrradwegen lässt sich die Stadt wunderbar ohne das Auto erkunden. Wir radeln an der Wasserfront entlang, wandern durch die Hochhäuser und im Szeneviertel…
Neben dem auffallend aktiven Treiben der Pokemon-Go Anhänger, findet im Park an diesem Wochenende das große Folk-Festival statt. Wir nutzen die Gelegenheit und verweilen am Parkrand bei einem köstlichen Camper-Abendessen und lauschen der Musik.
Die Rockies sind nicht mehr weit… nur noch eine Autostunde entfernt… wir packen zusammen, heute wird unter dem Berghimmel geschlafen!

The post Dinos in Badlands first appeared on in the nature.

]]>
https://inthenature.de/dinos-in-badlands/feed/ 0 4366
Wilde Prärie https://inthenature.de/wilde-praerie/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=wilde-praerie https://inthenature.de/wilde-praerie/#respond Fri, 15 Jul 2016 03:08:57 +0000 http://taundma.de/?p=4363 Bison, Bären, Moose, Living Skies sowie die unendlichen Weiten satter Felder beschreiben dieses Land. Wir haben uns auf einer Farm niedergelassen…

The post Wilde Prärie first appeared on in the nature.

]]>
Bison, Bären, Moose, Living Skies sowie die unendlichen Weiten satter Felder beschreiben dieses Land. Wir haben uns auf einer Farm niedergelassen um Land und Leute kennenzulernen.

Zwischen den Großen Seen und den Rocky Mountains liegen noch 2000 km Prärie-Landschaft. Die wenigsten verweilen auf ihrer Reise durch Kanada lange in der Prärie. Für uns zwei Städter wird das Landleben zu einer spannenden Erfahrung. Wir verweilen und lernen die Bauern, das Land und die 5-Häuser Gemeinden lieben. Nur wer den Highway verlässt, wird das Erfahren können, was die Prärie zu bieten hat.
Bisonherden, Moose, Elche oder Bären, die sich versuchen hinter den Hecken in den weiten Feldern zu verstecken. Wir stehen in verlassenen Geisterstädten, besuchen die Hutterites – eine autonome Kolonie im Wandel und laufen auf der unberührten Graslandschaften wie zur Zeiten der ersten Siedler.
Und wer hochguckt wird den Himmel entdecken mit den Weiten über den Feldern. Weit lässt sich blicken. Jeden Abend können wir uns nicht an dem Farbspektakel der untergehenden Sonne satt sehen. Vor allem im Frühjahr ist es unbeschreiblich, wenn die Nordlichter in der Nacht vorbeiziehen. Nicht umsonst lautet der Slogan die Prärie Living Skies.

 

Es ist beinahe so, wie ihr es euch vorstellt: Langgestreckte Landflächen geteilt durch wechselnde Farben, die Reisende für eine ganze Weile begleiten. Ein feines Farbspektrum wechselt nur langsam vom satten Grün der Wiesen und jungen Weizenkeimen, zu grellen Gelb der Senf- und Rapsfelder hin zum Violett der Leinsamenfelder. Im Spätsommer erstrahlt dieses Land golden, wenn die Weizenfelder kurz vor der Ernte stehen. Nur das der Himmel einen so packt, damit habe ich nicht gerechnet. Es ist eine weite Kulisse, die Platz bietet. Und es ist das Herz der Lebensmittelversorgung Kanadas! Wusstet ihr das 30 % des weltweit exportierten Senfs aus der Prärie Kanadas kommt? Oder das der französische Dijon-Senf aus Saskatchewan kommt?

 

Aber eins nach dem anderen. Unser erstes Ziel in Saskatchewan ist Saskatoon, eine der größeren Städte mitten in der Prärie. Sie ist bunt, Downtown ist immer etwas los und die alte Holzbrücke ist ein Erlebnis – Mir Schlottern die Beine beim Passieren.
Wir durchstreifen die Stadt, die am südlichen Saskatchewan Fluss liegt. Es ist ein ruhiger Tag, Familien spazieren am Fluss, ein paar Studenten streunen auf dem Unigelände. Wir erreichen die Stadt. Wir schlendern durch den Stadtkern, entdecken ein paar interessante Fleckchen, spazieren mit schlotternden Knien über die alte Bahnbrücke aus Holz, halten unsere Füße in den Fluss und spazieren entlang des Ufers Richtung Essensfestival, wo wir Senfkörner geschenkt bekommen. Check! Danke Tara für die Möglichkeit die Stadt so zu erleben.

 

Für den nächsten Tag steht eine Fahrradtour zum Nahe gelegenen Wanuskewin Heritage Park an. Hier ist der Schauplatz, ein altes Indianerlager und die umliegenden Klippen, über welche die Bison getrieben wurden. Ein nettes Museum mit coolem Giftshop sowie Spazierwegen durch die Geschichte der Jäger.

 

Dann geht es 80 km südlich auf eine Farm mitten in den Raps- und Senffeldern der Prärie! Die Weiten des Landes reichen bis zum Horizont – alles flach, super flach. Unterteilt wird das Land nur durch ein rechteckiges Muster aus Straßen – 90 % Schotter. Jede Meile verläuft eine Straße von Nord nach Süd sowie alle zwei Meilen von Ost nach West. Diese Einteilung hat ihren Ursprung im späten 19. Jahrhundert, als das Land für die landwirtschaftliche Nutzung kartografiert und in 2,67 km² Stücke aufgeteilt sowie besiedelt wurde. Dabei wurde beschlossen, dass jede Meile eine Straße abgehen muss.
Wir besuchen hier neu gewonnene Freunde, hauptsächlich Ian, den wir in Newfoundland kennengelernt haben. Auf der Farm der Familie McPhadden wollen wir das Landleben kennenlernen. Dazu gehört Arbeit auf dem Dach, Rasen mähen mit dem Zero-Turn – geiles Teil. Das kann sich um seine eigene Achse drehen. Das Rasen mähen, übernehme ich gerne. Wenn jemand auf der Suche ist, ich komm vorbei.

 

Ian nimmt uns mit auf einen Ausflug in die Umgebung und gibt uns einen Einblick in das Leben von damals und heute. Wir sehen unberührte Landstriche, die heute meist zum Grasen von Vieh verwendet werden, da sich heutzutage selten jemand die Mühe machen will die unzähligen Steine und Felsen von den Feldern zu entfernen, um das Land mechanisch für die Landwirtschaft zu bearbeiten. Uns freut’s!
Wir sehen Geisterstädte der Siedlung, die nach den damaligen Vorgaben alle 6 Meilen voneinander entfernt, errichtet wurden mit einem Kornspeicher an den Bahnschienen. Um den Liefer weg für den Bauern mit Pferd zu den Sammelstellen und zur Bahnlinie gering zu halten. Denn die sechs Meilen sind eine Distanz, die mit dem Pferd an einem Tag in beide Richtungen bewältigt werden konnte. Jetzt existiert der Schienenverkehr nicht mehr. Der Transport erfolgt mit LKWs. Somit sind die kleinen Gemeinden an den Schienen meist nur noch leerstehende Häuserfassaden. Selbst die, die einst bleiben wollten, wurden zum Umziehen gezwungen, oder einziehen wollen, können es nicht. Die Wasserversorgung ist zu aufwendig für den Staat – Kanadas Herausforderung, das Überbrücken von Distanzen für die Versorgung mit Wasser und Elektrizität. So laufen wir durch das ehemalige Bounty und unser Gastgeber kann uns die Namen, der Familien nennen, die vor nicht allzu langer Zeit diese Häuser bewohnten. Schöne Kulissen!

Unvorstellbar, wir sehen hier sogar mehr Wildtiere, als im letzten Nationalpark. Drei Elche springen durch die Felder. Sie sehen aus wie hoppelnde Hasen. Ein Moose watschelt von einem Waldfleckchen zum Nächsten und auf einem anderen Feld grasen Bison.

 

Absolut cool ist, wir treffen die Hutterites. Die Hutterites leben in Gemeinschaften, den Bruderhöfen bzw. Kolonien in der Prärie Kanadas. In einer Kolonie leben und arbeiten 15 Familien, wo sie Felder bewirtschaften, Kühe melken und Hühnern die Köpfe abschlagen.

Wir kriegen eine Einladung zum Besuch einer der Gemeinschaften. Unser Freund, Ian hat Freunde in der Kolonie und schaut öfters vorbei um Lebensmittel aufzustocken. Auf zur Kolonie. Ich bin erstaunt wie unser Freund sich hier orientiert bei welchem Feld er links oder rechts abbiegen muss, um ans Ziel zu kommen – dazu muss man hier aufwachsen. Beim Feld von Mister Lenny links und 18 Felder weiter rechts … Am Horizont wird ein Zeichen von Zivilisation sichtbar, dass muss es sein. Wir biegen in die Siedlung ein. Rechts sind drei Hallen und unzählige Silos, links ist ein Häuserblock mit 15 Eingängen. Hinter einer der Türen warten Mary und Josef mit ihren drei Kindern auf uns.
Da geht eine der Türen auf, dort stehen sie am Treppenabsatz in ihren Trachten. Josef mit langer dunkler Hose, weißem Hemd, Bart, Hosenträgern streckt uns die Hand entgegen zur Begrüßung. Mary in ihrer Tracht mit weißer Rüschenbluse, langem Rock, Haube und ihren zwei Töchtern, die ihre Köpfe an ihr vorbeiquetschen um einen Blick zu erhaschen auf den Besuch, begrüßt uns. Wir brennen vor Neugierde, das Gelände zu erkunden und mehr über den isolierten Lebensstil der Hutterites zu erfahren. Josef führt uns zu der Erbsenverarbeitung, die in einer der Produktionshallen auf der linken Seite vonstattengeht. Das halbe Dorf ist anwesend und packt an beim Sortieren. Der Rest, die Älteren der Gemeinschaft machen es sich vor dem Haus neben dem Blumenbeet, das seit kurzem toleriert wird, gemütlich. Wir ziehen weiter zu den Kühen, Kälbern und der Melkanlage mit automatischer Erkennung der Zitzen – Ian kommentiert, es ist der neuste Standard. Künstliche Befruchtung ist hier nicht erlaubt, das ist zu unnatürlich. Die Kostprobe der Sahne wird zu einer Geschmacksexplosion. Ich habe noch nie so leckere Sahne gegessen. Als Nächstes geht es zu einer weiteren Verköstigung. Mary ist der Chefkoch der Kolonie. Niemand muss hier kochen außer Mary. Das bedeutet täglich drei Mahlzeiten für rund 80 Personen zaubern. Ein interessanter Fakt, die Hutterites sitzen beim Essen nach Alter sortiert an den Tischen. Als Gäste müssten wir uns einordnen. Zurück in der Küche entdecken wir die neusten highend Öfen, in die Mary ihre Zubereitungsweise einprogrammiert hat. Damit lässt sich einkochen oder dampfgaren und am Ende reinigt sich der Ofen selbst. Ich hoffe, dass diese Modelle bald für alle zugänglich sind. Mary hat selbstgemachtes Schokoeis und Kekse zur Verköstigung für uns – jetzt hat sie uns.

Josef lädt ein ins Haus zu gehen. Bei einem Gläschen selbstgebrautem Rhabarberwein können wir sie zu ihrem Lebensstil Ausfragen. Es ist ein gemeinschaftlicher Lebensstil, der den biblischen Lehren von Jesus folgt. Im mittelalterlichen Europa wurden sie verfolgt, so packten sie ihre Bibeln ins Boot und flohen nach Kanada. Seit einigen Jahren beginnen die Gemeinschaften sich zu öffnen für Veränderungen. Es gibt Telefone, Internetanschluss, die Teens haben Handys, die Wohnungen Kühlschränke und persönliche Gegenstände. Ein großer Wandel für die Kommunen mit einheitlichem Aufbau von Wohnräumen und Verwaltung von den Ältesten, Männern. So bekommt jeder Bewohner einmal im Jahr ein paar Schuhe, eine Stoffbahn zum Nähen der Kleidung bewilligt sowie oft auch etwas Schnickschnack für die Ausstattung der Wohnräume. Eigentlich hat hier niemand Eigentum oder Geld, da alles von den Ältesten verwaltet wird. Aber die Kids dürfen Geld beim verkauf Keksen, angebautem Gemüse oder anderen Dienstleistungen entgegennehmen und als ihr eigenes Betrachten, sofern sie noch nicht babtisiert wurden (verheiratet). So arbeitet, der Sohnemann bei den Nachbarn als Rasenmähboy und gönnt sich das iPhone. Die Töchter verkaufen Plätzchen und kaufen sich Parfüms. Außerdem kriegt die Familie hin und wieder Geschenke von Freunden außerhalb der Kolonie.

Zu unserem Erstaunen lebt der älteste Sohn der Familie in Saskatoon und macht Kohle auf den Ölfeldern in Alberta. Ein Trend unter jungen Hutterites ist es die Kolonie für einen Zeitraum zu verlassen, was gegen die Tradition sowie den Glauben/Gesetzte ist und nicht gern gesehen wird. Die meisten sind schnell abgeschreckt von der Außenwelt. Diese ist eine riesige Herausforderung, wenn du 3-mal täglich das Essen auf den Tisch gestellt bekommen hast, immer ein Dach über dem Kopf hattest, wofür du keine Miete zahlst, geschweige den je Geld in der Hand hattest und deine Tagesaufgabe stets definiert war von der Gemeinschaft. Aber ihr Sohn lebt schon seit 3 Jahren außerhalb der Kolonie. Er plant bald zurückzukommen. Mary kann es kaum erwarten. Denn sollte er außerhalb der Kolonie heiraten, darf er nie wieder zurückkommen. Sie erzählt, dass sie täglich mit ihm spricht. Es wird Abend und die Familie muss morgens um 5 Uhr aufstehen. Wir ziehen mit Kekstüten ab.

Und weil wir so gut gefüttert wurden, kommen wir zwei Tage später wieder. Die Gastfreundlichkeit und unsere Neugierde drängen uns zum Freunde werden. Beim nächsten Besuch erkunden die Werkstätten und schlemmen Zwergkartoffeln mit Böhnchen und Doublejockers sowie Rhababarkuchen.
Für die Farmarbeit verfügen sie über die neusten Traktoren. Wer besorgt und informiert sich über die aktuellsten Geräte der Branche? Jeder der Bewohner in der Kolonie hat eine bestimmte Aufgabe, bestimmt von den Ältesten. So wurde Mary zur Küchenchefin bestimmt und Josef zum Arbeiter in der Metallwerkstatt. Als Zuständiger für die Metallwerkstatt, ist er der Beauftragte, der prüft, ob es sich lohnt Schrauben extern einzukaufen oder herzustellen. Außerdem muss er sich mit den Metallgeräten der Kolonie auseinandersetzen sowie den Geräten für die Arbeit mit dem Metall. Dafür wird er freigesprochen von allen anderen Verpflichtungen wie dem Haushalt, Kochen, Farmarbeit.

Für die schulpflichtigen Kinder kommt ein Lehrer von außerhalb und unterrichtet in der Gemeinschaft, die Jahrgänge 1–4 und 5–8. Ab der achten Klasse sind die Jugendlichen nicht mehr schulpflichtig. Sie geben ihre schulische Laufbahn auf und beginnen ihre Karriere in der Kolonie. Einzigartig macht unseren Besuch hier auch der Einblick in eine Hutterites Kolonie.

 

Abgerundet wird unser Aufenthalt auf der Farm durch den Ausflug zum Diefenbaker See. Ian hat ein Motorboot, Wasserski und ein Donut. Was für ein Ritt auf dem Wasser und ein unglaublicher Tag. Vielen Dank Ian, die Zeit mit dir auf der Farm war großartig.
Es muss ein Traum sein hier Ende August durchzufahren, wenn die grünen Weizenfelder sich zum Gold der Prärie färben. Etwas, das wir gerne einmal sehen würden.

 

The post Wilde Prärie first appeared on in the nature.

]]>
https://inthenature.de/wilde-praerie/feed/ 0 4363
Die schönsten Strände in Manitoba https://inthenature.de/die-schoensten-straende-in-manitoba/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=die-schoensten-straende-in-manitoba https://inthenature.de/die-schoensten-straende-in-manitoba/#comments Sun, 10 Jul 2016 05:51:46 +0000 http://taundma.de/?p=4333 Die Provinz Manitoba haben wir in einer Zick Zack Route bereist und dabei 1000 km auf den Tacho addiert. Der…

The post Die schönsten Strände in Manitoba first appeared on in the nature.

]]>
Die Provinz Manitoba haben wir in einer Zick Zack Route bereist und dabei 1000 km auf den Tacho addiert. Der anhaltende Sommer diktiert weiterhin unsere Stopps, sodass es täglich einen Halt am See gibt. Auf unserer Strecke nach Saskatchewan können wir ein paar davon empfehlen.

In Manitoba angekommen müssen wir uns entscheiden welche Route wir wählen. Die Wahl lag zwischen der direkten, südlichen Route, die vorbeizieht an Parks wie dem Spruce Woods Provincial Park mit seinen Sanddünen und Wüstenlandschaften, oder der nördlichen Route mit den großen Seen und den beliebten Sandstränden des Winnipeg und Manitoba Sees, sowie des Grindstone Provincial Park mit isländischen Wurzeln.
Wir entscheiden uns für die Nord-Route, da diese vielversprechender und spannender klingt, sie abseits der großen Highways liegt, uns in den wenig erschlossenen Norden und zu unserem nächsten Ziel, Saskatoon in Saskatchewan führt.

Obligatorisch war es für uns in der Hauptstadt der Provinz Manitoba, in Winnipeg anzuhalten. Daraus ist Liebe geworden. Ein Tag lang sind wir durch die Stadt gewandert um das Flair sowie die Geschichte aufzusaugen. Was gibt es darbüber zu sagen: Es ist eine eindrucksvolle Stadt mit spannenden architektonischen Bauten. Wir vergucken uns in die fußgängerfreundliche Innenstadt mit ihrem Flair. Im Blog von Snoopsmouse ist ein toller Beitrag zum Sehenswerten in der Stadt. Absolut sehenswert ist das Museum für Menschenrechte, das Modernen Kunst Museum, Riels Grabstätte sowie der Golden Boy!

Anschließend ging es weiter zu den Stränden des Winnipeg Sees, Sonne tanken. Zu den beliebtesten Ausflugsorten am See gehören Grand Beach Provincial Park und Victoria Beach im Norden-Osten sowie Winnipig Beach auf der Westseite des Sees.
Der Besuch bei Grand Beach überrascht uns. Der Strand ist mit seinem hellen, feinen Sandstrand traumhaft und es ist immer was los. Rettungsschwimmern halten Patroulie. Große Komplexe stehen entlang der Sandbank mit Zugang zu Toiletten, Duschen und Einkaufsmöglichkeiten. Das Wasser war zwar etwas algig und kühl, aber die Winnepiger hat es auch nicht gestört. Wir haben es uns auch nicht nehmen lassen ein paar Runden zu schwimmen. Immerhin wird das Wasser hier ständig kontrolliert wie uns ein Bademeister verrät.
Weiter nördlich ist der privatisierte Strand Victoria Beach, kostenpflichtige Parkplätze inklusive – nichts für uns. Wir fahren noch ein paar Kilometer weiter nördlich und gelangen zu einem abgelegenen Strand. Wer die Badehose oder ein Kanu eingepackt hat, sollte es sich nicht nehmen lassen die wenigen hundert Meter zum Elk Island Provincial Park rüber zu schwimmen/paddeln – eine herrliche Aussicht!

Das Nachtlager schlagen wir an diesem Tag auf der anderen Seite des Sees auf, in der isländischen Siedlung Gimli. Ein kleiner Ort mit ruhigem Strand und einer, wie soll es anders sein, Wikinger Statue. Ein riesiges Ding, enthüllt von Dr. Asgeir Asgeierson! Die Cafés hier verkaufen isländische Vinatarta: ein 14-schichtiger Traum.
Früh am Morgen geht’s dann zum Hecla / Grindstone Provincial Park, welcher als Halbinsel in den See Winnipeg hineinreicht. Eine historische isländische Siedlung, gemütliche Wanderwege, Strand, Pelikane und tolle Schilfflandschaften machen dieses Fleckchen aus. Bei einem Spaziergang in der Schilflandschft zwischen den hohen Gräsern entdecken wir ein paar Tierchen. Es wird ein ausgiebiger Tagesbesuch, bevor wir unsere Reise zum zweitgrößten See der Provinz fortsetzen.

Der Manitoba See ist erstaunlich warm. Es lässt sich schwimmen an der schmalsten Stelle des Sees, kurz The Nerrows genannt. Wir übernachten direkt am Seeufer. Auf der weiteren Fahrt durchs Land ziehen wir vorbei an kleinen Siedlungen und großen Feldern.

Unser Ziel für den nächsten Tag ist der Riding Mountain National Park. Eine Bisonherde, die nicht mehr vom Aussterben bedroht sind, verspricht einen spannenden Aufenthalt. Leider hat sich diese irgendwo im Gehege, welches wir mit dem eigenen Auto durchfahren können, :O versteckt. Dafür streift ein großer Braunbär durchs Unterholz und läuft uns vor die Kamera – Knips! Aus dem Gehege raus, unternehmen wir einen Spaziergang im Park und gehen ins Wasser, am Clear Lake sowie am See Audy – ein Herr den wir treffen, weißt uns daraufhin, dass ab Alberta die Seen mit Gletscherwasser gespeist werden und somit viel zu kalt sind zum Schwimmen, deswegen nutzen wir jede Möglichkeit für ein paar Streifzüge.
Doch die Prärie ruft uns und wir schwingen unsere Hufen auf der Schotterpiste Richtung Highway. Von hier wirkt das Land wie ein Langgezogenes, nicht endenwollendes Bauernfeld.

Unterwegs halten wir im Prairie Mountain Regional Museum und nutzen die Möglichkeit etwas über die lokalen Transportmittel von früher zu lernen, besuchen eine alte Oneroom-Schule mit Farbtopftupperdosen sowie ein Familienhaus mit viel Lektüre zum Verhalten der Präriedamen. Danke Alison für die Geschichtsstunde sowie den Hinweis, dass die Saskatoon-Beeren gerade reif sind zum Verzehr. JAMI, damit haben wir uns die nächsten Wochen, so oft es ging, die Bäuche vollgeschlagen.

Auf dem Weg Richtung Saskatchewan verschwinden selbst die kleinen Hügel Manitobas und wir sehen das Bild der Prärie Kanadas immer deutlicher – Felder und überdimensionale Speicher!
Einen der größten noch erhaltenen Kornspeicher aus Holz entdecken wir in Inglis, das an der Grenze zu Saskatchewan liegt. Wir sind beeindruckt von den Schönheiten aus Holz mit ihren Dimensionen. Der Regen setzt ein. Kurz vor Saskatoon schlagen wir unser Nachtlager, mitten in der Pampa auf.

The post Die schönsten Strände in Manitoba first appeared on in the nature.

]]>
https://inthenature.de/die-schoensten-straende-in-manitoba/feed/ 2 4333